April 2016

Monthly Archives

  • Im Unimog-Ratgeber geblättert: Sternfahrt in Uelzen 1953

    UCOM Anders, Ülzen Daimler

    Der Unimog ist mehr als nur ein Arbeitsgerät. Dies wurde bereits 1953 deutlich, als die Unimog-Vertretung Frido Anders in Uelzen/Niedersachsen ihre Kunden aus Anlass der Kreistierschau und Maschinenausstellung zu einem gemeinsamen Kundendienst einlud. Dies war somit Ziel einer frühen Unimog-Sternfahrt.

    Darüber war im Unimog-Ratgeber Nummer 2 zu lesen:

    UCOM Anders Uelzen 2 1953 Ratgeber

     

    UCOM Kundendienst Frido Anders Ülzen 2 - Daimler

    UCOm Kundendienst Frido Anders Ülzen - Daimler

    Fotos: Daimler AG

    Die Fotos stammen aus der Zeit, können aber auch bei anderer Gelegenheit dort entstanden sein.

    Die Hefte 1 – 10 des Kundenmagazins „Unimog-Ratgeber“ sind in gebundener Form erhältlich bei www.buchundbild.de

  • Unimog als Schablonen-Malerei

    UCOM Arndt 1

    Farbenfrohe Grafiken zieren seit der Eröffnung der Ausstellung „Unimog-Exoten“ das Unimog-Museum. Der freie Künstler Robert Arndt hat sie in Schablonen-Malerei erstellt und zeigt sie erstmals öffentlich. Drei oder vier Schablonen hat er je Motiv geschnitten. Mit ihnen ist er in der Lage, auch außergewöhnliche Farbwünsche umzusetzen.

    UCOM Arndt 2

     

  • Unimog-Museum: Ausstellung „Unimog-Exoten“ eröffnet

    Thorsten Weigand mit Tochter Astrid in ihrem Unimog

    Thorsten Weigand mit Tochter Astrid in ihrem exotischen Unimog

    Bis 9. Oktober 2016 zeigt das Unimog-Museum in Gaggenau einige Unimog-Exoten. Ein besonderer Hingucker, den wir hier kurz vorstellen, ist ein Unimog 401 – wenn man ihn überhaupt noch so bezeichnen kann – mit VW-Golf-Motor, der von seinem Besitzer zur Waldarbeit eingesetzt wurde. Hinten hat er Zwillingsbereifung.

    Nun, wenn das kein Exot ist?!

    Nun, wenn das kein Exot ist?!

    Thorsten Weigand aus Aub bei Bad Königshofen konnte das Fahrzeug vor vier Jahren erwerben. Für die Erben des Vorbesitzers war der Unimog ein Buch mit sieben Siegeln. Inzwischen kennt Thorsten Weigand die Funktion aller Hebelchen und Hebel. „Bei den ersten Versuchen, den Holzgreifarm in Bewegung zu setzen, flog das Holz in der Gegend herum“, erinnert er sich.

    Selbst die hydraulisch unterstützte Einstiegshilfe nutzt er aus Bequemlichkeitsgründen und der Gaudi wegen gelegentlich.

    Kommentar des Technischen Leiters des Unimog-Museums, Karl Leib: „Dieses Fahrzeug war offensichtlich das Lebenswerk eines Bastlers. Es ist somit ein besonderes Exemplar der Ausstellung.“

     

    Gisbert Hindenach und Rene Dusseldorp bewundern die Technik unter der langen Motorhaube

    Gisbert Hindennach und Rene Dusseldorp bewundern die Technik unter der langen Motorhaube

     

    Einstieg mit hydraulischer Unterstützung möglich

    Einstieg mit hydraulischer Unterstützung möglich

     

    Diese Sitzbefestigung wurde noch nicht zum Patent angemeldet

    Diese Sitzbefestigung wurde noch nicht zum Patent angemeldet

     

    Die Übersicht hat sicher nur der Bastler selbst

    Inzwischen kennt Thorsten Weigand auch die Funktion aller Hebelchen und Hebel

     

    Die Drehvorrischtung für die Holzzange hat es Ueli Bicker angetan. Der Hydraulikzylinder ist mit der Kette verbunden. Beim Einziehen des Zylinders macht die Kette eine Drehbewegung und öffnet oder schließt die Zange.

