Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln. Du suchst einen Unimog oder ein ein passendes Ersatzteil – dann wirst Du bestimmt im Kleinanzeigenmarkt fündig. Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

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  • Herbsttreffen des Unimog-Club Ostalb am kommenden Wochenende

    UCOM Ostalb1

    Bereits am kommenden Wochenende, am 3. und 4. September, veranstaltete der Unimog-Club Ostalb e. V.  sein Herbsttreffen im Rahmen des Lanz-Bulldog- und Dampffestivals in 73569 Eschach-Seifertshofen.

    Das Lanz-Bulldoch- und Dampffestival beim Schwäbischen Bauern- und Technikmuseum ist weithin bekannt und findet dieses Jahr zum 35. Mal statt. Diese Veranstaltung bietet eine bunte Mischung von Fahrzeugen und Geräten aus vergangenen Tagen, die auch im Einsatz bestaunt werden können. Ein riesiger Flohmarkt gehört ebenso dazu, wie eine Panzershow und viele weitere Attraktionen.

    Das Treffen des Unimog-Club Ostalb e.V. findet auf einem separaten Stellplatz mit einer eigenen Zufahrt statt – bitte daher der Ausschilderung direkt zum Unimog-Bereich folgen. Dort besteht auch die Möglichkeit, im Unimog oder Zelt zu übernachten. Alle Unimog-Fahrer und ein -Beifahrer haben freien Eintritt zur Veranstaltung.

    Der UCO e.V. trägt seinen Teil dazu bei, die Veranstaltung zu einem interessanten und einmaligen Ereignis für Groß und Klein zu machen. Ein Höhepunkt soll am Sonntag eine große Unimog-Parade sein. Um 14:30 Uhr wird der Vorführplatz mit allen verfügbaren Unimog gefüllt.

    Also nix wie hin, um ein spannendes Wochenende zu erleben! Wenn der Unimog mit einem Zusatzgerät ausgestattet ist, dann bietet sich zudem die Gelegenheit, dieses vor einem interessierten Publikum vorzuführen.

    Der Unimog-Club Ostalb freut sich auf möglichst viele Unimog-Begeisterte.

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  • Top Handy Games für Motorsportfans

    Off Road Award: Unimog ist Geländewagen des Jahres 2016

    Jeder echte Schrauber kennt das Gefühl, auch in der Freizeit vom Hobby möchte man sich am liebsten nur in der Werkstatt stehen. Doch wenn man schon sein halbes Leben in der dunklen Halle unter der Hebebühne verbringt, dann muss man sich den Rest trotzdem ein wenig anders gestalten. Es schreit nicht die Matratze oder das Lager der Faulheit, aber ein wenig Sonne, frische Lust und nette Menschen um einen herum sind wichtig für einen guten Ausgleich. Ein guter Weg ist natürlich immer das Spiel mit dem Handy. Man hat es immer dabei und solange der Akku sich nicht verabschiedet,

    Die besten Motorsportgames im Netz

    Ein Spiel bei dem sich alles um Rennen oder Geschicklichkeit dreht, müssen natürlich alle Elemente perfekt ineinander spielen, um die Action die auf dem Bildschirm stattfindet auch lebensnah rüberzubringen. Doch damit nicht genug, der Sound ist bei einem solchen Spiel natürlich das A und O, denn was bringt einem der größte Motor, wenn man ihn nicht hören kann, oder er sich anhört wie ein hustender Frosch in einer rostigen Konservendose.

    Auf dem Handy Zocken bei Royal Vegas

    Gute Spiele findet man an vielen Stellen, doch guter Service und noch dazu gute Quoten, das biten nur sehr wenige Online Casinos. Einer der am besten bewerteten Anbieter im Netz ist das Royal Vegas Online Casino, das man mit einem Klick auf die diesen kleinen Link https://de.royalvegascasino.com/handy/ erreicht. Das Casino gibt es noch nicht allzu lange auch hierzulande, aber dank der hohen Qualität der angebotenen Dienste, konnte sich der Anbieter sehr schnell etablieren. Die angebotenen Spiele sind jedenfalls beinahe ohne Ausnahme empfehlenswert. Es gibt allerdings mehrere Hundert Spiele auf der Plattform, da wäre es Unsinn zu behaupten, dass einem Spieler alle Spiele gefallen.

