Announcement: Herzlich willkommen auf der neuen Unimog-Community 3.0

  • Announcement: Herzlich willkommen auf der neuen Unimog-Community 3.0

    Herzlich willkommen auf der neuen Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln. Du suchst einen Unimog oder ein ein passendes Ersatzteil – dann wirst Du bestimmt im Kleinanzeigenmarkt fündig. Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

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  • Unimog-S mit Niederdruckreifen im Testgelände

     

    Am höchsten Punkt des Testgeländes "Sauberg" - am Steuer der Leiter des Unimog-Fahrversuchs, Heinz Rinkel.

    Am höchsten Punkt des Testgeländes “Sauberg” – am Steuer der Leiter des Unimog-Fahrversuchs, Heinz Rinkel.

     

    1959 wurde auf dem Testgelände “Sauberg” und in einer Kiesgrube (vermutlich in Sandweier – der Name passt) ein Unimog-S getestet, der mit außergewöhnlichen Niederdruckreifen der Marke “Lypsoid” ausgerüstete war. Mit dabei zu Vergleichszwecken auch ein Unimog-S mit “normaler Bereifung”.

    Der Unimog-S mit Lypsoid-Niederdruckreifen vor der Versuchswerkstatt

    Der Unimog-S mit Lypsoid-Niederdruckreifen vor der Versuchswerkstatt

    Das Steilstück aus gewachsenem Sandstein - ein imposantes Bild.

    Das Steilstück aus gewachsenem Sandstein – ein imposantes Bild.

    Niederdruckreifen kamen an Unimog 411 erstmals bei der Schilfernte in Rumänien zum Einsatz. Das dortige Projekt war allerdings nicht von Erfolg gekrönt, wie sich Unimog-Pionier Willi Seitz erinnert (“Geschichten rund um den Unimog” – Band 1).

    Später folgten Einsätze unter anderem in Wüsten, daher werden diese Niederdruckreifen auch Sandreifen genannt.

    Wie in der Wüste - im Vordergrund normale Bereifung und im Hintergrund Niederdruck-Bereifung

    Wie in der Wüste – im Vordergrund normale Bereifung und im Hintergrund Niederdruck-Bereifung

    Unimog 411 mit Niederdruck-Bereifung - das Foto stammt ebenfalls aus dem Jahr 1959

    Unimog 411 mit Niederdruck-Bereifung – das Foto stammt ebenfalls aus dem Jahr 1959

  • 55 Jahre Zweiwege-Unimog

    Zweiwege-Unimog der zweiten Generation - mit Rollen

    Zweiwege-Unimog der zweiten Generation – mit Rollen

    Wie sich Unimog-Pionier Manfred Florus erinnert, hatte Ende der 1950er Jahre in München der Leiter des Landeshauptamtes für Technik der Bahn, Oberingenieur Gretschel, die Idee, Unimog im Rangierbetrieb einzusetzen. Gretschel hatte festgestellt, dass die Innenkante der Spur 1,25 ideal zum Unimog passt. Daraufhin entwickelte er als Spurhalter einfache Gleitkufen, die auch bei Weichenbetrieb funktionsfähig waren.

    Vorne und hinten sind die Rollen zu erkennen

    Vorne und hinten sind die Rollen zu erkennen

     

    „Für mich ist das geradezu ein Paradebeispiel, wie die Zusammenarbeit zwischen Kunden, dem Außendienst und den Verantwortlichen im Unimog-Bereich des Werkes Gaggenau hervorragend klappte!“ stellt Florus fest. Denn Otto Seyfried, der überaus erfolgreiche Verkaufsleiter des Unimog-Generalsvertreters Henne, München, war begeistert und informierte den Vertrieb und die Entwicklung in Gaggenau.

     

    Selbst Güterzüge ließen sich rangieren.

    Selbst Güterzüge ließen sich rangieren.

    Mit dem Leiter des Unimog-Fahrversuchs, Heinz Rinkel, fuhr Manfred Florus, seinerzeit Außendienstinspektor und nach eigenen Aussagen auch „Mädchen für Alles“, in die bayerische Landeshauptstadt. Auf einer Versuchsstrecke zwischen München und Prien ließen sie sich das Ergebnis des Tüftlers Gretschel präsentieren. Rinkel und Florus waren beeindruckt. Bei Rinkel ging das so weit, dass er letztendlich etwas zu schnell fuhr und dadurch das Fahrzeug aus den Führungskufen sprang. Zum Glück passierte nichts Schlimmes. Nebenbei: Rinkel war für seine rasante und waghalsige Fahrweise bekannt und so werden darüber in Gaggenau viele Geschichten erzählt.

     

    Gut zu erkennen: die Führung bei Weichenbetrieb

    Gut zu erkennen: die Führung bei Weichenbetrieb

    Gretschel stellte dann seine Ideen der Maschinenfabrik Beilhack in Rosenheim vor, zu der auch persönliche Kontakte bestanden. Beilhack nahm um 1960 noch konstruktive Änderungen vor, die sicherstellen sollten, dass mehr Druck auf den Kufen lag, um das Rausspringen zu verhindern. Dann bot Beilhack die ersten Zweiwege-Vorrichtungen an.

