Juni 2020

Monthly Archives

  • Die Geschichte des Unimog in der Rallye Dakar

     

    Bis heute gilt die Rallye Dakar – ursprünglich als Rallye Paris-Dakar bezeichnet – als eine der berüchtigtsten Rallyes der Welt für Motorräder, Autos und Lastwagen. 1985 war es ein speziell umgebauter Unimog 1300 L, dem der Sieg in der Wüste gelang.

    Rückblende: Im Juni 1985 krochen zwei Unimog-Fahrzeuge unter den Lastwagen durch den Sand und das Geröll der Sahara. Die Besatzung wurde von Karl-Friedrich Capito aus Neunkirchen bei Siegen zusammen mit seinen Söhnen Jost und Volker Capito angeführt. Am Neujahrstag 1985 fuhren sie in zwei Unimog 1300 L-Fahrzeugen los. Das erste Fahrzeug wurde vom Vater Karl-Friedrich Capito zusammen mit seinem älteren Sohn Jost besetzt. Unimog Nummer zwei wurde von Karl Wilhelm Ströhmann sowie Co-Pilot Volker Capito betrieben.

    Die Capitos mit ihrem U 1300 L hatten bereits im Vorjahr teilgenommen, nur um das Ziel in Dakar wegen eines kleinen Defekts zu verpassen. Kurz vor Erreichen des exotischen Ouagadougou-Ziels brach ein Radialwellendichtring im Lenkgetriebe. Das war das Ende ihres Abenteuers: Getriebeöl war ebenfalls ausgetreten und die Servolenkung ging verloren. Die Capitos hatten einen großen Stapel Ersatzteile dabei, hatten aber nicht daran gedacht, einen einfachen Dichtring einzubauen.

    Die Rallye Dakar hat bis zum heutigen Tag eine lange Tradition. Besonders Motorsport Wetten werden häufig auf diverse Fahrzeuge, die in der Rallye mitfahren abgeschlossen. Die Quoten auf den Unimog waren damals übrigens sehr schlecht. Genaue Zahlen lassen sich leider nicht herausfinden, aber man kann davon ausgehen, dass die Gewinne für jene die auf den U1300 gewettet haben saftig waren. Mittlerweile haben sich die Methoden der Quotenberechnung von Seiten der Buchmacher wesentlich verbessert. Solche Gewinne wie damals sind wahrscheinlich nicht mehr möglich. Allerdings sind Sportwetten und ganz besonders Wetten auf Motorsport populärer denn je.

    Aus alten Fehlern lernen

    Ein Jahr später, 1985, wollte das Team auf der sicheren Seite sein. Das U 1300 L wurde, wie damals beschrieben, im Werk Gaggenau komplett “überholt”. Mit Hilfe des Daimler-Benz-Werks wurde auch ein zweiter Unimog komplett rekonstruiert.

    Diese Renn-Unimog-Fahrzeuge hatten nicht mehr viel mit dem Standardfahrzeug zu tun: Motorspezialisten konnten aus dem 5,6-Liter-Sechszylinder-Turbodieselmotor 180 PS (132 kW) herausholen, während die Kabine verstärkt und mit einem Überrollbügel ausgestattet wurde . Die Lkw waren außerdem mit einem Lufteinlassrohr sowie sechs zusätzlichen Hella-Scheinwerfern mit einer Gesamtleistung von 750 W für die Nachtbühnen ausgestattet.

    Auch am Fahrzeugboden des Unimog wurden Anpassungen vorgenommen: Arbeitsscheinwerfer unter dem Fahrzeug sorgten bei Bedarf für ausreichende Beleuchtung. Um die Reichweite zu erhöhen, wurden zwei zusätzliche Kraftstofftanks mit jeweils 160 Litern installiert, wodurch sich das Gesamttankvolumen auf 540 Liter erhöhte. Der Trinkwassertank faßte 80 Liter und die zulässige Bruttomasse betrug 7,49 Tonnen.

    Im Unimog wurden zwei Kompasse zur besseren Orientierung installiert – Navigationsgeräte, wie wir sie heutzutage kennen, gab es 1985 noch nicht. Drei Recaro-Schalensitze mit Gurten sorgten für eine sichere Rückhaltung der Fahrzeuginsassen. Der Grund für drei Schalensitze war, dass auch ein Werksmechaniker mit dem Piloten und dem Copiloten in jedem der Unimog-Lastwagen mitfuhr.

    Das Besondere am Unimog

    Der Unimog hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km / h und konnte daher auf den schnelleren Abschnitten der Rallye nicht mit den Lastwagen der Konkurrenz mithalten, die größere Motoren und mehr Leistung hatten. Seine Zeit würde jedoch auf der letzten Strecke der Strecke kommen. Die engen Passagen im Süden der Sahara haben viele Steine und tiefe Schluchten, was sie ideal für den leichten und beweglichen Unimog macht.

