Von 60 Jahren Unimog habe ich 40 Jahre mitgemacht

Für Rudi Schmitt aus Ottenau ist es keine Frage, wo das Universal-Motor-Gerät zu Hause ist.

Im Badischen Tagblatt erscheint in diesem Jahr eine Folge mit dem Titel „Unser Benzwerk“. Darin schildern Mitarbeiter und Ehemalige besondere Erlebnisse. So am 16. September Rudi Schmitt. Als Meister der Unimog-Versuchswerkstatt war er Nachfolger von Heinz Schnepf und Vorgänger von Michael Schnepf. Mit freundlicher Genehmigung des Badischen Tagblatts hier der Bericht:

Von Thomas Senger

Gaggenau – Rudi Schmitt ist Ottenauer. Das ist zunächst nichts Besonderes. Doch im vorliegenden Artikel über „Unser Benz“-Werk Gaggenau gehört diese Information unbedingt dazu. Denn für einen alten Ottenauer Benzler ist das Benzwerk eben nicht ein Gaggenauer Benzwerk, sondern ein Ottenauer Benzwerk. Das hängt nicht nur mit dem „Sauberg“ zusammen, dem legendären Versuchsgelände in – wo sonst? – Ottenau. Nein, das hat auch zu tun mit den Anfängen der Gaggenauer Automobilfabrik auf Ottenauer Gemarkung.

Bild: Rudi Schmitt 1971 bei Werbeaufnahmen. An dieser Stelle, neben der Bundesstraße 492, steht jetzt das Unimog-Museum

 


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38 Kommentare

  1. Kumpel

    Tolle Idee, hilft insbesondere den Unerfahreneren bei der Suche nach entsprechenden Themen. Bringt mir allerdings nicht viel als U403 Besitzer. Daher die Frage: Wäre eine Erweiterung auf die 403/406 Baureihe möglich?

  2. chris-u403

    Hallo,

    auch wir haben einen 403er:

    U403.120 Cabrio mit gerader Frontscheibe
    4 Zylinder, 54 PS, 3.758cm³
    Baujahr: 11/1969
    gekauft: 04/2012
    restauriert: 05-09/2013
    Zapfwelle vorn und hinten
    Zapfwellenverlagerungsgetriebe
    großes Getriebe (leider Zwischengänge ohne Funktion)

    Gruß

    Chris

  3. 1-oldtimer

    Hallo, nehme meinen Kommentar zurück,habe Bilder gefunden.Hätte jedoch eine Bemerkung zu den Überzügen aus Kunstleder,oder
    ähnlich dichtem Material,die hinterseite müsste gelocht sein,durch den Luftstau innen kommt es zu Kontenswasser bildung und Rost der Metallteile.
    Grüße, 1-oldtimer

  4. 1-oldtimer

    Hallo Mogel 406, vielen Dank für Deinen Hinweis,habe längere Zeit nicht geschaut und bin erst heute auf Deinen Kommentar
    gestoßen.habe zwischenzeitlich meinen Schlüssel umgebaut und komme damit sehr gut zurecht.Nochmal vielen Dank und ein
    Gutes Neues Jahr. 1-oldtimer Manfred

  5. Spelaeo28

    Weiß jemand ob ich einen fl 4 an einen u425 anbauen kann? Norbert hat mir angeboten mir Konsolen zu bauen nur braucht der dazu meinen Mog. Leider bin ich 500 km weit von ihm weg und kann nicht einfach hinfahren.

  6. MagMog

    guude,

    Der Bau des „Unimog U 405/U 20 [2007 bis heute]“ wurde 2013 eingestellt, da sollte in „Unimog Baureihen“ das „bis heute“ aktualisiert werden.

    Mit Gruß! Justus.

  7. unimogforst406

    Allradundsperre deine Unimogs sehen gut aus :) das dritte Bild beeindruckt mich sehr ich habe auch ein 406er Scheibenbremser BJ 1974 mit Agrarausstattung und möchte ihn auch restaurieren nur bei den Reifen seh ich ein Problem da mir mein Reifenhändler die 14,5 er Reifen nicht als AS Reifen verkaufen kann da es diese nicht gibt.
    Bei dir sehe ich aber AS Bereifung die schön breit ist , hast du das eingetragen wenn ja wie groß sind die denn das sieht hammer aus !!!
    :D

  8. klako

    Hallo,

    ich bin gerade dabei meinen Mog zu restaurieren und habe bei Döpper gesehen, dass es da Aluzierleisten als Meterware gibt.
    Kannst Du mir sagen, wie breit die Leisten an der Türe bzw. am Kühlergrill bei deinem Mog sind?

