Oktober 2016

Monthly Archives

  • Schadenfreiheitsklasse beim Unimog: Das sollten Sie wissen

    epaper_detail_20161001_49230a16-36bc-4172-876d-7ffdd53dc13e_thumbnail

    So robust ein Unimog auch sein mag: Natürlich kann es auch hier einmal zu teuren Unfällen kommen. Die obligatorische Kfz-Versicherung sorgt dafür, dass die Schäden schnell reguliert werden. Für die Berechnung der Beitragshöhe sind verschiedene Parameter maßgeblich – darunter auch die persönliche Schadenfreiheitsklasse.
    Schadenfreiheitsklasse für Beitragsberechnung wichtig

    Die Höhe der Versicherungsprämie entscheidet sich vereinfacht gesagt danach, wie groß das Risiko eines Unfalls beurteilt wird und welche Kosten dabei entstehen. Diese Frage hängt dabei natürlich vom Fahrzeug ab, in erster Linie aber von Fahrer – und dieser Aspekt wird durch die Schadenfreiheitsklasse bewertet. Junge Fahranfänger steigen aufgrund der Unfallhäufigkeit mit teuren Tarifen ein und zahlen bei den meisten Versicherern einen Satz von 175 Prozent – also fast das Doppelte des Referenzbeitrags. Mit jedem Jahr des unfallfreien Fahrens sinken dann die Beitragssätze. Nach drei Jahren Unfallfreiheit wird dann beispielsweise die Schadenfreiheitsklasse 3 (SF-Klasse 3) erreicht und der Beitragssatz beträgt rund 70 Prozent des Referenzbeitrags. Wichtig sind für die Berechnung allerdings nur Unfälle, die selbst verschuldet sind; die Konsequenzen für fremdverschuldete Schäden bleiben unberücksichtigt – dafür hat schließlich die eigene Versicherung nicht zu zahlen.

    Frühe Zulassung kann sich auszahlen

    Damit eine Einstufung in die höhere SF-Klasse erfolgen kann, muss die Versicherung in dem betreffenden Jahr mindestens sechs Monate bestanden haben. Weil das Versicherungsjahr grundsätzlich vom 1. Januar bis zum 31.Dezember läuft, bedeutet dies, dass die Anmeldung des Unimog nach Möglichkeit bis zum 1. Juli erfolgen sollte – dann kann von den vergünstigen Prämien im Folgejahr profitiert werden.

    Nicht immer ist Schadensmeldung sinnvoll

    Weiterhin sollte sich die Frage gestellt werden, ob ein Schaden der Versicherung gemeldet wird. Handelt es sich um einen Bagatellschaden mit einer Schadenshöhe von beispielsweise 500 Euro, müssen bei den meisten Tarifen ohnehin 150 Euro oder gar mehr aufgrund der Selbstbeteiligung vom Versicherten getragen werden. Durch die Versicherung erfolgt dann eine Hochstufung, die nicht nur im Folgejahr für höhere Beiträge sorgt, sondern auch auf lange Sicht – schließlich liegt die Klasse in jedem weiteren Jahr immer um eine Stufe ungünstiger, als es ohne den Unfall möglich wäre. Hier zeigt sich schnell: In der Regel ist die Meldung eines Schadens im dreistelligen Bereich keinesfalls sinnvoll.

    Unbedingt Versicherungsvergleich durchführen

    Unimogbesitzer sollten allerdings ebenfalls noch berücksichtigen, dass ein Versicherungsvergleich sinnvoll sein kann. Denn bei vielen Modellen gibt es durchaus mehrere Varianten, wie eine Versicherungspolice abgeschlossen werden kann: Unimogs, die mindestens 30 Jahre alt sind, können von günstigen Oldtimer-Policen profitieren. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit einer Nutzfahrzeugversicherung. Zudem muss berücksichtigt werden, dass die SF-Klassen bei den Versicherungen zwar gleich ausfallen – aber keinesfalls die hinterlegten Tarife. So kann es durchaus sein, dass die SF-Klasse 3 bei einer anderen Versicherungsgesellschaft zu einem größeren Rabatt führt. Üblicherweise ist ein Wechsel der Versicherung nur durch eine ordentliche Kündigung möglich. Diese Kündigung muss bis zum 30.11. eines jeden Jahres beim Versicherer eingegangen sein. Ansonsten kann nur ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen werden, wenn es seitens des Versicherers zu einer Erhöhung der Beiträge kommt oder ein Schaden reguliert werden muss. Die Spanne der Prämiensätze ist hoch, die Leistungen sind es insbesondere bei der Haftpflichtpolice allerdings nicht, was einen Vergleich recht einfach macht. Neben der Prämienhöhe sollte allerdings noch die Deckungssumme ins Auge gefasst werden: Fachleute empfehlen, anstelle der gesetzlichen Mindestsummen Pauschalen in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro zu vereinbaren. Werden diese Dinge berücksichtigt, steht der günstigen Police für den Unimog bald nichts mehr im Weg.

