Mai 2015

Monthly Archives

  • Unimog mit Benzinmotor kommt aus der Luft

    Der Unimog 411.114 kurz vor der Landung

    Der Unimog 411.114 kurz vor der Landung

    Der Dreizackstern von Mercedes symbolisiert „Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft“. Der Unimog ist zu Lande fast grenzenlos mobil und auch die hohe Wattiefe mancher Modelle erlaubt das Durchfahren von Flüssen und flachen Seen. Aber in der Luft?

    Die französische Armee machte im Juni 1958 und im Oktober 1959 dazu Versuche. Wenn auch nicht in der Luft sondern nur aus der Luft, wie einige Fotos belegen.

     

    Der Unimog 411.114 mit Benzinmotor ist gut gelandet

    Der Unimog 411.114 mit Benzinmotor ist gut gelandet Die Fahrzeuge waren auf einer Abwurfpalette festgezurrt und der Aufprall wurde durch Strohballen „abgefedert“.

     

    Aber das wirklich Besondere daran war, dass diese Fahrzeuge mit dem Baumuster 411.114 mit Benzinmotoren M 121 ausgerüstet waren.

    UCOM U 411 114 3 Motorraum

    Der Aufprall wurde durch Strohballen zwischen Abwurfpallette und Fahrgestell "abgefedert".

    Der Aufprall wurde durch Strohballen zwischen Abwurfpalette und Fahrgestell „abgefedert“.

    In einer technischen Beschreibung des Unimog 65 PS, Typ 411.114 heißt es:

    „Der 1 t gl. Unimog mit 65 PS ist wegen seiner schmalen Spur von 1292 mm insbesondere als Transport- oder Zugfahrzeug für Gebirgs- und Luftlandetruppen geeignet.

    Das Fahrzeug ist in seinen wesentlichen Bauteilen wie: Kupplung, Getriebe, Achsaggregate mit dem LKW 1,5 t gl. UNIMOG „S“, Typ 404 und der Zugmaschine UNIMOG 30/40 PS Diesel, Typ 411 gleich. Damit ist die Bedienung, die Wartung und Ersatzteilversorgung bei diesen Bauteilen praktisch gleich. Das Fahrzeug hat:

    • Einen 4-Zylinder Otto-Motor, Typ 121 mit max. 65 PS bei 4000 U/min.;
    • Das gleiche vollsynchronisierte Wechsel-Getriebe mit 6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgängen wie der gl. LKW UNIMOG „S“, Typ 404;
    • Eine Spurweiter von 1292 mm und einen Radstand von 2120 mm; der Spurkreis-Durchmesser beträgt 9 m und die Bodenfreiheit unter dem Differential 380 mm. Aufgrund dieser Abmessungen ist das Fahrzeug für obengenannte Zwecke besonders geeignet;
    • Der Geschwindigkeitsbereich beträgt 1,5 bis 90 km/h und die zur Verfügung stehende Zughakenkraft max. 2500 kg.
    • Vorder- und Hinterachsen sind mit zwangsweise geschalteten Differentialsperren ausgerüstet. Das Fahrzeug besitzt deshalb eine dem LKW UNIMOG „S“ entsprechende Geländegängigkeit.

    Das Fahrzeug kann sowohl mit offenem Fahrerhaus, umlegbarer Windschutzscheibe und Klappverdeck, als auch mit geschlossenem Fahrerhaus und Dachluke geliefert werden. Der Einbau von Heizungen in beide Fahrerhäuser ist möglich. Auf das Fahrgestell kann eine Pritsche mit der lichten Weite von ca. 1500 x 1875 mm aufgebaut werden. Die Pritsche kann sowohl in Holz- als auch in Stahlausführung erstellt werden. Mit der für die UNIMOG-Fahrzeuge entwickelten Bodengruppe ist das Aufsetzen von Koffer-Aufbauten gegeben.

    Das Fahrzeug wird normal mit einer Bereifung 7.50-18 geliefert. Die Verwendung der Übergrösse 10-18 ist möglich. …

    Sämtliche für die UNIMOG-Fahrzeuge entwickelten Geräte, für die ein Zapfwellenantrieb benötigt wird, wie Seilwinden, Wasser-Pumpen, Kompressoren, Licht- und Schweiss-Generatoren usw. und die für die Pionier-Fahrzeuge wichtigen Anbau-Geräte wie Schneepflüge und Schneefräsen bzw. Schneeschleudern, Strassenbaugeräte, Erdlochbohrer, Grabenräumgeräte, Lader usw. können auch bei diesem Fahrzeug angebaut bzw. betrieben werden.

    Der Einbau einer Druckluftanlage für eine direkte, indirekte oder Zweileitungsbremse ist möglich.“

    Soweit der Auszug aus der Technischen Beschreibung.

