September 2019

Monthly Archives

  • Hans-Jürgen Wischhof wird 80

    Hans-Jürgen Wischhof in seinem U 411 c von 1966 beim Korso „125 Jahre Automobilbau in Gaggenau.       Foto: Hans-Peter Hegmann

    „HJW“ – eine Berufung über das Berufsleben hinaus

     – Unimog-Experte Hans-Jürgen Wischhof feiert am 25. September seinen achtzigsten Geburtstag
    Thomas Senger schreibt am 25. 9. 2019 im Badischen Tagblatt:
    Es ist sicher der richtige Ort, der für diesen Anlass in Frage kommt. Und man darf davon ausgehen, dass sich heute Freunde und Weggefährten von „HJW“ im Unimog-Museum die Klinke in die Hand geben werden. Seinen 80. Geburtstag feiert Hans-Jürgen Wischhof im Unimog-Museum. Museum und Unimog-Club Gaggenau haben zum Empfang geladen – zu Ehren eines Mannes, der nicht nur einer der Nestoren beider Einrichtungen ist, sondern der das Unikum Unimog jahrelang maßgeblich unternehmerisch begleitet hat. Man darf getrost behaupten: HJW ist einer, der den Unimog lebt.
    Nun feiert HJW seinen Achtzigsten – doch einfach nur zurückblicken auf sein Leben insbesondere bei Daimler und in der Kommunalpolitik will er keinesfalls – auch wenn die Retrospektive derzeit eine wichtige Rolle spielt: „Im letzten Jahr habe ich damit begonnen, das Archiv für das Unimog-Museum aufzubauen. Ich führe mehrere Sammlungen zusammen. Das wird insgesamt mehr als zwei Jahre dauern. Derzeit ist das Archiv noch eine Baustelle.“
    Ein wandelndes Archiv, das ist Hans-Jürgen Wischhof. Schon als Bub daheim auf einem Bauernhof in der Lüneburger Heide lernte er den Unimog kennen. Nach dem Studium des Maschinenbaus an der Fachhochschule in Köln begann er 1965 seine berufliche Laufbahn beim VDMA (Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau) in Frankfurt/Main. Es sollte 15 Jahre dauern, bis HJW 1980 in die Dienste der damaligen Daimler-Benz AG eintrat – zunächst in der Unimog- und MB-trac-Entwicklung. Nach mehreren Stationen folgten 1989 der Aufbau und die Leitung der Pressestelle der Mercedes-Benz AG, ehe er 1990 die Leitung des neu geschaffenen Geschäftsbereichs Unimog in Gaggenau übernahm. Wiedervereinigung und Entspannung zwischen Ost und West zeitigten bald gravierende Folgen. Die Budgets der öffentlichen Hand wurden drastisch gekürzt – die Unimog-Stückzahlen fielen von 10000 auf 2500 zurück.
    Im Zeichen der Wirtschaftlichkeit und der Zukunftssicherung sowohl des Produkts Unimog als auch des Standorts Gaggenau stand die Entscheidung der Konzernleitung, die Produktion des Unimog 2002 nach Wörth zu verlagern. Doch wohl kein anderes Produkt, auch keine Haushalts- oder Kücheneinrichtung – wird mit der kleinen Großen Kreisstadt so sehr in Verbindung gebracht wie der Unimog. Diesen Identifikationsfaktor, diesen Imageträger für das Murgtal zu hegen gelingt dem Unimog-Museum seit rund 13 Jahren. Als langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums hat HJW maßgeblichen Anteil daran – nicht nur, weil mehrere Fahrzeuge von ihm im Museum stehen.
    In Museum und Unimog-Club aktiv
    Auch der Unimog-Club Gaggenau, der inzwischen in 33 Ländern mit rund 6000 Mitgliedern vertreten ist, wäre ohne Hans-Jürgen Wischhof – Mitglied Nummer 1 – heute ein anderer.
    In Gernsbach, wo er mit seiner Familie seit 1992 wohnhaft ist, engagiert sich der Jubilar ebenfalls ehrenamtlich. Er trat der politischen Gruppierung Freie Bürgervereinigung Gernsbach (FBVG) bei, deren Vorsitz er von 2006 bis 2014 innehatte. Eine Reihe von Initiativen starteten die Freien Bürger unter seiner Führung; die Bilanz des Erreichten ist für HJW selbst aber unbefriedigend. So wartet nicht nur er noch immer auf ein Parkhaus auf dem Färbertorplatz: „Ohne ein Parkhaus kann die Altstadt nicht entwickelt werden“, argumentiert Wischhof. Immerhin: Der Ausbau der Salmengasse als doppelläufige Straße mit zwei Kreiseln und gegenläufiger Gottlieb-Klumpp-Straße ist nicht Realität geworden, „in diesem Projekt waren wir erfolgreich.“
    Letztlich zu wenig für ihn, um seine Arbeit im Gemeinderat in einer zweiten Periode fortzusetzen. Von 2006 bis 2009 gehörte er dem Gremium an; ein erneutes Nachrücken im Jahr 2010 lehnte er damals ab – mit Verweis auf Altersgründe und mit der Bemerkung, „dass man in dieser Tätigkeit nur sehr wenig zur Entwicklung der Stadt Gernsbach zum Wohle der Bürger beitragen kann.“ Doch nach wie vor und „selbstverständlich“ ist der Jubilar Mitglied der FBVG und nimmt an den Fraktionssitzungen teil.
    Der Kreis der Gratulanten aus Kommunalpolitik und Wirtschaft, aus der Automotive-Szene und den Reihen der Unimog-Freunde, er wird am heutigen 25. September sicher weniger das Murgtäler Klein-Klein der Kommunalpolitik diskutieren, sondern einem Mann die Ehre erweisen, der sich wohl wie kein anderer mit „seinem“ Unimog identifiziert.
  • Unimog vom 26. bis 29. 9. auf der Nufam 