     

  • Rückblick: Strandspektakel IJmuiden

    dsc06980

    Ein Sandkastenspiel für Erwachsene ist das Strandspektakel Ijmuiden in Holland. Dieses Jahr fand es vom 7. bis 9. Oktober statt.

    Zum vierten Mal wurde es von David Koks, dem Besitzer des „Strandpavillons Noordzee“ mit Unterstützung seiner Familie, seinen Mitarbeitern und der Regionalgruppe Niederlande des Unimog-Club Gaggenau organisiert und durchgeführt. Mit dabei sind neben den Unimog auch große Allradfahrzeuge – insbesondere von MAN.dsc07008

    Mit Begeisterung wurde eine Ausfahrt zum sieben Kilometer entfernten Strand von Bloemendaal durchgeführt. Nach dem Lunch gab es Gelegenheit, unermüdlich auf einer Fläche von 19 Hektar im Gelände zu fahren – eigens dafür wurden Hindernisse aufgebaut.

    dsc07016

    Von den 60 Fahrzeugen kam ein Viertel aus Deutschland und Belgien.

    dsc06970

    Viele Bilder auf facebook unter Strandspektakel IJmuiden

    Toll ist dieses Video.  Reinschauen!

     

  • Einladung zur 23. UCG-Mitgliederversammlung 2016

    Die 23. ordentliche Mitgliederversammlung des Unimog-Club Gaggenau e. V. findet am Samstag, dem 26. November 2016 um 14 Uhr im Bürgersaal der Reithalle Rastatt, Am Schlossplatz 9, in 76437 Rastatt statt. Hierzu laden wir alle Mitglieder herzlich ein.

    Tagesordnung

    1. Begrüßung
    2. Totenehrung
    3. Berichte des Vorstandes
    4. Bericht der Kassenprüfer
    5. Entlastung des Kassierers
    6. Entlastung des Vorstandes
    7. Bestellung des Wahlleiters
    8. Wahl des ersten Vorsitzenden
    9. Wahl des zweiten Stellvertreters
    10. Wahl des Kassierers
    11. Wahl der Kassenprüfer
    12. Vorschau 2017
    13. Anträge
    14. Verschiedenes

    Anträge zur MitgliederversammlungMitgliederversammlung 2015

    Anträge zur Tagesordnung können bis zum 31. August 2016 per E-Mail beim ersten Vorsitzenden oder per Post an

    Unimog-Club Gaggenau e.V., Michael Schnepf,  Eichelbergstr. 22, DE-76476 Bischweier

    eingereicht werden.

  • Origineller früher Unimog-Anbaugeräte-Prospekt

    ucom-prospekt-reifenfuell-1

    Dem früheren Vorsitzenden des Unimog Veteranen Club, Wilfried Scheidemann, verdanken wir eine erste umfangreiche Dokumentation der Unimog- und Anbaugeräte-Prospekte. Jetzt entdeckte ich einen Anbaugeräte-Prospekt aus dem Jahr 1954, den ich bisher nicht kannte.

    Angeboten wird ein Reifenfüll-Luftkompressor, System 51 P Westinghouse. Er macht, so der Prospekt, den Unimog-Besitzer, der über keine Druckluftanlage verfügt, bei der Wartung seiner Reifen unabhängig von Tankstellen und Werkstatt.

    Während bei ähnlichen Propekten am Schluss der Hersteller auch als Anbieter genannt wird, ist es hierbei die Abteilung Unimog der Daimler-Benz AG.

    ucom-prospekt-reifenfuell-2

     

    Einfacher ist es natürlich, wenn man über eine Druckluftanlage verfügt. Hierzu beschreibt der Chefkonstrukteur Heinrich Rößler in einer Dokumentation „UNIMOG als Geländefahrzeug“ im Jahr 1952 diese Sonderausstattung:

    Druckluftanlage für direkte und indirekte Bremsung: Kompressor im Motorraum rechts. Lage des Druckluftkessels mit angebauter Reifenfüllflasche und Druckregler unterhalb der Pritsche (über Klappe im Pritschenboden zugänglich). Reifenfüllschlauch: Länge ca. 6 m, mit Normenverschlüssen versehen, Unterbringung auf Pritsche.

