Elektromobilität kann unser Leben verändern

Elektrofahrzeuge werden gepusht. Vor allem politisch. Wir erleben seit etwa 2, 3 Jahren, dass die Politik verstärkt auf Elektroautos setzt. Dabei werden andere alternative Antriebe außer Acht gelassen, um den Elektroantrieb in seiner Entwicklung nicht zu gefährden. So erleben wir, dass andere Innovationen kaum noch gefördert werden. Dabei stellt sich die Frage, ob die Elektromobilität ohne das politische Dafürhalten und Eingreifen überhaupt eine Chance hätte. Tesla ist wohl der bekannteste Name, der fällt, wenn wir von E-Autos sprechen. Innovation und große Pläne auf der einen Seite. Auf der anderen Seite entdecken wir Unzuverlässigkeit und großes Chaos. Tesla könnte schon morgen pleite sein. So ganz weiß das niemand. Dieses Unternehmen ist ein Synonym für den gesamten E-Markt, der künstlich gepusht wird.

Blicken wir einmal in die Vergangenheit, gibt es Elektrofahrzeuge seit über 100 Jahren. Durchsetzen konnten sie sich aber nie. Wird es dieses Mal anders sein oder wird alles in einem großen Chaos enden?

„Infrastruktur ist reines Chaos“

Die Infrastruktur zum Elektroantrieb ist ein reines Chaos. So beschreiben es die Nutzer von Elektroautos. Das fängt bei den Ladesäulen an. Die Preise zum Aufladen betragen zwischen 0 – 90 Cent pro kWh. Viele klagen darüber, dass die Preise beim Laden ohne eine zusätzliche App gar nicht ersichtlich sind. Zudem sind die Ladesäulen nur schwer zu finden. Dazu kommt das Problem der langen Ladezeiten, die sich zwischen 2 – 8 Stunden bewegen können. Schnellladesäulen, die immerhin 30.000 Euro pro Stück kosten, gibt es kaum. Aber auch dort dauert der Ladevorgang um die 40 – 60 Minuten. Viel zu lang. E-Autos kommen also aktuell nur als Zweitwagen in Betracht.

E.ON hat vor kurzem einmal gesagt, dass es 20 – 30 Jahre brauchte,  um die Netze stabil auszubauen, damit 50 Prozent aller Fahrzeuge auf den deutschen Straßen elektrisch fahren könnten. Von 57 Millionen Autos in Deutschland sind gerade einmal 100.000 elektrisch. Das Interesse an diesen Autos ist relativ gering.

Warum werden E-Autos gekauft

In den Medien gibt es dazu immer wieder sehr unterschiedliche Zahlen und Meinungen. Einige sagen Elektroautos sind die Zukunft. Das ist nicht ausgeschlossen. Bei den meisten Käufern agiert aber die Angst. Sie kaufen, weil sie Angst haben, mit einem Benziner oder Diesel künftig nicht mehr fahren zu dürfen. Nur wenige kaufen aus Überzeugung. Nachdem die Bundesregierung dem Diesel praktisch in den Ruin getrieben hat, herrscht auf dem Markt ein riesiges Chaos.

Momentan schaut alles danach aus, als ob Elektrofahrzeuge die Zukunft sind. Das liegt aber auch daran, dass politisch die Förderungen für andere Antriebe, die vielleicht sogar innovativer wären, eingestellt oder so gekürzt wurden, dass sie keine Gefahr für den E-Antrieb mehr darstellen können.

Doch der Umstieg vom konventionellen Antrieb auf Elektro ist für viele beschwerlich. Noch sind diese Fahrzeuge zu unverlässlich. Die Auflade Zeiten sind viel zu hoch und nicht akzeptabel. Gleichzeitig besteht weiterhin ein großes Chaos bei der Infrastruktur, das scheinbar von Monat zu Monat größer wird. Solange sich daran nichts ändern, bleibt das Kaufinteresse weiterhin gering und wird nur aus Angst getrieben.

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