    Unimog vom 26. bis 29. 9. auf der Nufam 

    Die S&G Automobil AG mit Hauptsitz in Karlsruhe zeigt vom 26. bis 29. September insgesamt mehr als 40 Nutzfahrzeuge auf der Nutzfahrzeugmesse Nufam in Karlsruhe. S&G wurde bereits 1898 gegründet – kein Autohaus weltweit ist länger Partner von Fahrzeugen mit dem Stern. S&G ist von Anfang an Aussteller auf der Nufam.

    Unimog Oldie U 406 ist der Star auf dem Freigelände der Messe „Nufam“ in Karlsruhe.

    Unimog: Arbeits- und Erlebniswelt (Stand B 324 in Halle 3)

    Auf der Nutzfahrzeugmesse Nufam ist auch die Unimog-Sparte gut vertreten. Die Knoblauch GmbH aus Immendingen, Unimog-Generalvertretung, bringt mehrere Modelle der Baureihe Unimog-Geräteträger nach Karlsruhe, darunter einen Unimog U 530 für den Winterdienst, einen Unimog U 218 mit Abrollcontainersystem sowie einen Unimog U 430 als Agrarfahrzeug.

    Auch in diesem Jahr gibt es auf der Nufam spannende Erlebnisprogramme rund um den Unimog. Jeweils zur vollen Stunde werden täglich Vorführungen und Mitfahrmöglichkeiten angeboten. Am Wochenende erwartet der Unimog-Parcours „Next Generation“ mit Mini-Mogs und Bobby-Cars die jüngsten Messebesucher: auf dem Freigelände bei Halle 1.

     

    Über 3.600 Quadratmeter Standfläche

    Auf einer über 3.600 Quadratmeter großen Standfläche in der dm-Arena (A 412) sowie auf rund 400 Quadratmeter Außenareal werden Lkw und Transporter aller Gewichtsklassen sowie eine große Auswahl an Aufbauten und Fahrzeugeinrichtungen vorgestellt. Mit insgesamt elf Fahrzeugen ist die Daimler AG darüber hinaus auf der „Kommunalmeile“ im Freigelände vertreten.