    Die Drehvorrichtung für die Holzzange hat es Ueli Bicker angetan. Der Hydraulikzylinder ist mit der Kette verbunden. Beim Einziehen des Zylinders macht die Kette eine Drehbewegung und öffnet oder schließt die Zange.

     

    Über den Kranarm kann Ueli nur stauen: "Aber anscheinend hat es funktioniert!"

    Über den Kranarm kann Ueli nur staunen: „Aber anscheinend hat es funktioniert!“

  • Spiele für alle Liebhaber von Autorennen und 4×4 Fahrzeugen

    Galerie2_3-4_Gross_800x457_72Wer ein echter Schrauber oder Fahrer ist, verbringt in der Regel jede freie Minute mit den suchen von Ersatzteilen, in der Grube oder im besten auf einer Ausfahrt. Doch irgendwann ist auch der letzte Handgriff getan, das Wochenende fast vorüber und die Ersatzteile sind noch nicht geliefert und dann werden Autofans kreativ. Wir haben uns bei der letzten Zwangspause einmal auf die verfügbaren Online-Spiele gestürzt und einige interessante Kandidaten entdeckt, die wir hier heute vorstellen möchten.

    Wo findet man gute Spiele

    Wie überall im Internet, sind Angebote für Menschen mit ausgesuchtem Geschmack oft nicht ganz leicht zu finden. Deshalb haben wir uns auch direkt darauf konzentriert eine gute Plattform zu finden, bei der wir möglichst viele Spiele spielen können, ohne uns immer wieder bei einem neuen Anbieter anmelden zu müssen. Außerdem sollten einige grundlegende Dinge gegeben sein, wie zum Beispiel eine einwandfreie Sicherheit und eine schnelle und zuverlässige Performance der Webseite und der einzelnen Spiele. In Kombination fanden wir diese Kriterien bei https://de.royalvegascasino.com/ am besten erfüllt. Es  gibt sicher noch andere Plattformen wie diese, aber da hier gerade ein zusätzlicher Bonus für deutsche Spieler verfügbar ist, haben wir uns für diesen Anbieter entschieden.

    Welche Spiele sind besonders geeignet

    Mit einem Fokus auf die Fans von großen starken Fahrzeugen und Allrad, haben wir uns natürlich besonders die Autospiele angesehen und ein paar interessante Spiele gefunden. Das erste Spiel dass wir uns angesehen haben war Good to Go, ein klassisches Formel 1 Game mit schnellen Rundenzeiten und einer beeindruckenden Vielfalt an Optionen im Spiel. Dazu gehören unter anderem Sonderbonusrunden und ein Free Spin Symbol, das dem Spieler bis zu 15 Freispiele mit bis zu 15-facher Multiplikation der Gewinne garantiert. Auch wenn es sich nicht um ein Spiel mit Allrad Hintergrund handelt, kommen Autofans aller Sparten bei diesem Spiel auf unsere Kosten. Dennoch belegt es aber nur den zweiten Rang. Der offensichtliche Gewinner unseres Test ist „Racing for Pinks“. Mit einer noch nie dagewesenen Auswahl an verrückten Fahrzeugen ist dieses Spiel wirklich ein Highlight für alle Autofans. Hier geht es mit dicken amerikanischen Muscle Cars mit Big Block Motoren zur Sache und wie es sich für ein „illegales“ Autorennen gehört erhält der Sieger am Ende den Wagen des geschlagenen Verlierers.

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    Fazit und Zusammenfassung

    Nicht jedes Autospiel ist für Fans von Trucks und 4×4 Allrad Fahrzeuge geeignet. Wie im echten Leben auch, müssen ein paar Elemente enthalten sein, die das Spiel von der breiten Masse abheben, denn gewöhnliche Autorennen gibt es wie Sand am Meer. Racing for Pinks setzt diesen Ansatz ganz gut um und verlässt die ausgetretenen Pfade von Formel 1, Rallye- und Kartsport und entwirft mit diesem Spiel ein paar ganz neue Akzente. Wer etwas von Autos versteht, weiß dass es weder in der Werkstatt noch auf der Rennstrecke immer blitzsauber zugeht und dieses Gefühl bringt das Spiel gut rüber. Wer zusätzlich noch einen Einsatz mit echtem Geld wagt, kann dem Spiel einen zusätzlich Pfiff verleihen, doch auch die kostenlose Variante ist wirklich schon sehr spannend und nur zu empfehlen. Viel Spaß!

