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Anhängerkupplung demontieren U406

Verfasst: 29.07.2007, 21:23
von Carl-S.
Hallo,

ich wollte heute mal meine Anhängerkupplung am 406 demontieren, da diese sich nicht mehr drehen lässt.
Hab auch soweit die große Mutter ab und das Lager hinter dem Rahmen abgezogen bekommen.

Jetzt hab ich aber das Problem das ich die Kupplung nicht aus dem Rahmen ziehen kann, da sich diese 2 kleinen Nasen auf dem langen Bolzen nicht mehr eindrücken lassen! :x
Ich denke diese Nasen sollten normalerweise nur ein verdrehen der Kupplung mit etwas mehr Kraftaufwand sicher stellen?!

Wie habt ihr bei euch dieses Problem evtl. mal gelöst?
Weil man kommt dort ja auch äußerst schlecht bei... :evil:

Verfasst: 29.07.2007, 21:29
von ThorstenStreit
um die Kupplung rum sind 4 Schrauben drin, die halten die Kupplung im Schlußquerträger.

Verfasst: 29.07.2007, 21:59
von ulli
Moin Thorsten,

um das Zugmaul aus der Kupplung herausziehen zu können (das hat Carl offenbar vor), sollten die Schrauben der Grundplatte schon an ihrem Platz bleiben.

@Carl
das Problem ist allgemein bekannt. Die Arretierkugeln gammeln gerne fest, wenn die Kupplung nicht abgeschmiert und regelmäßig gedreht wird.
Da hilft nur rohe Gewalt, wenn sie sich mit Brechstange im Kupplungsmaul nicht dreht, dann such dir einen dicken Baum und ein ordentliches Bergeseil - Seil um Baum und in Kupplung und dann versuchst du mit dem Mog, den Baum umzulegen :wink:

Es ist hier mal berichtet worden, dass selbst eine 20to-Presse an so einem Teil verzweifelt ist.

Gruß Ulli

Verfasst: 29.07.2007, 22:10
von Carl-S.
Also mit der langne Brechstange + aufgeschobenem 2 meter Rohr ging da garnix. :evil:
Von hinten auf den langen Bolzen des Zugmauls schlagen half auch garnichts... :?
Hab auch versucht den Bolzen leicht zu erwärmen und die Kugeln mit einer großen Zange zusammenzurdücken - auch erfolglos. :x

Hatte wirklich schon überlegt den Fendt mit nem Stahlseil drann zu hängen... :wink:

Aber ich glaube es bleibt dann einfach dabei - und wenn dann wirklich mal der Anhänger umkippen sollte - muss halt ne neue Deichsel her... :shock: :wink:
Problem für mich wird es eher wieder falls ich doch mal einen original HKH zum nachrüsten finde!

Verfasst: 29.07.2007, 23:36
von Mog_406
Hallo Carl,

nimm ein langes Rohr, schweiss eine passende Platte an (die genau in´s Zugmaul passt) dann Einlegedreieck raus.

Brauchst noch 2 kräftige Leute :)

Stahlseil oder stabile Kette ums Zugmaul wickeln und an der Kipppritschen festmachen, dann kann die Hydraulik des Mogs auch noch helfen.
Hoffentlich ist der Rahmen unter der Pritsche noch gut, sonst musste den auch erneuern.

Mit dem langen Rohr zu drehen versuchen und der 2. schlägt mit dem Vorschlaghammer (gleiche Drehrichtung) auf die Maulecke.
Der 3. bedient vorsichtig die Pritsche.

Meine Kupplung war granatenfest, aber so bekam ich die los.

Nächstes Prob wird das Gummi werden, aber das ein anderse Thema.

Neues haste ja schon da :D

Grüsse: Hugo

Verfasst: 30.07.2007, 10:14
von Helpi
Mit der Stange geht es nicht immer. Aber die Nummer mit dem Seil ist auch heikel. Bei mir war das Seil dann gerissen und das Maul immer noch im Rahmen.
Dann kam ausbauen der Traverse und unter die 100 To. Presse, bei 40To auf dem Manometer und heiß machen war es dann so weit.
Viel Erfolg.

Verfasst: 30.07.2007, 23:11
von Carl-S.
So hab die Kupplung heute abbekommen! :D

War aber nicht gerade einfach und die "feine englische Art" wars auch garnicht... :wink:
Hab das ganze dann doch erstmal warm gemacht - noch einige male auf die "Kugeln" geschlagen so gut es ging und mir dann an einer eine leichte Bewegung eingebildet. Hab dann den Halter wieder hinter den Rahmen montiert und nochmal mit dem lange Brecheisen versucht zu drehen - ging nicht! :x Habs dann mit dicker Eisenstange + Frontlader versucht = ging auch nicht! :evil:

Dann hab ich doch die "mit dem Fendt zieh Methode" probiert - 20t Stahlseil her und los :twisted: : und naja - erste zog ich den Mog weg - trotz Gang und Handbremse, aber ok hat auch keine Pritsche hintendrauf.
Hab dann hinter alle 4 Reifen Unterlegkeile gemacht und nochmal angezogen - im Standgas drehte der Trecker druch - beim Gasgeben flog dann die Kupplung raus! :shock: :wink:
Fazit: die "Kugeln" waren eeetwas flacher geworden, und am runde Loch in der Hecktraverse sieht man links udn rechts minimale Spuren der Kugeln.

Im Schraubstock hab ich das ganze dann nochmal warm gemacht und ordentlich mit nem dicken Hamemr bearbeitet - dann kamen die völlig vergammelten Kugeln auch endlich aus dem Bolzen des Zugmauls langsam raus... :D


Jetzt hab ich nur noch die Frage: wie bekommt man das neue Gummi in das Gegenlager der Kupplung rein?
Und ist es normal das der Außendruchmesser der nachgefertigten Gummis augenscheinlich nicht passt?

Stört es eigentlich den Tüv wenn da kein Typenschild auf der Kupplung ist? Bekomm ich das irgendwie noch nach?

Viele Grüße,
Carl

Verfasst: 31.07.2007, 01:01
von Mog_406
Hallo Carl,

kannst du die Kupplung so weit zerlegen?
Bild

Aussendurchmesser kann sein das das so nich reingeht, musst erst den "Nocken" der in der Hülse/ Glocke sichtbar ist nach innen durchschlagen.

Dann müsste das gehn, normales orginales Gummi soll sogar 79 mm Durchmesser haben.

Schreib mal PN oder Mail

Grüsse: Hugo

Verfasst: 31.07.2007, 23:32
von Carl-S.
Hallo,

jetzt versteh ich auch warum ich die ganze Zeit gerätselt hab wie das Gummi blos da rein soll, hab auch heute erst nachdem ich alles mal blank geschliffen hatte festgestellt das man das obere Teil noch aus der großen Hülse rausholen kann! :wink:

Was bei mri aber trotz größter Anstrengungen nicht geht :x Diese verfluchte sch*** Anhängerkupplung... :evil: :wink:

Naja ich hab dann das alte Gummi mal sauber geschmirgelt von den ganzen Rostablagerungen, eingefettet und tesweise alles zusammengesteckt - ich denke das tuts auch noch...