411-Anhänger Selbstbau/Umbau

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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411-Anhänger Selbstbau/Umbau

Beitragvon stephan » 27.09.2002, 11:01

Hallo Leute

Ich suche eine Lösung, um einen für mich passenden Anhänger für den Holztransport hinter den 411 zu hängen, und das ganze halbwegs konform zur Strassenverkehrsordnung.

Ich will Meterholz aus dem Wald transportieren.
Ein PKW-Anhänger scheidet aus wg. zu geringer Bodenfreiheit und ein handelsüblicher BW-Anhänger ist mir von der Ladekante zu hoch.

Die Idee ist es, einen auflaufgebremsten BW-Anhänger zu nehmen, den Aufbau wegzuwerfen und einen eigenen Aufbau tief zwischen die Räder (ich brauche nur einen Meter Breite) zu setzten. Hat das schon mal jemand gemacht?
Wie sieht das mit Tüv und Zulassung aus? Miéin Mog ist landwirtschaftlich zugelassen Ich würde zur Not auch einen 25kkm/h
Landwirschaftsanhänger akzeptieren, Ohne Begrenzung wäre aber besser.. Aber da brauche ich dann auch eine Bescheinungung vom Tüv, oder?

Bisher ist alles noch Theorie, aber ich frage lieber mal vorher. Vielleicht hat jemnand Praxiserfahrung.

Gruß
stephan
Stephan Kaufmann
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411-Anhänger Selbstbau/Umbau

Beitragvon stephan » 27.09.2002, 11:01

Hallo Leute

Ich suche eine Lösung, um einen für mich passenden Anhänger für den Holztransport hinter den 411 zu hängen, und das ganze halbwegs konform zur Strassenverkehrsordnung.

Ich will Meterholz aus dem Wald transportieren.
Ein PKW-Anhänger scheidet aus wg. zu geringer Bodenfreiheit und ein handelsüblicher BW-Anhänger ist mir von der Ladekante zu hoch.

Die Idee ist es, einen auflaufgebremsten BW-Anhänger zu nehmen, den Aufbau wegzuwerfen und einen eigenen Aufbau tief zwischen die Räder (ich brauche nur einen Meter Breite) zu setzten. Hat das schon mal jemand gemacht?
Wie sieht das mit Tüv und Zulassung aus? Miéin Mog ist landwirtschaftlich zugelassen Ich würde zur Not auch einen 25kkm/h
Landwirschaftsanhänger akzeptieren, Ohne Begrenzung wäre aber besser.. Aber da brauche ich dann auch eine Bescheinungung vom Tüv, oder?

Bisher ist alles noch Theorie, aber ich frage lieber mal vorher. Vielleicht hat jemnand Praxiserfahrung.

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Beitragvon WernerRoden » 27.09.2002, 11:49

Hallo Stephan,

frag am Besten die Leute die dir deinen Umbau spaeter auch abnehmen (sollen) - sprich ghe zum TUEV und trag dem Inschenoer deine Umbauplaene vor. Der wird dir dann schon sagen koennen in welchem Rahmen was zulassungsfaehig ist.

So long, Werner
www.eifelbaer.de.vu
Die Panamerikana mit dem Mog
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Beitragvon Christian_Dragosits » 27.09.2002, 11:53

Jeep-Anhänger zu klein? Gibts bei den bekannten Militärfahrzeug-Händlern

Gruß Christian
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Beitragvon Andreas_Bucher » 27.09.2002, 13:07

Hallo,

also, wenn der mog landwirtschaflich zugelassen ist, würde ich nicht lange herummachen: einfach irgendwas passendes als anhänger zusammenschweißen ! wichtig ist nur: ungebremstes gewicht nicht
wesentlich überschreiten oder gut funktionierende bremse einbauen !
(auflaufbremse oder druckluft). würde ich immer empfehlen, schont das linke bein (und dem mog!) bei gefällstrecken.
möglichst eine beleuchtung mit blinker dran (am einfachsten so eine abnehmbare anlage mit kabel kaufen, dann kann der hänger auch mal unbeaufstichtigt abgestellt werden - oder beim arbeiten kann die anlage ab, um sie nicht zu versauen. die beleuchtung ist zwar nicht pflicht, aber es verhindert, daß die grünen \"kollegen\" aufmerksam werden. duplikat des mog-nummernschildes hinten mit dranmachen (gibt\'s auch in den lampenträger integriert). 25km/h schilder dranmachen. alles stabil verschweißen, keinen pfusch bauen !
es sollte einfach alles solide aussehen, dann fällt\'s am wenigsten auf. ziehen darfst du mit einem landw. mog sowieso alles, was man gewichtsmäßig anhängen kann und zum arbeiten benötigt wird.

die 25 km/h als limit würde ich der ständigen TÜVerei und der einzelabnahme eines selbstgebauten hängers vorziehen, zumal der mog voll beladen eh\' nicht viel mehr hergibt ... und wenn du mal 35 fähst, wird das auch keinen stören. denke daran: du mußt die fuhre auch wieder bremsen, also lieber mal langsamer !