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  • 70 Jahre Unimog-Idee: August 1946

    UCOM Werkstatt-Tagebuch

    Im August 1946 hatte die Idee des Unimog längst konkrete Formen angenommen. Sprich, sie wurde bereits in Stahl und Eisen umgesetzt. Hoch interessant ist dazu das Studium eines Werkstatt-Tagebuchs, das am 1. August 1946 beginnt.

    Es ist fein säuberlich mit Füllfederhalter in Sütterlin geschrieben und gewährt uns noch heute Einblicke, mit welchen Schwierigkeiten die allerersten Unimog montiert wurden. Zugeschrieben wird dieses 60-seitige interessante Dokument Richard Gnamm, dem späteren Meister der Unimog-Produktion.

    Deutlich wird, dass die Wagen Nummer 1 und 2 – so nannte man sie – parallel aufgebaut wurden, denn gleich zu Beginn der Aufzeichnungen werden in jeweils sieben Punkten die wesentlichen Bauabweichungen der beiden Fahrzeuge im Vergleich zu den Zeichnungen beschrieben. Beispielsweise heißt es: „Mittlere Quertraverse Hälften geschweißt. In der Mitte richtig – außen zu breit (dadurch schlechte Nietmöglichkeit)“ oder „Vordere obere Federböcke nach alter Zeichnung zu schmal.“

    Die erste Seite des Werkstatt-Tagebuchs des Unimog vom 1. August 1946

    Die erste Seite des Werkstatt-Tagebuchs des Unimog vom 1. August 1946 mit kleiner Skizze

    Der Auflistung der wesentlichen Bauabweichungen folgen dann – rot markiert – Änderungsvorschläge. So zum Beispiel: „Nieten an hinterer Traverse so versetzen, daß die Köpfe nicht zu dicht aneinander stoßen. Gegenhalten beim Nieten schwierig.“

    Es ist davon auszugehen, dass diese Dokumentation anschließend Grundlage für Gespräche mit dem Konstruktionsleiter Heinrich Rößler war. Kleine Zeichnungen untermauern diese Vermutung.

    Am 12. August wird festgestellt: „Der vordere Querträger ist schwer zu biegen. Die endgültige Maßhaltigkeit des dreimal abzuwinkelnden unteren seitlichen Lappens ist zu unsicher. Besser und billiger wird dieser Lappen mit abgewinkeltem Flansch und Auge extra ausgeschnitten und angeschweißt.“ Und es folgt gleich die Ergänzung: „Für Wagen 1 und 2 so ausgeführt.“

    Und dann heißt es: „Vorschlag an Rößler und Freitag bezüglich Zugstreben an Hinterachse. Zur Entlastung der Hinterachse drucksteife Rohre ca. 40 x 2 vorgeschlagen aber abgelehnt (oder 30 x 2,5 wie Querlenker).“

    Unter gleichem Datum ist zu lesen: „Eingang von vier Ausgleichsgetrieben von Renk.“ Dem folgt eine Auflistung von neun Beanstandungen, der wiederum Änderungsvorschläge folgen.

    Am 19. August erfolgte ein Besuch beim Getriebehersteller Renk in Augsburg – dieser lieferte das Ausgleichsgetriebe. Dabei wurden beispielsweise vier Änderungszeichnungen bezüglich Paßstifte im Ausgleichsgetriebe sowie Ringnut am Vorgelegelagerdeckel übergeben. Auch von Renk kamen Vorschläge, die insbesondere die Montageerleichterung zum Ziel hatten.

