Fotos der Woche: Murghof und Unimog-Schulung

UCOM Murghof

Ein Foto des Murghofs beim heutigen Unimog-Museum wird erst auf den zweiten Blick interessant. Auf der damaligen Landstraße (heute B 462) zwischen Rotenfels und Oberndorf fährt ein Unimog mit Anhänger und am oberen Bildrand ist rechts klein der Winkler Hof zu erkennen. Im Bereich der vorderen braunen Fläche wurde 1956 die Unimog-Schulung gebaut und der Unimog-Bereich bot Vorführungen auf dem daneben liegenden Gelände an. Der Murghof wurde Ende der 1950er Jahre von Daimler-Benz gepachtet und als Mustergut betrieben.

UCOM Schulung

UCOMVorführung

Als der Unimog 1951 nach Gaggenau kam, wurden der landwirtschaftliche Betrieb „Amalienberg“ und der Winkler Hof häufig für Vorführungen genutzt. Auf dem Winkler Hof entstand das Bild mit dem Unimog 411 und der LANZ-Dreschmaschine.

UCOM Winkler Hof

Wer sich eingehender mit dem Thema beschäftigen möchte, der kann durch Klicken auf (mehr…) einen ausführlichen Bericht lesen, der erstmals 2006 in Oldtimer-Traktor veröffentlicht wurde.

Beim Unimog-Museum:

Unimog-Schulung und Murghof

Michael Wessel

„Vorführen, vorführen, vorführen …“ lautete das Erfolgsrezept des Unimog-Vertriebs in den Pionierjahren. Denkwürdig und mitentscheidend für den Mut weiterzumachen sind die ersten Vorführungen am 11. April 1947  – also ein halbes Jahr nach der allerersten Probefahrt – vor Experten der deutschen Landtechnik  im Schlamm bei Ludwigsburg und am 18. Oktober 1948 vor den Landwirtschafts-, Finanz- und Verkehrsbehörden der Bizone auf Burg Staufeneck bei Göppingen. Unzählige Fahrzeug-Demonstrationen folgten, die besser als jeder Prospekt die potentiellen Kunden von den Vorzügen des neuen Universal-Motorgerätes für die Land- und Forstwirtschaft überzeugen konnten. Aber nicht nur Kunden, sondern auch die ersten Generalvertreter konnten für den Unimog gewonnen werden. Ein weiterer Aspekt der Vorführungen galt dem Ziel, die Einstufung als landwirtschaftliches Gerät zu erhalten und abzusichern.

Als der Unimog 1951 nach Gaggenau umgezogen war, stellte sich die Frage nach einem Vorführgelände in der Nähe des Werkes. In Sichtweite bot sich das Hofgut Amalienberg an,  ein damals üblicher landwirtschaftlicher Mehrzweckbetrieb mit Kartoffel- und Getreideanbau sowie Viehzucht. Mit  ebenen Feldern sowie leichten und steilen Hanglagen war er ideal geeignet, den „universellen Einsatz“ des neuen Gaggenauer Produktes zu testen und zu demonstrieren. Das Gelände rund um den Amalienberg wurde daher für Vorführungen rege genutzt. Für die Idee, dort ein Schulungsgebäude mit Übernachtungsmöglichkeiten zu errichten, konnte der Gutsverwalter Kurt Hagen nicht gewonnen werden. Er wollte sich seinen landwirtschaftlichen Betrieb nicht noch häufiger durch die Schulungsteilnehmer stören lassen.

Ein weiteres landwirtschaftliches Vorführgelände wurde beim Winkler Hof im heutigen Gaggenauer Stadtteil Winkel gefunden. Der Besitzer und Landwirt Karl Maier konnte den Besuchern über eigene Erfahrungen mit dem Unimog berichten, denn er hatte einen Unimog 70.200  – bereits 1949 bei Boehringer in Göppingen gebaut – täglich im Einsatz.