  • Unimog-Club Schweiz: Rückblick zur Unimog-Präsentation in Luzern

    S5001562mehrereGenEs war schon eine außergewöhnliche Gemeinschaftsleistung, die der Unimog-Club Schweiz zum Jubiläumsjahr „70 Jahre Unimog“ unter Federführung von Claudio Lazzarini vollbrachte. Mit über 40 Unimog wurden die Baureihen vom Boehringer-Unimog bis hin zu den aktuellsten Modellen vom 8. bis 10. April im Verkehrshaus Luzern präsentiert und teilweise im Einsatz vorgestellt. Es fehlten lediglich ein 425er und ein 418er.

    Alle Fahrzeuge waren in der Schweiz zugelassen. Nun ja, der Bus des Unimog-Museums Gaggenau nicht.

    Hier mit einigen Fotos ein Rückblick:

    DSC01426aktuell DSC01415Winde DSC01364 drei neuere DSC01457Kehren DSC01345Froschauge DSC01349Wohnmobil DSC01386Zweiweg DSC01377neue DSC01399 orange DSC01403 drei 441er DSC01338 Scheeschleuder DSC01340 drei Armee S5001570-Personen S5001516-pink S5001530Parade S5001539-Burren S5001508-SDSC01339Mueumsbus

    Fotos: Ernst Friedli nd Claudio Lazzarini.

    Reklamtionen zur Auswahl der Fotos können nicht entgegengenommen werden. Die Auswahl erfolgte intuitiv und in der Regel ohne Kenntnis des Besitzers durch Michael Wessel.

  • In der Lausitz kommen zur Braunkohleförderung die neuen, hochgeländegängigen Unimog zum Einsatz.




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    Die dicken Michelins des Unimog wühlen sich durch den Matsch, Tauwetter und Regen haben in den letzten Januartagen den Boden am Tagebau Nochten extrem aufgeweicht. Rund 100.000 Tonnen Braunkohle werden hier, westlich vom sächsischen Städtchen Weißwasser, täglich gefördert.

     Ronny Fischer und sein Kollege haben gerade das letzte Fass Bohrspülung auf dem Hänger, die Frühschicht Mäharbeiten ist für heute beinahe um. Die frisch aufbereitete „Bouillon“ wird an einem der etwa 1.000 gebohrten Filterbrunnen benötigt. „Die Brunnen werden zur Entwässerung gebohrt, denn es ist Grundvoraussetzung, dass die Lagerstätte frei von Wasser gehalten wird. 7.000 Liter sind in dem Fass auf dem Hänger, der von der zentralen Spülaufbereitung (ZSA) nun nach Reichwalde, Feldriegel 30, gebracht werden muss – heute kein Problem, die letzten Tage, bei Glatteis, war dies kein leichtes Unterfangen. „Ohne die Reifendruckregelanlage wären wir wohl ständig hängengeblieben.“

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    „Einmal musste ich hinten tatsächlich abhängen, ich konnte den Hänger alleine drehen, so glatt war der Boden.“ Als „Vorarbeiter Bohrgeräte und Versatz“, so lautet seine offizielle Berufsbezeichnung, versorgt Ronny Fischer die „Bohrer“ mit allem notwendigen Gerät – Kernrohre, Bohrgestänge und auch mal eine schwere Presse, die bis zu 20 Tonnen drücken kann, falls gar nichts mehr geht und ein Bohrgestänge mal wieder hoffnungslos feststeckt. Zudem muss die verunreinigte Bohrspülung wieder aus den Gruben abgesaugt werden. „Daher hat unser 5023 nicht nur den Ladekran, sondern auch eine Heckzapfwelle, die vor Ort die entsprechende Vakuumpumpe antreibt. Mit den vollen Fässern geht’s dann zurück zur ZSA. Ein Kreislauf eben“, erklärt er, während er die Lenkstockschaltung antippt und der 231 PS-Diesel im nächsthöheren Gang läuft. Mehr als 80 Unimog umfasst der Fuhrpark laut Frank Schroeckh, bei der Vattenfall Europe Mining AG verantwortlich für Prozesssteuerung und -optimierung. Die insgesamt vier Abbaugebiete liegen zwischen 18 und 68 km auseinander. „Die Mehrzahl unserer Unimog rekrutieren sich aus der UHE-Modellreihe. Wir setzen sie überall dort ein, wo normale Fahrzeuge steckenbleiben würden.“

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    Legendär: die „Schwarze Pumpe“ – kontrolliert vom U 5023.