    Vom Unimog 411.114 mit 65 PS-Benzinmotor wurden nur wenige Prototypen für Testzwecke beim Militär gebaut. Das Baumuster 411.114 ging dann aber ab 1968 als U 36 – allerdings wieder mit dem Motor OM 636.914 – mit einem „überlangen“ Radstand von 2.570 mm in Serie.

    Siehe hierzu auch den Beitrag „U 411 mit 65 PS-Maschine“ von Carl-Heinz Vogler im „UNIMOG-Spezial 411“ des Unimog-Club Gaggenau.

    Fortsetzung folgt

  • 70 Jahre Unimog-Idee – Mai 1945

    Erich Grass Mitte der 1950er Jahre in Debra Dun, Kaschmir

    Erich Grass Mitte der 1950er Jahre in Debra Dun, Kaschmir

    Die Süddeutsche Zeitung preschte am 28. Februar 2015 mit einem Bericht zu „70 Jahre Unimog“ vor und machte darauf aufmerksam, dass vor 70 Jahren eine Erfolgsgeschichte begann. Ab Mai 1945 gab es tatsächlich die ersten nachvollziehbaren Aktivitäten für die spätere Entwicklung und letztliche Realisierung des Unimog. Wir starten daher hiermit eine neue Serie „70 Jahre UNIMOG-Idee“, in der monatlich die Ereignisse in Erinnerung gerufen werden. Später wird sie in „70 Jahre UNIMOG“ umbenannt.

    Die Idee des Universalen Motorgerätes ist sogar älter

    Albert Friedrich Mitte der 1950er Jahre

    Albert Friedrich Mitte der 1950er Jahre

    Ideen für ein Universal-Motorgerät gab es bereits vor Ende des Zweiten Weltkrieges. So hatte der Leiter der Flugmotorenentwicklung der Daimler-Benz AG, Albert Friedrich, einer der Väter des Unimog, nach Aussagen seiner Tochter Ursula Lebert bereits nach der Verkündigung des Morgenthau-Plans – August 1944 – erste Überlegungen für ein landwirtschaftliches Allzweckgerät angestellt.

    Heinrich Rößler 1970er Jahre

    Heinrich Rößler 1970er Jahre

    Ideen für ein Sonderfahrzeug, das auf Feldflughäfen universell einsetzbar sein könnte, hatte 1944 auch Heinrich Rößler, ein Mitarbeiter von Albert Friedrich, entwickelt. Das Fahrzeug sollte sich im Gelände bewegen, Personen befördern und durch mitgeführte Fässer die Flugzeuge betanken können. Viel Kraft, Allradantrieb und eine hohe Bodenfreiheit waren dafür erforderlich. Also Anforderungen, die später auch an den Unimog gestellt wurden. Dies hat Rößler sowohl 1948 Rolf Maurer, seinem ersten Praktikanten in der Maschinenfabrik Boehringer, als auch dem Mitinhaber der Metallwarenfabrik Erhard & Söhne, Albert Köhler, ausführlich geschildert.

    70 Jahre Unimog_Idee

    Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 nahm Albert Friedrich zu ehemaligen Mitarbeiter aus der Flugmotoren- und Automobilentwicklung Kontakt auf und stellte ihnen seine Ideen vor. Gleiches unternahm er bei Erhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd.

    So erinnerte sich der Diplom-Landwirt Erich Grass, der bei Erhard & Söhne beschäftigt war, an erste Gespräche mit Albert Friedrich.

    Die Situation im Mai 1945 beschreibt Erich Grass zuvor wie folgt: „Mein Schwiegervater war mit Fritz Erhard von Erhard & Söhne befreundet. In dieser Metallwarenfabrik, die im 2. Weltkrieg zum Zulieferbetrieb für die Flugzeugindustrie geworden war, überlegte man fieberhaft, wie eine Weiterbeschäftigung aussehen könnte. Zu diesen Gesprächen wurde ich hinzugezogen.

    Was man hatte, das waren noch große Vorräte an Aluminiumblech. Ich schlug vor, diese in Melkeimer, Schaufeln, Striegel oder ähnliches zu verwandeln.