    Michael Wessel

     

  • Unimog-Museum: Mehr als 2000 Besucher beim Fest „70 Jahre Unimog“

    Hochbetrieb am Sonntag bei der Fahrzeugschau

    Hochbetrieb am Sonntag bei der Fahrzeugschau

    „Aus aller Welt zurück nach Hause“ titelte Hans-Peter Hegmann seinen Bericht vom 10. Oktober 2016 im Badischen Tagblatt

    Ein weiteres großes Fest in diesem zehnten Jahr seines Bestehens feierte das Unimog-Museum am Wochenende. Auf dem Außengelände wälzten sich insbesondere am Sonntag Menschenmassen an den ausgestellten Fahrzeugen vorbei oder beobachteten die unterschiedlichsten Vorführungen. Der Anlass dafür, er liegt sieben Jahrzehnte zurück und wurde auf einem Schwarz-Weiß-Foto am 9. Oktober 1946 dokumentiert. Es war so etwas wie die Geburtsstunde eines Fahrzeugs, das später als Unimog vom Benzwerk Gaggenau aus in aller Welt unzählige Freunde fand.

    Irgendwo im Stauferland um Schwäbisch Gmünd steht auf einem Waldweg ein merkwürdiges Fahrzeug. Es sieht aus wie ein kleiner Lastwagen ohne Aufbauten. Es hat kein Fahrerhaus, und der Fahrzeuglenker sitzt laut Erzählungen auf einer Holzkiste. An der Stoßstange befindet sich ein dunkles Schild mit der weißen Aufschrift „Prüfungsfahrt“; darunter die Zulassungsnummer WB 14-1014.

    Der Fahrer blickt stolz in die Kamera, ebenso wie die beiden Männer, die sich lässig mit überkreuzten Beinen am Rahmen anlehnen. Diese drei Männer haben am 9. Oktober 1946 mit dieser Erprobungsfahrt den ersten Satz einer langen Erfolgsgeschichte geschrieben. Es handelt sich um Heinrich Rößler am Steuer, die anderen heißen Karl Rank und Hans Zabel. Rößler ist der Konstrukteur des merkwürdigen Fahrzeugs, das in der Schwäbisch Gmünder Gold- und Metallwarenfabrik Erhard & Söhne entstanden war. Von Hans Zabel stammt der Name des Fahrzeugs „Universal Motorgerät für die Landwirtschaft“ – kurz Unimog. Sie hatten mit dem abgebildeten Gefährt das Grundkonzept von Heinrich Rößler in einem ersten Prototypen umgesetzt.

    40 Baureihen im Laufe der sieben Jahrzehnte

    Das Fahrzeug sollte vier angetriebene gleichgroße Räder für eine gleichmäßige Lastverteilung haben. Vorne, an der Seite und hinten sollten Anbaumöglichkeiten sowie Antriebswellen für verschiedene Anbaugeräte vorhanden sein. Geplant war die Ausstattung mit einem Fahrerhaus für mindestens zwei Personen und eine kleine Ladefläche. Im Prinzip bedeutete dieser Idee eine revolutionäre Veränderung im Arbeitsablauf in der Landwirtschaft. Umgesetzt wurde das Konzept schließlich in großen Stückzahlen über Stationen bei den Firmen Erhard & Söhne sowie der Firma Gebr. Boehringer GmbH in Göppingen – und ab 1951 im Benzwerk in Gaggenau.

    Aus dem kleinen Unimog für die Landwirtschaft wurde ein Geschäftsmodell über Jahrzehnte. Der Unimog wurde zusätzlich zur Zugmaschine mit Anbaugeräten für den kommunalen Einsatz, zum Schneepflug, zum geländegängigen Löschfahrzeug bei der Feuerwehr, zum Militärfahrzeug und, und, und.

    Diese Story war auch der Anlass für ein großes Geburtstagsfest mit unzähligen Besuchern im Unimog-Museum an der B462. Exakt 70 Jahre nach der berühmten Prüfungsfahrt sollte dort jeweils ein Fahrzeug aller gebauten Baureihen ausgestellt werden.