    Wie etwa im Brandenburgischen Tagebau Welzow-Süd, der vorwie­gend das Kraftwerk Schwarze Pumpe mit Kohle versorgt. Hier werden gleich vier Unimog 5023 als Bandkontrollfahrzeuge verwendet. Da dort zwei Vorschnittanlagen parallel arbeiten, läuft der Abraum über zwei Bandanlagen, die rund um die Uhr kontrolliert und gewar­tet werden müssen. Fahrer Jens Reiber überwacht das eine, 13 km lange Band und legt je nach Schicht zwischen 40 und 100 km zurück. Zweimal pro Schicht muss das Band einer genauen Sichtprüfung unterzogen werden. Um Verschmutzungen zu beheben – im schlimmsten Fall um heiß gelaufene Rollen zu löschen – hat er allerlei Werkzeuge an Bord: Spaten, Schippen, aber auch Brecheisen und Abschleppseile. „In der roten Kiste auf der Pritsche ist der Feuerlöscher samt Druckpatrone. Der kommt aber zum Glück selten zum Einsatz“. Das unten zurücklaufende Förderband wird von sogenann­ten Girlanden, unteren Rollenverbänden, gestützt. Die verschleißen schnell. Jens Reiber notiert sich verdächtige Komponenten und tauscht diese am folgenden Reparaturtag gleich en bloc aus. „Im Mit­tel sind es etwa 100 Stück, die pro Reparaturtag gewechselt werden müssen.“ Alle vier „baBs“, betriebsanwenderarme Bandkontrollfahr­zeuge, rollen anders als die Pendants in Nochten auf 24-zölligen 445/70 Michelin XM 47 mit Ackerprofil. Sie verzichten außerdem auf die Reifendruckregelung.

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    „Zwei Fahrzeuge sind ständig unterwegs, die anderen beiden stehen auf Abruf bereit. Die Bremsanlage verschleißt einsatzbedingt rasch, deshalb verwenden wir gekapselte Bremsen mit Dichtlippen aus Polyurethan. Die Standzeiten variieren dennoch, trotzdem sind die Unimog gerade für diesen Dienst optimal ausgerüstet. Bei einer Wattiefe bis 1,2 m schreckt kein noch so tiefes Wasserloch“, erklärt Schroeckh, der sich hier, westlich der Spree bei Spremberg, auskennt wie in seiner Westentasche. Fahrer Jens Reiber, der über 1,80 m misst, schätzt an seinem gelben Diesel-Arbeitsgerät auch noch andere Eigenschaften. „Es ist nicht nur die Geländefähigkeit und die simple, ergonomische Bedienung. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern können damit auch größere Leute bequem fahren. Der U 5023 ist außerdem komfortabel und gut gefedert.“

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    Quelle: Unimog eNewsletter

     

  • Unimog-Museum: Rückblick zum Aktionstag „Aussäen mit dem Unimog“

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    Wie die Kartoffelin die Erde kommt

    Oft gesagt und oft geschrieben: Wer immer für das Wetter verantwortlich ist, muss ein Unimog-Liebhaber sein – und es bestätigte sich erneut am Sonntag. Der Frühling hat mit sichtbaren und spürbaren Zeichen seinen Einzug gehalten. Das Ende des Winters und damit der Winterausstellung wird im Unimog-Museum traditionell mit einem Aktionstag gefeiert.