    Fritz Erhard sagte dann eines Tages: ‚Morgen kommt ein Direktor vom Daimler vorbei. Der will mit uns einige Ideen zur Beschäftigung unserer Firma diskutieren. Kommen Sie bitte dazu!’ – Fritz Erhard stellte mich anderntags dem ‚Herrn von Daimler’, Herrn Albert Friedrich vor, der tatsächlich viele Ideen entwickelte. Unter anderem schlug er vor, ‚etwas Motorgetriebenes’ für die Landwirtschaft zu entwickeln. Das war Ende Mai 1945.“

    Quellen u. a.:

    Eva Klingler, Michael Wessel: „Geschichten rund um den Unimog“, Band 1, Ettlingen 1992 – zu beziehen über www.buchundbild.de

     

     

  • Unimog-Museum: Zweiwege-Ausstellung eröffnet

    Neben dem Museum wurden für Einsatzdemonstrationen 80 Meter Schienen verlegt

    Neben dem Museum wurden für Einsatzdemonstrationen 80 Meter Schienen verlegt

    Badisches Tagblatt vom 18. Mai 2015

    Von der Straße auf die Schiene

    Von Hans-Peter Hegmann

    Das Universal-Motor-Gerät, kurz Unimog genannt, kommt fast überall durch. Dabei bleibt es aber immer mit den Rädern auf dem Boden oder was davon noch vorhanden ist. Dass es noch mehr Möglichkeiten gibt, zeigt die aktuelle Sonderausstellung im Unimog-Museum. „Von der Straße auf die Schiene“ ist eine weitere Mutation des Alleskönners.

     

    Wolfgang Zappel erhält von der Leiterin des Museums, Hildegard Knoop, die ersten Sondermodelle Zweiwege

    Wolfgang Zappel, Inhaber der  ZAGRO Bahn- und Baumaschinen GmbH, erhält von der Leiterin des Museums, Hildegard Knoop, die ersten Sondermodelle Zweiwege als kleinen Dank für die großzügige Unterstützung der Ausstellung

    Nach dem großen Erfolg und der dadurch notwendig gewordenen Verlängerung der Sonderausstellung zum Unimog „S“ folgt nun das nächste Glanzlicht. Bis zum 11. Oktober besteht die Möglichkeit, neben dem Museum eine außergewöhnliche Rangierlok bei der Arbeit zu beobachten. Dafür wurde von den unermüdlichen ehrenamtlichen Helfern des Museums sogar eine 80 Meter lange Schienenstrecke aufgebaut. Zwar meinte einer von ihnen, dass die Deutsche Bahn der „Berg- und Talbahn“ vermutlich nicht ihren Segen gegeben hätte, aber das sei auch nicht notwendig. Erstens wiege ein Unimog nur ungefähr ein Fünftel einer Rangierlok und die Geschwindigkeit, mit der auf der Demonstrationsstrecke ein leichter Waggon gezogen werden wird, entspreche ungefähr der eines Spaziergängers.

    Führung bei der Ausstellungseröffnung

    Führung bei der Ausstellungseröffnung

    Einer der Hauptgründe für die Entwicklung der Technik des Zweiwege-Einsatzes: Eine Rangierlokomotive kostete laut einem ausgestellten Prospekt von Mercedes Benz zwischen 120000 und 200000 Deutsche Mark. Der Unimog als Zweiwegefahrzeug rund 75000. Eine Rangierlok muss viele Umsetzfahrten über Weichen machen und steht bei ungünstigen Bedingungen stundenlang vor einem Prellbock. Beim Unimog werden einfach die Spurhalteräder hydraulisch angehoben, und er fährt auf seinen eigenen Rädern zum nächsten Arbeitsplatz.

    Führung bei der Ausstellungseröffnung

    Führung bei der Ausstellungseröffnung

    Abschleppfahrzeug für defekte U-Bahnen

    Eine Rangierlok in einem Industriebetrieb steht mehr als sie rangiert – der Unimog kann in dieser Zeit als Lkw mit Anhänger eingesetzt werden. Die Möglichkeiten, die in diesem Konzept stecken, wurden in den 50er Jahren entdeckt und an die Verantwortlichen des Produktbereichs Unimog herangetragen. Von den Firmen Zweiwegefahrzeuge und Ries wurden drei unterschiedliche Systeme für diverse Spurweiten entwickelt. Schon zu Beginn wurde auch bei den Zweiwege-Fahrzeugen an einen weltweiten Einsatz gedacht.

    UCOM UM Schiene Fuehrung 4 - Wessel

    Führung bei der Ausstellungseröffnung

    Führung zur Ausstellungseröffnung durch Roland Kaufmann und Wolfgang Zappel

    UCOM UM Schiene Fuehrung 3 - Wessel

    In der Ausstellung sind Fahrzeuge verschiedener Generationen zu sehen. Vom Spezialfahrzeug auf Basis eines U 416-Triebkopfes mit gelenkter Hinterachse für den Schmalspurbetrieb bis hin zu Fahrzeugen der neuesten Generation der Firma Zagro. Ihre Einsatz- und Aufgabengebiete reichen vom Rangieren über den Einsatz als Werkstattfahrzeug bei der Reparatur von Hochspannungsleitungen bis zum Abschleppfahrzeug für defekte Straßen- oder U-Bahnen.