In intensiver Zusammenarbeit wurden forstwirtschaftliche Geräte mit der Murgschifferschaft getestet und anschließend potentiellen Kunden und Mitarbeitern des Unimog-Vertriebs bei Vorführungen präsentiert. Dabei konnten die Vorzüge des Unimog im Wegebau, in der Wegeunterhaltung und insbesondere in der Holzbringung präsentiert werden. Auch viele forstwirtschaftliche Einsatzfilme wurden im Murgtal gedreht. Kein Wunder also, wenn der 10.000ste in Gaggenau gebaute Unimog an die Murgschifferschaft ausgeliefert wurde.

Einen besonderen Eindruck haben natürlich immer wieder die Vorführungen auf dem Sauberg hinterlassen. Dieses Gelände bietet sich in besonderem Maße an, die extreme und vielseitige Geländegängigkeit des Unimog unter Beweis zu stellen. Unter den in- und ausländischen Besuchern, die auf den Sauberg pilgerten, waren oft auch hochrangige Politiker und Prominente. Aufregung herrschte im Werk und im kleinen Murgtalstädtchen Gaggenau, als sich am 17. September 1957 die Kunde verbreitete, dass der damals reichste Mann der Welt, Ibn Saud, König von Saudi Arabien, einen Werksbesuch abstattete und sich auf dem Sauberg hochgeländegängige Lastkraftwagen und Unimog demonstrieren ließ.

Neben diesen Vorführungen an den verschiedenen Stellen in Werksnähe mussten auch Schulungen für Kundendienst- und Werkstattpersonal von Großkunden sowie für Verkäufer angeboten werden.

Beim Start in Gaggenau 1951 hatte die technische Unimog-Schulung unter der Leitung von Albert Eitelbach ihr erstes Quartier  in einer Baracke neben dem Unimog-Versuch und -Kundendienst im Bereich des heutigen Lkw-Versuchs bezogen. Eitelbach teilte sich darin ein Büro mit Erich Grass und Manfred Florus. Diese hatten den Auftrag, in Regie des Verkaufsleiters Hans Zabel den Vertrieb aufzubauen. Hierfür standen Grass und Florus zwei Vorführmannschaften mit je vier Unimog und verschiedenen Anbaugeräten zur Verfügung.

Der gelernte Maschinenschlosser und Diplom-Landwirt Erich Grass hatte bereits im Mai 1945 – gleich nach Ende des Zweiten Weltkriegs – mit dem geistigen Vater des Unimog, Albert Friedrich, die allerersten Überlegungen zum Einsatz des Unimog in der Land- und Forstwirtschaft angestellt und war dann der landwirtschaftliche Berater der Unimog-Entwicklungsgesellschaft bei Erhard&Söhne in Schwäbisch Gmünd und bei Boehringer in Göppingen. Sein Kollege Manfred Florus, ebenfalls Diplom-Landwirt, hatte nach seinem Studium 1949 als Hilfsarbeiter bei Boehringer in der Unimog-Montage angefangen und war schnell zum Versuchsfahrer und Vorführer aufgestiegen. Innerhalb weniger Wochen konnte er sechs Unimog verkaufen. Ein Riesenerfolg. Das brachte ihm die Herausforderung ein, mit einer Vorführkolonne in Norddeutschland nach geeigneten Händlern Ausschau zu halten. Diese Aufgabe erfüllte er auch noch, als er mit der Familie nach Gaggenau umzog. Noch heute schwört der spätere Leiter des Unimog-Exports darauf: „Vorführen ist die beste Werbung!“

1955 zog der Kundendienst und damit auch die technische Schulung in den Bau 60 um. Dieser stand an der Stelle des im Jahr 2005 eingeweihten Neubaus bei Tor 6. Für die Schulungen der Verkaufsförderung wurden  zunächst weiterhin behelfsmäßig wechselnde freie Räume im Werk genutzt.