Andreas
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Beitragvon Thomas_Mattusch » 27.09.2002, 20:41

Hallo Stephan!

schau mal bei mir auf die Homepage, ich habe einen kleinen 1-achsigen Hänger, der auch schon zum Holzfahren eingesetzt wurde. Die Basis war ein alter Odelwagen, dessen Fass einfach verschrottet wurde, vorne und hinten wurden senkrechte Rohre angeschweißt, um Rungen einzustecken. Die Pritsche baute ich später noch drauf und mittlerweile habe ich sogar eine Zulassung als normalen Hänger mit schwarzer Nummer. Gebremst wird nur mit dem Mog, da der \"Siebrazug\" zu kurz ist.
So ein Gefährt ist halt günstig zu bekommen und ist vor allen Dingen sehr niedrig.
Vielleicht trenne ich mich nächstes Jahr davon, weil ich mittlerweile einen kleinen 2-achsigen Kipper aufgetrieben habe.

Gruß Thomas / Regensburg

http://tmattusch.bei.t-online.de
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Beitragvon HorstWege » 27.09.2002, 22:26

Hallo Stephan
Ich bin gerade dabei und baue mir einen Tandemanhänger aus 2 1t
BW-Anhängern.Er bekommt einen Prittschenaufbau von 2 X 3 m mit
Hydraulig als 3 Seitenkipper von einem kleinen LKW.Man nimt von den beiden Anhängerngestellen nur die vorderen Teile.Von einem
1,55m und von dem anderen 1m und schweißt sie an den Schnittstellen
zusammen.Die beiden Achsen sind dann genau in der Mitte des 2,55m
langen Fahrgestells.An das lange Ende kommt die Deichsel und hinten hat man 0,45 m Überstand als Gewichtausgleich für die Deichsel.
Aus dem langem Abschnitt schneidet man sich einen Keil um die
unterschiedliche Höhe der Schnittstelle aus zugleichen.Das ganse
etwas verstärken und die Aufnahmen für die Gummipuffer vom
langem Ende abtrennen und an das Hintere anschweißen.
Noch Fragen ? Schreibt mir.
MFG Horst
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Beitragvon stephan » 29.09.2002, 15:46

Danke für die Info\'s.

Aber wie sieht das rechtlich aus? Solange alles Gut geht, iist das sicher kein Problem, aber was passiert, wenn was passiert. Ich glaube einfach nicht, dass man in unsererm reglementierten Staat :casstet: einfach einen Anhänger selber bauen kann, auch nicht landwirtschaftlich und damit so einfach auf die Strasse darf. Oder sehe ich das falsch?

Stephan
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Beitragvon Thomas_Mattusch » 29.09.2002, 18:45

Hallo Stephan,

Du hast recht, einfach einen Hänger bauen und ab damit geht vielleicht gut, solange nichts passiert.
Für den Selbstbau benötigst du zumindest eine Achse mit Typenschild und die Deichsel muß (glaube ich) zugelassen sein.
Den Rest kannst Du selber machen, wobei zur Erteilung einer Betriebserlaubnis (auch für landwirtschaftliche Hänger notwendig) der TÜV die Nutzlast bestimmt.
Wie gesagt, kauf Dir lieber einen vorhanden Rahmen mit Achse und Bremse, bau den Rest selber und und sprich eventuell vorher mit dem TÜV, was notwendig ist.
Ich hab, wie bereits geschrieben, die Zulassung ohne große Probleme bekommen und bin natürlich dadurch auch versichert, wenn was passieren sollte!

Gruß Thomas / Regensburg


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Beitragvon HorstWege » 30.09.2002, 01:09

Hallo Stephan und Thomas
Sebstverständlich darf man einen Anhänger selber bauen, auch für die
Straße.Es müssen natürlich auch Regeln und Vorschriften eingehalten werden.Die Achse(n) müssen nicht nur ein Typenschild haben, sondern auch mit der Zugdeichsel und Bremse zusammen eine Typprüfung haben (man darf und kann sie auch schlecht selber bauen) Das Zul. Ges. Gew. und die Nutzlast ergeben sich aus der Traglast der Achse(n) und des Lergewichts des Anhängers.
Auflaufgebremste Anhänger dürfen,wenn sie über 20 kmh laufen sollen das Zul. Ges. Gew. von 3,5 t nicht überschreiten.
Es gibt noch sehr viele Vorschriften die eingehalten werden müssen
in bezug auf Beleuchtung Unterfahrschutz usw.
Natürlich wird so ein Eigenbau nur als Einzelabnahme vom TÜV
abgenommen,man darf ihn natürlich nicht in Serie bauen.
Als Hersteller wird dann dein Nahme im Brief eingetragen.
Noch was zu den Schweißarbeiten,es ist sehr hilfreich bei der Tüvabnahme wenn man jemanden mit einer Schweißprüfung
vorweisen kann.

MFG. Horst
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