mikewessel

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  • Unimog-Werbung Anfang der 1950er Jahre

    Werbeanzeige Daimler-Benz: „UNIMOG UNIVERSAL-MOTORGERÄT“; In der Landwirtschaft, In der Fortwirtschaft, Im Transportgewerbe; Motiv: U25, Baureihe 2010; 1951

    Hier sechs Beispiele, wie Daimler-Benz für sein neues Produkt UNIMOG Anfang der 1950er Jahre geworben hat. Als Warenzeichen ist nur der Ochsenkopf in der Anzeige enthalten. Bekanntlich kam erst 1953 der Stern an den Unimog.

    Für unsere englischsprachigen Unimog-Freunde ist auch eine Anzeige für Südafrika mit dabei.

    Werbeanzeige zum U25, Baureihe 2010

    Daimler-Benz advertisement for the U25, series 2010, for South Africa

    Werbeanzeige Daimler-Benz: „UNIMOG UNIVERSAL-MOTORGERÄT“; Der langsamste und schnellste Schlepper seiner Klasse!; Motiv: U25, Baureihe 2010; 1951

    Werbeanzeige Daimler-Benz: „UNIMOG UNIVERSAL-MOTORGERÄT. Der langsamste und schnellste Schlepper seiner Klasse!“; Motiv: U25, Baureihe 2010; 1951

    Werbeanzeige Daimler-Benz: „UNIMOG UNIVERSAL-MOTORGERÄT“; Der langsamste und schnellste Schlepper seiner Klasse!; Motiv: U25, Baureihe 2010; 1951

    Copyright: Daimler AG

     

     

  • Sitzen auf der Unimog-Pritsche

    Bei dieser Versuchsfahrt mußten die vier Mitfahrer leicht schräg sitzen

    Das Lied „Hab‘ mein‘ Wage vollgelade“ kommt einem beim Anblick dieser Bilder in den Sinn. Und schmunzeln muss man, wenn bei einem Probesitzen acht erwachsene Männer auf einer Pritsche Platz finden, die 1800 x 1800 Millimeter misst.

     

    „Hände auf die Oberschenkel!“ und schon haben acht Erwachsene Platz

    Bei dieser Körperfülle würden in der Praxis acht Personen keinen Platz finden

    Bequemer haben es diese Versuchsmitarbeiter auf der Pritsche eines Unimog-S

    Sitzprobe für einenFeuerwehraufsatz bei Boehringer

    Fotos: Daimler AG

     

  • Das Unimog-Jahr von Hans Liska: November

    Hier das Motiv des Monats November aus seinem Unimog-Kalender 1953 von Hans Liska:

     

    … und hier die Vorlage für den Künstler sowie noch ein paar Bilder „Unimog in aller Welt“. Copyright aller Bilder: Daimler AG

    Unimog U25, Baureihe 2010 eingesetzt in Sumatra

     

    Unimog U25, Baureihe 2010 eingesetzt als Zugfahrzeug mehrerer Anhänger auf einer Zuckerrohrplantage

    Unimog U25, Baureihe 401 eingesetzt auf einer Plantage

    Unimog U25, Baureihe 401 eingesetzt im Urwald von Mato Grosso

    Unimog U25, Baureihe 401 bei einer Expedition

     

     

    Unimog U25, Baureihe2010 einer Forschungsexpedition in Athopien 1952

    Unimog U25, Baureihe 2010 aufgenommen in Mauretanien

    Unimog U25, Baureihe 401 als Zugfahrzeug bei einem Festumzug in Indonesien 1958

  • Das Unimog-Jahr von Hans Liska: Oktober

    Im Vorjahr zeigten wir monatlich die Zeichnungen von Hans Liska aus seinem Unimog-Kalender von 1953 – allerdings nur bis September. Die letzten drei Monate werden wir jetzt nachholen. Hier somit der Oktober mit einem Motiv beim Pflügen. Auch diesmal haben wir einige Fotos mit ähnlichem Einsatz dazugestellt – auch mit Heckaufreißer.