    Rechtsabbiegeassistenten retten Leben

    Ein Forschungsprojekt des Steinbeis Transferzentrum Mobilität und Logistik unter Leitung von Prof. Dr. Jochen Baier untersucht in einem Feldversuch gemeinsam mit dem Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg e.V., wie Abbiegeassistenten sinnvoll eingesetzt werden können. Die ersten Ergebnisse werden im Rahmen der Veranstaltung „Rechtsabbiege­assistenten retten Leben“ im Demo-Park der Nufam am Samstag 14.45 Uhr vorgestellt.

    Prominenter Gast ist der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, der zugleich Schirmherr der Nufam ist, und an der Live-Demonstration des Abbiege-Assistenten teilnimmt.

    Truck Training demonstriert optimierten Abbiege-Assistent für besseren Schutz von Fußgängern und Radfahrern

    Die Experten vom TruckTraining der Daimler AG demonstrieren nicht nur hier, sondern während der gesamten Messe, wie im neuen Actros Abbiege-Assistent und MirrorCam funktionieren.

    Der Abbiege-Assistent ist bereits seit 2016 erhältlich und ist derzeit das einzige voll in die Fahrzeugarchitektur integrierte System seiner Art. Der Abbiege-Assistent kann die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Unfälle auf der Beifahrerseite beim Abbiegen beziehungsweise Spurwechsel nach rechts minimieren. Nun wurde das Warnsystem noch einmal verbessert: MirrorCam und Abbiege-Assistent arbeiten im neuen Actros Hand in Hand – alle relevanten Hinweise sind an einem Ort auf den Displays der MirrorCam gebündelt.

    Pressemeldung Daimler AG

  • Unimog-Treffen in Somaggia/Italien

    Willkommen in der Unimog-Welt

    Ein außergewöhnliches Unimog-Treffen

    Es war schon ein ganz besonderes Jahrestreffen des Unimog-Club Gaggenau, das der Unimog-Club Italien vom 13. bis 15. September ausgerichtet hat. Dafür hatte er bei Somaggia einen reizvollen Platz oberhalb des Comer Sees ausgesucht. Eine traumhafte Kulisse, wie die Fotos erahnen lassen.

    Viele Unimog-Fans hatten es sich nicht nehmen lassen, mit ihrem Gefährt über den Splügenpass zu fahren. Ein Abenteuer für sich. Aber auch aus ganz Italien kamen sehr viele meist PS-starke Unimog, die stolz den Schriftzug „Unimog Club Italia“ auf der Windschutzscheibe trugen. So waren es knapp 300 registrierte Teilnehmer.

    Begeistert war ich von einem Unimog 2010, Baujahr 1951, den sein Besitzer, Fabio Ponzi, Vize-Präsident des Unimog-Club Italien, technisch komplett restauriert aber dann nur zur Hälfte auch optisch rausgeputzt hatte. Wenn man davor stand und dabei auch in den Motorraum schaute, sah der Unimog links etwas bedauernswert aus und strahlte rechts in neuem Glanz. Selbst die Reifen waren links abgefahren und rechts in Schuss. Claudio Lazzarini, Kassierer des UCG, dazu: „Ein tolles Projekt! Wenn der Unimog auch rechts neue Reifen montiert bekommt, kann er losfahren, denn er ist technisch in einem Top-Zustand.“  Gratulation an Fabio! Das wäre sicher auch ein Hingucker im Unimog-Museum Gaggenau.

    Der „teilrestaurierte“ Unimog 2010 von Fabio Ponzi

    Ganz herzlichen Dank den vielen Helfern für die Vorbereitung und Durchführung dieses besonderen Treffens, das sicher lange in Erinnerung bleibt.

    Michael Wessel

    Hier Impressionen vom Treffen mit Fotos von Tina und Michael Wessel:

    Auch der Club-Mog signalisiert: Hier sind wir richtig!

    Nix wie rein!