    Während im Museum zum letzten Mal die Ausstellung „Zu Fuß, zu Pferd, mit Floß und Bahn – die Erschließung des Murgtals“ angeschaut werden konnte, war im Außengelände wieder das lebendige Museum in Aktion. Das Thema am Sonntag lautete „Aussäen mit dem Unimog“. Neben den ausgestellten Unimog der verschiedenen Baureihen und mit den unterschiedlichsten Anbaugeräten fanden hinter dem Museum mehrere Vorführungen statt. Zu sehen gab es alle möglichen Konstruktionen, mit denen die ursprünglich mühselige Bodenbearbeitung und das Ausbringen des Saatgutes mit Hand erleichtert wurden. Von der Egge, die anfänglich noch so konstruiert wurde, dass sie zusätzlich auch von Pferden gezogen werden konnte, über kombinierte Egge- und Saatgutstreuer bis zum drei Meter breiten Spritzgerät mit einem Holzfass als Vorratsbehälter auf der kleinen Pritsche des Unimog gab es vieles zu sehen.

    Ein weiterer wesentlicher Anlass für die Entwicklung der maschinellen Helfer war der Personalbedarf. Wo ursprünglich Oma, Opa, Kinder und weitere Personen eingesetzt werden mussten, konnte nun der Landwirt mit einem Helfer die Arbeit des Säens schneller und präziser ausführen. Dies wurde nicht nur in einem ausführlichen Vortrag detailliert geschildert, sondern am Beispiel des Kartoffellegens praktisch vorgeführt. Eine mit Schürze und Kopftuch bekleidete Bauersfrau und ein Helfer des Museums saßen auf einer hinter dem Oldtimer angebauten Maschine und zeigten bei langsamer Fahrt den zahlreichen Zuschauern, wie das Gerät funktioniert. Allerdings wurden die Kartoffeln nicht in der Vorführwiese versenkt, sondern nur auf der Oberfläche in exaktem Abstand ausgelegt. So konnten sie bei der nächsten Vorführung wieder verwendet werden.

    Text und Bild: Hans-Peter Hegmann am 12. April 2016 im Badischen Tagblatt

  • Im Unimog-Ratgeber geblättert – Diesel-Kraftstoff

    UCOM Ratgebe Diesel 1953

    UCOM Ratgebe Diesel 1953 unten

    Der Umgang mit dem Diesel-Kraftstoff gestaltete sich anfangs der 1950er Jahre noch etwas anders als heute. Daher ist es unterhaltsam, die Empfehlungen im ersten Heft des Unimog-Ratgebers von 1953 zu lesen.

    Die Hefte 1 – 10 des Kundenmagazins Unimog-Ratgeber sind in gebundener Form erhältlich bei www.buchundbild.de

    UCOM Ratgeber Titel

     

  • Unimog-Museum: Halbe Million Zuschuss von der Stadt Gaggenau

    UCOM 500000 von Stadt Gaggenau

    Thomas Senger schreibt am 12. April 2016 im Badischen Tagblatt:

    Die Stadt Gaggenau unterstützt die Erweiterung des Unimog-Museums mit einem Zuschuss. 500000 Euro billigte der Gemeinderat gestern Abend. Der Vorsitzende des Vereins Unimog-Museum, SPD-Stadtrat Stefan Schwaab, hatte zuvor vergeblich um einen einmaligen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro geworben.

    Schwaab nahm an der Abstimmung nicht teil, weil er befangen war. Auch Stadträtin Dr. Karolin Zebisch (CDU) saß während dieses Tagesordnungspunkts nicht am Ratstisch. Denn sie ist mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Unimog-Vereins und Architekten des Projekts, Florian Kohlbecker, verwandt.

    Die „maximal 500000 Euro“, so die Vorlage, sollen auf die Doppelhaushalte 2017/18 und 2019/20 verteilt werden. Die Stadt orientiert sich dabei an den städtischen Richtlinien zur Förderung von Vereinen: Maximal zehn Prozent der förderfähigen Kosten sind demnach zu bezuschussen. Die Erweiterung des Museums kostet nach derzeitigem Stand 6,3 Millionen Euro.

    Die 500 000 Euro seien „eine enorme Summe“, sagte Oberbürgermeister Christof Florus. Da es sich um ein Projekt mit touristischer Ausstrahlung handele, sollten zum Beispiel auch der Landkreis oder die Mitglieder der Tourismusgemeinschaft „Im Tal der Murg“ Unterstützung gewähren.

