Basisfahrzeug für meine Kabine? Meinungen gesucht

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Basisfahrzeug für meine Kabine? Meinungen gesucht

Beitragvon womobox4wd » 27.12.2009, 00:17

Hallo Mog-Gemeinde,

ich habe die Weihnachtszeit einmal genutzt und zwischen den Mahlzeiten etwas mit Paint gebastelt.

Ich habe derzet eine Tischer Pickup Absetzkabine, welche auf meinem Nissan Navara aufgesattelt wird. In diversen Touren in Europa bin ich abseit der Touristenströme immer wieder an die Grenze der Geländegängigkeit gekommen.
Die Kabine hat eine Gesamtlänge von 4 Metern, ist 2 Meter Breit und in der Mitte 2 Meter hoch. am Ende ist sie etwas tiefer, da hier der Abwassertank liegt.

Ob der Maßstab stimmt weiß ich nicht, ich hatte gelesen, dass eine Ladefläche ca. 320cm lang ist. Die gelben Flächen wären zu verkleiden und mittels Stauklappen als Stauraum zu nutzen. Dafür gibt es ja fertige Platten, die man zurecht schneiden kann.
Der Unterbau muss die Kabine dann tragen. Kabinengewicht ca. 800 Kilo zzgl. Gepäck und Ausrüstung. Auf dem Navara liegt die Kabine auf 3 Balken auf der Ladefläche auf und ist mit Spannschlössern gesichert.

Hat jemand schon einmal solch ein Umbau gemacht? Was haltet Ihr davon? Vor- und Nachteile?


Gruß

Axel
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unimog_B2.jpg
2. Variante, Hoher Schwerpunkt, aber dafür hinten kurz.
unimog_B2.jpg (86.08 KiB) 5839-mal betrachtet
unimog_B1.jpg
1. Variante, nicht so hoch, aber eingeschränkter Böschungswinkel
unimog_B1.jpg (92.67 KiB) 5839-mal betrachtet
IMG_2911.JPG
Navara mit Kabine
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Beitragvon womobox4wd » 27.12.2009, 01:43

So könnte es dann fertig aussehen...
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unimogbasis.jpg
Nur so eine Idee...
unimogbasis.jpg (82.1 KiB) 5816-mal betrachtet
womobox4wd
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Beitragvon AndreasU1300 » 27.12.2009, 11:42

Hallo

Auf jeden Fall ist die erste Lösung ungünstig, da sich das Fahrerhaus nicht mehr kippen läßt.
Bei der zweiten Lösung wären die genauen Maße des Überhanges hinten zu beachten. Überhang darf 40% des Radstandes nicht überschreiten.
Die optimale Lösung wäre die Kabine zu verkaufen und eine neue aus GFK-Platten selber zu bauen. Dann ist es keine gebastelte Lösung sondern eine stabile Kabine die auch Off-Road verträgt.
Habe unsere Kabine in 2003 auch selber gebaut, 50mm GFK-Platten von:

http://www.ackermann-fahrzeugbau.de/start.html

gekauft und zusammengeklebt und genietet.
Die Kabine hat auf unserem U1300 fast 50 000 km zurückgelegt und wird jetzt auf unseren U2150 gesetzt.

Gruß Andreas
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

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Beitragvon womobox4wd » 27.12.2009, 13:02

Hallo Andreas,

danke für die schnelle Antwort.

Sicherlich ist meine Lösung nicht vergleichbar mit einer professionellen Lösung. Mir ging es darum, möglichst meine Kabine zu nutzen. Sie ist mittlerweile für meine Frau und mich ideal zum Reisen. Wir haben viel Geld investiert, welches man einfach nicht wieder bekommt.

Der Pickup ist auch für die normalen Strassen gut. Jedoch ist mir die Belastung im Gelände zu hoch. Allgemein sind die Pickups mit den Kabinen meist überfordert. Der Überhang ist bei einem Doppelkabiner auch recht groß.

Wie groß ist denn Deine Kabine, sie sieht ja auch recht hoch aus. Ideal wäre natürlich eine Schräge, welche das Heck vor zu schnellem Aufsetzen bewahrt.

Ich möchte nicht gleich zu viel Geld "verbrennen", wenn ich feststellen sollte, was ich nicht glaube, dass ein Unimog für uns doch nichts ist, dann habe ich zumindest nicht all zu viel Geld investiert. Den Fehler habe ich beim Navara schon gemacht. Luftfeder nachgerüstet, Rahmen verstärken lassen u.s.w. nur um die Kabine tragen zu können.

Der Überhang bei einem Unimog wäre ca. 80 cm über die Ladefläche hinaus. Dann würde der Alkhoven direkt hinter der Fahrerkabine sein.

Was für einen Unterbau hast Du bei Deiner Kabine verwendet um diese auf den Unimog zu befestigen? Ist die Originalladefläche des U1300 (BW) schon so, dass sich diese frei drehen kann ohne dabei zu verwinden?

Ihr habt übrigend eine prima WEB-Seite.

Gruß

Axel
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Beitragvon AndreasU1300 » 27.12.2009, 13:49

Hallo

Das mit dem Geldverbrennen leuchtet schon ein. Nur wird der Umbau der vorhandenen Kabine immer ein Kompromiss bleiben. Des weiteren muß der Umbau ja auch Pistenfest sein, den der Unimog fährt bestimmt auch mal im Gelände. :D
Wir haben unsere Kabine auf die originale verwindungsfreie Bodengruppe des U1300 gebaut, diese allerdings um 200mm verlängert. Die Kabine ist 3700x2350x2100 LxBxH
80cm über die Ladefläche hinaus dürfte wohl zuviel sein. Bei 3250mm Radstand hast Du 1300mm ab Radmitte nach hinten. Da würde ich auf jeden Fall vorher mit dem TÜV sprechen. Sonst kann es doch teuer werden, wenn er den Aufbau dann so nicht abnimmt.