    Copyright der Fotos: Daimler AG

    Unimog Baureihe 411 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Anbaubeetpflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Heckaufreißer

  • Unimog-Wissen in kompakter Form: Hebelstoßdämpfer

    Mit einer Broschüre zum Hebelstoßdämpfer startet das Unimog-Museum eine Reihe mit Expertenwissen in kompakter Form.

     

    Von den sicherheitsrelevanten Bauteilen eines Unimog der ersten Baureihen (Boehringer, Unimog 2010, Unimog 401 und Unimog 402) erhalten die Stoβdämpfer in aller Regel mit Abstand die geringste Aufmerksamkeit und Pflege. Selbst wenn zunehmend grössere Schwankungen im Fahrbetrieb deren eingeschränkte Funktion vermuten lassen, wird eher die Geschwindigkeit reduziert, als der Ursache nachgegangen. Ein Grund für diese weit verbreitete Haltung dürfte auch an der Tatsache gelegen sein, dass praktisch keine Unterlagen zu den verbauten Hebelstoβdämpfern des Herstellers Fichtel&Sachs verfügbar sind.

    Das Unimog-Museum hat sich mit der Schriftenreihe „Expertenwissen in kompakter Form“ das Ziel gesetzt, das in der Unimog-Szene vorhandene enorme Wissen zu Detailfragen zu dokumentieren und zu publizieren. Der Band 1 zum Hebelstoβdämpfer ist anfangs Juni erschienen. UCG-Mitglied Wolfram Ragg aus der Schweiz beschreibt darin die Funktionsweise, die Einstellung und die Revision der Hebelstoβdämpfer. Die 28-seitige Broschüre besticht auch durch zahlreiche Detailaufnahmen. Sie ist für 7,50 Euro erhältlich im Unimog-Museum oder über www.buchundbild.de (zzgl. Versandkosten). Stammtische und Regionalgruppen werden gebeten, mittels Sammelbestellungen den administrativen Aufwand in Grenzen zu halten.

    Bilder und Text: Claudio Lazzarini

  • UCG: Teilemarkt 2017 bei Bilderbuchwetter – Teil 2

    Der neue Vorsitzende des Unimog-Club Gaggenau, Rainer Hildebrandt, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Teilemarkts 2017 auf dem Gelände des Motorclubs Puma in Kuppenheim: „Alles lief reibungslos. Wir hatten gute Gespräche und schauen weiter zuversichtlich in die Zukunft.“

    Wenn Vater und Tochter gemeinsam mit einem Fotoapparat über den Teilemarkt schlendern, sieht die Ausbeute unterschiedlich aus. Hier noch eine Auswahl meiner Bilder.

    Michael Wessel

  • UCG: Teilemarkt 2017 bei Bilderbuchwetter – Teil 1

    Bei Bilderbuchwetter fand der Teilemarkt 2017 des Unimog-Club Gaggenau am 23. September 2017 auf dem Gelände des Motorclubs Puma in Kuppenheim statt.

    Hier einige Impressionen von Tina Wessel.

    Viel Spaß!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    (mehr …)

  • Zwei besondere Unimog-Bücher: Militär- und Polizeifahrzeuge 1950 – 2016

    Im Verlag Klaus Rabe sind mit dem Titel „UNIMOG – Militär- und Polizeifahrzeuge“ bereits im Vorjahr zwei besonders beachtenswerte Bücher von Ralf Maile erschienen, die sich einer erfreulich großen Nachfrage erfreuen. Auf insgesamt 650 Seiten wird die gesamte Bandbreite des Unimog und auch des MB-trac im militärischen Bereich, inclusive den militärischen Feuerwehren und Sanitätsdiensten, sowie bei Polizeibehörden weltweit vorgestellt. Dies mit über 1400 teilweise erstveröffentlichten Fotos. Dass es sich dabei nicht um einfache „Bilderbücher“ handelt, wird an den besonders ausführlichen Bildbeschreibungen sowie den Tabellen zu den einzelnen Baureihen deutlich. Der Leser merkt sofort, dass Maile sowohl auf ein umfangreiches Bildarchiv zurückgreifen kann als auch auf profunde Fachkenntnisse zurückgreifen kann. Damit gelingt es ihm einmal mehr, den Unimog in seinem weltweiten Einsatz – diesmal reduziert auf ganz spezielle Kundengruppen – vorzustellen.

