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  • Firmenportrait Sascha Fritz Mechatronik | www.sfmt.eu

    Sascha Fritz mit seinem Unimog 406, Baujahr 1965 mit Oehler-Holzspalter am Frontkraftheber

     

    Das Hobby Unimog zum Beruf gemacht: Kreuzgelenke vom Unimog 411 bis 427

    Vor drei Jahren hat sich Sascha Fritz, Jahrgang 1988, aus Bühlertal – 30 Kilometer von Gaggenau entfernt – einen „technisch sehr mitgenommenen“ Unimog 406, Baujahr 1965, gekauft. Die Restaurierung gestaltete sich aufwendiger als gedacht. Dazu berichtet er: „Kaum ein Teil des Unimog musste nicht zerlegt werden. Während die eigentlichen Arbeiten meist recht gut von der Hand gingen, stellte die Ersatzteilbeschaffung immer wieder ein Problem dar: Viele der Teile konnten durch offizielle Vertragswerkstätten nicht mehr oder nur noch zu utopischen Preisen beschafft werden. Das drückte natürlich sehr auf das Budget für das Gesamtprojekt, sodass von mir für viele Bauteile alternative Beschaffungsquellen ausfindig gemacht werden mussten.“ Bei der Restaurierung galt das Augenmerk von Sascha Fritz ausschließlich der Technik, denn der Unimog sollte ja anschließend wieder arbeiten und „artgerecht gehalten“ werden.

    Vom Unimog-Virus infiziert und mit den neuen Erfahrungen machte sich Sascha Fritz vor zwei Jahren selbständig und bietet seitdem unter anderem die Beschaffung neuer und gebrauchter Unimog- und MB-trac-Teile an, repariert im Kundenauftrag Bauteile oder stellt sie her, wenn sie nicht zu beschaffen sind.

    Auf besonders interessante Teile in seinem Angebot angesprochen, nennt er die Kreuzgelenke und sagt dazu: „Das besondere Konzept des Unimog ist in mancher Hinsicht Segen und Fluch zugleich: Der Motor sitzt vorne, und infolgedessen sitzt das Getriebe in der Mitte des Fahrzeugs. Gleichzeitig ist der Rahmen so gestaltet, dass er sich zur Anpassung an schwieriges Gelände verformen kann. Das bringt den Segen, dass hinten am Fahrzeug sehr große Lasten aufgenommen werden können und bekanntermaßen die Geländegängigkeit unübertroffen ist.

    Der Fluch liegt in dem Fall auf der Seite der Konstrukteure, die sich mit diesen Bedingungen intensiv auseinandersetzen müssen. Insbesondere macht sich das bei beim Zapfwellendurchtrieb bemerkbar. Hier muss vom mittig sitzenden Getriebe zum vorderen und hinteren Ende des Mogs zu den Zapfwellenstummeln eine Kraftübertragung geschaffen werden, damit die Motorleistung für die Anbaugeräte genutzt werden kann. Diese Kraftübertragung erfolgt über Gelenkwellen, die wiederum mit sogenannten Kreuzgelenken ausgestattet sind, um Winkelversatze und die Bewegungen des Rahmens auszugleichen.

    Dabei stehen die Kreuzgelenke (oder auch Kreuzgarnituren genannt) unter großer Beanspruchung. Die gesamte an das Anbaugerät übertragene Leistung muss von den Kreuzgelenken aufgenommen und übermittelt werden. Kreuzgelenke stellen somit immer ein Verschleißteil dar, das von Zeit zu Zeit ersetzt werden muss. Sobald das Spiel in den Gelenken spürbar wird, muss dies erfolgen. Ersetzt man die Kreuzgelenke zu spät, drohen heftige Folgeschäden.

    Ein Kreuzgelenk mit der Größe 34 x 89 Millimeter für Unimog 406/403/416/417/neuere 421 und verschiedene MB-trac-Modelle

    „Hier biete ich hochwertige Kreuzgelenke aus europäischer Fertigung an, die den harten Anforderungen des Unimog-Alltags gerecht werden: Robustheit, lange Lebensdauer, effiziente Kraftübertragung und kostengünstige Beschaffung zeichnen sie aus.

    Diese Kreuzgelenke stehen in vielen verschiedenen Größen wie 34×89; 25×77; 25×76; 28×76,5; 48×116,5 und 38×89,2 Millimeter und weitere für die Unimog-Modelle 411; 421; 407; 406; 403; 416; 417; 424; 425; 427 zur Verfügung.“

    Das umfangreiche Angebot des Jungunternehmers ist unter www.sfmt.eu zu finden.

