Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln. Du suchst einen Unimog oder ein ein passendes Ersatzteil – dann wirst Du bestimmt im Kleinanzeigenmarkt fündig. Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac
    Autoersatzteile.de – Shop für Mercedes-Benz Ersatzteile

  • Unimog in der Forstwirtschaft im Einsatz

    2016-3_News3_Headerbild_1200x600
    Bäume ziehen, Holz spalten, Futterkrippen befüllen, Ballen verladen – die Forstverwaltu
    ng van Meeteren verlangt ihrem Unimog alles ab.

    Seit einem Jahr hat die Forstverwaltung Udo van Meeteren in Eifeldörfchen Wallersheim einen Unimog U 318 im Einsatz. Damit wird ein Landstrich von 760 Hektar Wiesen und Mischwald instandgehalten, zu dem auch ein üppiger Rotwildbestand gehört. Wie macht sich der neue Geräteträger im Forstalltag?

     
    csm_2016-3_News3_Contentbild_U318_Zugleistung_16b3b16c4d
    Der Unimog U 318 der Forstverwaltung Udo von Meeteren hat sich zum unentbehrlichen Helfer gemausert. Er erledigt den Job von drei Fahrzeugen – er zieht, sägt, spaltet, krant und baggert.

    Klack, der Haken schnappt zu. Karl-Heinz Dringen wirft einen prüfenden Blick auf die Stahlschlinge, die er um den mächtigen Stamm gelegt hat, dann drückt er auf seine Fernbedienung. Schlagartig spannt sich das Stahlseil, die hydraulisch angetriebene Seilwinde am Heck des tannengrünen Unimog sorgt für Bewegung in der Lichtung. Bis auf wenige Meter Abstand wird der Stamm herangezogen, dann klettert der Forstwirt hinters Steuer. Die vier grobstolligen XM47-Michelins setzen das 177 PS starke Kraftpaket in Bewegung. Auf der Wiese wird der Stamm abgehängt und wartet nach dem Entrasten auf die Kettensäge – die liegt stets griffbereit im Eigenbaukasten aus Leichtmetall auf der Pritsche des U 318.

    Auch beim Holzmachen zeigt der neue BlueTec 6-Unimog, dass er multitaskingfähig ist und viel mehr kann als ein gewöhnlicher Schlepper: Die Seilwinde wird mittels Heckkraftheber an ihren angestammten Platz in der Maschinenhalle gestellt, stattdessen der hydraulische Holzspalter angedockt. Ein hydraulischer Oberlenker sorgt als obere Verbindung zwischen Heck und Hilfsaggregat fürs Anheben, nur die 80 kW-Zapfwelle vom Fahrzeugausstatter Söder, eine Sonderausstattung für das sogenannte „Agrarheck“, muss noch mit dem Wellenanschluss des Spalterantriebs verbunden werden. Die benötigten 540 U/min der Heckzapfwelle erfordern beim 5,1-l-Motor gerade mal 1550 U/min, dazu muss nur das Standgas leicht erhöht werden. Dann kann es mit dem Spalten losgehen. Das gesamte ofenfertige Brennholz landet wenig später auf dem Anhänger. „Ohne den Hauer-Frontlader wäre das ganz schön zeitraubend“, erklärt Dringen, während er mit einem Handgriff die Deichsel an die Scharmüller-Anhängerkupplung des Unimog hängt. „Mit der Ringfeder-Kupplung am alten U 300 war das oft ein Eiertanz. Wenn die Flucht nicht gestimmt hat, gab‘s oft Probleme beim Ankoppeln.“

    csm_2016-3_News3_Contentbild_U318_Holz_edc21a09b9

    Wirtschaftlicher Wechsel: vom MB-Trac zum Unimog.

    Fünf Jahre lang, bis 2006, erledigte Karl-Heinz Dringen all seine forstwirtschaftlichen Transport-, Mäh-, Saat-, Pflanz-, Räum- und Wegearbeiten ausschließlich mit einem MB trac 900 turbo. Dann entschied sich der Forstverband erstmals für einen Unimog. Ein echter Neuanfang bei van Meeteren – aber ein wirtschaftlicher: Der erste U 300 Geräteträger mit 4,2-l-Hubraum war mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,5 l Diesel pro Betriebsstunde noch sparsamer. Schon der U 300 verfügte über eine vollproportionale Arbeitshydraulik, die beiden Hydraulikkreise mit Durchflussmengen von 25/50 l/min leisteten 200 bar Maximaldruck. Doch im Nachhinein schien manches an der ab dem Jahr 2000 produzierten Unimog-Generation zumindest für die Forstwirtschaft verbesserungsbedürftig.

    csm_2016-3_News3_Contentbild_U318_Steuerung_0057116838

    Komfortabel und optimiert: jetzt ein zuverlässiger Alleskönner.

    Beim neuen U 318 wurde der Frontlader vom Gerätehersteller besser ans Fahrwerk angepasst und so die notwendige Bodenfreiheit gewährleistet. Auch den nun über 300 mm höheren Gerätedrehpunkt (3.620 mm, statt wie beim U 300 3.310 mm) hat der Mann hinterm U 318-Steuer beim Stapeln der Gitterboxen in seiner Maschinenhalle schnell zu schätzen gelernt. „Jetzt ist das Aufsetzen selbst in dritter Reihe völlig entspannt möglich“, konstatiert er.