    Nach der Schilderung „der Entstehung einer Legende“ folgt eine interessant zu lesende „Zeitschiene“ von 1945 bis 2015“ bevor am Beispiel der Baureihe 437.4 Euro 6 (UHE) der Unimog im Gelände ausführlich vorgestellt wird.

    Der Gliederungspunkt 3 „Der Unimog im weltweiten Einsatz“ ist dann nach Baureihen gegliedert und reicht bis in den Band 2. Dabei werden sich die MB-trac-Freunde freuen, dass auch ihrem Liebling einige Seiten vorbehalten wurden.

    Abgerundet wird das zweibändige Werk durch eine Auswahl spezieller Prospekte aus dem Bereich Militär- und Polizeifahrzeuge und der Vorstellung der Mercedes-Produktionswerke Gaggenau, Aksaray und Wörth sowie einen „Stammbaum“ der Unimog- und MB-trac-Baureihen. Natürlich darf auch ein Hinweis auf das Unimog-Museum in Gaggenau nicht fehlen.

    Gesamturteil: sehr empfehlenswert

    Unimog – Militär- und Polizeifahrzeuge 1950 – 2016, Band 1

    Autor: Ralf Maile, A4, 320 Seiten, 723 Fotos, fester Einband

    Unimog – Militär- und Polizeifahrzeuge 1950 – 2016, Band 2

    Autor: Ralf Maile, A4, 336 Seiten, 718 Fotos, fester Einband

    jeweils 30 Euro

    Erhältlich sind die Bücher – neben vielen anderen-  beispielsweise direkt im Unimog-Museum oder über www.buchundbild.de

    Der Autor

    Bereits 2014 habe ich hier in der Unimog-Community ein Kurzportrait zu Ralf Maile veröffentlicht, das ich jetzt nur etwas aktualisiert habe:

    Zu seiner Aufgabe, 1988 das Auto-Album „40 Jahre Unimog“ zu schreiben, kam Ralf Maile nach eigenen Angaben „wie die Jungfrau zum Kind“. Oder konkreter: Die Modellauto-Zeitung hatte 1985 einen Aufruf nach Dokumenten und Fotos zum Unimog veröffentlicht. Von der Fülle des Materials war man überrascht und so wurde beschlossen, statt eines Berichts ein Sonderheft herauszugeben. Diese Aufgabe war Ralf Maile auf den Leib geschnitten, denn er war nicht nur engagierter Modellbauer sondern hatte ab 1979 eine Kraftfahrzeugmechaniker-Lehre bei der traditionsreichen Unimog-Generalvertretung Felix Kloz in Fellbach absolviert. 1986 wechselte er zur Branddirektion Stuttgart. Als Kfz-Meister ist er heute Leiter des Technischen Prüfdienstes.

    Das Auto-Album „40 Jahre Unimog“ fand reißenden Absatz, war es doch das erste systematisch aufgebaute Nachschlagewerk zur Unimog-Geschichte und vor allen Dingen zu den einzelnen Baumustern der ersten 40 Unimog-Jahre. So war die erste Auflage rasch vergriffen. Zwei jeweils überarbeitete Auflagen folgten, und das Werk erschien auch in Buchform.

    Daraufhin entwickelte Ralf seine Leidenschaft, die Fähigkeiten und die fast unendlichen Einsatzmöglichen des Unimog und des MB-trac zu dokumentieren und zu publizieren. Heute kann er für seine Veröffentlichungen auf sein Archiv mit über 180.000 Bildern und etwa 8.000 Dokumenten und Prospekten zurückgreifen. Und dies auch dank eines Kontaktnetzes zu Gleichgesinnten in aller Welt. Auch für den Produktbereich Sonderfahrzeuge und das Archiv der Daimler AG ist er ein gefragter Experte.

    19 Publikationen (Bücher und Paperbacks) zum Unimog und MB-trac hat Maile bisher veröffentlicht, weitere sind in Arbeit oder geplant. Er bezeichnet sie selbst als „ambitionierte Bilderbücher mit handfesten Informationen“. Er will zeigen, was die Fahrzeuge können und wofür sie eingesetzt werden. Obwohl sich Maile sehr um Präzision bemüht, kann dies bei der Fülle der Informationen nicht immer ganz fehlerfrei sein, da sich oftmals auch Originalunterlagen der Hersteller widersprechen und vieles aus der Anfangszeit des Unimog nicht dokumentiert wurde.