    In dieser letzten Etappe des Rennens traten die Stärken des Unimog-Konzepts in den Vordergrund: Das günstige Verhältnis von gefederter und ungefederter Masse, Pendelrohrachsen mit Zugfedern sowie das geringe Eigengewicht des Fahrzeugs ermöglichten dies Fahren Sie mit hoher Geschwindigkeit über sehr unebenes Gelände, Geröll und Felsbrocken, ohne den Bodenkontakt zu verlieren. In der Dschungelphase erwies sich das Low-Level-Design des Unimog als entscheidender Vorteil. Während die größeren Lastwagen Probleme hatten, durch den Dschungel zu kommen, und manchmal sogar anhalten und Äste abschneiden mussten, die im Weg waren, konnte der kompakte Unimog diese Etappe relativ schnell überstehen.

    Zu Besuch bei Unimog

    Die Rallye in Dakar kann man durchaus als das berühmteste Langstreckenrennen in der ganzen Welt bezeichnen. Hierbei geht es um die härtesten Herausforderung in der Wüste wo Staub, Hitze und unglaubliche Weiten vorherrschen. Alle Fahrer welche die mehr als 9000 Kilometer lange Strecke wagen, verdienen den Respekt eines jeden.

    Wie schon erwähnt gehörten zu diesen auch der Fahrer Volker Capito. Er war im Team von 1985 der Manager und überquerte mit dem Unimog das Ziel. 30 Jahre später besuchte Herr Capito wieder einmal den Hauptsitz seines Lieblingsfahrzeug, Unimog, dort hat er sich übrigens auch den Nachfolger seines Fahrzeugs, den U 5030 einmal genauer angeschaut.

    Die beiden Gewinner kamen im Unimog-Werk in Wörth bei Karlsruhe zusammen. Volker Capitos Ziel war es jedoch nicht nur, auf die Erinnerungen zurückzugreifen. Stattdessen konnte sich der Rallye-Sieger von Dakar von den kontinuierlichen technischen Verbesserungen der Unimog-Serie überzeugen. Denn wer könnte kritischer sein als jemand, der persönlich mit den Schwierigkeiten in abgelegenem Gelände sehr vertraut ist?

    Volker Capito hat einen Unimog U 5030 am Beispiel seiner neuesten Technologie genau untersucht. Dieses Topmodell wurde von MB Special Trucks in Zusammenarbeit mit Hellgeth Engineering entwickelt, einem Spezialisten für Sonderfahrzeuge, Geländewagen und robuste Expeditionsfahrzeuge. Für dieses Treffen war es daher besonders angebracht, dass Jürgen und Andreas Hellgeth selbst bisherige Gesamtsieger der legendären Breslauer Rallye sind, die wahrscheinlich die härteste Offroad-Rallye ist. Die beiden bislang größten Unimog-Siege im Motorsport waren an diesem Tag zusammengekommen.

     

    Der Unimog – Damals wie heute ein Offroad-Spezialist

     Der Unimog verträgt eine überaus große Nutzlast, extreme Temperaturen und ist grundsätzlich ein Fahrzeug mit hoher Zuverlässigkeit.

    Auch beim Fahren über umgestürzte Bäume werden die Vorteile einer hohen Torsionsflexibilität und einer hohen Bodenfreiheit dank Portalachsen mit Gleithülsen-Technologie deutlich. Die neue Euro VI-Technologie mit reduziertem Kraftstoffverbrauch und geringeren Abgasemissionen sowie einer Furtiefe von bis zu 1,20 m und TireControl plus automatischer Reifendrucküberwachung sind nur einige weitere Argumente, die die Benutzer überzeugen. Tatsächlich bemerkte Volker Capito, dass die ersten Versuche mit dem ehemaligen Reifendruckkontrollsystem ab Werk während der Rallye Dakar durchgeführt wurden und einen wichtigen Beitrag zu seinem Sieg leisteten.

    Volker Capito war vom Leistungspotential des Unimog U 5030 im Vergleich zum U 1300L, der mittlerweile rund 30 Jahre älter ist, angemessen beeindruckt. Mit 300 PS liefert der 7,7-l-Motor eine Leistung, die zu diesem Zeitpunkt nur für die Rennversion reserviert war. Er war auch beeindruckt von der serienmäßigen Bremskraft.

  • Bildband über den Höhenweltrekord mit zwei Unimog jetzt erhältlich

    Die im Dezember 2019 durchgeführte Expedition mit zwei Unimog in den chilenischen Anden, bei der ein neuer Höhenweltrekord für Fahrzeuge aufgestellt wurde, ist nun auch in einem Bildband nachzuerleben. Das Hard Cover-Buch mit über 100 faszinierenden Aufnahmen der sechswöchigen Reise ist ab sofort im Shop des Unimog-Museums für 19,90 Euro erhältlich oder online unter www.buchundbild.de.

    Neben den Bildern enthalten die 56 Seiten auch detaillierte Schilderungen der Erlebnisse bei den Expeditions-Etappen auf Deutsch und Englisch.