  9. Bernd-aus-Oberndorf

    Hallo zusammen,

    Habe bereits vom Museum die Einladung zur Sammlerbörse 2015 bekommen.
    Es freut mich, nach längerer Börsen-Pause, wieder einmal mit einen Stand im UNIMOG-Museum unter Gleichgesinnten und UNIMOG-Freunden sein zu können.
    Mein Augenmerk liegt auf den historischen UNIMOG-Spielzeugen und Modellen., Prospekten und Werbeartikeln der 50er-70er.

    Bis dahin,

    Bernd-Michael Beisel

  10. mogmod

    Es ist unheimlich bewegend, was die Unimog-Väter zu bedenken und zu bewegen hatten.
    Wir aus der Nachkriegsgeneration haben Schwierigkeiten, dies ohne solche Statements von Zeitzeugen überhaupt zu erfassen.
    Michael Wessel sei herzlich gedankt für sein Engagement hin zu den Wurzeln des Unimog und die freie Sicht auf die „Geburts-Probleme“ unseres Unimog.

    Hans-Jürgen

  11. 1-oldtimer

    Hallo, ich bin dabei einen U 421 BJ 1973 Fgst.Nr.421.125-10-008951 zu restaurieren,was würden Sie mir an technischen Unterlagen empfehlen,Bitte mit Preisangebot.

    Grüße, Manfred Walch

  12. 1-oldtimer

    Hallo lieber Michael, mir wurde erzählt,dass DB beim Umzug nach Wörth,sehr viele Teile verschrottet hat,
    es ist schade,es hätte sicher jemand gegeben,der diese Teile zum Schrottpreis oder sogar etwas mehr gekauft
    hätte.Firmen sehen halt nur Gewinne,ideelle Werte sind da nicht gefragt.

    Grüße, Manfred 1-oldtimer

  13. glaf

    Hi Mike,
    weißt Du zufällig, von wann die Bilder auf dem Versuchgsgut „Murghof“ vom U30 Baureihe 411 sind?
    Ich kenne jemanden, der dort wohnt… dem könnte ich mit den Bildern und ein paar Daten eine riesen Freude bereiten!
    Vielen Dank und Grüße aus Fellbach,
    Olaf

  14. masi1

    Wichtig ist auch bei dem Getriebe, dass der 5. Gang sich schalten lässt. Es gibt manche Unimog´s, bei denen der 5.Gang nicht mehr geht. Das kommt daher, dass das Doppel-H-Getriebe etwas Zeit zwischen den Gruppen braucht. Wenn die nächste Gruppe bereit ist, kann man dies am Druckluftgeräusch hören. Ich würde einen Unimog, bei dem der 5. Gang nicht geht nicht kaufen…

  15. riri

    Hallo in die Runde, da habe ich doch mal eine Frage zu den Bezeichnungen. Meiner hat die Fahrgestellnummer 4111120023903, ist es damit ein 411 112er oder ein 119er? Weiter oben steht die 112er haben die alte Achse. Er hat neue Achsen und ist von 1963, lang +Cabrio.
    LG Riri

  16. mog-sei-dank

    Hallo Michael

    Das ist ja mal ein schöner Beitrag. Vor allem deshalb, weil er mich fernab der Heimat eben an diese erinnert. Der Standort des Mog ist Wallersheim, nur ein paar Kilometer von mir Zuhause weg. Selbst die Eigentümer des Fahrzeuges kenne ich persönlich. Sehr schön.

    Gruss

    Jörg

  17. amuell

    Hallo Mike,
    Unimog im Weinbau gehört – Gott sei Dank – nicht der Vergangenheit an, sondern wird immer noch gelebt. Die bekannte Julius-Spital-Stiftung in Würzburg unterhalten zahlreiche Mogs. Vom 406 bis zur neuesten Generation. In Würzburg war ich jahrelang fast täglich und habe hier auch regelmäßig das Julius-Spital (Krankhaus) besucht. Ich kann mich noch sehr gut an die langen Kolonnen von Mogs samt Anhänger erinnern. Die haben hier noch einen festen Platz.
    Dies zur Ergänzung
    Axel- Nordbayern

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