    Soweit der Bericht des Badischen Tagblatts

    Die Percussion-Gruppe spielt auf dem Waggon

    Die Percussion-Gruppe spielt auf dem Waggon

    Auftritt der Brass Band MG Oberrüti aus der Schweiz

    Auftritt der Brass Band MG Oberrüti aus der Schweiz

    Die Oberrüti Brass Band auf Schienen 

    Einer der Höhepunkte der Eröffnung der Sonderausstellung war zweifellos der Auftritt der 35ig-köpfigen Brass Band Musikgesellschaft Oberrüti aus der Schweiz mit ihrer Mischung aus traditioneller Blasmusik einerseits und eigenwilligen Arrangements von Klassik-, Jazz und Popmusikstücken andererseits. Die Band war auf der Rückreise vom Musikfest Baden-Württemberg, auf dem sie mit großem Erfolg konzertiert hatte. Mindestens ebenso umjubelt wie in Karlsruhe war dann der Auftritt im Außengelände des Museums, zumal die exzellenten Perkussionisten der Band eine eindrucksvolle Showeinlage auf dem Waggon gaben, der in diesem Sommer auf Schienen im Außengelände zu bewundern ist. Von einem gelben U406-Zweiwegefahrzeug wurden die Musiker über die gesamten 80 Meter Schiene gezogen und trommelten dabei ein mitreißendes Perkussions-Solo. Anschließend bewiesen sie, dass man auch auf Barhockern exzellente Musik machen kann.

    Zuhörer spenden 680 Euro für die Nepalhilfe

    Der Aufforderung seitens der Museums-Geschäftsführerin Hildegard Knoop, für die Opfer des Erdbebens in Nepal zu spenden, falls ihnen die Musik gefallen habe, kamen die Ausstellungs- und Konzertbesucher nur allzu gerne nach. So können nun 680Euro an den Freundeskreis Nepalhilfe e.V. überwiesen werden. Alexander Schmidt, der Gründer und Vorsitzende der Nepalhilfe, die in Kathmandu ein Kinderdorf mit Wohnheim und Schule hat, war im vergangenen Sommer auf dem Weltenbummlertreffen zu Gast und hat Nepal und die Projekte des Vereins dort vorgestellt.

    Link zur Band: http://www.mg-oberrueti.ch/

    Link zum Freundeskreis Nepalhilfe: http://www.nepalhilfe.de/

     

    Auftritt der Brass Band MG Oberrüti aus der Schweiz

    Auftritt der Brass Band MG Oberrüti aus der Schweiz

    Fotos: Michael Wessel

  • Ein besonderer Zweiwege-Prospekt

    UCOM Zweiwege-Prospekt 1

    Die Sonderausstellung „Unimog auf Schienen“, die bis 11. Oktober 2015 im Unimog-Museum gezeigt wird, nehmen wir zum Anlass, einen besonderen Unimog-Prospekt aus dem Jahr 1974 vorzustellen. Verglichen wird das Rangieren mit einer Lok und einem Unimog-Zweiwegefahrzeug. Prägnant sind die Überschriften mit den großformatigen Bildern. Ihnen folgen anschauliche Sachinformationen. Abgerundet wird dies durch Aussagen von fünf Kunden und technische Daten.

    Durch Anklicken können die folgenden Prospektseiten vergrößert werden.

     

    UCOM Zweiwege-Prospekt 2UCOM Zweiwege-Prospekt 3UCOM Zweiwege-Prospekt 4UCOM Zweiwege-Prospekt 5UCOM Zweiwege-Prospekt 7UCOM Zweiwege-Prospekt 8

  • The Mercedes-Benz Unimog – History of an unique vehicle concept.

    The Unimog series is the all-rounder. Outstanding off-road mobility due to its portal axles, four-wheel drive and differential locks at front and back, compact dimensions and last but not least its ability to provide power for a great variety of attached and mounted implements, make the Unimog range a league of its own.

  • Große Live-Bühne für die neue Generation Unimog – beim Testing-Event „Exploring Tomorrow“.

    50 Kilometer südlich von Berlin, auf dem legendären Versuchsgelände in Horstwalde, konnten geladene Gäste die neuen hochgeländegängigen Unimog U 4023 und U 5023 erleben. Und die Offroad-Profis live auf Herz und Nieren prüfen – zum Beispiel auf Sand, Schlamm und Geröllstrecken. Denn der Parcours in Horstwalde hält Kletterhindernisse und Watbecken, Verwindungsbahnen und Steigungen bis 65 % für die Testfahrer bereit. Ideale Bedingungen also, um die Qualitäten des neuen Unimog perfekt unter Beweis zu stellen.

    Der Unimog in Aktion.