    Mit dabei auch die Präsidentin des Unimog-Club Schweiz, Ursi Jenni

    Die freundlichen Helferinnen bei der Registrierung erhalten eine Stärkung

    Kontaktpflege beim Clubshop

    Unimog-Literatur wurde von Buch&Bild angeboten …

    … und auch einige Teilehändler wie Ombre …

    … oder Dieter Duwe mit seinen selbstgefertigten Holz-Unimog hatten den Weg über die Alpen nicht gescheut.

    Wunderschöne Unimog vor eindrucksvoller Bergkulisse …

    … soweit das Auge reicht …

    … und noch viele mehr …

    … luden zum Betrachten ein, …

    … um danach Dieselgespräche zu führen …

    … oder eine kleine Verschnaufpause einzulegen – wie Hermann Bürkle, der es sich auch nicht nehmen ließ, auf eigener Achse aus Straubenhardt anzureisen.

     

  • Blick über den Tellerrand: Hobbys und Urlaubtipps mit Adrenalingarantie für Unimog-Fans

    Der Unimog ist ein wahres Kraftpaket auf Rädern, da macht nicht nur das Schrauben, sondern auch das Fahren so richtig viel Spaß und lässt das Blut in Wallungen kommen! Ein Hobby also, das sich durchaus auf die gesamte Freizeit erstrecken kann, aber vielleicht ergibt sich doch noch etwas Zeit, um einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Ausgleich ist angesagt – gewürzt mit Spannung, Taktik und Bewegung! Wir laden euch ein, mit uns offroad zu gehen, fernab eingefahrener Unimog-Wege, um ein wenig frische Luft zu schnappen und in spannende andere Hobbys reinzuschnuppern.

     

    Wie wäre es mit einem Ausflug aufs Wasser?

    Ohne Bootsführerschein dürft ihr nur mit maximal 5 km/h über den See tuckern, das macht natürlich verhältnismäßig weniger Spaß. Der Sportbootführerschein für Binnengewässer eröffnet euch hingegen ganz neue Möglichkeiten, und das für bereits wenige hundert Euro. Euch erwartet auch eine deutlich geringere Zeitinvestition als beim Autoführerschein, der Theorietest erfolgt im Multiple Choice Verfahren. Im Praxisteil führt euch der Weg direkt aufs Wasser, dort lernt ihr neben dem An- und Ablegen natürlich auch die wichtigsten Fahrmanöver. So wird aus einer eingefleischten Landratte ganz schnell ein tüchtiger Seemann! Dieses Hobby bringt euch dem flüssigen Element näher, fernab von Buckelpisten, steilen Abhängen und schlammigen Wegen. Dafür habt ihr auf dem Wasser Wellen und jede Menge Platz, um euch richtig auszuleben! Technikfans restaurieren sich vielleicht sogar ihr eigenes Boot, um sich einen festen Ankerplatz für den Sommer zu mieten. Zu Lande und zu Wasser fit zu sein, hat sicher seine Vorzüge – jetzt fehlt nur noch die Luft!

    Weltpremiere an der Côte d’Azur: Vor Nizza startete die von Mercedes-Benz Style gestaltete Luxus-Motoryacht „Arrow460–Granturismo“ von Silver Arrows Marine auf ihre Jungfernfahrt. ; World premiere on the Côte d’Azur: The luxury motor yacht "Arrow460–Granturismo" designed by Mercedes-Benz Style and constructed by Silver Arrows Marine has embarked on its maiden voyage off the coast of Nice.;

    Weltpremiere an der Côte d’Azur: Vor Nizza startete die von Mercedes-Benz Style gestaltete Luxus-Motoryacht „Arrow460–Granturismo“ von Silver Arrows Marine auf ihre Jungfernfahrt. Mehr auf www.mercedes-benz.com

    Zu Land, zu Wasser – und zu Luft!

