Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • UCG-News: Geländefahrtraining des Unimog-Club Schweiz/Fürstentum Liechtenstein


    Am 07. Oktober lud der Unimog-Club Schweiz/FL seine Mitglieder zu einer Veranstaltung der besonderen Art. In der Kiesgrube Beer in Rabius, einer Gemeinde im Kanton Graubünden erwartete die Teilnehmer unter der Anleitung von Gisbert Hindennach ein Geländefahrtraining. Unabhängig von Baureihe, Alter oder Aufbau galt es diverse Hindernisse zu bewältigen – immer unter den wachsamen Augen des Instruktors.


    Gisbert Hindennach ist seit vielen Jahren aktives Mitglied im Unimog-Club Gaggenau und gewann als Fahrer die Rallye Berlin-Breslau. Darüber hinaus ist er Autor mehrerer Fachbücher über den Unimog, darunter auch die „Unimog-Geländefahrschule“.


    Bilder: Reto Grass

     

  • Das Unimog-Jahr von Hans Liska: Oktober

    Im Vorjahr zeigten wir monatlich die Zeichnungen von Hans Liska aus seinem Unimog-Kalender von 1953 – allerdings nur bis September. Die letzten drei Monate werden wir jetzt nachholen. Hier somit der Oktober mit einem Motiv beim Pflügen. Auch diesmal haben wir einige Fotos mit ähnlichem Einsatz dazugestellt – auch mit Heckaufreißer.

    Copyright der Fotos: Daimler AG

    Unimog Baureihe 411 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Anbaubeetpflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Heckaufreißer

  • Unimog-Wissen in kompakter Form: Hebelstoßdämpfer

    Mit einer Broschüre zum Hebelstoßdämpfer startet das Unimog-Museum eine Reihe mit Expertenwissen in kompakter Form.

     

    Von den sicherheitsrelevanten Bauteilen eines Unimog der ersten Baureihen (Boehringer, Unimog 2010, Unimog 401 und Unimog 402) erhalten die Stoβdämpfer in aller Regel mit Abstand die geringste Aufmerksamkeit und Pflege. Selbst wenn zunehmend grössere Schwankungen im Fahrbetrieb deren eingeschränkte Funktion vermuten lassen, wird eher die Geschwindigkeit reduziert, als der Ursache nachgegangen. Ein Grund für diese weit verbreitete Haltung dürfte auch an der Tatsache gelegen sein, dass praktisch keine Unterlagen zu den verbauten Hebelstoβdämpfern des Herstellers Fichtel&Sachs verfügbar sind.

    Das Unimog-Museum hat sich mit der Schriftenreihe „Expertenwissen in kompakter Form“ das Ziel gesetzt, das in der Unimog-Szene vorhandene enorme Wissen zu Detailfragen zu dokumentieren und zu publizieren. Der Band 1 zum Hebelstoβdämpfer ist anfangs Juni erschienen. UCG-Mitglied Wolfram Ragg aus der Schweiz beschreibt darin die Funktionsweise, die Einstellung und die Revision der Hebelstoβdämpfer. Die 28-seitige Broschüre besticht auch durch zahlreiche Detailaufnahmen. Sie ist für 7,50 Euro erhältlich im Unimog-Museum oder über www.buchundbild.de (zzgl. Versandkosten). Stammtische und Regionalgruppen werden gebeten, mittels Sammelbestellungen den administrativen Aufwand in Grenzen zu halten.

    Bilder und Text: Claudio Lazzarini

  • UCG-Gründer Michael Wessel wird heute 70.


    Pressespiegel Badisches Tagblatt, 29.9.2017 –
    BT-Leser schätzen seine profunden Kenntnisse der lokalen Historie ebenso wie die augenzwinkernden Beiträge, die er trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Akribie und scharfen Beobachtungsgabe zu verfassen weiß. „wess“ – Michael Wessel – wird am heutigen 29. September 70 Jahre alt.

    „Die überaus positive Entwicklung meines Lebens war mir nicht in die Wiege gelegt:“ Der Sohn eines englischen Soldaten und einer aus Westpreußen geflüchteten Krankenschwester wurde am 1947 in Aurich geboren und wuchs die ersten fünf Lebensjahre bei seinen aus Danzig vertriebenen Großeltern in Schleswig-Holstein auf – zuerst in einem großen Hühnerstall, dann im Armenhaus von Hohenaspe.

    1952 übersiedelte Michael Wessel mit den Großeltern, von denen er adoptiert wurde, und Schwester Helga nach Gaggenau. Er erinnert sich, dass die ersten Jahre als armes Flüchtlingskind nicht einfach waren: „Ich hatte aber glücklicherweise immer wieder Unterstützer, die mir beratend zur Seite standen und mich maßgeblich förderten“, erinnert er sich dankbar, denn so konnte er die Höhere Handelsschule in Gernsbach besuchen (finanziert auch durch Hilfstätigkeiten im Malergeschäft Hauck) sowie eine Lehre als Industriekaufmann bei Daimler-Benz absolvieren: „Als Exportkaufmann versorgte ich in erster Linie die belgische und französische Armee mit Unimog-Ersatzteilen und sammelte meine ersten Unimog-Prospekte.“

    Nach der Hochschule Pforzheim stieg Wessel 1973 wieder bei Daimler im Personalbereich ein und ging nach Führungsaufgaben als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit 2005 in den Ruhestand. Zu seinen Aufgaben gehörte es auch, Großveranstaltungen wie „Fun in der Fabrik“ oder „50 Jahre Unimog“ zu organisieren. Als 1999 der Leiter der SG Stern wegen allgemeinem Desinteresse das Handtuch werfen wollte, erhielt unser Altersjubilar den Auftrag, mit einer Arbeitsgruppe diese Sportgemeinschaft nicht nur zu revitalisieren, sondern beispielhaft für den Konzern auszurichten.

    Für 25 Jahre Zusammenarbeit mit dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, zuletzt viele Jahre als Lehrbeauftragter, verlieh ihm die Hochschule Karlsruhe 2002 die Goldene Ehrennadel.

    Neuen Mitarbeitern wollte Michael Wessel erklären können, wie das große Benzwerk ins Murgtal kam – so wurden Werks-, Unimog- und Heimatgeschichte sein Hobby. Zu diesen Themen gab er sieben Bücher heraus. 1993 initiierte Wessel die Gründung des Unimog-Club Gaggenau, den er 15 Jahre lang leitete. Überlegungen im Club, ein Museum zu schaffen, führten im November 2002 zur Gründung des eigenständigen Vereins Unimog-Museum – auch dort wirkt er mit.

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