Aber noch im gleichen Jahr wurde dem Vorstandsvorsitzenden der Daimler-Benz AG, Dr. Fritz Könecke, bei seinem ersten Werksbesuch das Vorhaben eines eigenen Schulungsgebäudes mit Musterwerkstatt, Büro, Schulungsraum und Garage beim Schloss Rotenfels präsentiert. Hierfür wurden vor Ort mit weißen Bändern die Grundfläche abgeflattert und im Innenbereich verschiedene Anbaugeräte und einige Unimog platziert. Der Vorstand war überzeugt und gab seine Zustimmung.

Die Entwurfszeichnung für das neue Schulungsgebäude stammte von Gustav Krettenauer, den Bau führte das eigene Baubüro unter Leitung von Gerhard Plocher aus. Am 19. September 1956 konnte Richtfest gefeiert werden, und die ersten Schulungen fanden bereits am 29. November des gleichen Jahres statt. Auf dem daneben liegenden zwei Hektar großen Gelände konnten Vorführungen mit Pflügen, Eggen, Sä- und Erntemaschinen angeboten werden.

Gustav Krettenauer hatte an der Fachhochschule Weihenstephan bei München Landwirtschaft studiert, im Abschluss-Semester bei einer Vorführung den Unimog mit Begeisterung erlebt und war 1952 direkt nach einem viermonatigen Studienaufenthalt in den USA – eine Besonderheit zu dieser Zeit –  in Gaggenau eingetreten. Er hatte die Wahl, als Praktikant oder als Hilfsschlosser einzusteigen. Er entschied sich für die finanziell deutlich attraktivere Alternative des Hilfsschlossers. Als Mitarbeiter von Manfred Florus hatte er im ersten Jahr unzählige Vorführungen zu bestreiten. 1953 bekam er die Chance, neun Monate in Jugoslawien mit dem Unimog an einem internationalen Traktoren-Vergleichstest teilzunehmen. Für ihn eine fundamentale landtechnische Lehrzeit, denn alle namhaften europäischen Hersteller stellten sich der kritischen Jury.

Zurück in Gaggenau konnte Krettenauer sein erweitertes Wissen im Kontakt mit landtechnischen Institutionen und insbesondere in der landtechnischen Verkäuferausbildung einsetzen. Mit Bezug des Schulungsgebäudes vor Schloss Rotenfels waren die Verhältnisse hierfür ideal.  Allein in Deutschland hatte die Unimog-Vertriebsorganisation seinerzeit zwischen 150 und 200 Verkäufer. Ihnen konnten dort nun mehrtägige professionelle Schulungen angeboten werden. In der Faschingszeit – so erzählt man sich – waren diese Schulungen immer besonders schnell ausgebucht. Viele Jahre war Ludwig Wohlfahrt als Mitarbeiter der Verkaufsförderung verantwortlich für die Unimog-Schulung.

Um die Wirtschaftlichkeit des Unimog in konkreten Fällen unter Beweis zu stellen, wurden Ende der 50er Jahre in der Nachbarschaft des Schulungsgebäudes der Murghof und im 40 km entfernten Grötzingen der Pfinzhof angepachtet. Beweisen wollte man damit auch, dass entgegen herrschender Meinung derartige Höfe ohne tierische Zugkraft wirtschaftlich betrieben werden können.

Der Murghof repräsentierte den typischen bäuerlichen Mischbetrieb mit 15 bis 30 Hektar und nur einem Unimog als zentralem Fahrzeug. Eingerichtet wurde ein Laufstall für Kühe mit  Melkstand. Das Murgvorland wurde für Grünfutter gepachtet. Hinzu kamen Flächen im benachbarten Bischweier. Hatte doch bereits Albert Friedrich, immer wieder in Erinnerung gerufen, dass die Landwirtschaft „ein Transportgewerbe wider Willen“ ist. Hier konnte der Unimog seine Ladefläche und insbesondere seine Schnelligkeit zusätzlich einbringen.