    Außergewöhnliche Leistungsfähigkeit, legendäre Geländegängigkeit und richtungsweisende Technologie: Der neue Unimog ist bereit für die Zukunft. Unter dem Motto „Exploring Tomorrow“ hatten Kunden und Fachjournalisten aus ganz Europa zwischen dem 24. März und dem 1. April 2015 Gelegenheit, von den Mercedes-Benz Special Trucks Experten alles über die neuen
    hochgeländegängigen Unimog zu erfahren. Vom Technik-Workshop bis zu Probefahrten durch schwieriges Gelände.

    Zu erleben waren hochgeländegängigen Unimog U 5023 und U 4023 der neuen Generation. Besonders begeistert waren Besucher von der Doppelkabine für Einsätze mit bis zu 7 Personen. Den nötigen Extraplatz schafft eine zusätzliche Rückbank mit 4 Plätzen und Einzelgurten oder optional mit 2 Einzelsitzen für noch mehr Komfort. Selbst in extremem Terrain kommt der Unimog so in voller Teamstärke an den Einsatzort. Inklusive Stauraum für Werkzeuge, Ausrüstung und persönliche Gegenstände.

    Ein weiteres Highlight: die Unimog U 423 bis U 530 mit Allradlenkung ab Werk. Sie erlaubt 4 verschiedene Lenkungsarten: Normallenkung über die Vorderräder, Allradlenkung mit allen Rädern im selben Winkel, „Hundeganglenkung“ für die Diagonalfahrt sowie die manuelle Lenkung der Hinterräder. Dadurch wird der Wendekreis um bis zu 20 % reduziert und die Manövrierfähigkeit des Fahrzeugs in allen Einsatzsituationen gesteigert.

    Die wichtigsten Innovationen auf einen Blick.

    Der neue Unimog zeichnet sich aus durch umweltfreundliche BlueTec-6-Antriebstechnologie, ein Mittelmotorkonzept für optimale Geländegängigkeit, ein modernes Interieur- und Bedienkonzept und überzeugende An- und Aufbaumöglichkeiten. Das macht den Offroad-Profi zum Spezialisten für viele Branchen und Anwendungen – von der Energiewirtschaft über Feuerwehr und Katastrophenhilfe bis hin zum Einsatz als Expeditionsmobil.

    Seine Vorzüge:

    • hohe Effizienz durch neue BlueTec-6-Motorengeneration
    • erweiterte Einsatzmöglichkeiten durch neuen Motornebenabtrieb
    • kürzere Schaltzeiten und höhere Lebensdauer durch die optimierten Getriebe
    • hoher Fahrkomfort im Gelände durch verbessertes Fahrerhaus-Lagerungskonzept und Mittelmotorkonzept
    • beste Arbeitsbedingungen in der geräumigen und neu gestalteten Fahrerkabine
    • Tirecontrol plus für die Wahl des jeweils passenden, vorkonfigurierten Reifendrucks per Knopfdruck

     

  • Die Vorbereitungen auf den G7-Gipfel im Juni laufen auf Hochtouren. Mittendrin: der Unimog Geräteträger BlueTec 6.

    Wo es im Juni heiß hergehen wird, musste Mitte März noch Schnee geräumt werden. Und das ebenso schnell wie effizient. Denn im Vorfeld des G7-Gipfels auf Schloss Elmau in der oberbayerischen Gemeinde Krün sollte auf dem rund 25.000 Quadratmeter großen Landeplatz für Hubschrauber am Fuße der Wettersteinwand eine Sicherheitsübung abgehalten werden. Mit 1.500 Teilnehmern und 150 Fahrzeugen von Polizei und Feuerwehr. Hier konnte die neue Mercedes-Benz Unimog Generation ihre Leistungsstärke demonstrieren – und die Fachleute vor Ort nachhaltig beeindrucken.

    Eine Demonstration der Extraklasse.

    Mitte März 2015 lag der Schnee auf den eigens angelegten Hubschrauber-Landeplätzen fast einen Meter hoch. Am Fuße der bis zu 2.500 m hohen Wettersteinwand kamen deshalb zwei Unimog Geräteträger BlueTec 6 zum Einsatz, die von der Generalvertretung Henne-Unimog GmbH bei München gestellt wurden. In weniger als zwei Stunden hatten der Mercedes-Benz Unimog U 423 mit 170 kW (231 PS) starkem 4-Zylindermotor und KFS 750 Frässchleuder des österreichischen Herstellers Kahlbacher, Kitzbühel, mit 2.200 mm Räumbreite sowie ein Unimog U 430 mit 220 kW (272 PS) Sechszylindermotor und der Kahlbacher Frässchleuder KFS 950 mit 2.400 mm Räumbreite ihren Job erledigt. Die über zwei Hektar große Fläche der Hubschrauber-Landeplätze war vom Schnee befreit – und die zahlreichen Vertreter der an der Gipfelorganisation beteiligten Behörden und der Bundeswehr überzeugt davon: Das kann so schnell keiner übertreffen!

