Newsbeiträge
Bundesverdienstkreuz für Stefan Schwaab
Der Satz "Gaggenau ist Unimog und Unimog ist Gaggenau!" hat offensichtlich immer noch Gültigkeit. Dies wurde einmal mehr beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Gaggenau deutlich. Für sein besonderes Engagement im sozialen und kulturellen Bereich erhielt dabei Stefan Schwaab, Vorsitzender des Vereins Unimog-Museum e. V., im Auftrag des Bundespräsidenten aus den Händen von Gaggenaus Oberbürgermeister Christof Florus das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Ganz nebenbei: Christof Florus ist der Sohn des Unimog-Pioniers und langjährigen Vorstandsmitgliedes des Unimog-Club Gaggenau Manfred Florus (links im Bild).
Neue Leiterin des Unimog-Museums
Fernsehredakteurin aus Baden-Baden wird zum 1. März Nachfolgerin von Géraldine Cart
Hildegard Knoop wird zum 1. März neue Geschäftsführerin des Unimog-Museums. Dies teilte die Einrichtung gestern mit. Die bisherige Geschäftsführerin, Géraldine Cart, verlässt das Museum aus privaten Gründen. Sie wird zukünftig in den USA leben und arbeiten. Géraldine Cart ist seit 1. Mai 2011 für das Unimog-Museum tätig. Sie war Nachfolgerin von Christina Palma Diaz, die wiederum nach fünf Jahren Tätigkeit im Unimog-Museum zur Mercedes-Benz Gastro Service GmbH gewechselt ist.
Die neue Geschäftsführerin Hildegard Knoop ist Germanistin. Sie arbeitete zuletzt als Fernsehredakteurin im Bildungs- und Wissensbereich beim Südwestrundfunk. Ihre Kenntnisse auf den Gebieten Kultur-, Alltags- und Regionalgeschichte konnte die 51-Jährige bereits bei der Organisation der Winterausstellung "Vom Waldglas zur Glasfabrik" einbringen. Die Ausstellung wird noch bis einschließlich 25. Februar im Museum zu sehen sein.
Sehr zufrieden mit der Nachfolgeregelung bei der Unimog-Museum Betriebs GmbH ist der Mitteilung zufolge der Vorsitzende des Vereins Unimog-Museum, Stefan Schwaab: "Ich freue mich besonders darüber, dass wir eine Nachfolgerin aus dem Kreise der Ehrenamtlichen gefunden haben", wird er zitiert.
Durch ihre Arbeit als Kuratorin hat Hildegard Knoop "das Museum und seine engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits kennen- und schätzen gelernt", wie sie sagte. "Ich möchte dazu beitragen, dass die bislang so erfolgreiche Arbeit weitergeht und freue mich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Helfern", so die Baden-Badenerin. Gemeinsam haben ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter das Unimog-Museum zu einem touristischen Anziehungspunkt auch für Besucher außerhalb der Region werden lassen.
Auch der Kontakt zu den Besuchern sei ihr sehr wichtig, so Hildegard Knoop. Aus diesem Grund führe sie Museumsbesucher an vielen Sonntagen persönlich durch die Glas-Ausstellung. Sonderführungen finden wieder am 15. und 22. Januar statt und zwar um 11.30 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr.
Quelle: Badisches Tagblatt
UCOM-Spendenaktion: Unimog für ein Kinderdorf in Peru
Ausrangiertes Feuerwehrfahrzeug aus Skandinavien soll in Südamerika Hilfe leisten
Von 60 Jahren Unimog habe ich 40 Jahre mitgemacht
Für Rudi Schmitt aus Ottenau ist es keine Frage, wo das Universal-Motor-Gerät zu Hause ist.
Im Badischen Tagblatt erscheint in diesem Jahr eine Folge mit dem Titel "Unser Benzwerk". Darin schildern Mitarbeiter und Ehemalige besondere Erlebnisse. So am 16. September Rudi Schmitt. Als Meister der Unimog-Versuchswerkstatt war er Nachfolger von Heinz Schnepf und Vorgänger von Michael Schnepf. Mit freundlicher Genehmigung des Badischen Tagblatts hier der Bericht:
Von Thomas Senger
Gaggenau - Rudi Schmitt ist Ottenauer. Das ist zunächst nichts Besonderes. Doch im vorliegenden Artikel über "Unser Benz"-Werk Gaggenau gehört diese Information unbedingt dazu. Denn für einen alten Ottenauer Benzler ist das Benzwerk eben nicht ein Gaggenauer Benzwerk, sondern ein Ottenauer Benzwerk. Das hängt nicht nur mit dem "Sauberg" zusammen, dem legendären Versuchsgelände in - wo sonst? - Ottenau. Nein, das hat auch zu tun mit den Anfängen der Gaggenauer Automobilfabrik auf Ottenauer Gemarkung.
Bild: Rudi Schmitt 1971 bei Werbeaufnahmen. An dieser Stelle, neben der Bundesstraße 492, steht jetzt das Unimog-Museum
Community-Spendenaktion „Unimog für Peru“