    Dorothea Maisch (CDU) sagte, es sei „wirklich Außergewöhnliches“ was der Verein und die Ehrenamtlichen des Museums in den zehn Jahren des Bestehens geleistet haben. Ein „touristischer Leuchtturm“ sei entstanden. Die Erweiterung sei sachlich zu begrüßen. Doch ein Zuschuss von 1,5 Millionen Euro sei eine „außergewöhnlich hohe Summe“. Zusammen mit den städtischen Aufwendungen für die Erweiterung des Museums-Parkplatzes würde die Stadt so über 2,2 Millionen Euro zuschießen. So ein Betrag sei weder in der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt noch in den Haushalten. Zwar seien die Einnahmen der Stadt derzeit sehr gut, aber Maisch erinnerte „an Zeiten, als man überlegen musste, wie man die Pflichtaufgaben leisten könne.“ Dies liege nur wenige Jahre zurück. In finanziell guten Zeiten müsse man die schlechten im Blick haben, und auch heute könne man nicht alle Wünsche der Bürger und der Vereine erfüllen. Deshalb sei der Vorschlag der Verwaltung akzeptabel. Man müsse weitere Fördertöpfe finden, sagte sie mit Blick auf die überregionale Bedeutung des Museums.

    Daimler-Zuschuss kann kein Maßstab sein

    Für die SPD argumentierte Gerd Pfrommer, dass das Museum ein Aushängeschild für die Region sei. Die Daimler-Unterstützung von drei Millionen spreche eine deutliche Sprache. Aber: „Wir können diesen vorsichtigen Ansatz des Kämmerers verstehen, da es noch viele andere Aufgaben gibt. Wir werden den Vorschlag der Verwaltung mittragen.“ Gleichzeitig appelliere die Fraktion, „nicht die Tür für weitere städtische Fördermaßnahmen zu schließen.“ Sprich: Wenn weitere Geldwünsche aus dem Museum an die Stadt herangetragen werden, sollten diese nach Möglichkeit erfüllt werden. Schließlich sei Gaggenauer Geschichte weitgehend Industriegeschichte. Wenn es nun möglich sei, im Unimog-Museum ohne Folgekosten für die Stadt einen Großteil der einstigen Ideen für ein Industriemuseum zu realisieren, dann sollte man sich diesen Ideen nicht verschließen.

    Ferdinand Hurrle (FWG) lobte: „Nicht nur super, sondern einmalig“ sei das Museum auch für die Region. Doch könne man nicht anderthalb Millionen ausgeben, nur weil Daimler drei Millionen bereitstelle. Kirsten Lehnig (Grüne) gab zu bedenken: „Man muss aufpassen, dass man nicht anfängt, die Vereine ungleich zu behandeln.“ Auch Wertschöpfungen dürfe man nicht aufrechnen. Deshalb sei es richtig die Förderrichtlinie zu beachten. Theo Gehrmann (FDP) verwies auf die Bedeutung des Tourismus.. Die FDP stimme zu. Man trage den Vorschlag mit. Rosalinde Balzer und Rudolf Krumrey stimmten gegen den Verwaltungsvorschlag.

  • Bodenbearbeitung und Aussaat mit dem Unimog

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Sägerät

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Sägerät

    Der Aktionstag im Unimog-Museum am Sonntag, 10. April, zum Thema „Aussäen mit dem Unimog“, der mit einem Frühlingsmarkt verbunden ist, gibt uns Anlass, einige Bilder zur Bodenbearbeitung und Aussaat vorzustellen.

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Egger bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Egger bei der Bodenbearbeitung

     

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Sägerät und Egger

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Sägerät und Egger

     

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Gerätekombination bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Gerätekombination bei der Bodenbearbeitung

     

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Gitterrädern und Bodenfräse

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Gitterrädern und Bodenfräse

     

    Unimog u25, Baureihe 2010 mit Kartoffellegegerät

    Unimog u25, Baureihe 2010 mit Kartoffellegegerät

     

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Sägerät und Egge

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Sägerät und Egge

     

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Fronthackgerät, Sämaschine und Egge

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Fronthackgerät, Sämaschine und Egge

     

    Unimog U25, Baureihe 70200 bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 70200 bei der Bodenbearbeitung

     

    Unimog U25, Baureihe 70200 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

    Unimog U25, Baureihe 70200 mit Pflug bei der Bodenbearbeitung

     

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Sägerät und Egge

    Unimog U25, Baureihe 2010 mit Sägerät und Egge

    Copyright alles Bilder: Daimler AG