Der Pfinzhof hingegen war ein reiner Ackerbaubetrieb ohne Viehwirtschaft mit 62 Hektar, wie er damals in Norddeutschland häufig anzutreffen war. Hier galt das Modell der Sechs-Felder-Bewirtschaftung mit Zuckerrüben- und Getreideanbau sowie Samenerzeugung für Gras und Klee. Zur technischen Ausstattung gehörten ein Unimog 411, ein Unimog 421, ein Mähdrescher, ein Rüben-Vollernter sowie zwei Anhänger von Müller-Mitteltal.

Die Bedeutung dieser Beispielbetriebe wird daran deutlich, dass sie 1958 über 3000 Besucher zählten. Darunter 427 Einzelkunden, 329 Besucher in Gemeindegruppen und immerhin 2.423 Besucher von Fachverbänden oder landwirtschaftlichen Berufsgruppen.

Die Erfahrungen in der Bewirtschaftung der beiden Musterhöfe wurden ausführlich in landwirtschaftlichen Fachzeitschriften wie Deutsche Landwirtschaftszeitung, Deutsche Landwirtschaftliche Presse, Mitteilungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft, Technik für Bauern und Gärtner publiziert.

Dass diese beiden Höfe eine hervorragende Ergänzung zu den Schulungen, Werksführungen und Vorführungen darstellten, belegen zahlreiche Schreiben. So ist in einem Brief der Alzeyer Automobil-Gesellschaft m.b.H. zu lesen: „Von der Möglichkeit, Unimog-Interessenten zu einer Besichtigung des Werkes Gaggenau einzuladen, machten wir regen Gebrauch und fuhren mit Bauernvereinen usw. nach Gaggenau. Wir dürfen hier besonders betonen, dass wir dabei von den maßgeblichen Herren im Werk Gaggenau volle Unterstützung in unseren Wünschen fanden. – Wenn wir hier die Beispielshöfe „Pfinzhof“ und „Murghof“ besonders nennen, so tun wir dies, weil wir damit unseren landwirtschaftlichen Interessenten ein vorbildliches Beispiel des Unimog-Einsatzes zeigen konnten. Gerade dadurch konnte sich mancher Interessent zum Kauf eines Fahrzeuges entschließen, denn in der Werbung wird das gezeigte Beispiel immer den größten Erfolg erzielen.“

„Fast täglich“, so erinnert sich Willi Seitz „habe ich Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre beim Schulungsgebäude Besucher und Besuchergruppen empfangen. Im Nebengebäude, 1959 zunächst als Kartoffellager für die Werkskantine gebaut, hatten wir einen Filmsaal eingerichtet, in dem ich zum Einstieg einen Werksfilm vorführte. Dann ging es in die Halle zur Erläuterung der verschiedenen Anbaugeräte – je nach Interessenlage der Besucher. Anschließend stellte ich den Unimog im Einsatz vor. Dabei konnte ich auf meine jahrelange Erfahrung als Unimog-Vorführer im In- und Ausland zurückgreifen. Da machte mir niemand etwas vor, denn ich konnte aus der Praxis berichten und kannte jeden Unimog in- und auswendig.  Die Begeisterung für den Unimog – so hieß es immer wieder – habe man mir stets angemerkt. Eine Werksführung und ein Besuch in der Kantine – heute sagt man Betriebsrestaurant – rundeten den Besuch ab. Ärger gab es gelegentlich mit den Kollegen vom Unimog-Versuch, denn kaum hatte ich den Acker neben dem Schulungsgebäude für die nächste Vorführung eingeebnet, da kamen sie vorbei und testeten Pflüge und dergleichen. Da habe ich ihnen schon mal – nicht ganz ernst gemeint – mit der Axt gedroht.“

Bei großen Besuchergruppen oder speziellen Gerätevorführungen unterstützten Willi Seitz Vorführer aus dem Werk. Zu ihnen gehörte von 1959 bis 1966 Karl-Heinz Gutmann. „Neben den landwirtschaftlichen Vorführungen“, so erinnert er sich, „zeigten wir die besonderen Einsatzmöglichkeiten in unserem so genannten Wühlgelände. Da wurde wie im Sandkasten gebaggert, geschoben und gebohrt. Auf einer kleinen Asphaltfläche hatten wir Gelegenheit, Kehrmaschinen im Einsatz zu zeigen. Bei besonders interessierten Kundengruppen kamen auch Experten der Anbaugerätehersteller mit hinzu.“