    Außerdem besteht die Möglichkeit das Expeditions-Tagebuch von Daniel Müller mit zu erwerben. Der Werkstattleiter des Unimog-Museums war Teil der zehnköpfigen Crew und hat seine persönlichen Erlebnisse in einer kleinen, ebenfalls reich bebilderten Broschüre zusammengefasst. Das Tagebuch kostet 9,50 Euro und ist über die gleichen Kanäle erhältlich.

  • Unimog 1650 als mobiles Trinkwasserlabor in Namibia

     

    Der Unimog 1650 wurde zum mobilen Labor aufgerüstet

    Ein Unimog 1650, den die Schüßler Unimog GmbH im Jahr 2017 überarbeitet und nach Namibia verkauft hat, leistet dort als mobiles Trinkwasserlabor äußerst wertvolle Arbeit bei der Erschließung eines neu entdeckten gewaltigen Grundwasserreservoirs. Es ist eine Erfolgsgeschichte, zu der der Unimog seinen Teil beiträgt. Gilt doch Namibia als das trockenste Land südlich der Sahara. Hinzu kommt, dass man sich als Folge des Klimawandels immer weniger auf den ohnehin schon wenigen Regen verlassen kann.

    Zu sehen ist der Unimog in einem Dokumentarfilm von Terra X mit dem Titel „Abenteuer Namibia“. Dieser wird am Sonntag, 21. Juni, 19.30 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Einfacher ist es, ihn jetzt schon in der Mediathek des ZDF unter

    https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/abenteuer-namibia-102.html

    zu betrachten. Auch wenn der Unimog nur in Minute 27:53 und 29:32 kurz zu sehen ist, so ist dieser Film es wert, ihn von Anfang an anzuschauen. Namibia ist ein Land voller Gegensätze mit extrem unterschiedlichen Landschaften und einer reichen Tierwelt, ein Diamant Afrikas.

    Michael Wessel

    Hier noch weitere Bilder von den Dreharbeiten. Auch das Team von Terra X war vom Unimog begeistert.

  • Vor 30 Jahren wurde der MB-trac 1800 vorgestellt

    Mercedes-Benz MB-trac 1800 Intercooler, Studioaufnahme. Der leistungsstärkste MB-trac debütiert 1990. Daimler
    Mercedes-Benz MB-trac 1800 intercooler, studio shot. The most powerful MB-trac debuted in 1990.

    Der Traum vieler Traktor-trac-Fans: MB-trac 1800

    Auf der Messe Nordagrar in Hannover wurde vom 13. bis 17. Juni 1990, also vor 30 Jahren, erstmals das Top-Modell der MB-trac-Baureihe, der MB-trac 1800, vorgestellt. Dank seines Sechszylinder-Motors OM 366 mit Ladelüftung bringt er stolze 180 PS auf den Acker, war damals ein Gigant unter den Ackerschleppern und ist noch heute der Traum vieler MB-trac-Fans. Dies sicher auch, da weniger als 200 dieser Top-Modelle hergestellt wurden und hier in Gaggenau die Produktion des MB-trac bekanntermaßen 1991 auslief. Heute wird ein gut erhaltener MB-trac 1800 über dem Neupreis gehandelt.

    Nach den Vorstellungen des Gaggenauer Gustav Krettenauer, wurde der technisch mit dem Unimog verwandte MB-trac ab 1967 entwickelt. Nach einer zwischenzeitlichen Einstellung des Projekts wurde das erste Modell, der MB-trac 65/70, im Jahr 1972 auf der Messe der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Frankfurt vorgestellt. Das Publikumsinteresse war so groß, dass Gaggenauer Werkschutzmitarbeiter angefordert werden mussten, um den Einlass zur Halle zu begrenzen. Noch auf der Messe wurden rund 350 Bestellungen aufgegeben.

    Die Nachfrage führte in den nächsten zwei Jahrzehnten zur Entwicklung einer großen Bandbreite unterschiedlicher MB-trac. Aber nicht ausreichende Gesamtstückzahlen führten 1987 zur zwangsweisen Zusammenarbeit mit dem Hauptwettbewerber Klöckner-Humboldt-Deutz mit dem Ziel einer gemeinsamen Entwicklung und eines gemeinsamen Vertriebs. Dieses Projekt war letztlich nicht erfolgreich und so lief 1991 der letzte MB-trac vom Gaggenauer Montageband.

    Im Unimog-Museum kann der letzte in Gaggenau gebaute MB-trac 1800 in der Sonderlackierung „Black Edition“ bewundert werden. Foto: Wessel

     

     

  • Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Karlsruhe für das Unimog-Museum

    Übergabe des Unimog 1300 L. Gerätewart Robin Doll und Abteilungskommandant Oliver Doll der Abteilung Stuperich, technischer Leiter des Unimog-Museums Karl-Josef Leib, Leiter der Kfz-Werkstatt der Branddirektion Reiner Weber, Abteilungsleiter Technik der Branddirektion Karlsruhe Oberbrandrat Andreas Telpl und Geschäftsführerin des Unimog-Museums Hildegard Knoop.