    70 Jahre Unimog_Idee

    Am 21. August wird festgestellt: „Einpassen der Ringe im Achsgehäuse. Zeichnung falsch!“ und weiter: „Für den Ausbau des Ringes im Motorschwungrad muß ein Abzieher gebaut werden.“

    Aber auch die Kosten waren immer wieder im Blickfeld. So heißt es am 22. August: „Ringe im Achsgehäuse sind zu teuer.“ Auch hier bleibt es nicht bei der Feststellung sondern es folgen wiederum Änderungsvorschläge. Meister Gnamm dachte offensichtlich immer mit.

    Am 24. August wird der folgende Änderungsvorschlag formuliert: Augen am Kupplungsgehäuse etwa 5 mm tiefer setzen oder abfräsen.“

    Besonders interessant dann wieder der Eintrag am 26. August: „2 Leute von Böhringer eingetroffen. Alle fehlenden Drehteile der Hinterachse (Flansche und Innenring) an Böhringer gegeben.“ Dies belegt die sehr frühe Zusammenarbeit mit dem späteren Hersteller der Serienfahrzeuge.

    Ein besonderer Schritt wird am 31. August dokumentiert: „Zusammenbau von ZF-Getriebe und Verteilergetriebe.“

    Soweit einige Auszüge vom August 1946 aus dem Werkstatt-Tagebuch.

    Michael Wessel

     

     

  • 60 Jahre Unimog 411

    In einem Steinbruch bei Dornstetten stellt der Fahrer dieses Unimog 411 die hohe Geländetauglichkeit unter Beweis

    In einem Steinbruch bei Dornstetten stellt der Fahrer dieses Unimog 411 die hohe Geländetauglichkeit unter Beweis

    Ein Cabrio für schweres Gelände

    Vor 60 Jahren lief ein Fahrzeug vom Band, das für Unimog-Freunde zur Legende wurde

    Von Carl-Heinz Vogler im Badischen Tagblatt vom 10. und 11. August 2016

    60 Jahre ist es jetzt her, dass im August 1956 aus dem Gaggenauer Benzwerk eine Baureihe vom Band lief, die für ihre Fans Kultstatus hat wie der VW Käfer oder der Porsche 911. “Vierelfer” nennen Unimog-Freunde die Baureihe 411. Für viele der noch knapp 20000 Besitzer des von 1956 bis 1974 mit über 39000 Einheiten gebauten Fahrzeugs ist dieser Unimog bereits eine Legende. Im Oktober wird im Unimog-Museum der runde Geburtstag gefeiert.

    Fünf Jahre nach der Produktionsaufnahme 1951 des Unimog im Werk Gaggenau war am damaligen Ur-Unimog weiter entwickelt, erprobt und Details mit den Geräteherstellern abgestimmt worden. Führungskräfte und Konstrukteure sahen im Unimog 411 für dessen Zielgruppen in Landwirtschaft, Transport und Kommunen eine einmalige Chance.

    Der U411 hatte in seiner Entwicklung auch stark von den Erfahrungen profitiert, die man in Gaggenau mit dem parallel laufenden Unimog-S machte: Denn Bauteile wie das Getriebe UG 1/11, Portalachsen, Schubrohre und innovative Ideen wurden von diesem späteren Stückzahlenprimus (64242 Stück) beim U411 direkt übernommen.

    Die Gerätehersteller und Unimog-Vertriebsleute drängten auf höhere Leistungen. Vor 60 Jahren, im August 1956, ging der U411 mit 30 PS zum Preis von 12500 Mark an den Start. In späteren Jahren steigerten sich die Leistungen bis auf 36 PS.

    Die mit vier Grundtypen U411, U411a, U411b und U411c angebotene Baureihe wurde von Anfang an, im Gegensatz zu ihren Vorgängern, mit kurzem und langem Radstand angeboten. Eine vorausschauende Entscheidung, denn über zwei Drittel dieses Unimog wurden später mit langem Radstand verkauft. Hinzu kamen zweierlei Fahrerhaustypen: Cabrio und das Ganzstahl-Fahrerhaus.