    Nebenbei: Er ist von Anfang an nicht nur Förderer der Unimog-Community, sondern auch ehrenamtlicher Fahrer im Unimog-Museum sowie Mitglied im Unimog-Club Gaggenau.

  • Etwas zum Schmunzeln

    Etwas zum Schmunzeln

    Gerhard Hinrichs, der langjährige Werkstattleiter der früheren Unimog-Generalvertretung Hans-Henning Endres in Berlin, hat mit dem Unimog viel erlebt. Gerne wird er auch „Mister Unimog Berlin“ genannt. Seinem früheren Chef Hans-Rüdiger Endres hat er 2013 einige Anekdoten erzählt, die dieser schriftlich festgehalten hat.
    Danach beauftragte er den Cartoonisten Dirk Meissner, dazu jeweils einen Cartoon zu zeichnen. Wir freuen uns, dass Hans-Rüdiger Endres uns diese Reihe für eine monatliche Veröffentlichung im Newsletter zur Verfügung gestellt hat.

     

    Die Schlange hinter dem Unimog im Jahr 1957

    Der Pflug am 25-PS-Unimog ist uns aus zahlreichen alten Fotos bekannt. In den Großstädten gab es Schrebergartenkolonien. In Berlin werkelten hier die „Laubenpieper“. Auf so einem Laubenpiepergelände, das für eine bevorstehende Bebauung schon teilweise geräumt war, sollten die Vorzüge des Unimog beim Pflügen gezeigt werden. Anwesend die Herren Endres und Kittel, Letzterer Inhaber eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes.

    Für die Vorführung war extra ein Unimog mit Zweischarpflug am Luftkraftheber war extra von einem Kunden für die Vorführung ausgeliehen worden. Ob der Eigentümer des Geländes nur die Arbeit gemacht haben wollte oder wirklich Kaufabsichten hatte, ist im Nachhinein nicht mehr nachweisbar, jedenfalls stand eine Menge Arbeit an.

    Hinrichs hatte bis dahin erst einmal gepflügt. Seine Bedenken, dass er wenig Erfahrung damit hätte, wischte Endres vom Tisch: „Mach mal, das wird schon gehen!“. Als der Unimog schwer unter Last stand und der Vortrieb nachließ, rief Endres: „Fahr weiter, fahr weiter!“. Aber trotz des weiteren Ansporns: „Allrad und Sperren rein!“ wollte es nicht so richtig vorwärts gehen.

    Der Unimog zerrte am Pflug, bis nichts mehr ging. Die Experten staunten und Hinrichs wunderte sich, denn so schwer konnte kein Boden in Berlin sein. Des Rätsels Lösung war ein verborgenes Wasserrohr im Erdreich, das von einem Schar des Pfluges erwischt worden war und das der Unimog dann wie eine Schlange über zig Meter hinter sich hergezogen hatte. Dieses unerwartete Geschehen überzeugte Kittel, denn wenn der Unimog beim Pflügen noch eine Wasserleitung herausziehen konnte, war das ein hervorragender Beweis seiner großen Zugkraft. Und so wurde auch der Gartenbaubetrieb Kittel in die Käuferliste der Unimog-Generalvertretung Endres eingetragen.

    Copyright Hans-Rüdiger Endres

  • Etwas zum Schmunzeln

    Dirk Meissner, 2013     Copyright Hans-Rüdiger Endres

    Gerhard Hinrichs, der langjährige Werkstattleiter der früheren Unimog-Generalvertretung Hans-Henning Endres, Berlin, hat mit dem Unimog viel erlebt. Gerne wird er auch Mister Unimog Berlin genannt. Seinem früheren Chef Hans-Rüdiger Endres hat er 2013 einige Anekdoten erzählt, die dieser schriftlich festgehalten hat. Danach beauftragte er Dirk  Meissner, dazu jeweils ein Cartoon zu zeichnen. Wir freuen uns, dass Hans-Rüdiger Endres uns diese Reihe für eine monatliche Veröffentlichung im Newsletter zur Verfügung gestellt hat.

    Und hier zum Cartoon die Anekdote von Gerhard Hinrichs:

     


    Ein ungewollter Geschwindigkeitsrekord im Jahr 1956

     

    Ein Mittel, die Leistungsfähigkeit des Unimog unter Beweis zu stellen, waren praktische Vorführungen im Betriebsalltag des Interessenten. In diesem Falle sollten zwei Anhänger, mit denen flüssiger Asphalt transportiert wurde, quer durch Berlin von Rudow nach Wannsee gebracht werden. Unter heutigen Bedingungen würde dieser Transport zu einer Verkehrsmeldung in den Nachrichten führen, denn dieses Gespann benötigte zwei Ampelphasen zur Querung einer großen Kreuzung.