    Das Unimog-Museum freut sich über eine Dauerleihgabe eines Unimog-Tanklöschfahrzeugs der Feuerwehr Karlsruhe

    Ein voll ausgestattetes Tanklöschfahrzeug vom Typ TLF 8/18 auf einem Unimog 1300 L gehört ab sofort zum Bestand des Unimog-Museums in Gaggenau. Die Feuerwehr Karlsruhe mustert nach und nach die vorhandenen Unimog-Einsatzfahrzeuge aus, da die Notwendigkeit der extremen Geländetauglichkeit für Feuerwehrfahrzeuge durch die fortschreitende Erschließung der Wege in Karlsruhe nicht mehr gesehen wird.

    Während drei der vier Tanklöschfahrzeuge verkauft wurden, kam der Karlsruher Stadtrat dem Wunsch des Unimog-Museum e.V. nach und stellt nun das bei der Abteilung Stupferich stationierte Fahrzeug als Dauerleihgabe dem Verein kostenlos zur Verfügung.
    „Dieser besondere Unimog schließt eine Lücke im Bestand des Museums und reiht sich perfekt in die bereits vorhandenen Feuerwehr-Unimog ein,“ fasst Karl-Josef Leib, der technische Leiter des Museums, zusammen.
    Die Betreiber des Unimog-Museums haben große Pläne mit dem Fahrzeug. Einerseits sollen Feuerwehrgruppen in Trainings ihr Know-how prüfen und verbessern können. Andererseits wird es im erweiterten Unimog-Museum eine Ausstellungsinsel zum Thema „Unimog im Feuerwehreinsatz“ geben, auf der der U 1300 L präsentiert werden wird.
    Die Übergabe des Unimog erfolgte am 16. Juni 2020 durch den Abteilungsleiter Technik der Branddirektion Karlsruhe, Oberbrandrat Andreas Telpl. Er wurde vom Leiter der Kfz-Werkstatt der Branddirektion Reiner Weber begleitet sowie dem Abteilungskommandanten Oliver Doll und dem Gerätewart Robin Doll der Abteilung Stupferich.
    Auch wenn der Abschied von „ihrem“ Fahrzeug den Beteiligten sichtlich schwerfiel, sind sie mit der Entscheidung des Stadtrats sehr zufrieden, denn sie wissen, dass das 35 Jahre alte Tanklöschfahrzeug in gute und vor allem erfahrene Hände kommt und dass die vielen Einsätze und Geschichten rund um den Unimog im Museum gewürdigt und weitererzählt werden.

    Pressemeldung Unimog-Museum 16. Juni 2020

     

  • Wertvolle & unentbehrliche Helfer bei der Reparatur: Unimog- und MB-trac-Werkstatthandbücher

    Bereits in den 1950er Jahren bot der Unimog-Kundendienst erste Werkstatthandbücher in deutsch, englisch, französisch und spanisch an. Sie setzten Grundkenntnisse der Kraftfahrzeugtechnik voraus und waren aus Kostengründen noch sparsam bebildert. Ab Anfang der 1960er Jahre wurden alle wesentlichen Reparaturschritte sehr anschaulich illustriert, was die Seitenzahl vervielfachte. Bald reichte ein Kunststoff-Ringbinder nicht mehr aus. Das Werkstatthandbuch Unimog 403, 406, 413, 416, 417 mit seinen 2.340 Seiten füllte bald zwei überbreite Ordner aus.

    Endkunden wurden anfangs nur in Ausnahmefällen mit Werkstatthandbüchern beliefert. Für alle nicht mehr in Serie befindlichen Unimog und die bereits ausgelaufenen MB-trac übergab  dann aber der Produktbereich Unimog 1993 die Versorgung mit technischer Literatur an Buch&Bild – Kunden inbegriffen.

    Längst vergriffene Literatur wurde wieder aufgelegt.  Online können heute Vertriebspartner und Kunden aus einem umfangreichen Programm wählen. Mit dabei sind beispielsweise in deutscher Sprache die Handbücher 25 & 32 PS, 421-411, 404, 424/425, 435 und das bereits erwähnte für 403, 406, 413, 416, 417. Für die MB-trac gibt es die Handbücher 440, 440-441, 442-443.

    Und hier geht es zum Shop: www.buchundbild.de – in der linken Spalte sind oben die deutschsprachigen Werkstatthandbücher zu finden. Fremdsprachliche Literatur folgt ab der Seitenmitte.

    Michael Wessel

    Juni 2020

     

  • Mercedes-Benz Teileinformationssystem – das richtige Ersatzteil für Unimog oder MBtrac finden

    +++ Aktuelle Information zum Mercedes-Benz Teileinformationssystem +++

    Es ist eines der Highlight für eine Mitgliedschaft im Unimog-Club Gaggenau: der kostenlose Zugang zum Elektronischen Mercedes-Benz Teileinformationssystem.

