Straßendienst: Unimog U 400 im Ganzjahreseinsatz auf dem Feldberg

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Mit 1 493 Metern Höhe über Meer ist der Feldberg im Hochschwarzwald die höchste Erhebung in Baden-Württemberg und ein Eldorado besonders für Wintersportbegeisterte – aber auch im Sommer für Touristen und Naturliebhaber ein beliebtes Ausflugsziel. 3,3 Grad Celsius beträgt hier oben die Durchschnittstemperatur – wohlgemerkt: das ganze Jahr über gemessen. Und der letzte Schnee schmilzt oft erst Ende August – kurz, bevor der neue fällt.

Über Nacht können in dieser schneesicheren Region schon einmal rund 70 cm Schnee fallen – eine extreme Herausforderung und anspruchsvolle Aufgabe besonders für den Winterdienst, der ab 3 Uhr morgens die Gemeindestraßen sowie die Zufahrten zum Feldberg-Hotel – das höchstgelegene Deutschlands – und den vielfrequentierten, weitläufigen Parkplätzen unterhalb der Liftanlagen räumt. Bis 8 Uhr morgens muss alles erledigt sein, denn dann nehmen Sessel- und Schlepplifte sowie die Rodelbahnen ihren Betrieb auf, Tagesbesucher und Übernachtungsgäste strömen zum Wintervergnügen. Erledigt werden diese Arbeiten vom Bauhof der Gemeinde, die für die jeweils acht Kilometer um­fassende Tour rund um den Feldberg-Gipfel eine Maschinenkombination aus Schneefräse und Mercedes-Benz Unimog U 400 mit Schneepflug einsetzt. Bei Schneefall muss die festgelegte Route, die auch den großen Parkplatz für mehrere Hundert Fahrzeuge am Fuße der Liftanlagen beinhaltet, bis zu zehn Mal pro Arbeitsschicht befahren und geräumt werden – das bedeutet Höchstleistung für Mann und Material.
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Das Kommunalfahr
zeug schlechthin: Mercedes-Benz Unimog U 400
Kein Problem für den Mercedes-Benz Unimog U 400, der in Feldberg seit einiger Zeit in der Flotte des Bauhofs, die neben anderen Fahrzeugen noch einen Unimog U 90 sowie einen U 1400 und einen U 300 umfasst, Dienst tut. Mit seinem drei Meter breiten Räumschild, das in Betrieb eine bis zu 2,7 Meter breite Fahrbahn frei hält, Allradantrieb und einer Motorleistung von 210 kW (286 PS) erledigt der Unimog seine schweren und vielfältigen Aufgaben nahezu spielend. Die Unimog der Baureihe U 300/U 400/U 500 sind die Kommunalfahrzeuge schlechthin, denn sowohl der kraftvolle Antriebsstrang, als auch die gesamte Fahrzeughydraulik und die Zapfwelle/Nebenabtrieb zum Antrieb zahlreicher Anbau- und Zusatzgeräte prädestinieren sie für universelle Einsätze und Aufgaben im Sommer wie Winter.
Spezielle Ausrüstungen wie die komplett verschiebbare Pedalerie und Lenkung („Variopilot“) sind auf die Bedürfnisse kommunaler Betriebe abgestimmt und sorgen für eine Alleinstellung im Markt der kommunalen Fahrzeuge. Das Getriebe des U 400, der in der Gemeinde Feldberg zum Einsatz kommt, hat acht Gänge in jede Fahrtrichtung, die per Wählhebel angesteuert und geschaltet werden. Als weitere Sonderausstattung stehen in diesem speziellen Fahrzeug noch weitere Arbeits- und Kriechgänge zur Verfügung. Portalachsen sorgen in Verbindung mit der groß dimensionierten Bereifung für eine hohe Bodenfreiheit, kurze Überhänge vorn und hinten erlauben große Böschungswinkel.
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Flexibel einsetzbar das ganze Jahr hinweg
Die Aufgaben eines Mercedes-Benz Unimog in Diensten einer Kommune ver­teilen sich über das ganze Jahr und sind äußerst vielfältig. Im Sommer Mähen von Banketten und Wiesen, Mulchen, Holzrücken, Wanderwegepflege und Instandhaltung auf Gemeindeareal, im Winter Räumen, Streuen und Freihalten der Orts- und Zufahrtstraßen sowie Liftstationen. An die 700 Arbeitsstunden jährlich werden dem Unimog U 400 abverlangt, die Fahrleistung liegt in diesem Zeitraum bei rund 5 000 Kilometern – da ist nicht nur Höchstleistung gefordert, sondern auch absolute Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Der Vor­gänger des U 400 der Gemeinde Feldberg, ein Unimog U 1200, brachte es so auf 21 Jahre in Diensten der Kommune.
Die Gemeinde Feldberg hat 1 800 Einwohner und zählt pro Jahr rund 500 000 Besucher. Auf ihrer Gemarkung befinden sich der Feldberg-Gipfel mitsamt dem markanten Turm, welcher eine bekannte Wetterstation beherbergt, die Feldbergbahn und die Skilifte des Liftverbunds Feldberg.

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Quelle: Daimler AG

 

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