    Carl-Heinz Vogler, ehemaliger Mitarbeiter bei Daimler-Benz in Gaggenau und Kurator im Museum, hatte die Idee und erledigte in vielen Stunden die Vorarbeiten. Schließlich gibt es 40 Baureihen, die mit allen Baumustern auf über 300 verschiedene Unimog-Typen kommen.

    Pünktlich zur Geburtstagsparade standen am Samstag tatsächlich 85 unterschiedliche Unimog auf dem Gelände hinter dem Museum. Es fehlten lediglich drei militärische Lizenznachbauten aus Argentinien. Damit hat das Museum vermutlich einen „Weltrekord“ aufgestellt, den so schnell niemand wiederholen kann.

    Bei einer Matinee am Sonntag waren viele der heute über 80 Jahre alten Unimog-Veteranen oder deren Kinder im Museum anwesend, darunter auch von der Familie Boehringer.

    Im Museum ist eine Replik des Prototypen zu sehen, den Unimog-Enthusiasten so weit wie möglich nach den vorhandenen Fotos nachgebaut haben. Pläne oder konkrete Aufzeichnungen zu dem ersten Fahrzeug sind leider nicht vorhanden.

    Hier noch einige weitere Fotos von Michael Wessel:

    Aus Japan war Unimog-Fan Buntai Saikawa eingeflogen

    Aus Japan war Unimog-Fan Buntai Saikawa eingeflogen

    Buntai Saikawa war begeistert von dieser Sehweise der Evolution

    Buntai Saikawa war begeistert von dieser Sehweise der Evolution

    Ein Müller-Einachs-Rückstoßkipper noch ganz alleine

    Ein Müller-Mitteltal-Einachs-Rückstoßkipper noch ganz alleine

    .. und hier vor seinem großen Müller-Bruder

    … und hier vor seinem großen Müller-Bruder

    Der nächste Winter kommt bestimmt! Dann muss er nicht ins Gras beißen.

    Der nächste Winter kommt bestimmt! Dann muss er nicht ins Gras beißen.

    Der 421er-Kuschelmog von Hermann Bürkle wird immer bestaunt.

    Der 421er-Kuschelmog von Hermann Bürkle wird immer bestaunt.

    Der frisch restaurierte Mog von Klaus-Peter Abele

    Der frisch restaurierte Mog von Klaus-Peter Abele

    Am Rand aber nicht im Abseits: die MB-trac-Familie mit Familie

    Am Rand aber nicht im Abseits: ein Teil der MB-trac-Familie mit Familie

    ... und hier zwei weitere MB-trac

    … und hier zwei weitere MB-trac

    Der Kleine will in den Großen

    Der Kleine will in den Großen

    Ruhepause nach der Vorführung

    Ruhepause nach der Vorführung

    Bevor der Schnee kommt, müssten wohl noch die Reifen gewechselt werden.

    Bevor der Schnee kommt, müssten wohl noch die Reifen gewechselt werden.

    Wer hat ihnen wohl den Stuhl unter dem Hintern weggezogen?

    Wer hat ihnen wohl den Stuhl unter dem Hintern weggezogen?

    Unermüdlich präsentierte Andreas Burren seinen Steinbrecher. Achteinhalb Stunden war er auf eigener Achse mit seinem 411er aus der Schweiz angereist.

    Unermüdlich präsentierte Andreas Burren seinen Steinbrecher. Achteinhalb Stunden war er auf eigener Achse mit seinem 411er aus der Schweiz angereist.

    Äußerst fachkundig führte Claudio Lazzarini die Besucher durch die Fahrzeugschau

    Äußerst fachkundig führte Claudio Lazzarini die Besucher durch die Fahrzeugschau

  • Unimog-Museum: Weltrekord ist gesichert

    Carl-Heinz Vogler hatte die Idee - viele halfen bei der Umsetzung.

    Carl-Heinz Vogler hatte die Idee – Viele halfen bei der Umsetzung

    Bereits am Freitagabend waren etwa 80 Unimog und MB-trac der unterschiedlichsten Baureihen beim Unimog-Museum in Gaggenau präsent. Damit ist das von Carl-Heinz Vogler initiierte Vorhaben gesichert, alle jemals in Deutschland gebauten Unimog- und MB-trac-Baureihen zu zeigen.