    Deutlich aufwändiger gestaltet es sich, den Segelflugschein zu machen; dafür bringt dieses Hobby aber auch jede Menge einmalige, spektakuläre Erlebnisse mit sich. Durchschnittlich benötigen Flugschüler 50 bis 100 Starts und Landungen, um den Flieger richtig in den Griff zu bekommen. Nach bestandener Prüfung könnt ihr euch euren Unimog zum ersten Mal aus der Luft ansehen – ganz allein im Cockpit! Grundvoraussetzung ist allerdings, dass ein Arzt deine Fliegertauglichkeit feststellt. Dafür musst du glücklicherweise nicht besonders sportlich sein, sondern nur gesundheitlich auf der Höhe. Ein eigenes Flugzeug musst du dir nicht anschaffen, um deinem neuen Hobby in aller Ruhe nachgehen zu können, die Mitgliedschaft in einem Segelflugverein genügt vollkommen. Insgesamt kommen allerdings sehr viel höhere Kosten auf dich zu als beim Bootsführerschein, das ist gewiss. Zum Ausgleich darfst du von nun an frei über den Wolken schweben, nachdem du in berauschender Geschwindigkeit in die Luft katapultiert wurdest: ein ganz anderes Gefühl als auf dem ruckelnden Unimog, mit verblüffend friedlicher Geräuschkulisse.

     

     

    Mit den Beinen fest am Boden: Pokerspielen für Strategen

    Wer gern einmal sein strategisches Talent so richtig ausleben möchte, findet beim Pokerspiel einen spannenden Ausgleich zu seinen sonstigen Hobbys. Die Spielregeln des Geschicklichkeitsspiels sind leicht zu lernen, doch es braucht etwas Übung, um richtig in das Spiel hineinzukommen, taktische Manöver zu erlernen oder bei Bedarf ein waschechtes Pokerface aufzusetzen. Pokern ist alles andere als ein reines Glücksspiel, ein gewisses Talent gehört ebenso dazu wie taktisches Verständnis und die im Laufe der Zeit gesammelte Erfahrung. Als praktische Einstiegsmöglichkeit bietet sich das Spiel mit Spielgeld an, denn hierbei habt ihr kein Risiko am virtuellen Pokertisch. Sobald die Regeln richtig sitzen, ladet ihr einfach eure Freunde zu einer Partie Poker ein und freut euch auf ein paar gesellige Stunden mit Spannungskick. Vielleicht werden aus einem einmaligen Ereignis bald regelmäßige Events, um euren Bekannten immer wieder eine Revanche zu gewähren. Und wenn ihr einmal richtig edel zocken möchtet, sucht Ihr euch ein regionales Casino auf Casinoratgeber.de mit Live-Poker aus, um dort euer Glück zu versuchen: Den eventuellen Gewinn investiert ihr dann direkt in euren Unimog!

    (mehr …)

  • Unimog-Museum: Aktionstag BAU am 29. September

    Auch diese Grabenfräse an einem Unimog 406 mit zusätzlicher Verfüllschnecke kommt zum Einsatz.      Foto: UM

     

    Letzter Aktionstag zum Thema „Der Unimog als Baumeister“ am 29. September im Unimog-Museum

    Zum letzten Aktionstag im Rahmen der Sonderausstellung über den Unimog in der
    Bauwirtschaft lädt das Unimog-Museum am Sonntag, dem 29. September
    interessierte Besucher ein. Sowohl in der Museumshalle als auch im Außenbereich
    werden Fahrzeuge und zahlreiche Anbaugeräte präsentiert und auf einer
    historischen Baustelle im Einsatz vorgeführt – darunter ein Plattenverdichter, ein
    Heckbagger und eine Grabenfräse. Der Zweiwege-Unimog des Museums ist auf der
    Schiene unterwegs und nimmt Passagiere auf seinem angehängten Waggon mit.

    Im Einsatz ist auch wieder ein Steinbrecher von 1934 als Anbaugerät an einem
    Unimog. Groß und Klein können das altertümlich anzuschauende Ungetüm mit zuvor
    gesammelten Steinen „füttern“ und den „Steinbruch“ in einem Tütchen als Andenken
    mit nach Hause nehmen. Für junge Besucher gibt es zudem einen Basteltisch und
    ein Riesenpuzzle.