    Elektronisches Mercedes-Benz Teileinformationssystem TIS – schnell und sicher an die richtigen Ersatzteile

    Erst wenn die richtigen Teile komplett vorliegen, kann der Service am Unimog beginnen. Das TIS unterstützt optimal bei der Bestimmung des Teilevolumens. Mit modernen Such- und Navigationsfunktionen stellen Sie dabei in kürzester Zeit die benötigten Ersatzteile zusammen. Sie speichern das Teilevolumen in Einkaufslisten, die man in TIS erstellen kann. Dabei können Sie beliebig viele Listen anlegen und parallel verwalten. Der Inhalt der Einkaufslisten lässt sich bequem in kaufmännische EDV-Systeme übernehmen.

    TIS beinhaltet Ersatzteile der Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach Mercedes-Benz Fahrzeuge ab Baujahr 1946 und Fahrzeugdatenkarten ab Baujahr 1978.

    • ca. 600.000 Ersatzteile
    • ca. 30 Mio. Fahrzeugdatenkarten
    • ca. 13.000 verschiedene Baumuster
    • mehr als 21.000 Sonderausstattungen
    • über 140.000 Sonderausstattungsvarianten

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Infos zu TIS und zu weiteren Angebote für UCG-Club-Mitglieder finden Sie hier.

    Anleitung: Schritt für Schritt zum Teileinformationssystem

    Zugangsdaten

    Zunächst in die Mercedes-Benz Club-Lounge unter https://clublounge.mb-lounge.com/ einloggen mit der Mercedes-Benz ClubCard-ID: Die ID startet mit „UCG“ und hat danach sechs Ziffern. Passwort vergessen? Dann „Passwort anfordern“-Funktion nutzen.

    Nach erfolgreicher Anmeldung erscheinen die Reiter „Mercedes-Benz Classic Teilesuche“ und „Teileinformation“.

    Unter „Teileinformation“ kann man sich nun registrieren – dort stehen dann später die Zugangsdaten für TIS.


    Erstanmeldung und Spracheinstellung

    Nach ca. 10 Werktagen kommen per Mail die Zugangsdaten. Nun kann man sich in TIS einloggen unter https://aftersales.daimler.com/

    Zunächst muss noch das Passwort geändert werden. Danach ganz wichtig, die Sprache unter https://gems.daimler.com/dwiw/index.jsf von „englisch“ in „deutsch“ ändern. Nach der Sprach-Änderung einfach nochmals neu einloggen.


    Ersatzteilsuche für Unimog und MBtrac

    Nun kann die Suche nach der richtigen Mercedes-Benz Bremsscheibe für den Unimog oder MBtrac losgehen. Für den Unimog stehen u.a. die Baureihen U 403, U 404, U 405, U 406, U 407, U 408, U 413, U 416, U 417, U 421, U 424, U 425, U 426, U 431, U 435, U 436, U 437 und U 20 zur Verfügung. Beim MBtrac sind es die Baureihen 440, 441 und 442.

     

    Tipp: Es gibt online mittlerweile Autoteile-Preisvergleichsportale wie DAPARTO: Ersatzteilnummer eingeben, suchen, Angebote miteinander vergleichen und sparen.  Dank der angeschlossenen Onlineshops kann man das Mercedes-Benz Ersatzteil direkt bestellen. Egal ob Identteil, Nachbauteil, Originalteil oder geprüftes Gebrauchtteil, alle bei DAPARTO angebotenen Ersatz- und Zubehörteile kommen von bekannten Herstellern wie Mercedes-Benz und Erstausrüstern.

    TIS-Zugang nur 12 Monate gültig/Erneuerung frühzeitig in ClubLounge beantragen

    Wichtig für bisherige TIS-Nutzer des UCG: Bitte achten Sie, dass die Zugangsdaten nur 12 Monate gültig sind und eine Verlängerung um weitere 12 Monate kostenlos wieder beantragt werden muss.

    Somit kann es in der nächsten Zeit (abhängig von Ihrer Erstregistrierung in 2019) beim Einloggen über die Club-Lounge und Aufruf von TIS zu einem Warnhinweis “Zugang ist nach 12 Monaten abgelaufen, Verlängerung beantragen” kommen. Bitte folgen Sie dann einfach den Anweisungen des Systems, um Ihren Account zu verlängern. Innerhalb von ca. 5 Werktagen wird der Zugang dann wieder frei geschaltet.

    Weitere Fragen rund um TIS/EPC werden in unserem Forum beantwortet.

