Juni 2019

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  • Wie schnell ist ein Unimog rückwärts?

    Unser Freund André vom Bauforum24 war mal wieder unterwegs, – dieses Mal war er mit dem Unimog U 5023 auf einer Mercedes-Teststrecke und hat ein unterhaltsames aber auch informatives Video mitgebracht. Wir wünschen viel Spaß mit dem Universal-Motor-Gerät, das ist nämlich das Akronym für Unimog!

    Unimog U 5023 im Gelände!

    Gefahren ist André zusammen mit Klaus von Mercedes-Benz den U 5023 und mit dem ging es direkt in den Härtetest. Unbestritten: Wo andere Geländewagen den Geist aufgeben, lächelt der Unimog-Fahrer nur Müde. Wusstet ihr, dass der Unimog rein theoretisch über acht Rückwärtsgänge verfügt? Rein theoretisch könnte man mit dem Unimog auch 110 km/h schnell fahren! Rückwärts! Das macht man natürlich nicht, das wäre auch lebensgefährlich. Aus dem Grund sind die Rückwärtsgänge sieben und acht auch gesperrt.

    Unimog U 5023 im Gelände!

    Unimog U 5023 im Gelände!

    Technische Daten vom Unimog U 5023:

    Unter der Haube vom Unimog U 5023 steckt der OM 934 LA. Der 4-Zylinder Diesel verfügt über eine Leistung von 231 PS. Der Hubraum wird mit genau 5,132 Liter angegeben. Wichtiger ist da schon das Drehmoment von 900 Nm welches bereits ab 1.400 U/Min an der Kurbelwelle anliegt. Der U 5023 verfügt über Schubrohrgeführte Portalachsen mit Schraubenfedern. Der Böschungswinkel vorne liegt bei 43°, hinten bei 41°. Die Wattiefe liegt serienmäßig bei 80 cm und optional bei 1,2 Meter. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei exakt 89 km/h. 160 bzw. 240 Liter Kraftstoff kann man im U 5023 mitführen und der Ad-Blue Tank fasst 18 Liter.

    Die von André und Klaus gefahrene Doppelkabine vom U 5023 ist sechs Meter lang und ohne Außenspiegel 2,48 Meter breit. Der Wendekreis wird mit 16,4 Meter angegeben.
    Doch im Video selbst seht ihr wie der Unimog 5023 sich im Gelände schlägt, ihr erfahrt auch warum es einen Warnton gibt wenn man die Vorderachse sperrt und ihr seht wie das Fahrzeug sich “ganz locker” den Berg hinauf zieht.

    Ein fantastisches Video, sicherlich nicht nur für Unimog-Fans! Wir wünschen gute Unterhaltung und hätten gerne etwas von der Gelassenheit von Klaus, der auf dem Beifahrersitz scheinbar ganz genau wusste, dass André den Unimog nicht in seine Grenzen weisen kann.

     

  • Für die Feuerwehr Matzelsdorf kommt nur ein Unimog infrage.

    Die Beziehung hielt 38 Jahre lang. Sie konnten sich immer aufeinander verlassen, meisterten zahlreiche brenzlige Situationen gemeinsam, gingen durchs Feuer. Zwei starke Partner. Doch jetzt wechselt der Unimog aus dem Jahr 1981 nach erfolgreicher Karriere als Einsatzfahrzeug bei der Feuerwehr Matzelsdorf in den Winterdienst bei der Marktgemeinde Millstatt.

    Aber ohne Unimog kann und will die Feuerwehr Matzelsdorf nicht auskommen. Deshalb haben sich die Kärntner den neuen LFA Unimog U 218 mit Ladebordwand ins Team geholt. Denn ein adäquater Ersatz für einen Unimog kann nur ein Unimog sein.

    Vielseitig im Einsatz: mit dem Unimog U 218.

