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406 Radgewichte?!

Verfasst: 16.05.2013, 16:07
von mopedmann
Hallo zusammen,

ich hätte gerne an meinem U 406 bisschen mehr LAst auf der Hinterachse.
Die Reifen mit Wasser zu füllen begeistert mich noch nicht so recht. Die Felge wird angegriffen, das Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten kann ich gar nicht einschätzen und zwischen Arbeit und Sonntags jedes mal andere Reifen aufzuziehen erquickt mich auch nicht so recht ;)

Also meine Frage gibt es Radgewichte oder Achsgewichte für nen 406 mit Scheibenbremse ?
Oder hat jemand eine andere Idee?

Schonmal Danke für die Hilfe :)

MFG Peter

Re: 406 Radgewichte?!

Verfasst: 16.05.2013, 20:13
von winni406
Hallo Peter,

Radgewichte machen beim Unimog aus meiner Sicht keinen Sinn. Es gibt ja genügend andere Möglichkeiten zur Einsatzgerechten Ballastierung. Endweder ein Gewicht in den Unterlenkern des HKH, ein Ballastgewicht auf der Pritsche oder einen Tragrahmen an den Anbaubeschlägen zur Aufnahme von Gewichtsplatten.
Letzteres sieht man oft bei Kommunal - Fahrzeugen mit Mähwerken in der Front.

Die wassergefüllten Hinterräder sind eine so entgültige Lösung die dem Multifunktionalen Unimog nicht gerecht wird. In dem einen Fall mögen sie die Traktion verbessern und beim nächsten Einsatz mindern sie die Zuladung.

In der BDA sind Frontgewichte zum einhängen in die Stoßstange erwähnt aber zum Ballastieren der Hinterachse habe ich noch keine Hinweise gefunden ( oder nicht beachtet ).

Für welchen Einsatz brauchst du den mehr gewicht auf der Hinterachse?

Mfg Winni

Re: 406 Radgewichte?!

Verfasst: 16.05.2013, 21:44
von Moggälä
Hallo Peter,

Wasserfüllung der Räder ist bei konventionellen Traktoren machbar/üblich/sinnvoll. Bei'm voll gefederten Unimog wäre das ein Schuß in's Knie.
Wie von Winnie geschrieben die Gewichte für die Stoßstange (z.B. von EAG's), Gewicht in den HKH oder die Lösung von Schmidt für die Anbauböcke hinten.

mfG
Axel

Re: 406 Radgewichte?!

Verfasst: 16.05.2013, 22:35
von ammermog
Abend,
Im Tabellenbuch werden zum Pflügen Düngersäcke auf der Ladefläche empfohlen :wink:
Alternativ setzt ich für Frontladerarbeiten einen Betonklotz im Hkh ein, evtl. in Ergänzung mit Stahlklotz auf der Kipperspinne.
Mfg
Lukas

Re: 406 Radgewichte?!

Verfasst: 17.05.2013, 01:09
von Helmut Schmitz
Hallo
bei einem traditionellen Ackerschlepper macht es keinen großen Unterschied im Fahrverhalten, da alles zu den ungefederten Massen zählt.
Bei "schnellfahrenden" Fahrzeuge sollten die ungefederten Massen klein gehalten werden. Das zerrt alles an den Radlagern und Stoßdämpfern und macht das Fahrzeug schlechter bis unkontrollierbar.

Re: 406 Radgewichte?!

Verfasst: 19.05.2013, 14:03
von mopedmann
Danke für die Hinweise,
es geht Hauptsächlich um Rückearbeiten im Wald, Momentan habe ich einen 500kg Basaltklotz auf der Ladefläche.:) Nur liegt hier der Schwerpunkt einfach zu hoch und durch die Federung schwingt alles zu viel mit. Deswegen hatte ich an ein tiefer liegendes Gewicht gedacht, wie zum Beispiel Radgewichte, da ich hier einfach das Gewicht unter der Federung habe.
Ich werde der Idee mit den Anbauböcken aufjeden Fall mal nachgehen.
Danke

Re: 406 Radgewichte?!

Verfasst: 21.05.2013, 13:23
von Schienenmog
Hallo Peter,

auch wenn ich Dir nicht direkt weiterhelfen kann, so sind mir einige Fahrzeuge (allerdings nicht auf Unimogbasis) bekannt, die Radgewichte besitzen . . . hänge mal einige Fotos an.

Bei der Firma Nova & Hessenatie Stevedoring N.V. (NHS) im Hafen von Antwerpen wurde für einige Jahre leihweise ein 2-Wege-Fahrzeug vom Typ Uca-Trac RB 14 mit der Nr. 004 eingesetzt. Die Abholung der mit Stahlprodukten (Profile, Spundwände, Röhren, Drahtrollen) beladenen Wagen erfolgte im SNCB-Übergabebahnhof, anschließend fand die Verteilung der Wagen in die Umschlaghallen und auf die Kaianlagen statt.
Das Foto wurde am 28.02.2003 im Bereich der Kaianlage unterhalb eines Hafenkranes aufgenommen.

Bei der Firma Antwerp Gas Terminal N.V. in Kallo werden Flüssiggase umgeschlagen, die Anlieferung geschieht mittels Schiff, der Weitertransport erfolgt auf der Schiene, Straße oder per Pipeline. Zum Verschub der Kesselwagen setzt man zwei 2-Wege-Fahrzeuge ein, der WF-Trac der Firma UCA soll hier vorgestellt werden.
Das Fahrzeug erinnert an einen MB-Trac und besitzt ein Fahrgestell des Herstellers Werner & Co aus Trier (Typ WFT 900), UCA hat daraus im Jahr 1996 ein 14 Tonnen schweres Gerät gemacht (Typ UCA-Trac 140). UCA hat seinen Sitz in Antwerpen-Merksem.
Die beiden Fotos wurden an einem kalten 08.02.2005 im Betriebsgelände aufgenommen.

Weitere Infos über die Firma UCA gibt es unter http://www.uca.be

Gruß von Michael