    Der Modellbau hat Ralf Maile nicht losgelassen. So ist er inzwischen auch dort ein anerkannter Experte. Für alle namhaften Modellhersteller hat er Handmuster gefertigt, und er ist der geistige Urheber vieler Unimog- und MB-trac-Modelle.

    Trotz dieser ausgeprägten Begeisterung für den Unimog hat er selbst keinen im Maßstab 1 : 1. Dagegen würden „Zeit, Geld, Platz“ aber auch „Frau, Hund und Beruf“ sprechen.

    Michael Wessel

  • Unimog-Club und -Museum rücken wieder zusammen

    Thomas Senger schreibt am 19. September im Badischen Tagblatt:

    Engere Anbindung an das Museum geplant

    Die Zusammenarbeit zwischen dem Unimog-Club Gaggenau und dem Unimog-Museum soll verbessert und intensiviert werden. Dies ist eines der Ziele des neuen Vorsitzenden des Unimog-Club. Wie berichtet ist Rainer Hildebrand (Foto: Hans-Peter Hegmann) am Samstag, 17. September,  mit 226 Ja- und 73 Neinstimmen sowie 14 Enthaltungen und elf ungültigen Stimmen zum Nachfolger von Michael Schnepf gewählt worden. Hildebrandt ist Leiter der Regionalgruppe Pfalz des Unimog-Clubs.

     

    „Wir sind entschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Unimog-Museum wieder zu neuem Leben zu erwecken“, betont der neue Vorsitzende in einer Mitteilung. „Etwaige Meinungsverschiedenheiten aus der Vergangenheit werden wir einer einvernehmlichen und tragfähigen Lösung zuführen“, so Hildebrand weiter, „das Museum war und ist unser Baby und der Museumsverein hat in der Vergangenheit quasi als ,Alleinerziehender? Großartiges geleistet. Jetzt sind wir als der andere ,Elternteil? auch wieder da.“ (Siehe Stichworte). Der neue Vorsitzende macht gleichwohl deutlich: „Wir sind aber weder vom Museum ferngesteuert noch wollen wir vom Museum ,geschluckt? werden, sondern wir wollen gemeinsam mit dem Museum eine Unimog Welt entwickeln, in der gleichermaßen von unserem Club und vom Museum an den historischen Stätten des Unimog alle Aspekte des Unimog dargestellt und bearbeitet werden können.“

    Künftig könnte es einen zentralen und gemeinsamen Anlaufpunkt geben, an dem es „alles aus einer Hand“ geboten werde. Der Unimog-Club verfolge dabei ein Ziel: „Und dabei geht es uns ausschließlich darum, euch – den Mitgliedern – ein größtmögliches Maß an Service rund um das Vereinsleben und unseren Unimog zu bieten. Ein solches großes Ziel wäre mit dem Museums-Verein gemeinsam zu entwickeln und zu verabschieden.“

    Stichworte

    Der Unimog-Club Gaggenau versteht sich als internationale Vereinigung von Unimog- und MBtrac-Freunden mit über 6600 Mitgliedern in 34 Ländern. Ziel ist, „die vielfältigen Informationen zu Historie, Technik und Einsatz der verschiedenen Baureihen des Unimog und des MBtrac zu sammeln, dieses Wissen den Mitgliedern zugänglich zu machen und zugleich die Begeisterung für ein einzigartiges Fahrzeugkonzept zu erhalten.“

    Das Unimog-Museum wird von einem gemeinnützigen Verein getragen. Für den laufenden Betrieb wurde 2005 die Unimog-Museum Betriebs GmbH gegründet. Deren Gesellschafter sind: Verein Unimog-Museum zu 70 Prozent; Unimog-Club Gaggenau 25 Prozent, Stadt Gaggenau fünf Prozent. Darüber hinaus gibt es eine gemeinnützige Stiftung Unimog-Museum zur Unterstützung des Vereins Unimog-Museum. (red)