    Zum Verlassen der Schiene wurden die Rollen angehoben.

    Zum Verlassen der Schiene wurden die Rollen angehoben.

     

    Und ab geht es zur nächsten Einsatzstelle.

    Und ab geht es zur nächsten Einsatzstelle.

     

    Als zweite Stufe bot Beilhack dann eine Variante mit Rollen an. Teile dafür lieferte bereits die Maschinenbaufabrik Schneider in Witzhelden bei Köln (heute ZWEIWEG International mit Sitz in Leichingen). Von Beilhack selbst, so Manfred Florus, wurden dann mehr als 1000 Zweiwegevorrichtungen gebaut und vertrieben, bevor die spezielle Zweiwege GmbH gegründet wurde.

    Michael Wessel

     

  • Das Unimog-Museum erweitert

    Die Neubauten sind lila dargestellt - rechts das bestehende Museums-Gebäude   -   Kohlbecker Gesamtplan GmbH

    Die Neubauten sind lila dargestellt – rechts das bestehende Museums-Gebäude – Kohlbecker Gesamtplan GmbH

     

    Das Unimog-Museum erhält neue Gebäude und neue Parkplätze

    Thomas Senger berichtet im Badischen Tagblatt vom 27. April 2015:

    Die angestrebte Erweiterung des Unimog-Museums sowie die Schaffung von 60 weiteren Parkplätzen zählen zu den künftigen Herausforderungen, denen sich der Trägerverein gegenübersieht. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend wurde deutlich: Die Mitglieder um Vorsitzenden Stefan Schwaab sehen sich dafür gewappnet.

    Ein Entwurf zeigt die Fläche: Direkt neben dem Parkplatz der Landesakademie, wo dessen Abraummaterial abgelagert wurde, sollen Museums-Parkplätze entstehen. Dieses Gelände befindet sich auf Gaggenauer Gemarkung. Die Parkplätze würden auf dem Vereinsgelände Platz schaffen für die Museumserweiterung.

    Der neue Parkplatz wäre sinnvoll, betonte Stefan Schwaab, doch sei auch sinnvoll, dass der Verein diese nicht alleine bezahlen sollte. Schließlich sei dort die Pforte der Murgleiter. Diese ist einer der am höchsten zertifizierten deutschen Wanderwege. Demzufolge gebe es Wanderer, die über mehrere Tage den Museumsparkplatz nutzen – anders als bei der benachbarten Landesakademie, dort seien ausdrücklich nur Akademiebesucher erwünscht. Generell müsse die Achse Gaggenau – Gernsbach -Forbach – Schwarzenbach – Nationalpark verstärkt ins Blickfeld rücken – auch verkehrstechnisch, um die Chancen zu nutzen.

    Hohe Ausgaben imvergangenen Jahr

    Interaktive Erlebnis- und Lernwelten zur Unimog- und Industriegeschichte, Schulungswerkstatt, Archiv und Classic-Center-Verkaufsraum nannte Schwaab in Zusammenhang mit der Museumserweiterung. Ein erster Schritt sei die Übertragung der Alttypenberatung durch Daimler an das Museum Anfang 2015 gewesen.

    Die Betriebs-GmbH sei insbesondere dank der über 100 Ehrenämtler in der Lage, schwarze Zahlen zu schreiben. “Hier wird ehrenamtlich geschuftet, das ist unglaublich”, bilanzierte Schwaab. Gleichwohl haben die Investitionen der vergangenen Monate – neue Fahrzeughalle in Kuppenheim und Umbau und Erweiterung der Museumsgastronomie – sich niedergeschlagen. Die Ausgaben haben sich 2014 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt auf 811000 Euro (2013: 420600 Euro, 2012: 149500 Euro). Allerdings habe der Verein dank der neuen Gastronomie wieder stabile Pachteinnahmen, und mit der neuen Halle sind keine Mieten mehr für das alte Fahrzeugdomizil in der Gaggenauer Jahnstraße erforderlich.

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  • Unimog- & MB-trac-Treffen bei Enkenhofen am 25. und 26. Juli

    UCOM Enkenhofen plakat2015

    Dieses Jahr ist es wieder soweit: Am 25. und 26. Juli 2015 findet das 7. internationale Unimog- & MB-trac-Treffen bei Enkenhofen im Allgäu statt.
    Die Organisatoren freuen sich wieder auf zahlreiche Fahrzeugliebhaber und -besitzer und auf alle, die mit ihnen mal wieder zünftig festeln wollen!
    Mehr auf www.enkenhofen.de  – Dort ist auch ein Film des SWR von 2013 zu sehen, der einen interessanten Eindruck vom Fest vermittelt. Am Anfang kommt allerdings die Falschaussage, dass der Unimog nicht mehr gebaut wird. Das sei verziehen, denn wir wissen es zum Glück besser.