Announcement: Herzlich willkommen auf der neuen Unimog-Community 3.0

  • Announcement: Herzlich willkommen auf der neuen Unimog-Community 3.0

    Herzlich willkommen auf der neuen Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln. Du suchst einen Unimog oder ein ein passendes Ersatzteil – dann wirst Du bestimmt im Kleinanzeigenmarkt fündig. Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

    Unsere Premium-Partner

    Buch&Bild – Literatur und Accessoires für Ihre Unimog & MBtrac Autoersatzteile.de – Shop für Mercedes-Benz Ersatzteile

  • Unimog-S mit Holzvergaser im Einsatz

    Das Tankholz lagert auf der Pritsche

    Das Tankholz lagert auf der Pritsche

    „Ein guter Schluss ziert alles“, wird es am Sonntag, 19. April, im Unimog-Museum am Ende der Führungen, die um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr beginnen, wieder heißen. Die Besucher werden nicht nur einen Unimog-S mit Holzvergaser bestaunen sondern ihn auch im Einsatz erleben können.

    Josef Käsweber füllt den Kessel mit Buchenholz

    Josef Käsweber füllt den Kessel mit Buchenholz

     

    Die Unimog-Freunde Josef Käsweber jun., Josef Zollner und Hans Huber aus der bayerischen Pfaffing im Landkreis Rosenheim haben den Unimog-S vor 15 Jahren mit Unterstützung zahlreicher Helfer mit dieser außergewöhnlichen Kraftquelle ausgerüstet.

     

    Das Tankolz im Kessel wird angezündet

    Das Tankolz im Kessel wird angezündet

    Die Entflammbarkeit des Gasgemisches wir geprüft

    Die Entflammbarkeit des Gasgemisches wir geprüft

    (mehr …)

  • Gibt es nicht mehr als acht Gründe, Unimog zu fahren?

    Auf dem PS-Blog von “Die Welt” nennt Autor Alberecht Wilke acht nicht immer ganz ernsthafte Gründe, warum man lieber Unimog fahren sollte:

    1. Ein Unimog, ausgestattet mit einer Doppelkabine, ist ein hervorragendes Familienauto für bis zu neun Personen. Darin finden Vater, Mutter, drei Kinder und sämtliche Großeltern bequem Platz – ohne das lästige Umklappen der Sitze beim Ein- und Aussteigen.

    2. Ein Unimog besitzt auch innen abwaschbare Oberflächen. Zwar bestehen diese eher selten aus haptisch ansprechenden Materialien wie Mahagoni-Holz oder Nappa-Leder, doch lassen sich auch hartnäckige Rückstände mühelos entfernen, selbst wenn sich die Kinder einmal während der Fahrt übergeben müssen. Einfach das Fahrzeug einmal innen durchkärchern – fertig.

    3. Ein Unimog hat ein recht großzügiges Kofferraumvolumen von bis zu 13m3 (ohne Anhänger). Das bedeutet, dass man sich nur noch in Extremsituationen den Kopf über die Größe des Reisegepäcks zerbrechen muss. Und wenn die Kinder sich nicht einmal für die Dauer des Urlaubs von ihren Pferden trennen können, nimmt man letztere eben auch mit auf die Fahrt.

    4. Ein Unimog verfrachtet alle Gartenabfälle des Jahres auf einmal zur Mülldeponie. Vorbei sind die Zeiten, in denen man monatlich mühselig eingepackte Körbe mit Grünzeug unter die Hutablage quetschen musste. Und zur Steigerung der sozialen Akzeptanz in der Nachbarschaft lassen sich die Gartenabfälle der ganzen Wohngegend gleich noch mitnehmen.

    5. Ein Unimog gilt als Nutzfahrzeug und damit als Vernunftlösung. Im Gegensatz zu einem Pkw kann man sich mit ihm auf jeder Öko-Party grünen Gewissens sehen lassen. Zugegeben, mit einem Ein-Liter-Auto ist im Lkw-Bereich ein Fahrzeug mit einem Verbrauch von einem Liter auf einem Kilometer gemeint. Aber heruntergerechnet auf die Nutzlast ergibt sich ein weitaus geringerer Verbrauch als bei einem PKW.

    6. Ein Unimog liefert einen überzeugenden Auftritt im Stadtverkehr. Egal ob beim Einfädeln in den Reißverschluss an der Baustelle oder im Gedränge um eine Parklücke vor dem Bürgerbüro: Die anderen Verkehrsteilnehmer gewähren einem stets Vorfahrt.

    7. Ein Unimog bietet eine viel höhere Geländefähigkeit als ein PKW. Von der Bodenfreiheit bis zur Wattiefe sind nahezu alle Offroadwerte besser, besonders weil die Räder ungleich größer ausfallen. Den Fahrvergleich zwischen einem Gelände-PKW und einem Gelände-LKW über einen felsigen Gebirgspass kann man sich so vorstellen, wie wenn man einmal mit Kurz-Carvern und einmal mit Freeride-Skiern einen Tiefschneehang hinunterfährt: Mit ersteren stolpert man über sämtliche Bodenwellen – mit letzteren surft man einfach darüber hinweg.

    8. Während im Pkw-Bereich aus technologischer Perspektive vorwiegend Einheitsbrei vorzufinden ist, trifft man im Lkw-Bereich auf eine hohe Diversität und eine feine Ästhetik der zugrunde liegenden Fahrzeugkonzepte. Dazu zählen beispielsweise die Schubrohr-Technik von Daimler genauso wie das Zentralrohrrahmen-System von Tatra: zwei völlig verschiedene Ansätze für das gleiche Ziel: größtmögliche Performance im Gelände. Beides sind Lösungen, auf die der alte Werbespruch zutrifft: genial einfach – einfach genial.