  • Die Innereien des Unimog offengelegt

     

    Diese Portalachse eines Unimog wurde vor Publikum zerlegt und wieder zusammgebaut –  Foto: Hegmann

    Hans-Peter Hegmann schreibt am 19. September im Badischen Tagblatt:

    Aktionstag im Unimog-Museum widmete sich Achsen, Getrieben und Motoren

    Dass auch Technik unterhaltsam sein kann, wurde am Sonntag, 17. September,  im Unimog-Museum in Gaggenau deutlich. Im Rahmen der Sonderausstellung „Motoren – Getriebe – Achsen“ wurde ein Aktionstag im und um das Museum herum ausgerichtet. Unter dem Motto „Das Innenleben des Unimog – unter die Lupe genommen von Unimog-Experten“ hatten die Besucher die Möglichkeit, selbst einmal Hand anzulegen und an den entsprechenden Teilen zu schrauben oder zumindest hautnah den schraubenden Fachleuten über die Schulter zu schauen.

    Die aktuelle Sonderausstellung im Unimog-Museum beschäftigt sich intensiv mit dem Innenleben und damit den wichtigsten Teilen im Konzept „Universalmotorgerät“, dem Antriebsstrang. Das bedeutet: eine möglichst perfekt abgestimmte Kombination von Motor, Getriebe und Achsen. Daher sind auch die ausgestellten Unimog auf diesen Antriebsstrang und den Rahmen reduziert und gewähren Einblicke, die sonst vom Fahrerhaus oder der Ladepritsche verdeckt sind. Dazu gibt es Schnittmodelle und Komponenten des Antriebsstrangs in Funktion.

    Viele Fragen aus dem Publikum

    Für die meisten Unimog-Besitzer aus dem Oldtimerbereich der ersten Typenreihen ist das aber immer noch nicht detailliert genug. Sie wollen auch noch das weitere Innenleben der Module des Antriebsstrangs kennenlernen und bei ihren Fahrzeugen selbst warten oder reparieren. Diese Gelegenheit bot nun der Aktionstag mit drei Workshops. Auf den Aktionsflächen wurden jeweils eine unimogtypische Portalachse, ein Getriebe und ein Motor vor Publikum zerlegt und wieder zusammengesetzt. Die ehrenamtlichen Schrauber waren dabei überwiegend ehemalige oder noch aktive Mitarbeiter der Herstellerfirma. Sie sind alle ebenfalls Besitzer von zum Teil sehr alten Unimog und verfügen daher auch im Oldtimerbereich über die entsprechenden Kenntnisse. Um die einzelnen Komponenten standen jeweils überwiegend Männer unterschiedlichen Alters, aber auch die eine oder andere Frau, die inzwischen auch an ihren Unimog schrauben.

    Die Fragen aus den Zuschauerreihen kamen ununterbrochen parallel zum jeweiligen Fortschritt der Arbeiten. Dabei ging es um richtiges Werkzeug bis zu den verschiedenen Möglichkeiten der Ersatzteilbeschaffung. Die ehrenamtlichen Kfz-Mechaniker boten dazu immer wieder Tipps an, die man nur in der Praxis kennenlernt.

    Im Außenbereich wurden verschiedene Antriebe des Unimog im Einsatz gezeigt, zum Beispiel beim Aufschienen und Waggonziehen eines Zweiwege-Unimog oder beim Fräsen von Hackschnitzeln durch eine alte Schneefräse. Wer mochte, konnte sich darin versuchen, mit einem Aufbaukran auf einem Unimog der sogenannten „Schweren Baureihe“ einen Metallstift in einen Flaschenhals zu versenken. Viel bewundert wurde auch die Verwindungsfähigkeit der Unimog-Fahrgestelle bei Vorführungen auf mobilen Rampen-Elementen.

    Wer nicht nur an den Exponaten des Museums oder einer Mitfahrt im Geländeparcours interessiert war, sondern sich auch für die Entwicklung des Museums interessiert, konnte zusätzlich an einer Führung auf der Baustelle des neuen Werkstattgebäudes teilnehmen.

    Ergänzung: Die Sonderausstellung „Achsen, Getriebe und Motoren“ ist noch bis 19. November zu sehen.