    Ein Besuch am 8. oder 9. Oktober im Museum lohnt sich sicher.img_0580

    img_0571img_0608

    img_0601 img_0602 img_0596 img_0597 img_0599 img_0591 img_0592 img_0594 img_0595 img_0590 img_0568 img_0572

  • Geburtstagsgeschenk: Neues Buch zu 70 Jahre Unimog

    Die Autoren Werner Schmeing und Hans-Jürgen Wischhof (v.l.)

    Die Autoren Werner Schmeing und Hans-Jürgen Wischhof (v.l.)

    Unimog – Geniales Konzept begründet den Weltruhm

    Die wirkliche Unimog Geschichte in 70 Jahren

    Aus Anlass des 70. Geburtstages des Unimog, berichten die Unimog-Experten Werner Schmeing und Hans-Jürgen Wischhof in ihrem Buch „Unimog – Geniales Konzept begründet Weltrum“ über die wirkliche Unimog-Geschichte. Es ist die historische Reminiszenz über ein einzigartiges Fahrzeug: das UNIVERSAL MOTORGERÄT (UNIMOG).

    Schmeing und Wischhof berichten von den ersten Überlegungen eines „Motor getriebenen Mehrzweckgerätes für die Landwirtschaft“ ab dem Jahre 1944, der anschließenden Entstehung des Unimog sowie dessen Geräte ab dem Jahre 1946 bis zum Jahre 2016. Die Karriere des Unimog bei der Daimler AG führte bereits ab 1953 zu einer bisher nicht vorstellbaren Erweiterung seiner Einsatzsatzmöglichkeiten. Der Unimog wurde zugelassen als Zugmaschine/Ackerschlepper, Zugmaschine/Geräteträger, Geräteträger, selbstfahrende Arbeitsmaschine, LKW, PKW, Omnibus, Lokomotive, Sonderfahrzeug etc. Dadurch stellte er zulassungstechnisch besondere Anforderungen, die gemeistert werden mussten.

    Die Autoren beschreiben und bewerten den wegweisenden Einfluss des Unimog auf die Traktorenentwicklung, die Entwicklung des Gerätefreigabesystems, die vielfältigsten Anwendungen und kombinierten Arbeitsverfahren sowie die Entwicklung von Normen und Vorschriften auf nationaler und europäischer Ebene, um den Einsatz stets betriebswirtschaftlich bedeutsamer Lösungen zu ermöglichen. Die Geschichte über den Unimog beinhaltet auch eine umfangreiche Chronik in Stichworten, die dieses faszinierende Produkt so einzigartig macht.ucom-wischhof-buch-titel

    Hardcover, 100 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und einer umfangreichen Chronik in Stichworten

    ISBN: 978-3-00-54101-8, Wischhof-Verlag, Gernsbach

    Preis inklusive MwSt.: 24,90€

    Das Buch ist ab sofort unter anderem direkt im Unimog-Museum oder über www.buchundbild.de erhältlich.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Foto: Wessel

  • Unimog Winter-Aktion von Unimog Huber

    bildschirmfoto-2016-10-03-um-08-56-30

    Der Winter steht vor der Tür und die Unimog Huber GbR hält auch in diesem Jahr ein besonderes Angebot für Sie bereit.

    Im gesamten Oktober 2016 bekommen Sie gratis zu jedem gekauften Unimog 400 bzw. U400L einen gebrauchten Salzstreuer Ihrer Wahl mit Montage!
    Der Salzstreuer wird von Unimog Huber über das Tacho-Fahrsignal/C1-Signal wegeabhängig angeschlossen und fachmännisch am bzw. auf dem Fahrzeug befestigt. Sie können hierbei zwischen verschiedenen Möglichkeiten der Montage auswählen.

    Zur Abstimmung der technischen und Anwenderspezifischen Fragen lädt Unimog Huber Sie herzlich zu einem Besuch auf sein Firmengelände, in Flughafennähe MUC, ein. Oder fragen Sie über das Kontaktformular weitere Informationen an.

    Im vielfältigen Winterdienstgeräte-Angebot für den Unimog finden Sie über 50 gebrauchte Schneepflüge und ca. 30 gebrauchte Salzstreuer verschiedener Hersteller. Des Weiteren vertreibt Unimog Huber auch neue Schneepflüge der Hersteller Rasco und SON sowie neue Salzstreuer der Firma Rasco.