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    Leistung, die nachhaltig überzeugt.

    Einer freute sich über die gelungene Winterdienstvorführung aus zwei Gründen ganz besonders: Hans-Jörg Mayr, Leiter des Bauhofs Krün. Er ist mit seiner Mannschaft jetzt schon täglich in Sachen G7-Gipfel stark gefordert. Alle Wege- und Straßenbetriebsarbeiten werden von seiner Dienststelle erledigt. So musste er beispielsweise auch zusammen mit der Henne-Unimog GmbH organisieren, dass die beiden Unimog als Gipfel-Vorbereiter die Landeplätze freimachen, damit der vorgesehene Probelauf auf dem geräumten Gelände stattfinden kann.

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    Gleichzeitig konnte er aus diesem Anlass seinem ebenfalls anwesenden Chef, Bürgermeister Thomas Schwarzenberger, in der Praxis verdeutlichen, wie ideal sich die neuen Unimog für die Aufgaben des Bauhofs eignen. Und so ist er zuversichtlich, dass nicht zuletzt auf Grund dieser Veranstaltung die Chancen wachsen, dass er im nächsten Jahr – wenn sich der G7-Wirbel in Krün gelegt hat – seinen nunmehr 25 Jahre alten U 1200 gegen den von ihm gewünschten Mercedes-Benz Unimog U 218 mit 130 kW (177 PS) eintauschen kann. Schließlich wird nach dem G7-Gipfel die Arbeit nicht plötzlich ausbleiben. Denn dann müssen die Asphaltbefestigungen für die Hubschrauber-Landeplätze wieder vollständig zurückgebaut und ein naturnaher Wanderparkplatz angelegt werden. Vielleicht schon mit dem neuen Unimog.

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    Quelle: Unimog e-Newsletter

  • Unimog 411 mit Niederdruckreifen

    UCOM U 401 Goodyear

    Sie sehen schon gewöhnungsbedürftig aus, die Unimog-S mit Niederdruckreifen, die wir hier in der Community am 5. Mai vorstellten.  Eine Steigerung sind sicher diese Spezialreifen von Goodyear für die Zuckerrohrernte.  Die Aufnahme entstand Mitte der 1950er Jahre in Amerika. Unimog-Pionier Roland Feix erinnert sich, dass man damit problemlos auch über den Fuß fahren konnte.

  • Schwäbisch Gmünd: Gedenktafel für den Unimog enthüllt

    Der besondere Moment: Die Gedenktafeln werden enthüllt

    Der besondere Moment: Die Gedenktafeln werden enthüllt

    „Schwäbisch Gmünd ist die Geburtsstadt des Unimog!“

    Der 10. Mai 2015 wurde in Schwäbisch Gmünd zum besonderen Tag für den Unimog und für die Erinnerung an die Metallwarenfabrik Erhard & Söhne. Es war aber auch ein besonderer Tag für Egon Spiller, der endlich seinen sehnlichen Wunsch in die Tat umgesetzt hatte, am früheren Produktionsstandort von Erhard & Söhne in der Weißensteiner Straße sowohl Informationstafeln zur Geschichte dieser Metallwarenfabrik und zur Entwicklung des Unimog als auch die Metallplastik von J. W. Fehrle zu installieren.

    Die schmucke DRK-Zentrale an der Stelle des früheren Verwaltungsgebäudes von Erhard & Söhne

    Die schmucke DRK-Zentrale an der Stelle des früheren Verwaltungsgebäudes von Erhard & Söhne

    Zum Festakt um 10 Uhr im neuen Gebäude des DRK, das sich heute an der Stelle befindet, an der einst das Verwaltungsgebäude von Erhard & Söhne befand, konnte Oberbürgermeister Richard Arnold neben Landrat Klaus Pavel auch viele Nachfahren aus den früheren Eigentümer-Familien Erhard und Köhler begrüßen. Er beglückwünschte Egon Spiller, früherer Prokurist im Unternehmen, zu seinem beharrlichen Engagement, an ein wichtiges Kapitel der Gmünder Industriegeschichte zu erinnern.

    Egon Spiller freut sich, dass die heutigen Unimog wieder Tanks aus Gmünd haben.

    Egon Spiller freut sich, dass die heutigen Unimog wieder Tanks aus Gmünd haben.