  • Vor 30 und 40 Jahren: Topmodelle des Mercedes-Benz MB-trac feiern Premiere

     

    Der 132 kW (180 PS) starke Mercedes-Benz MB-trac 1800 Intercooler wird auf der Fachmesse Nordagrar präsentiert, die vom 13. bis 17. Juni 1990 in Hannover stattfindet. Dieses neue Spitzenmodell schließt vor 30 Jahren die Entwicklung des legendären Systemschleppers der Stuttgarter Marke ab. Der MB-trac 1800 Intercooler basiert auf dem seit 1987 gebauten MB-trac 1600 turbo mit einer Leistung von 115 kW (156 PS). Insbesondere die Ausstattung des 6-Liter-Sechszylindermotors OM 366 LA mit Ladeluftkühler sorgt für das Leistungsplus, das den 1800 Intercooler zu einem Giganten unter den Ackerschleppern seiner Zeit macht.

    Zehn Jahre vor der Premiere des 1800 Intercooler hat Mercedes-Benz den MB-trac 1500 als damaliges Topmodell der Traktoren mit dem Stern vorgestellt. Er debütiert vor 40 Jahren auf der DLG-Ausstellung in Hannover vom 12. bis 18. September 1980. Sein Sechszylindermotor OM 352 H leistet 110 kW (150 PS). Damals heißt es in der Mercedes-Benz Pressemitteilung: „Der Schlepper zieht auch bei steigender Anforderung kraftvoll durch, so wenn beim Pflügen stellenweise schwere oder nasse Böden auftreten oder bei Arbeiten am Hang. Zugkraftunterbrechungen durch Schaltvorgänge werden weitgehend vermieden. Das eng abgestufte Getriebe mit zwölf Vorwärts- und zwölf Rückwärtsgängen erlaubt die genaue Anpassung der Geschwindigkeiten an den Arbeitsvorgang.“

    Vielseitiger Vetter des Unimog

    Die MB-trac 1500 und 1800 Intercooler gehören zur 1976 eingeführten schweren Klasse (Baureihen 442 und 443) der Mercedes-Benz Systemtraktoren. Außerdem gibt es Typen der leichten (seit 1972, Baureihe 440) und mittleren Klasse (seit 1982, Baureihe 441). So umfasst das komplett überarbeitete Programm des MB-trac im Jahr 1987 acht Typen vom MB-trac 700 (50 kW / 68 PS) bis zum 1600 turbo (115 kW / 156 PS), die einen sehr großen Bereich der Anwendungen in Landwirtschaft und Kommunaldienst abdecken, aber auch im Forst und auf dem Bau erfolgreich sind. Durch dieses Einsatzprogramm ergänzt der MB-trac die erfolgreichen Unimog-Modelle, mit denen er technisch auch eng verwandt ist. Während der Unimog die Landwirte mit extremer Geländegängigkeit und hohen Transportgeschwindigkeiten auf der Straße überzeugt, bietet der Traktor größere Leistungen als Geräteträger und Zugfahrzeug auf dem Acker.

    Viele Landwirte kennen und schätzen den Unimog seit 1949 als vielseitigen Helfer. Die Stärken des Universal-Motor-Geräts überträgt der MB-trac 1972 in den Bereich der dezidierten Ackerschlepper. Im Gegensatz zu konventionellen Traktoren seiner Zeit bietet er serienmäßigen Allradantrieb, vier gleich große Räder, mittige Fahrerkabine, leistungsfähige Regelhydraulik hinten und vorn sowie drei Anbauräume (Front, Aufbau und Heck) für Geräte aller Art. Statt der üblichen Blockbauweise hat der MB-trac einen robusten Leiterrahmen. Die gefederte Vorderachse und die gefederte, umfassend ausgestattete Kabine sorgen für hohen Komfort. Die hintere Starrachse bietet Stabilität auch bei schweren Arbeiten auf dem Feld.

    MB-trac und Unimog sind nicht nur durch die Verwendung zahlreicher gleicher Komponenten verwandt und werden im damaligen Werk Gaggenau auf demselben Band montiert. Sie lassen sich auch in vielen Betrieben vom großen Bauernhof oder Lohnbetrieb bis zum Bauunternehmen sinnvoll gemeinsam einsetzen. Das hat Vorteile beispielsweise beim Service, wie eine Mercedes-Benz Pressemitteilung über „Wirtschaftliche Arbeitsmaschinen für den Bau“ aus dem Jahr 1980 betont. Dort heißt es: „Eine weitgehende Einheitlichkeit der Aggregate von Unimog und MB-trac ergibt optimale Service- und Reparaturmöglichkeiten im Rahmen eines engmaschigen Kundendienst- und Servicenetzes.“

    Kontinuierliche Innovation

    Die Geschichte des innovativen Traktors beginnt 1967. Unter der Leitung von Gustav Krettenauer wird der technisch mit dem Unimog verwandte MB-trac im Daimler-Benz Werk Gaggenau entwickelt. 1972 hat auf der DLG-Ausstellung in Hannover der Prototyp des MB-trac 65/70 als erstes Modell Premiere. Mit seinem Konzept als besonders vielseitige Arbeitsmaschine auch für große Betriebe und hohem Komfort begeistert der Traktor die Kunden. Noch auf der Messe werden rund 350 Bestellungen aufgegeben.