    Herzlich willkommen zu diesem Aktionstag sind Unimog und MB-trac mit
    entsprechenden Anbauten und Ausrüstungen. Wer mit dem eigenen Unimog
    vorfährt, bekommt freien Eintritt und einen Essens- und Getränkegutschein.
    Das genaue Programm des Aktionstags findet man unter
    www.unimog-museum.de/Veranstaltungen

    Übrigens: Am Vortag, Samstag dem 28. September, findet der Teilemarkt des Unimog-Club Gaggenau auf dem Gelände des Motorclubs PUMA in Kuppenheim statt. Siehe gesonderter Bericht.

  • U 218 zum Jubiläum: seit 30 Jahren mit Unimog erfolgreich im Einsatz

    Guy Gregson aus Hoo (Kent) kennt und schätzt den Unimog schon sein ganzes Berufsleben lang. „Mit meinem letzten Unimog U 1600 bin ich fast 300 000 Kilometer gefahren. Er hat mich nie im Stich gelassen.“ Mit dem neuen U 218 ist Gregson sehr zufrieden. „Er passt perfekt zu meinen Aufgaben. Die kleine, aber leistungsstarke Maschine lässt sich wirkungsvoll einsetzen. Gerade auch auf engstem Raum.“

    Seit 30 Jahren setzt der Unternehmer Guy Gregson auf Unimog. Und jetzt hat er sich zum Jubiläum einen neuen U 218 gekauft. Es ist bereits der fünfte Unimog, mit dem der Lohnunter­nehmer aus Kent arbeitet.

    Guy Gregson kennt und schätzt den Unimog schon sein ganzes Berufsleben lang. „Mit meinem letzten Unimog U 1600 bin ich fast 300 000 Kilometer gefahren. Er hat mich nie im Stich gelassen.“ Mit dem neuen U 218 hat Gregson seine Möglichkeiten noch einmal erweitert. „Er passt perfekt zu meinen Aufgaben. Die kleine, aber leistungsstarke Maschine lässt sich wirkungsvoll einsetzen. Gerade auch auf engstem Raum“. In seinem Arbeitsalltag bieten die mechanischen und hydraulischen Geräteantriebe des U 218 samt Frontzapfwelle ideale Voraussetzungen, um diverse Anbaugeräte einzusetzen.

    Mit seinem Unimog kann Gregson deshalb Aufträge aus höchst unterschiedlichen Bereichen annehmen: Im Sommer schneidet er Hecken und mäht Parkanlagen. Im Winter leistet er Winterdienst, in der warmen Jahreszeit die Grünstreifenpflege. Auch im Agrarsektor erledigt Gregson Aufträge: Saat ausstreuen oder Heu pressen ist dann angesagt. Einen weiteren wichtigen Kundenkreis hat sich der umtriebige Brite mit dem Lieferverkehr erschlossen. Als Transporteur ist er für Firmen aus dem Handel und dem Gewerbe unterwegs.

    U 218 – klein aber fein

    Mercedes-Benz Unimog U218; Stark im Grünen: Dank Frontzapfwelle, drei Differenzialsperren und permanentem Allradantrieb entpuppt sich der U 218 als Tausendsassa.

     

    Der U 218 ist das kleinste Modell der Unimog-Baureihe. Seine Konzeption als Geräteträger und seine Autobahntauglichkeit machen den Unimog zu einem belastbaren wie dynamischen Einsatzfahrzeug. Besonders bei der Grünstreifenpflege, wenn Guy Gregson mit Hilfe des VarioPilot innerhalb einer Minute zwischen Links- und Rechtslenkung wechselt.

    Ein weiterer Vorzug des allradangetriebenen U 218 ist seine Wendigkeit: Neben einem kompakten Fahrerhaus samt ergonomischer Innenausstattung besitzt der Unimog einen Wendekreis von gerade einmal 12,6 m. Der kraftstoffsparende Vierzylinder-Motor mit 130 kW (177 PS) sorgt für eine effiziente Nutzung und eine reibungslose Fahrt. „Vorwärts oder rückwärts, das Arbeiten fällt dermaßen leicht, dass es sich anfühlt, als würde man auf einem überdimensionierten Rasenmäher fahren“, zeigt sich Guy Gregson begeistert. Eine gute Grundlage für weitere 30 Jahre Unimog.