    Mehr Sicherheitdurch Fahrerhaus

    Bis 1966 dominierte beim 411er als Farbe das Unimog-Grün, danach wurde auf das hellere Lkw-Grün umgestellt. Das neue Ganzstahl-Fahrerhaus vom Typ DvF mit großer Panoramafrontscheibe, das im September 1957 bei der IAA erstmals präsentiert wurde, war deutlich größer und komfortabler und wurde wie bereits sein Vorgänger bei der Firma Westfalia gefertigt. Besonders gefragt war dieses nach DLG-Kriterien überschlagsichere Fahrerhaus bei den Kommunen für deren Einsatzanforderungen.

    Der Unimog 411 mit geschlossenem Fahrerhaus und Holzladekran während einer Vorführung im Unimog-Museum

    Der Unimog 411 mit geschlossenem Fahrerhaus und Holzladekran während einer Vorführung im Unimog-Museum

     

    Präsentation im Oktober

    Zum 60. Geburtstag des Unimog 411 fand bereits am 8. Mai im Unimog-Museum ein Ehrungstag mit Fahrzeugpräsentation statt. Am 8. und 9. Oktober gibt es anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Unimog-Museums eine komplette Baureihenpräsentation aller je gebauten Unimog.

    Dabei ist auch der Unimog 411 mit den unterschiedlichen Typen vertreten.

    Mehr als 300.000 Unimog

    Von 1951 bis zum Jahr 2002, also mehr als ein halbes Jahrhundert lang, wurde in Gaggenau der Unimog montiert. Rund 320000 Fahrzeuge hatten in dieser Zeit das Werk Gaggenau verlassen. Die Produktion wurde 2002 ins Mercedes-Benz-Werk Wörth verlagert.

    Das Benzwerk Gaggenau wurde 1894 als Bergmann-Industriewerke GmbH gegründet und ist somit das älteste Automobilwerk der Welt. Seit 1911 gehört es zu Daimler.

     

    Teil 2 vom 11. August 2012

    Der Unimog 411 mit einem Autokran

    Der Unimog 411 mit einem Autokran

    Gerätehersteller ermöglichen vielfältige Nutzungen

    Vor 60 Jahren, im August 1956, liefen die ersten Unimog 411 in Gaggenau vom Band. In einem ersten Bericht ging Carl-Heinz Vogler auf Anfänge des “Kultmodells” ein. “Es waren die Gerätehersteller und Kunden, die dem U411 zu Einsätzen verhalfen die es zuvor so nicht gab”, ergänzt der Unimog-Experte.

    Ein Beispiel ist der Unimog 411 mit einem Autokran. Die Firma Donges-Stahlbau in Darmstadt entwickelte ab 1955 für Aufgabenstellungen im Stahlhochbau zusammen mit Daimler-Benz in Gaggenau einen Autokran – den sogenannten Unikran. “Diese imposante Krankonstruktion war als zwillingsbereifter Sattelaufleger für den U411 und später versuchsweise für den Unimog-S konstruiert worden”, weiß Vogler. Für Donges hatte der Autokran viele Vorteile: Da war zum einen der für Baustellen bestens geeignete Allradantrieb, dann die Geländetauglichkeit mit der patentierten Portalachse, die geeignete Kurzbauweise des Unimog und damit die große Wendigkeit, das optimale Vertriebsnetz und die vorbildliche Kooperation mit Gaggenau.” Hinzu kamen Geschwindigkeiten bis zu 55 km/h und ein Aktionsradius von 100 Kilometer sowie der abkoppelbare Krananhänger.

    Der Unikran hatte eine Tragfähigkeit von drei Tonnen bei einer Hakenhöhe von sieben bis acht Meter, mit ansetzbaren Zwischenstücken bis zwölf Meter. Er war durch wenige Handgriffe vom Mutterfahrzeug (Sattelzug) zu trennen und konnte auch als eigenständige Einheit – ohne den Unimog – eingesetzt werden.

    Fotos: Archiv Carl-Heinz Vogler