Gelegentlich, so Gutmann, wurden auch Prospekt-Fotos gemacht. Eines hat noch heute bei ihm in der Wohnung einen Ehrenplatz. Es zeigt ihn beim Betanken eines Unimog beim Murghof. 1996 verwendete der Unimog-Club Gaggenau die Aufnahme für die Titelseite ihres Mitgliedermagazins UNIMOG-Heft’l. Aufgenommen hat dieses Bild der langjährige Pressereferent des Unimog-Bereichs, Siegfried Köppe. Und so sind auch seine Frau und sein Sohn Heinrich mit auf dem Bild. Den Steiff-Unimog gibt es heute noch in der Familie Köppe.

Siegfried Köppe, der auch die Schriftleitung der Kundenzeitschrift „Unimog-Ratgeber“ hatte, hörte eines Tages den Verwalter des Murghofes, Dr. Reinhardt, Besuchern gegenüber sagen: „In diesem großen Gebäude wohnt nur noch der Verwalter, denn die anderen Arbeitskräfte brauchen wir dank des Unimog nicht mehr!“  –  Köppe reagierte sofort und bald darauf zog der gelernte Diplom-Landwirt und Agrarjournalist mit seiner vierköpfigen Familie zusätzlich im Murghof ein. Seine Frau als Bauerntochter fühlte sich dort sehr wohl. Und wenn sich am Wochenende mal ein unangemeldeter Besucher auf dem Murghof zeigte, übernahm Köppe die Führung.

Hilfreich für die Arbeit von Siegfried Köppe in der Schriftleitung des Ratgebers und beim Texten von Verkaufsunterlagen war natürlich auch, dass er durch die Einsatzversuche auf dem Murghof und dem Schulungsgelände sehr früh mit allen Neuentwicklungen konfrontiert wurde. Informationen, die dann immer noch fehlten, steuerten seine Kegelbrüder aus der Entwicklung und dem Vertrieb bei.

Verwalter des Murghofs war dann von 1959 bis 1972 Günter Hopfgarten mit seiner Frau Liselotte. In diese lange Zeit fiel auch 1967 die Aufgabe der Milchwirtschaft und der Aufbau einer Schweinezucht.

Der Murghof wurde 1976 abgepachtet, da das Konzept nicht mehr den damaligen Verhältnissen in der Landwirtschaft entsprach. Der Pfinzhof wurde in Bauland umgewandelt. Ab Mitte der 70er Jahre war die Unimog-Schulung im Wesentlichen nur noch Depot für Anbaugeräte und Lager für Verkaufsmaterialien.

Als der Unimog-Club Gaggenau 2001 auf die Suche nach einem Standort für ein Unimog-Museum ging, wurde die Unimog-Schulung sehr schnell favorisiert. Für sie sprach insbesondere die zentrale Lage am Eingang des Murgtals und dies in idealer Kombination mit einer Tourist-Information, für die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ein Standort gesucht wurde.

Erste Pläne sahen vor, die beiden Gebäude durch ein drittes miteinander zu verbinden und in einem Anbau die Tourist-Information und die Museumskasse unterzubringen. Der 2002 für das Großprojekt gegründete eigenständige Verein Unimog-Museum hatte dann den Mut, einen Neubau neben den beiden vorhandenen Gebäuden zu errichten.

Durch ehrenamtliche Helfer wurde inzwischen das Schulungsgebäude saniert. Zukünftig soll es innerhalb der Gesamtkonzeption des Museums als Depot, Archiv, Schrauberwerkstatt sowie als Schulungsraum genutzt werden. Damit wurde dieses vor 50 Jahren entstandene Gebäude aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und auch seiner ursprünglichen Nutzung – Schulungen anzubieten – wieder zugeführt.

 

 

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