    Mercedes-Benz Unimog U218; Schneiden, Stutzen, Pflegen: Kommunale Arbeit ist komplex. Der U 218 meistert jede Herausforderung mit einer großen Auswahl an Anbaugeräten.

  • U 218 zum Jubiläum: seit 30 Jahren mit Unimog erfolgreich im Einsatz

    Seit 30 Jahren setzt der Unternehmer Guy Gregson auf Unimog. Und jetzt hat er sich zum Jubiläum einen neuen U 218 gekauft. Es ist bereits der fünfte Unimog, mit dem der Lohnunter­nehmer aus Kent arbeitet.

    Guy Gregson kennt und schätzt den Unimog schon sein ganzes Berufsleben lang. „Mit meinem letzten Unimog U 1600 bin ich fast 300 000 Kilometer gefahren. Er hat mich nie im Stich gelassen.“ Mit dem neuen U 218 hat Gregson seine Möglichkeiten noch einmal erweitert. „Er passt perfekt zu meinen Aufgaben. Die kleine, aber leistungsstarke Maschine lässt sich wirkungsvoll einsetzen. Gerade auch auf engstem Raum“. In seinem Arbeitsalltag bieten die mechanischen und hydraulischen Geräteantriebe des U 218 samt Frontzapfwelle ideale Voraussetzungen, um diverse Anbaugeräte einzusetzen.

    Mit seinem Unimog kann Gregson deshalb Aufträge aus höchst unterschiedlichen Bereichen annehmen: Im Sommer schneidet er Hecken und mäht Parkanlagen. Im Winter leistet er Winterdienst, in der warmen Jahreszeit die Grünstreifenpflege. Auch im Agrarsektor erledigt Gregson Aufträge: Saat ausstreuen oder Heu pressen ist dann angesagt. Einen weiteren wichtigen Kundenkreis hat sich der umtriebige Brite mit dem Lieferverkehr erschlossen. Als Transporteur ist er für Firmen aus dem Handel und dem Gewerbe unterwegs.

    U 218 – klein aber fein

    Der U 218 ist das kleinste Modell der Unimog-Baureihe. Seine Konzeption als Geräteträger und seine Autobahntauglichkeit machen den Unimog zu einem belastbaren wie dynamischen Einsatzfahrzeug. Besonders bei der Grünstreifenpflege, wenn Guy Gregson mit Hilfe des VarioPilot innerhalb einer Minute zwischen Links- und Rechtslenkung wechselt.

    Ein weiterer Vorzug des allradangetriebenen U 218 ist seine Wendigkeit: Neben einem kompakten Fahrerhaus samt ergonomischer Innenausstattung besitzt der Unimog einen Wendekreis von gerade einmal 12,6 m. Der kraftstoffsparende Vierzylinder-Motor mit 130 kW (177 PS) sorgt für eine effiziente Nutzung und eine reibungslose Fahrt. „Vorwärts oder rückwärts, das Arbeiten fällt dermaßen leicht, dass es sich anfühlt, als würde man auf einem überdimensionierten Rasenmäher fahren“, zeigt sich Guy Gregson begeistert. Eine gute Grundlage für weitere 30 Jahre Unimog.

  • „Wilder Ritt“ durch den Osten – mit dem U 421 auf der B96 von Zittau nach Sassnitz

    Reisebericht von einem guten Freund der Firma Unimog-Sackmann, Frank Jahraus, der mit dem Unimog U 421 in Ostdeutschland unterwegs war.