    Egon Spiller machte dann deutlich, dass es ihm wichtig war, nachhaltig daran zu erinnern, dass Schwäbisch Gmünd die Geburtsstadt des Unimog ist und dass dieser von hier aus seinen Weg in die Welt gemacht hat. Wichtig war im auch, ein geniales Entwicklungsteam mit Albert Friedrich, Heinrich Rößler, Christian Dietrich und Erich Zabel zu ehren. In seinem geschichtlichen Rückblick betonte Spiller auch, dass der Unimog durch die Komponentenfertigung – insbesondere Tankanlagen – sehr viel Beschäftigung in die Stadt gebracht hat. Wer Egon Spiller kennt, den überraschte sein nächstes Ziel nicht: eine Unimog-Straße in Gmünd. Sein Hinweis: „Das Schild ist schon fertig!“ wurde daher von den zahlreichen Gästen mit viel Applaus bedacht.

    Mitglieder der Familien Erhard und Köhler vor der Fehrle-Wandplastik

    Mitglieder der Familien Erhard und Köhler vor der Fehrle-Wandplastik

    Eine Delegation des Unimog-Club Gaggenau gratulierte Egon Spiller

    Eine Delegation des Unimog-Club Gaggenau gratulierte Egon Spiller

    Mit der zweiten Informationstafel, so Spiller, sollen Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte von Erhard & Söhne aufgezeigt werden. Spannend waren dann die Schilderungen, die mit der Frage begann: „Wo ist denn die Fehrle-Plastik abgeblieben?“ und dann mit Unterstützung mehrere Helfer und zahlreicher Sponsoren zur neuen Präsentation führte.

    Multitalent Egon Spiller als Startrompeter der Blechbläser der Kolpingkapelle

    Multitalent Egon Spiller als Startrompeter der Blechbläser der Kolpingkapelle

    Aus den Grußworten, die nach einer „Muttertagsprozession“ wiederum mit musikalischer Umrahmung der Blechbläsergruppe der Kolpingkapelle Schwäbisch Gmünd vor Ort gegeben wurden, hier nur ein Zitat von Professor Dr. Eduard Köhler: „Das Geld, den Unimog zu realisieren, hat uns der Melkeimer gebracht!“ – und er erwähnte, dass aus der Kriegsproduktion für Messerschmitt noch Aluminiumreste vorhanden waren, die für Melkeimer verwendet wurden. Sein Vater habe übrigens spaßhalber den Unimog auch als „Bauernauto mit Vierradantrieb“ bezeichnet.

    Prof. Dr. Eduard Köhler bei seinen Grußworten

    Prof. Dr. Eduard Köhler bei seinen Grußworten

     

    Jan Debler stellte die neue Unimog-Generation vor

    Jan Debler stellte die neue Unimog-Generation vor

    Den Bogen zur heutigen Unimog-Generation spannte dann als Vertreter des Mercedes-Benz Werkes Wörth, Jan Debler. Er stellte dazu immer wieder interessante Vergleiche zwischen den Ur-Unimog und den heutigen Fahrzeugen an. Dies mit einer erkennbaren Begeisterung für das Produkt und die dafür tätigen Mitarbeiter.

    Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse moderierte und dankte am Schluss allen Helfern

    Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse moderierte und dankte am Schluss allen Helfern

    Die Unimog-Oldtimer wurden besonders beachtet.

    Die Unimog-Oldtimer wurden besonders beachtet.

    Joachim Grimm stellte seine Sammlung vor

    Joachim Grimm stellte seine Sammlung mit Produkten von Erhard & Söhne vor – hier nur ein kleiner Ausschnitt

    Die Gäste hatten dann Gelegenheit, eine insbesondere vom Unimog-Club Ostalbkreis organisierte Unimog-Fahrzeugpallette „unter die Lupe zu nehmen“. Beeindruckend war zudem die Präsentation „Erhard & Söhne im Wandel der Zeit“, in der auch eine attraktive Sammlung von Joachim Grimm gezeigt wurde. Dabei wurden die Gäste vom Team des DRK freundlich bewirtet.

    Fazit: Ein denkwürdiger Tag für den Unimog!

    Michael Wessel

  • Das französische Département Landes rüstet sich für die Waldbrand-Saison. Mit dem neuen Unimog U 5023.

    Erdbeben, Hochwasser, Schlammlawinen, Feuer: Eine Krise kann schnell zur Katastrophe werden. Muss sie aber nicht, wenn die Einsatzkräfte optimal ausgerüstet und schnell am Einsatzort sind. Auch in schwer zugänglichen Gebieten. Zum Beispiel mit der neuen Generation hochgeländegängiger Unimog. Kein zweites Fahrzeug bietet unter härtesten Bedingungen ein vergleichbares Leistungspotenzial: vor Ort als Lösch-, Räum- oder Bergefahrzeug. Und als Transportfahrzeug für Mannschaft, Material, Werkzeug und Gerät.

    Die richtige Wahl, wenn jede Sekunde zählt.