    Aus feuerwehrtechnischer Sicht ist der Unimog 218 eine echte Bereicherung für die Einsatzkräfte in Matzelsdorf, wie Kommandant Hubert Kramer bestätigt. Mit dem Special Truck von Mercedes-Benz können auch anspruchsvolle Aufgaben leicht gemeistert werden. Denn der „kleine“ Unimog punktet auf ganzer Linie: optimale Traktion und spurtreues Fahrverhalten dank permanentem Allradantrieb, dazu sparsam im Verbrauch und extreme Wendigkeit. Der Unimog U 218 bringt alles mit, was für einen vielfältigen Einsatz bei kommunalen Feuerwehren notwendig ist.

    Denn das Einsatzgebiet der Matzelsdorfer Feuerwehrleute erstreckt sich vom Millstätter See bis in den Biosphärenpark Nockberge. Unter anderem kann es dann schon einmal heißen: Einsatz in 2.500 m Höhe. Aber mit dem Unimog U 218 ist auch das kein Problem.

    „Wir können dankbar und stolz sein, dass die Marktgemeinde Millstatt und der Kärntner Landesfeuerwehrverband unseren Vorstellungen für dieses Einsatzfahrzeug zugestimmt haben.“

    Hubert Kramer, Kommandant Feuerwehr Matzelsdorf

    Feuerwehr und Gemeinde erfüllen sich gemeinsam den Traum vom Unimog.

    Großen Dank spricht Hubert Kramer auch der Firma Nusser in Feldkirchen aus. Die Zusammenarbeit für die Aufbauarbeiten des Löschfahrzeugs sei für Nusser und die Matzelsdorfer Einsatzkräfte stets hilfreich und zielführend gewesen. Kramer und seine 41 aktiven Feuerwehr-Kollegen und -Kolleginnen wollten das elf Tonnen schwere Allrad-Löschfahrzeug Unimog keinesfalls missen. Zur Finanzierung des Einsatzfahrzeuges und den dazu notwendigen Gerätschaften hat sich das gesamte Feuerwehr-Team mit einem Fünftel an den Kosten beteiligt. Und auch die Bevölkerung half mit. Eine Gemeinde erfüllt sich den Traum eines 220 PS-starken Unimog U 218 mit einem 5.132 ccm großen Hubraum. Beste Voraussetzungen für sichere Einsätze.

  • Sehenswerter U 401-Werbefilm aus dem Jahre 1953: Der Unimog im Forstbetrieb

     

    Der Unimog der Baureihe 401, Typ U 25 wird durch seine vielseitige Verwendbarkeit als ein für die Forstwirtschaft besonders geeignetes Fahrzeug präsentiert.

    Zu Beginn des Films werden Eigenschaften und Vorzüge (leistungsfähiger Motor, Ladepritsche, bequemes Fahrerhaus, Vierradantrieb und Differentialsperren, Druckluftanlage, drei Leistungsabtriebe) aufgezeigt.

    Folgende Einsatzmöglichkeiten des U 25 werden vorgestellt: Rücken besonders schwerer Stämme, Schleifen des Stammholzes, Holzbringung im Hochgebirge, Schichtholztransport, Abtransport des Langholzes, Wegeinstandhaltung, Schneeräumung, Transportaufgaben, Waldkalkung, Bodenbearbeitung, Schädlingsbekämfung, Waldbrandbekämpfung. Nutzung verschiedener Anbaugeräte, wie Schaufel, Rechen, Schneefräse.

    Sehenswerter U 401-Werbefilm aus dem Jahre 1953: Der Unimog im Forstbetrieb

  • Ein Hotel beim Unimog-Museum?

