Achsfeder Länge bzw. Federrate

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

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Achsfeder Länge bzw. Federrate

Beitragvon alumog » 23.03.2020, 22:41

Hallo Zusammen,

Mein Rahmen hängt um ca. 30 mm vorne, fahreseitig. Die Messung bezieht sich auf die Länge von ebenem Betonboden bis zum Federkonsole am Rahmen. Es ist optisch auch gut erkennbar, sonnst wäre ich nicht darauf gekommen, dass etwas im wahrsten Sinne schief läuft. Am nackten Rahmen erkennt man es nicht, aber wenn der Doppelkabiene aufgesetzt ist, erkennt man es deutlich.

Nachdem ich die Achsen überholt habe, habe ich aus den Altfeder-Sammelsurium zwei Vorderachsfeder herausgesucht, welche die gleiche Höhe hatten. Ich habe gehofft, dass damit die Sache erledigt ist. Dem ist aber nicht so.

Entweder sind die Federraten ungleich bei den tonnenförmigen Federn, oder mein Rahmen ist verzogen bzw. verdrillt. Das wäre natürlich ober Übel.

Hat jemand das gleiche Problem mal gehabt?
Ich kann die Federn untereinander tauschen, oder gleich zwei neue besorgen.
Wo gibt es welche und was kostet der Spass?

Für euere Expertiesen danke ich und verbleibe mit besten Grüßen:

Zsolt
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Re: Achsfeder Länge bzw. Federrate

Beitragvon kinzigsegler » 24.03.2020, 10:12

Hallo Zsolt,

Du hast hoffentlich nicht nur auf die gleiche Höhe geachtet, sondern auch auf gleiche Drahtstärke und Windungszahl.
Eigentlich gehe ich aber bei dir davon aus :D

Die Federn selbst können aber über die Zeit müde werden und somit Ihre Charakteristik verändern.

Mein erster Versuch wäre jetzt die beiden Vorderachsfedern gegen ein andertauschen.
Wenn das ein anderes Ergebnis bringt liegt es an den Federn.
Wenn es dass gleiche Ergebnis bringt, kann es am Rahmen aber auch an seitlich unterschiedlichem Gewicht der Kabine liegen.
Bis dene
Gruss
Jürgen von der hessischen Kinzig

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Re: Achsfeder Länge bzw. Federrate

Beitragvon alumog » 25.03.2020, 13:11

Hallo Jürgen,

danke für deine Einschätzung.
Was ich noch in der Zwischenzeit gemacht habe, dass ich den Rahmen hinten aufgebockt habe. Die Räder waren in der Luft und der Rahmen mit der Wasserwage ausnivelliert. Vorne stand das Fahrzeug auf die Rädern. Bei dieser Methode habe ich auf Rahmenbreite 8 mm unterlegen müssen, damit die Wasserwage mittig stand.

Ich hoffe, dass diese 8mm kein Rahmenverzug bedeutet. Die Federn werde ich bei Gelegenheit tauschen.

Bei der Thematik Federn habe ich noch eine andere Frage. Es betrifft die Hinter Federn. Ich habe hinten die verstärkte Feder mit 24 mm eingebaut. Ich habe versucht die kleine Zusatzfeder mit einzusetzen, aber ich habe es nicht geschafft diese hineinzudrehen. Bei der normalen Feder mit Drahtstärke 20,5 mm ist das kein Problem. Bedeutet das, dass die verstärkten Federn immer ohne Innenfeder verbaut werden, oder bin ich zu zart (so wie ich nun mal bin) vorgegangen?

Dank und Grüße an Alle.
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Re: Achsfeder Länge bzw. Federrate

Beitragvon kinzigsegler » 25.03.2020, 14:32

Hallo Zsolt,

verstehe ich Dich richtig, wenn das Heck aufgebockt und in Waage ist hast Du vorne enen Unterschied von 8 mm zwischen den beiden Längsträgern.

Daraus kann man weder auf einen unmittelbaren Rahmenverzug schließen noch ihn ausschließen.
Unser leichter 404 Rahmen ist ja sehr Verwindungsfreudig. Wenn also wirklich die Federraten der vorderen Federn unterschiedlich ist wäre dies durchaus erklärbar.

Zur zweiten Frage kann ich nichts sagen, habe bei mir nur die normalen Federn und die Zusatzfedern sind auch entfernt.
Bis dene
Gruss
Jürgen von der hessischen Kinzig

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Re: Achsfeder Länge bzw. Federrate

Beitragvon YoEddy2 » 26.03.2020, 13:02

alumog hat geschrieben:
Bei der Thematik Federn habe ich noch eine andere Frage. Es betrifft die Hinter Federn. Ich habe hinten die verstärkte Feder mit 24 mm eingebaut. Ich habe versucht die kleine Zusatzfeder mit einzusetzen, aber ich habe es nicht geschafft diese hineinzudrehen. Bei der normalen Feder mit Drahtstärke 20,5 mm ist das kein Problem. Bedeutet das, dass die verstärkten Federn immer ohne Innenfeder verbaut werden, oder bin ich zu zart (so wie ich nun mal bin) vorgegangen?

Dank und Grüße an Alle.


Hey,

Hab auch die Stärkeren Federn verbaut Hinten, habe aber bei der Demontage zum Lackiern und anschliessendem Wiedereinbau kein Problem gehabt die kl. Zusatzfeder wieder in die Hauptfeder einzufädeln, sprich einzudrehen..das sollte gehen.
Event. nicht mehr wenn die Hauptfeder durch lange überbanspruchung nicht mehr die Orginall Masse hat im entspannten Zustand...das könnte ich mir vorstellen :?:

Gruß Ralf
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