    Die Feuerwehr im zweitgrößten französischen Département 40 (Landes) hat die ersten zwei Unimog Feuerwehrfahrzeuge U 5023 aus der neuen hochgeländegängigen Unimog Baureihe erhalten, die weltweit ausgeliefert wurden. Für die Verantwortlichen kam nur der Unimog infrage. Der Grund: seine unübertroffene Geländegängigkeit auf unbefestigtem Untergrund und seine Schnellfahreigenschaft mit bis zu 90 km/h, dank der die Einsatzkräfte in kürzester Zeit da sind, wo sie gebraucht werden. Denn das Département Landes ist extrem gefährdet durch Waldbrände. Zwischen 150 und 500 Mal pro Jahr rücken die Einsatzkräfte zum Löscheinsatz aus.

    „Die große Bodenfreiheit durch Portalachsen, die Langlebigkeit und die robuste Auslegung der Unimog Fahrzeuge haben uns überzeugt“, sagt Leutnant Hubert Clavé, als Chef du Service Matériels zuständig für die Materialbeschaffung und -versorgung der Feuerwehr im Département Landes. „Der hochverwindungsfähige Unimog ist das beste Fahrzeug für den Waldbrandeinsatz – denn er ermöglicht das Erreichen von Einsatzorten, die für andere Radfahrzeuge schlicht unerreichbar sind.“

    Schnell und sicher auf schwierigem Terrain.

    Was die neuen, hochgeländegängigen Unimog für den Waldbrandeinsatz prädestiniert, sind Details wie der zuschaltbare Allradantrieb mit Differenzialsperren an Vorder- und Hinterachse, die hochverwindungsfähige und robuste Rahmenkonstruktion sowie die extrem große Bodenfreiheit mit herausragenden Böschungswinkeln durch Portalachsen und kurze Fahrzeugüberhänge.

    Eine weiterer wichtiger Pluspunkt: die Ausrüstung mit einer Ganzstahlkabine. Nur diese ermöglicht den Fahrzeugen das direkte Einfahren in die oft lichterloh in Flammen stehende Brandzone, ohne dabei das Leben der Feuerwehrleute zu gefährden. Zur Kühlung der Reifen und zum Schutz von Fahrerhaus und Besatzung sind die Unimog mit einer Selbstschutzanlage ausgerüstet, die 91 Liter Wasser pro Minute bei einem Druck von 4 Bar versprühen kann. Sie ist in den Astabweiser-Rohrrahmen und in die Radkästen integriert.

    In Kombination mit den Unimog Portalachsen ist die Reifendruckregelanlage von unschätzbarem, oft lebensrettendem Wert beim sicheren Durch- und Vorwärtskommen zum Brandherd: Auf den sandigen Böden erlaubt sie in kritischen Einsatzsituationen eine Druckabsenkung in den Reifen vom Fahrerplatz aus und ohne die Notwendigkeit, das Fahrzeug verlassen zu müssen. Auch das schnelle Freischaukeln auf lockeren Sand- und tiefen Waldböden ist in Verbindung mit den acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgängen des Unimog Getriebes sowie der Schnellreversierfunktion EQR (Electronic Quick Reverse) ohne Einschränkung möglich.

    Seit über 40 Jahren Teil des Teams.

    Sand und Wald, Tourismus und Industrie, heiße Temperaturen und starke Windböen – diese Kombinationen haben im Département Landes bis zu 500 Waldbrände pro Jahr zur Folge. 2000 Einsatzkräfte und 543 Löschfahrzeuge sind an den insgesamt 60 Feuerwehr-Stützpunkten des Départements Landes im Einsatz, von denen 300 Feuerwehrleute zur Berufsfeuerwehr zählen. Entsprechend der vorhandenen Waldfläche und dem daraus abgeleiteten Gefährdungspotenzial konzentrieren sich 40 dieser Standorte, also zwei Drittel, in erster Linie auf die Waldbrandbekämpfung und sind dafür entsprechend ausgerüstet. Seit den 1970er-Jahren mit den ersten Fahrzeugen der Baureihen U 404 und U 416 setzen die Feuerwehren im Département Landes Unimog Fahrzeuge ein. Derzeit sind 80 Unimog der Typen U 1550 L, U 1650 L, U 2150 L, U 4000, U 5000 und U 5023 in Betrieb, die alle mit Aufbauten des Aufbauherstellers Massias ausgerüstet sind.

    Entdecken Sie die neue Generation der Mercedes-Benz Feuerwehrfahrzeuge – auf der Weltleitmesse der Branche, der INTERSCHUTZ in Hannover. Vom 08.–13. Juni 2015, in Halle 27, Stand J46.

    Messe-Highlights von Mercedes-Benz Special Trucks:

    • der Unimog U 5023 als TLF 4000 mit Schlingmann-Aufbau
    • der Econic 1830 mit Magirus-Drehleiter
    • der Zetros 2733A als TLF mit Rosenbauer-Aufbau

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