    Blick auf das Unimog-Museum. Neben dem Außenparcours links wäre ein denkbarer Standort für ein Hotel – Foto: Martin Walter

    Thomas Senger schreibt am 8. Juni im Badischen Tagblatt:

    Vom Unimog direkt ins Hotel

    Im Museum an der B462 hofft man auf einen Neubau für Übernachtungsgäste

    In den 13 Jahren seines Bestehens hat sich das Unimog-Museum an der B462 als feste Größe etabliert. Gründer und Spiritus Rector Stefan Schwaab denkt bereits weiter: Nicht nur über eine Erweiterung, nicht nur über den Bau eines Konferenzzentrums, sondern – als logische Konsequenz daraus – über den Bau eines Hotels.
    Schwaab wurde bei der Kommunalwahl für die SPD erneut in den Gaggenauer Gemeinderat gewählt. Im BT-Gespräch bestätigt er Überlegungen, betont aber, dass man sich noch in einem frühen Stadium befinde. „Für den Fall, dass der Unimog-Museumsverein ein Konferenzzentrum im Rahmen der Erweiterungsplanung des Museums bauen würde, gibt es Gespräche hypothetischer Natur.“
    Bei diesen Kontakten „mit potenziellen Investoren für ein Hotel im Raum Gaggenau“ gehe es bislang darum, „Interesse auszuloten“. Dies scheint erfolgversprechend zu sein, denn, so Schwaab: „Ich stoße bei diesen Gesprächen auf durchaus positive Resonanz.“ Wie und nicht zuletzt wo das Hotel realisiert werden könnte, dies sei derzeit „völlig offen“. Es könnte, aber müsste nicht zwingend auf Kuppenheimer oder Bischweierer Gemarkung sein, sagt Schwaab mit Blick auf die Gemarkungsgrenzen auf und beim Museum. Ein Teil des Museums liegt auf Gemarkung der Gaggenauer Nachbarstadt Kuppenheim. Auch ein Standort in Gaggenau sei nicht ausgeschlossen, gibt Schwaab zu bedenken, denn ein Transport von Tagungsgästen über kurze Distanzen werde bald kein großes Thema mehr sein: „In wenigen Jahren sind Shuttledienste ohne Fahrer denkbar.“ „Man muss nicht, man kann“, sei die Devise für einen Standort unmittelbar neben dem Museum.
    Bei der Stadt Gaggenau, dort wartet man seit Jahren, was aus dem leer stehenden Parkhotel – an exponierter Lage in der Innenstadt – werden wird, weiß man laut offizieller Darstellung nichts Konkretes: „Wir können zu einer Sache, die uns noch nicht genau bekannt ist, leider keine Stellungnahme abgeben“, hieß es Ende Mai aus der städtischen Pressestelle: „Die Idee, am Unimog-Museum zusätzlich ein Hotel zu errichten, hat Herr Schwaab lediglich in einem formlosen Gespräch mit OB Florus angedeutet.“
    Kuppenheim zeigt Interesse
    Er habe aber für Mitte Juni um einen Termin beim OB gebeten. Ein solches Gespräch wird in Kuppenheim im Juni stattfinden, bestätigt Kuppenheims Bürgermeister Karsten Mußler. In der Knöpflestadt ist man schon länger auf der Suche nach einem Hotel-Standort, erläutert Mußler im BT-Gespräch. Der Bedarf sei vorhanden. Ein Hotel beim Museum wäre „einer von drei möglichen Standorten.“ Gleichwohl, so gibt Mußler zu bedenken, sei ein Neubau beim Unimog-Museum derzeit nicht zulässig. Der Kuppenheimer Gemeinderat müsste zunächst ein Bebaungsplanverfahren auf den Weg und dann zum Abschluss bringen.