    Frank Jahraus ist schon viel herumgekommen. Mit seinen Unimog-Fahrzeugen war er schon in Polen (bis zur ukrainischen Grenze), in der Schweiz, Frankreich, Tschechien, Südtirol, Venedig und in vielen Bundesländern von Deutschland. In seiner jüngsten Reise durchquerte er den Osten der Republik. Ein unvergessliches Erlebnis für Frank Jahraus:

    Eine Reisereportage im Fernsehen auf MDR machte mich eines Tages neugierig. Da fuhren zwei pensionierte Herrschaften mit ihrem schön restaurierten Oldtimer aus alter DDR-Zeit auf der B96 von Zittau nach Sassnitz. Der Film und diese Bundesstraße machten mich neugierig und ich dachte so bei mir, dass ich diese Route auch einmal mit dem Unimog fahren könnte. Als es die Ostzone noch gab, war die B96 eine Fernverkehrsstraße (F96) und eine wichtige Querverbindung in der damaligen DDR. Zwischen Zittau und Sassnitz liegen 520 km und viele Abenteuer-Münder vergleichen die B96 mit der amerikanischen Rote 66 – also die „ostdeutsche Route 66“.

    Dieses Ziel vor Augen erkundete ich über das Internet die Fahrtstrecke, die quer durch Berlin führt und stellte fest, dass es doch alles in allem stolze 2600 km werden sollten. Nun galt es einen geschickten Zeitpunkt zu finden und die Anzahl der Reisetage festzulegen. Im Juli 2019 sollte es sein – 8 Tage müssten ausreichen. Und so starte ich am Montag, 22.Juli früh morgens um halb acht in Richtung Zittau. Ich fuhr von Freudenstadt über die schwäbische Alb bis nach Ulm und entlang der Donau bis Donauwörth. Von dort aus weiter über Weißenburg, Neumarkt in der Oberpfalz, Amberg bis nach Horlach / Pegnitz. Hier traf ich um 19.45 Uhr nach 450 km im ersten Übernachtungsziel ein.

    Zu meinem abendlichen Ritual auf meinen Unimog-Reisen gehört der tägliche Fahrzeugcheck. Reifendrücke prüfen und Flüssigkeitsstände kontrollieren. Sind die Keilriemen fest und verliert der Motor irgendwo Öl? Beim Kontrollieren der Räder stellte ich fest, dass am vorderen linken Reifen ein Nagel im Profil steckte. Mmh ?? Rausziehen? Auf keinen Fall. Druckverlust? Bis jetzt noch nicht. Also … der Nagel bleibt stecken und ich mache mir dann Gedanken, wenn es zum Luftverlust kommen sollte. Am zweiten Tag brach ich um 08:45 Uhr auf und mein nächstes Ziel sollte Jiedlitz bei Burkau (Landkreis Bautzen) in der Oberlausitz sein. (mehr …)

  • Unimog-Club Gaggenau e. V. – Stellenausschreibung

     

    Bei der nächsten Mitgliederversammlung im November 2019 muss im Unimog-Club Gaggenau e. V. das Amt des Schriftführers neu besetzt werden. Johannes Behringer ist beruflich nach London gezogen, weshalb er diese Vereinsaufgabe leider nicht mehr weiterführen kann.

    Somit ist der Verein auf der Suche nach einem Nachfolger / einer Nachfolgerin. Um einen besseren Einblick in die Tätigkeit zu bekommen, haben wir unten stehend die Aufgaben aufgelistet:

    • Protokollieren von Versammlungen/Sitzungen
    • Vor- und Nachbereitung von Unterlagen für die jährliche Mitgliederversammlung
    • Öffentlichkeitsarbeit / Pressearbeit / Unterstützung des Heft´l-Redakteurs

    Was wir von unserem neuen Vorstandskollegen / Vorstandskollegin erwarten:

    • Begeisterung für den Unimog
    • Interesse, aktiv an der Weiterentwicklung des Vereins mitzuwirken
    • Identifikation mit den Werten und Zielen des Vereins
    • Teamfähigkeit
    • Kenntnisse im Umgang mit dem PC
    • gute Deutschkenntnisse

    Wenn Sie sich angesprochen fühlen und bereit sind, einen ehrenamtlichen persönlichen Beitrag zu leisten, melden Sie sich bei einem Mitglied der Vorstandschaft oder in der Geschäftsstelle. Wir sind gerne bereit, anfällige Fragen diesbezüglich zu beantworten.

    Tel. +49 (0) 7222 8089938 –  +49 (0)173 5672328 –   info@unimog-club-gaggenau.de