    Diese „Teerkocher“ waren im Straßenbild häufig hinter einem Unimog zu sehen und wirkten aufgrund des rauchenden Schlotes, des ratternden Dieselmotors und der schwarzen Teerhaut wie kleine Dampfloks auf Gummireifen. Mit den aus heutiger Sicht mageren 25 PS des Unimog in den 50er Jahren musste gut gehaushaltet werden, was im Klartext hieß, ständig mit Vollgas zu fahren und jedes Gefälle auszunutzen, damit man mal die 50 km/h-Schallmauer durchbrechen konnte.

    Auf der Rückfahrt vom Abladeort in Wannsee bietet sich die Gelegenheit zu einer „Hochgeschwindigkeitsfahrt“, denn die Königstraße ist kerzengerade und stark abschüssig! Das damals geringe Verkehrsaufkommen und fehlende Ampeln veranlassten Meister Hinrichs, vor den Augen des Beifahrers eine „gute Zeit“ herauszufahren. Trotz des laut Hinrichs „saumäßigen Zustandes“ der Straße, wurde eine Geschwindigkeit gefahren, die den besorgten Beifahrer veranlasste, den Enthusiasmus von Hinrichs zu bremsen, denn er fürchtete um die Schamotte-Auskleidung der Teerkocher. Die bretthart gefederten Anhänger hüpften unglücklicherweise lustig hinter dem Unimog hin und her.

    Siedend heiß fiel Hinrichs ein, dass er beim Wechseln der Anhänger nicht kontrolliert hatte, ob die Bremskraftregler der Anhänger von ungebremst auf Leerfahrt umgestellt waren. Daher lenkte er das Gespann geistesgegenwärtig auf einen Radweg und konnte auf einen im spitzen Winkel abzweigenden Waldweg fahren. Dieser führte glücklicherweise bergauf, ähnlich einer Notbremsgasse in den Alpen. So kamen der Unimog und die Teerkocher unbeschadet zum Stehen! Mit zittriger Hand wurde erst einmal eine Beruhigungszigarette angesteckt, bevor die Unversehrtheit des Materials festgestellt werden konnte.

    Trotz dieses Schreckens konnte der Interessent überzeugt und mehrfach in die Käuferliste von Endres eingetragen werden.

     

    Hans-Rüdiger Endres, 2013

  • MogParts – seit über 23 Jahre Erfahrung im Bereich Ersatzteilversorgung

    Angefangen hat alles mit Ersatzteilen für die Modelle  411, 401 und 2010. Mittlerweile weitet Caspar Gernhardt mit seinem MogParts-Team sein Programm auch auf die Unimog-Modelle 421, 406, 403 und MB-trac aus. MogParts kann seinen Kunden heute über 3.500 verschiedene Ersatzteilpositionen ab Lager liefern.

    Kompetente Beratung, unkomplizierte Abwicklung und schnelle Lieferung stehen bei MogParts im Vordergrund.

    Das Sortiment setzt sich aus Mercedes-Benz Originalteilen, Nachfertigungen und aus Neuteilen von namhaften Zulieferern der Automobilindustrie zusammen. Je nach Preis-Leistungsverhältnis der einzelnen Produkte hat MogParts eine Vorauswahl getroffen, die schon viele Kunden überzeugt hat.

    7050 Kunden um genau zu sein. So viele zufriedene Kunden zählt die Firma Ende 2017.

    NEU: MogParts hat seine Website runderneuert und bietet nun einen neuen Online-Shop an auf   www.mogparts.de

    Ansprechpartner

     

    Andreas Schnetzer         Verkauf, Beratung                            Tel: +49 8801 912 214
    Gabi Hauptmann             Verkauf, Buchhaltung                    Tel: +49 8801 912 217
    Caspar Gernhardt           Einkauf, Verkauf, Geschäftsleitung

  • Henne Teilemarkt – Mercedes-Benz Originalteile mit starken Nachlässen


    Im Rahmen des „Henne Teilemarkts“ hat die Henne Nutzfahrzeuge GmbH eine umfangreiche Liste mit stark rabattierten Mercedes-Benz Original-Ersatzteilen zusammengestellt.