    Um sich einen Überblick über alle aktuellen Salzstreuer-Angebote zu verschaffen, können Sie die Rubrik Winterdienst mit der Unterrubrik Salzstreuer zu besuchen. Sollten Sie zusätzliche Informationen zu den angebotenen Geräten benötigen, gibt Unimog Huber Ihnen gerne weitere Auskunft.

    Die Unimog Winter-Aktion beinhaltet die kostenlose Lieferung des Unimog mit Salzstreuer im gesamten Bundesgebiet.

    (mehr …)

  • 8. und 9. Oktober: Weltrekord im Unimog-Museum

    epaper_detail_20161001_49230a16-36bc-4172-876d-7ffdd53dc13e_thumbnail

    Das Badische Tagblatt schreibt am 1. Oktober 2016:

    Zum 70. Geburtstag des Unimog werden in Gaggenau so viele unterschiedliche Baureihen dieses Fahrzeugs wie nie zuvor an einem Ort versammelt sein – ein wahrer Weltrekord also, zu dem das Unimog-Museum am 8. und 9. Oktober einlädt. Die zweitägige Veranstaltung stellt zudem den Höhepunkt im Rahmen der zahlreichen Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen des Unimog-Museums dar.

    Er ist eine Fahrzeuglegende, ein Alleskönner, der seinesgleichen sucht. Seit 70 Jahren ist das „Universalmotorgerät“, kurz Unimog, weltweit unterwegs, unterstützt Feuerwehren und andere Organisationen im Katastrophenfall, räumt, mäht und transportiert im kommunalen Einsatz oder ist bei Expeditionen ein treuer Begleiter, heißt es in der Ankündigung.

    Im Laufe seiner 70-jährigen Geschichte wurde der Unimog stets veränderten Ansprüchen und Bedingungen angepasst. So entstanden viele verschiedene Baureihen. Das Vorbereitungsteam des Jubiläumswochenendes – bestehend aus den Unimog-Experten Hans-Jürgen Wischhof, Carl-Heinz Vogler, Werner Schmeing, Claudio Lazzarini und Karl-Josef Leib – trug in monatelanger Vorarbeit nicht nur die Baureihen zusammen, sondern recherchierte auch, wer aus der „Unimog-Szene“ im Besitz welcher Baureihe ist und dazu bereit, sein Fahrzeug im Museum zu präsentieren.

    Auf diese Weise sei eine bislang noch nie dagewesene Sammlung von Fahrzeugen, ergänzt durch eine Vielzahl von Anbaugeräten, zustande gekommen, die am zweiten Oktoberwochenende im und um das Museum herum präsentiert und in Sonderführungen vorgestellt wird.

    Unter ihnen ist auch der Nachbau des Fahrgestell-Prototypen, mit dem im Oktober 1946 erste „Prüfungsfahrten“ durchgeführt wurden. Er wurde eigens für das Jubiläums-Wochenende von Unimog-Enthusiasten hergestellt. Während es für den Beginn steht, ist direkt daneben die Unimog-Designstudie zu bewundern, die 2011 von den Chefdesignern der Daimler AG zum 60. Jahrestag des Produktionsbeginns des Unimog bei Daimler-Benz in Gaggenau entwickelt wurde. So kommen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an diesem Wochenende in einmaliger Weise zusammen.

    Das Jubiläumsprogramm im Einzelnen:

    Samstag und Sonntag, 10.30 und 13.30 Uhr: Führungen durch die Fahrzeugschau.

    Samstag, 15.30 Uhr: Film „Der Unimog – Geschichte eines Multi-Talents“ (SWR) in Anwesenheit des Autors Thorsten Link.

    Sonntag, 15.30 Uhr: Heinrich-Rößler-Gedächtnisfahrt

    Zudem gibt es Fahrten mit dem Museumsbus und anderen historischen Fahrzeugen, Vorführungen des Zweiwege-Unimog und zahlreicher Anbaugeräte, Kinderprogramm mit Unimog-Parcours, Riesenpuzzle und Lasertisch. Wer an diesem Wochenende mit dem Unimog vorfährt, bekommt freien Eintritt.

    Wegen der vielen Ausstellungsfahrzeuge und anderen Unimog gibt es an diesem Wochenende keine Parkmöglichkeit am Museum. Besucher werden gebeten, die Ausweichparkplätze bei Swarco (Dambach) zu nutzen.

    red/nof

    Foto: Dirk Weyhenmeyer

     

    Adresse: An der B 432/Ausfahrt Schloss Rotenfels, 76571 Gaggenau; von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr unter www.unimog-museum.de