Unimog-Club und -Museum rücken wieder zusammen

Thomas Senger schreibt am 19. September im Badischen Tagblatt:

Engere Anbindung an das Museum geplant

Die Zusammenarbeit zwischen dem Unimog-Club Gaggenau und dem Unimog-Museum soll verbessert und intensiviert werden. Dies ist eines der Ziele des neuen Vorsitzenden des Unimog-Club. Wie berichtet ist Rainer Hildebrand (Foto: Hans-Peter Hegmann) am Samstag, 17. September,  mit 226 Ja- und 73 Neinstimmen sowie 14 Enthaltungen und elf ungültigen Stimmen zum Nachfolger von Michael Schnepf gewählt worden. Hildebrandt ist Leiter der Regionalgruppe Pfalz des Unimog-Clubs.

 

„Wir sind entschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Unimog-Museum wieder zu neuem Leben zu erwecken“, betont der neue Vorsitzende in einer Mitteilung. „Etwaige Meinungsverschiedenheiten aus der Vergangenheit werden wir einer einvernehmlichen und tragfähigen Lösung zuführen“, so Hildebrand weiter, „das Museum war und ist unser Baby und der Museumsverein hat in der Vergangenheit quasi als ,Alleinerziehender? Großartiges geleistet. Jetzt sind wir als der andere ,Elternteil? auch wieder da.“ (Siehe Stichworte). Der neue Vorsitzende macht gleichwohl deutlich: „Wir sind aber weder vom Museum ferngesteuert noch wollen wir vom Museum ,geschluckt? werden, sondern wir wollen gemeinsam mit dem Museum eine Unimog Welt entwickeln, in der gleichermaßen von unserem Club und vom Museum an den historischen Stätten des Unimog alle Aspekte des Unimog dargestellt und bearbeitet werden können.“

Künftig könnte es einen zentralen und gemeinsamen Anlaufpunkt geben, an dem es „alles aus einer Hand“ geboten werde. Der Unimog-Club verfolge dabei ein Ziel: „Und dabei geht es uns ausschließlich darum, euch – den Mitgliedern – ein größtmögliches Maß an Service rund um das Vereinsleben und unseren Unimog zu bieten. Ein solches großes Ziel wäre mit dem Museums-Verein gemeinsam zu entwickeln und zu verabschieden.“

Stichworte

Der Unimog-Club Gaggenau versteht sich als internationale Vereinigung von Unimog- und MBtrac-Freunden mit über 6600 Mitgliedern in 34 Ländern. Ziel ist, „die vielfältigen Informationen zu Historie, Technik und Einsatz der verschiedenen Baureihen des Unimog und des MBtrac zu sammeln, dieses Wissen den Mitgliedern zugänglich zu machen und zugleich die Begeisterung für ein einzigartiges Fahrzeugkonzept zu erhalten.“

Das Unimog-Museum wird von einem gemeinnützigen Verein getragen. Für den laufenden Betrieb wurde 2005 die Unimog-Museum Betriebs GmbH gegründet. Deren Gesellschafter sind: Verein Unimog-Museum zu 70 Prozent; Unimog-Club Gaggenau 25 Prozent, Stadt Gaggenau fünf Prozent. Darüber hinaus gibt es eine gemeinnützige Stiftung Unimog-Museum zur Unterstützung des Vereins Unimog-Museum. (red)

Kategorien

About the Author:

Ein Kommentar

  1. 1-oldtimer

    Hallo,
    ich bin seit 1954 ein Unimog-Begeisteter, für mich war und ist der Unimog ein einzigartiges Fahrzeug.
    Ein Club oder Verein sollte die Interessen der Mitglieder vertreten und nicht eigene im Hinterkopf haben.
    Es sollte alles Wissen und Können den Mitgliedern zugänglich gemacht werden, dabei müssen eigene Vorteile
    zurückgestellt werden, falls es welche gäbe.

    Da nun ein neuer Vorstand das Sagen hat, möchte ich diesem meine Glückwünsche aussprechen und wie man bei uns
    landläufig spricht: „Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist.“

    Freundliche Grüße, Der Oldtimer Manfred : :| :|

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.