    Zum Thema

    Gaggenau soll sich beteiligen
    Hans-Peter Hegmann und BT-Redaktion:
    Größer und attraktiver – und teuer könnte es werden. Knapp zehn Millionen Euro werden derzeit für einen Entwurf kalkuliert, mit dem das Unimog-Museum erweitert werden soll. Die Stadt soll sich stärker in der Unimog-Museum Betriebs GmbH engagieren. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung Anfang Mai stellte Stefan Schwaab die Pläne vor. Er ist Vorsitzender des Museumsvereins.
    Wie berichtet, möchte sich das Museum vergrößern, um seine Zukunft wirtschaftlich zu sichern. Dazu gehört nach Schwaabs Vorstellungen zunächst eine Vergrößerung und Optimierung der Ausstellungsfläche, um die Gästezahlen konstant über dem derzeitigen Niveau von 40000 Besuchern pro Jahr zu halten. Als zweites Standbein sollen die Erlösquellen der Betriebs-GmbH ausgedehnt werden.
    Neben einer kleinen Erweiterungslösung gibt es eine Variante mit geschätzten Kosten von 9,9 Millionen Euro. Sie sieht vor, eine Empore mit 1000 bis 1200 Quadratmetern Fläche einzubauen. Auf dieser könnte die Stadt Gaggenau die bereits länger existierende Idee eines Industriemuseums umsetzen. Dazu werden konkrete Gespräche mit der Stadt über die finanzielle Beteiligung sowohl bei den Investitions- als auch den Folgekosten vorbereitet.
    Weiter ist geplant, auf einem zweiten Stockwerk eine Konferenzfläche einzurichten. Laut Schwaab müssen immer wieder Anfragen mangels Kapazität abgesagt werden. Hier sei besonders Daimler mit seinem wirtschaftlichen Umfeld ein angepeilter Dauerkunde. Eine Erweiterung der Nutzungsfläche inklusive Konferenzzentrum würde die wirtschaftliche Absicherung der Folgekosten für den gesamten Museumsbetrieb verstärken. „Wir wollen in einem fairen Dialog eine klassische Win-win-Situation mit der Stadt schaffen, damit besonders die Folgekosten langfristig gesichert werden können“, betonte Schwaab Anfang Mai.
    Zur nächsten Mitgliederversammlung sollen eine Kapitalerhöhung und eine Satzungsänderung vorbereitet werden: Schwaab hofft, dass die Stadt ihren Anteil an der Betriebs-GmbH von fünf auf 20,9 Prozent erhöht. Sie erhielte damit die Möglichkeit, einen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden zu etablieren. Auf Wunsch könnte auch jede Gemeinderatsfraktion einen Vertreter ins Museumskuratorium entsenden. Darüber hinaus sollen Spenden aus Industrie und Verbänden sowie Fördermittel aus Stuttgart die Finanzierung der Pläne sichern.
  • Die Unimog-Community trauert um Moritz Gerau vom Unimog Team Fitzen

    Am Wochenende ereilte die Unimog-Community die traurige Nachricht über den tragischen Tod von Moritz Gerau. Wir sind alle geschockt und können es noch gar nicht richtig fassen.

    Moritz hat vor gerade mal eineinhalb Jahren zusammen mit Henning Heitmann das Unimog-Team Fitzen gegründet und hat sich mit seiner Arbeit als Kameramann schnell auf Youtube einen Namen gemacht. Mit einigen anderen Unimog-Youtubern war er Teilnehmer des  UCG-Jubiläumsfest in Gaggenau – dort kamen zum erste Mal alle Unimog-Youtuber persönlich in Kontakt mit dem UCG und der UCOM.

    Im August 2018 wurde Moritz zum stellvertretenden Regionalbeauftragten der Regionalgruppe Hamburg-Schwerin gewählt und dank ihm konnte eine unbesetzte Region wiederbelebt werden. Die Unimog-Szene hat sich gefreut, dass sich wieder junge Menschen ehrenamtlich für den UCG engagieren.

    Mit Moritz haben wir einen wertvollen Menschen verloren, der sich immer zuverlässig und mit ganzem Herzen für unsere Unimog-Passion eingesetzt hat. Er wird eine große Lücke in unserer Unimog-Community hinterlassen.

    Wir werden ihn und seine freundliche, offene Art sehr vermissen.

     

    Wir wünschen allen Angehörigen und Freunden viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit.

    In mitfühlender Anteilnahme,

    die Unimog-Community

     

    Wir werden Moritz in bleibender Erinnerung behalten. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier den aktuellen Unimog eNewsletter-Artikel zum Team Fitzen, für das Moritz immer hinter der Kamera stand. Er hat sich sehr über diese Veröffentlichung der Daimler AG gefreut:

    So viel Unimog Begeisterung steckt hinter dem Youtube-Phänomen Team Fitzen.