    Und so funktioniert es:

    Geht einfach auf die Webseite www.henne-unimog.de/henne-teilemarkt.html und ladet Euch die Teileliste als PDF herunter. Hier findet Ihr alle Teile, für die Henne Sonderkonditionen eingerichtet hat. In dem mehrseitigen Dokument habt Ihr über die Suchfunktion (Strg + F) die Möglichkeit, nach Stichworten oder speziellen Teilenummern zu suchen.

    Habt Ihr ein Unimog- oder MB trac-Teil gefunden, könnt Ihr ablesen, in welchem Lager es vorhanden ist und über einen Link direkt Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern vor Ort aufnehmen. Die Ersatzteilmitarbeiter bei Henne unterstützen Euch dann beim Abschluss der Bestellung.

    Teileinformationen in WebParts

    Falls Euch die Teilenummer und die kurze Benennung des Teils nicht ausreichen, stellt Euch Henne mit dem System WebParts den gesamten Mercedes-Benz-Originalteile-Katalog online zur Verfügung.

    Genaue Infos zum System und zum Spezialangebot für alle UCOM-Mitglieder findet Ihr hier.

    Probiert denTeilemarkt oder WebParts doch einfach einmal aus und nehmt über ersatzteile@henne-unimog.de Kontakt auf.

    Bei allen Fragen steht Euch Christian Fischer zur Verfügung:

    Tel.: 089 / 992 490-460

    E-Mail: christian.fischer@henne-unimog.de

  • Rückblick Unimog Servicetage 2017 bei Henne Nutzfahrzeuge

    Auch dieses Jahr hat Henne Nutzfahrzeuge zusammen mit Mercedes-Benz Special Trucks die Unimog Servicetage in ihren Betrieben veranstaltet. Hier hatten Kunden die Gelegenheit, ihre Unimog kostenlos von einem Monteur aus dem Special Trucks Werk in Wörth auf Herz und Nieren checken zu lassen. Gleichzeitig haben die Fahrer ein abwechslungsreiches Programm inkl. Schulungsthemen und Probefahrten mit einem Neufahrzeug geboten bekommen.

  • Film der Woche: Restraurierung eines Unimog U 411 bei Henne

    Henne Nutzfahrzeuge bringt einen Unimog U 411 endlich wieder zum Laufen. Bei Henne wird er in Handarbeit restauriert und aufgearbeitet – und Ihr seid dabei!

    Teil 1: Aufbruch

    Bei Henne in Leipzig (Wiedemar) wird der U 411 vorsichtig aufgeladen und zu unseren Aufbereitungs-Profis in Martinsrieth bei Sangerhausen gebracht. Natürlich ist die Zugmaschine ein Unimog – was sonst?!

  • 27 % Rabatt: WebParts-Aktion für UCOM-Mitglieder


    Bereits im Frühjahr hat die Firma Henne Euch das System WebParts vorgestellt. Hier habt ihr wie im EPC Zugriff auf den kompletten Mercedes-Benz-Originalteile-Katalog, könnt Eure persönlichen Teilerecherchen verwalten und die ausgewählten Ersatzteile rund um Uhr direkt bei Henne bestellen.

    Auf Grund des starken Interesses und vieler Neuanmeldungen (besonders aus der Unimog Community) hat sich Henne entschlossen, der UCOM das System WebParts dauerhaft mit Preisvorteilen zur Verfügung zu stellen.

    UCOM-Mitglieder erhalten in ihrem WebParts-Account Nachlass auf Unimog- und MB-trac-Originalteile von bis zu 27 % hinterlegt. Gebt einfach das Stichwort „UCOM“ bei Eurer Anmeldung mit an.

    Probiert WebParts doch einfach aus und schickt Henne eine E-Mail mit Name, Anschrift und Telefonnummer sowie dem Stichwort „UCOM“ an ersatzteile@henne-unimog.de. Oder ruft Henne Nutzfahrzeuge einfach an unter 089 / 99 2490-466 – Ihr erhaltet dann umgehend eure persönlichen Zugangsdaten.

    Mehr Infos zum Thema WebParts findet Ihr hier: http://swdist.aftersales.i.daimler.com/static/Guided/#/home

  • Unimog Winter Aktion bei Unimog-Huber


    Der Winter steht vor der Tür und die Unimog Huber GbR hält auch in diesem Jahr ein besonderes Angebot für Sie bereit.

    Im gesamten Oktober 2017 bekommen Sie gratis zu jedem gekauften Unimog U 400 einen gebrauchten oder neuen Schneepflug Ihrer Wahl mit Montage!

    Mehr zur Aktion unseres UCOM-Förderers Unimog-Huber auf
    http://www.unimog-huber.de/unimog-winter-aktion/