    Mercedes-Benz entwickelt den MB-trac in der knapp 20 Jahre dauernden Produktionszeit kontinuierlich weiter. Dazu erfolgen 1979 auch Dauererprobungen im realen Einsatz in Kooperation mit Landwirten aus dem Raum Boxberg (Baden). Der Traktor bleibt aber wichtigen Grundprinzipien über alle Baureihen, Leistungsbereiche und Entwicklungsstufen hinweg treu: Das Eigengewicht des MB-trac wird beispielsweise zu rund 60 Prozent von der Vorderachse und rund 40 Prozent von der Hinterachse getragen. Mit schweren Anbaugeräten im Heck oder beim Pflügen sorgt das für eine nahezu perfekte Balance mit je rund 50 Prozent Belastung beider Achsen.

    Diesen Vorteil kann der Traktor überzeugend ausspielen. Denn Sitz, Lenkrad, Armaturen und Pedale lassen sich im Fahrerhaus um mehr als 180 Grad drehen. So ist der MB-trac auch in umgekehrter Fahrtrichtung mit der starren Hinterachse voraus voll einsatzfähig. Die 1987 von der damaligen Daimler-Benz AG gemeinsam mit Klöckner-Humboldt-Deutz gegründete Trac-Technic-Vertriebsgesellschaft stellt diese Vorzüge 1990 in einem Werbefilm am Beispiel des MB-trac 1800 Intercooler vor. Dort heißt es: „In Verbindung mit dem vollsynchronisierten Wendegetriebe und der unübertroffenen Drehsitzeinrichtung wird der MB-trac damit zur wirtschaftlichen Selbstfahreralternative.“

    MB-trac 1800 Intercooler „Black Edition“ im Museum

    Der letzte von 190 gebauten MB-trac 1800 Intercooler in der Ausführung „Black Edition“ mit Sonderlackierung Schwarzmetallic gehört zur Dauerausstellung des Unimog-Museums in Gaggenau. Die Leihgabe der Daimler AG ist seit der Eröffnung des Museums im Jahr 2006 zusammen mit einem frühen MB-trac zu sehen. Das Unimog-Museum zeigt derzeit die Sonderausstellung „Der Unimog im Gebirge“.

    Insgesamt entstehen lediglich 190 Exemplare des Superschleppers seiner Epoche bis zum Ende der MB-trac-Produktion im Dezember 1991. Das macht den 1800 Intercooler heute zum besonders gesuchten Klassiker in der starken Szene der Traktor-Sammler. Wer keinen hat, kann im Kleinen im Unimog-Museum fündig werden. Denn den MB-trac 1800 Intercooler können die Besucher in Gaggenau nicht nur in der Ausstellung erleben, sondern auch kaufen – als Modell im Maßstab 1:32.

  • Mit dem Unimog zum Concours d’Elégance et Automobile nach Monte-Carlo

    Erstveröffentlichung und Quelle: Technik-Museum Sinsheim und Speyer, 12/2019

    Aufgrund des digitale Wandels gehen viele auf Online-Casinos wie Online Casino Österreich oder spielen Mr Bet Slot Spiele. Die reale Welt hat aber immer noch spannende Geschichten zu erzählen – beispielsweise die des Unimog vor dem berühmtesten Casino – in Monaco:

    Der blaue Mercedes Benz 680 S Baujahr 1928 vom Technik Museum Sinsheim wurde zu dem exklusiven Concous d’Elégance et Automobile á Monte-Carlo Ende Juni 2019 geladen. Da Anke und Markus, zwei weitere Museumsmitglieder, mit ihren Fahrzeugen ebenfalls an dieser einmaligen Veranstaltung teilnehmen durften, konnten wir uns schnell auf einen gemeinsamen Transport verständigen. Nur: Drei Autos auf einem geschlossenen LKW schauen komisch aus – ausgelegt ist solcher doch für vier Fahrzeuge … und mit den Kompressorwagen in Monaco rumfahren bei dem unglaublichen Verkehrsaufkommen? Nein Danke! Also was nun? Ein kleines, wendiges Fahrzeug für Gepäck und Passagiere wäre ideal. Viel Platz war auf dem LKW nicht mehr, da die großen Mercedes sperrig sind. Der kleine, schnuckelig, originale Mercedes Unimog Typ 401 von 1953 passte noch rückwärts drauf: mit abgeklappter Frontscheibe und abgebauten Seitenteilen. Gesagt, getan!