    Schnell gewöhnt hat sich der Forstwirt außerdem an den Hydrostat, der als besonderes Feature der neuen Unimog-Generation im Fahrbetrieb einen fliegenden Wechsel mit dem Schaltgetriebe erlaubt und für stufenlosen Vortrieb bis zu 50 km/h sorgt. Arbeiten mit dem Frontlader gehen durch diese Antriebsart wesentlich flüssiger von der Hand als mit einer weiteren Untersetzung, die zuvor unerlässlich war. Als enorme Arbeitserleichterung empfindet Karl-Heinz Dringen den neuen, ergonomischen Kombi-Joystick, mit dem zwei Hydraulikstellbewegungen – im Schaufelbetrieb etwa „hoch“ und „kipp“ – gleichzeitig ausgeführt werden können.

    csm_2016-3_News3_Contentbild_U318_Ballen2_b4292ceb32

    Mit Euro VI zeigt sich der Motor kraftvoller.

    Beeindruckend auch das neue Euro VI-Aggregat – nicht nur wegen des auf 750 Nm erhöhten Drehmoments, sondern auch durch die thermische Standfestigkeit des neuen Vierzylindermotors. „Die neue Anordnung des Kühlers hinter dem fahrerseitigen Radkasten war goldrichtig“, ist sich der Forstspezialist sicher. „Und die Zusatzmaßnahme, dass hier ein automatischer Wendellüfter zum Ausblasen eingebaut wurde, macht den Motor gerade jetzt im Herbst alltagstauglicher! Auch wenn der Auspuff durch die aufwändige Abgasreinigung mittlerweile in etwa so viel wie ein Kleinwagen kostet“, frotzelt Dringen.

    csm_2016-3_News3_Contentbild_U318_Ballen_3a8bdacfcd

    Zwingend notwendig für den Forstwirt: Die hydraulischen Sonderfunktionen am Heck – Zapfwelle sowie Heckkraftheber zur Montage von Seilwinde oder Holzspalter – sollten sich von außen separat schalten lassen, ohne dass er vorne Kugelhähne bedienen bzw. ins Fahrerhaus klettern musste. Über die Zusatzbedienmöglichkeit neben dem Hinterrad können von dort alle hydraulischen Front- und Heckfunktionen einzeln geschaltet werden.

    Die Arbeit selbst geht dem Wallersheimer Forstverwalter nie aus, doch alles läuft mit dem Unimog leichter und viel flotter. „Es gibt immer was zu tun – Zäune reparieren, Hochstände fürs Jagdrevier bauen, Wege instandhalten, Wildschäden in Ordnung bringen … Der Unimog wird dabei ständig eingesetzt – mit den hydraulischen Zusatzgeräten wie Arbeitskorb, Schaufel, Mähwerk oder Kreiselegge kann er praktisch alles.“ Im Winter geht’s freilich etwas ruhiger zu. „Wenn es richtig kalt ist, verteilen wir Wildfutter-Siloballen, die von den Bauern im Sommer hergestellt werden.“ Dazu hat der U 318 jüngst für den Frontladebetrieb eine spezielle Ballenzange erhalten. Mit ihr kann der Forstwirt die genormten Ballen auf- oder abladen, im Hydrostatbetrieb geht dies ruckzuck und sogar zentimetergenau. Karl-Heinz Dringen hat für den Winter vorgesorgt und einen ordentlichen Vorrat angelegt.

    Weitere Informationen:

    Broschüre bestellen

    csm_2016-3_News3_Contentbild_U318_Zug_d3e7c828fc30

  • Unimog U 530 punktet beim DLG-PowerMix-Test.

    2016-3_News2_Headerbild_1200x600

    Das DLG-Testzentrum in Groß-Umstadt hat Anfang 2016 den Unimog U 530 in landwirtschaftlicher Ausstattung dem DLG-PowerMix-Test unterzogen. Fazit: Ab jetzt darf der U 530 das Prüfsiegel „DLG-anerkannt 2016“ tragen.

    DLG-Vergleichsportal für Praktiker.

    csm_2016-3_News2_Contentbild_PowerMix_DE_1348c3c9d4Der DLG-PowerMix-Test hat sich als anerkanntes Messverfahren für den Kraftstoffverbrauch bei Traktoren unter Voll- und Teillast etabliert. Zahlreiche Hersteller lassen ihre neuesten Fahrzeugmodelle von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft auf die Probe stellen.

    Der Test bietet eine praxisgerechte Vergleichsmöglichkeit für den Verbrauch von Arbeitsmaschinen unter standardisierten Einsatzbedingungen. Die Ergebnisse werden in Form von Prüfberichten in einer Datenbank der DLG veröffentlicht und können in der DLG-PowerMix-App unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen verglichen werden.

    Der Unimog U 530 ist das Top-Modell aus der Unimog-Geräteträger Baureihe. Mit 299 PS Motorleistung in Euro-6-Technologie kann das Allroundtalent ein Gesamtgewicht von bis zu 16,5 t auf die Waage bringen und bewegt problemlos ein Gesamtzuggewicht von 40 t. Der Test beweist, dass der Unimog insbesondere bei den Transportaufgaben eine außerordentlich wirtschaftliche Lösung darstellt.

    Weitere Informationen:

    www.dlg.org/traktoren.html

    www.dlg-test.de/powermixapp/