     

    Der Mog-Community fallen doch bestimmt weitere Gründe ein, warum man lieber Unimog fahren sollte, oder? Nutzt unsere Kommentar-Funktion, um der Community Euere Gründe mitzuteilen.

     

  • Aktionstag Unimog-S im Museum

    Auch das Sonderheft "Unimog-S" und die Neuauflage von „Vom Unimog zum MB-trac und warum es keinen Nachfolger gab“ werden an diesem Tag von den Autoren präsentiert

    Auch das Sonderheft “Unimog-S” und die Neuauflage von „Vom Unimog zum MB-trac und warum es keinen Nachfolger gab“ werden an diesem Tag von den Autoren präsentiert

    Aktionstag rund um den Unimog-S am 19. April im Unimog-Museum

    Noch bis zum 10. Mai dreht sich im Unimog-Museum alles um den Unimog-S. Der meist gebaute und  bekannteste Unimog wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. Über eine Million Menschen, so schätzt man,  kamen im Laufe der Jahre mit ihm in Berührung: vor allem bei den Streitkräften, aber auch bei  Kommunen oder in der privaten Wirtschaft. Grund genug für das Unimog-Museum, dem Unimog-S eine Jubiläumsausstellung zu widmen. Highlights sind dabei einer der ersten Prototypen von 1953 oder ein Unimog-S mit Holzvergaser.

    Am 19. April steht ein Veranstaltungs-Highlight ins Haus: Um 11 Uhr beginnt das bunte Programm mit einem Vortrag zum Thema „Der Unimog-S im zivilen Einsatz“ mit dem Unimog-Experten Ralf Maile. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen zum Thema „Der Unimog-S und seine Aufbauten“ unter der Moderation von Hans-Jürgen Wischhof sowie die Vorführung von historischem Filmmaterial.

    Um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr werden Führungen durch die Sonderausstellung angeboten. Als Höhepunkt wird am Ende jeder Führung der Unimog-S mit Holzvergaser in Betrieb genommen.

    Zudem sind alle Unimog-S-Besitzer zu einem Treffen und ab 15 Uhr zu einer Ausfahrt durch Gaggenau mit Halt am Testgelände “Sauberg” eingeladen. Alle Teilnehmer der Sternfahrt haben an diesem Tag freien Eintritt ins Museum. Das Team des Unimog-Museums freut sich  über Anmeldung zu dieser Ausfahrt an info@unimog-museum.de oder telefonisch (Tel. 07225 / 981310).

    Preise inklusive aller Führungen und Vorträge: Erwachsene 5,90 €, Ermäßigt 4,90 €, Familienticket (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder unter 18 Jahren) 12,90 €.

     

  • Schwäbisch Gmünd bekommt eine Unimog-​Erinnerungsstätte

    Erhard & Söhne im Jahr 1945

    Erhard & Söhne im Jahr 1945

    In der Rems-Zeitung war am Donnerstag, 9. April zu lesen:

    Endlich bekommt die Unimog-​Entwicklungsstadt Schwäbisch Gmünd eine würdige Erinnerungsstätte. Damit wird auch das langjährige Ringen des Fahrzeughistorikers und früheren leitenden Mitarbeiters der Firma Erhard & Söhne, Egon Spiller, von Erfolg gekrönt.

    Unter abenteuerlichen Umständen hatten sich vor 70 Jahren einige Ingenieure in den Werkstätten der Silberwarenfabrik Erhard & Söhne zusammengefunden, um „einen schwäbischen Jeep“ zu konstruieren. Der Gmünder Fabrikant Eduard Köhler steuerte das notwendige Entwicklungskapital von 600 000 Mark bei, vor allem erwarb er bei der misstrauischen amerikanischen Besatzungsmacht das Vertrauen für den Bau eines zivilen „Universal Motor Geräts“, das zuvorderst der notleidenden Landwirtschaft zugute kommen sollte.

    Bei Erhard & Söhne an der Weißensteiner Straße (heute DRK–Kreisverbandszentrale und Einkaufszentrum) wurden die ersten sechs Prototypen gebaut und traten ab 1947 am Stuifen und Hornberg die erfolgreichen Versuchsfahrten an.
    Die erste Serienproduktion erfolgte in Göppingen. Und dieser „Mehrzwecktraktor“ sollte ab 1949 in vielen Versionen die Welt erobern. Der Unimog wurde also dank mutigem und zukunftsgerichtetem Gmünder Unternehmergeist zu einem echten deutschen Wirtschaftswunderkind, dessen globale Erfolgsgeschichte sich bis heute fortsetzt.
    Dies soll nun am Sonntag, 10. Mai, mit der Enthüllung einer Gedenktafel aufgezeigt werden, wobei die Fläche davor mehr oder weniger offiziell zum „Unimogplatz“ deklariert wird. Viel Unimog-​Prominenz wird erwartet. Eine Ausstellung von historischen und auch modernsten Fahrzeugen aus dem Hause Unimog wird den Rahmen des Festaktes bilden.
    Egon Spiller will nun Stadtverwaltung und Gemeinderat weiter auch dazu drängen, eine „Unimogstraße“ aus der Taufe zu heben, wofür sich beispielsweise das Industriegebiet Gügling doch prima anbieten würde.