    Am 24. Juni 2019 startete der Transport vom Technik Museum Sinsheim nach Monaco. Die Monegassen und der Veranstalter staunten nicht schlecht, als dort die Klappe des LKWs geöffnet wurde: Was ist denn das? Ein Unimog-Haustier auf „unserem“ Concours d’Elégance? So etwas wurde doch nicht eingeladen! Nein, geladen war der Unimog nicht, aber irgendeine Verwendung würde sich schon finden… Keine halbe Stunde später kam sein erster großer Auftritt: Die Concours-Fahrzeuge wurden am Tennisclub von Monaco entladen und sollten auf eigener Achse ohne Stadtplan, Wegbeschreibung oder Vorausfahrzeug direkt vor das Casino in Monte-Carlo fahren. Zum Glück kennt sich unser Museumsmitglied Niklas hervorragend in Monaco aus. Ab ging die Post: Der Unimog voraus, dahinter der Mercedes 28/95 Phaeton, gefolgt vom Mercedes 680 S und dem Mercedes SSK im Schlepptau einmal quer durch Monaco… Die monegassische Polizei musste zweimal hinschauen, als diese Kolonne um den Kreisverkehr kam – sie haben kurz die Richtung gewiesen, dann ging es weiter durch die Häuserschlucht von Monaco. Nein, ja nicht in den Tunnel! Vorher links ab zum Casino, das wir nach kurzer Fahrt ohne Ampel erreicht haben. Geschafft!

    Doch wohin mit dem Unimog? Er durfte natürlich nicht mit auf das abgesperrte Concours-Gelände. Zum Glück gab es Parkplätze direkt vor dem Hotel. Schnell hatten wir dort eine Parklücke gefunden. Der Hotel-Page wollte uns sofort wegjagen: „Please move the car“ Wie?? Unser Unimog darf hier nicht stehen? Wir sind doch Hotelgäste! Naja, es gibt immer eine Lösung – schließlich parken die Pagen ja die Autos für die Hotelgäste: Der völlig fassungslose Blick des Hotelangestellten, als er den Unimogschlüssel in die Hand gedrückt bekommen hat, war unbeschreiblich!!! Auf einmal war es überhaupt kein Problem, dass der Unimog direkt vor dem Casino und dem Hotel zwischen den großen Limousinen der Gäste geparkt war. Endlich konnten wir uns eine kühle Erfrischung gönnen. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass es die heißesten Tage seit 50 Jahren in Monaco mit über 40° C im Schatten waren und keine Getränke weit und breit….

    Der nächste Tag startete mit einer Tour der Concours-Fahrzeuge durch die Berge auf den Spuren der klassischen Rallye Monte-Carlo rund um Monaco. Bei den tropischen Temperaturen haben wir uns dazu entschieden, den Unimog in die Tiefgarage zu stellen und auch die beiden Mercedes 28/95 sowie den S-Wagen stehen zu lassen. Völlig entspannt sind wir mit einem modernen Auto zur Mittagsrast gefahren.

    Die nächsten Tage waren prall gefüllt mit Concours Veranstaltungen, Jury- und Presseterminen, Fahrzeugpräsentationen und sehr schönen Abendveranstaltungen.

    Am Sonntag stand das Highlight auf dem Programm: Ein Corso aller 50 einzigartigen Fahrzeuge, die für den Concours ausgewählt waren, zum Empfang im Fürstenpalast von Monaco! Eskortiert von Polizeimotorrädern durften immer zehn Autos unter Missachtung jeglicher Verkehrsregeln direkt vom Casino hoch zum Fürstenpalast fahren. In dieser traumhaft schönen Umgebung wurden die Fahrzeuge aufgereiht zu der mit Spannung erwarteten Prämierung des jeweils klassenbesten Fahrzeuges. Die Hausherrin, Fürstin Charlene von Monaco, übergab die Preise persönlich und entschuldigte Fürst Albert, der im Ausland weilte.

    In der Kategorie Plein Soleil gewann Anke mit dem Mercedes 28/95 Phaeton, Baujahr 1914 den 1. Preis. In der Kategorie Dans le Vent ging der 1. Preis an Markus mit seinem Mercedes SSK Baujahr 1929! Was für eine gigantische Quote: Wir sind mit 3 ½ Fahrzeugen angereist und waren mit 2 davon Klassensieger! Leider ging unser Mercedes S-Wagen leer aus… und unser Unimog durfte nicht einmal mit zur Prämierung…

    Viel zu schnell gingen diese herrlichen Tage zu Ende. Am Hotel erwartete uns endlich wieder unser Unimog! Wir parkten unsere drei Concours-Autos direkt vor dem Gasthaus, um unser Gepäck zu holen und standen sogleich vor der nächsten Herausforderung: Wie sollen wir das umfangreiche Gepäck von 6 Personen zum Verladeparkplatz und dem LKW bringen?

    Die Pagen waren fassungslos, als wir vorschlugen, alles Gepäck auf die Pritsche des Unimog zu laden! Vollgepackt bis oben hin sind wir dann – wie bei unserer Ankunft – in Kolonne quer durch Monaco mit dem Unimog als Vorausfahrzeug bis zum Monte-Carlo-County-Club gefahren. Nein, so eine Karawane sahen die Monegassen noch nie! Egal ob als Lotse oder als Lastesel: Zum Glück hatten wir unseren Unimog dabei! Ohne das treue „Haustier“ wären wir schon aufgeschmissen gewesen…

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