Danke für die Lorbeeren.
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

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Beitragvon womobox4wd » 27.12.2009, 14:18

Hallo Andreas,

klar soll er dann auch mal ins Gelände. Es wird nicht unbedingt ganz extrem werden, hier sind Offroadwandern in Osteuropa, Island und die Nordländer geplant. Bei meinem Navara sitzt die Kabine entsprechend fest und war somit auch kein Problem der Befestigung. Natürlich ist so eine Kabine nicht für Extremeinsätze gedacht. Obwohl es einige Weltenbummler mit Landrover und Tischerkabine gibt.

Die Kabine gilt als Wechselkabine und zählt somit als Ladung. Da muss ich nichts eintragen. Ich hatte da beim TÜV nachgefragt. Ich gehe davon aus, dass es sich beim Unimog, der als LKW gilt, auch so verhält.

In der Anlage ein Bild, welche mir überhaupt erst die Idee geliefert hatte. Der war auf der Allradmesse in Bad Kissingen.

Gruß

Axel
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Beitragvon AndreasU1300 » 27.12.2009, 14:49

Hallo

Na gut wenn die Kabine als Wechselaufbau auf die Pritsche soll wäre die Möglichkeit das Fahrerhaus zu kippen ja gegeben, muß halt die Kabine vorher abgesetzt werden. Dann ist der Überhang ja auch wesentlich kleiner.
So oft muß das Fahrerhaus ja nicht gekippt werden, ich hab´s erst einmal gemacht und auch nur um zu probieren wie es geht.
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

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Beitragvon womobox4wd » 27.12.2009, 15:03

Hallo,

Ich kenne mich mit einem Unimog überhaupt nicht aus. Was versteckt sich unter der Kabine, dass man die Kabine abkippen muss?

Wie weit verwindet sich das Fahrerhaus gegenüber der Ladefläche? Wenn man den Alkhoven über das Fahrerhaus setzt, dann muss man ja entsprechend Platz lassen.

Ich liebäugle mit einem U1300 langer Radstand. Den habe ich bei Mobile von Philipp aus dem Hanfbachtal gesehen. Ich hatte auch mal an einen SAN Koffer gedacht, da fehlt mir aber der Platz und eigentlich habe ich ja eine Kabine.

Auch hatte ich mal an einen Iveco 110-17 gedacht. Der ist günstig zu bekommen. Ist aber eben kein Unimog. :?

Wie ich gesehen habe, veränderst Du gerade Dein Basisfahrzeug. Was ist dafür der Grund?

Gruß

Axel
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Beitragvon Hardy404 » 27.12.2009, 15:24

womobox4wd hat geschrieben:Hallo,

Ich kenne mich mit einem Unimog überhaupt nicht aus. Was versteckt sich unter der Kabine, dass man die Kabine abkippen muss?
...

Gruß

Axel



Hi Axel,

Motor, Getriebe und vieles mehr .... :wink:

Mit einem kippbaren Fahrerhaus ist die Wartung deutlich einfacher, die 404.1 Fahrer können davon ein Lied singen .... :?

Viele Grüße,
Hardy
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Beitragvon womobox4wd » 27.12.2009, 15:29

Hallo Hardy,

Motor? Was ist das. :oops:

Ich dachte, da kommt man von vorne dran. Leuchtet mir aber ein, ist wahrscheinlich nur eine Serviceklappe.

Ich muss mir erst einmal einen Budgetplan machen. Wo bekomme ich ein Basisfahrzeug her, welchem Händler kann ich mein Vertrauen schenken und was modifiziert man in welcher Reihenfolge am sinnvollsten.
Was kostet so der Unterhalt und die Wartung vom U1300 etc.

Da habe ich ja gleich für 2010 gute Vorsätze. :-)

Gruß

Axel
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Beitragvon AndreasU1300 » 27.12.2009, 15:52

Hallo

@Mit einem kippbaren Fahrerhaus ist die Wartung deutlich einfacher, die 404.1 Fahrer können davon ein Lied singen .... Confused

Das kann man kaum miteinander vergleichen, beim Fahrerhaus der neuen Generation, also alle eckigen, ist deutlich mehr Platz als bei den älteren runden. Die meisten arbeiten lassen sich durch die Motorhaube oder von unten und auch durch die Klappe im Innenraum erledigen. Nur wenn mal was größeres zu machen ist, ist es hilfreich das Fahrerhaus kippen zu können.

Basisfahrzeug hätte ich noch zu verkaufen.
http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showD ... geNumber=1

Die vom Hanfbachtal sind normale 3250mm Radstände. Lass Dir die Fahrgestellnr. sagen, fängt mir 435 an die nächsten 3 Stellen sagen ob es 3700mm oder 3250mm Variante ist. 435 115 ist kurz 435 117 ist lang.

Ich wollte schwere Baureihe mit mehr PS und großem Getriebe und großen Achsen. Ist halt alles etwas stabiler als bei der mittelschweren Baureihe.
Leider auch alles viiiiiiiiiel teurer und gebraucht so gut wie nichts an Teilen zu bekommen.

Beim Unterhalt kommt es auf die Zulassung an, LKW oder So.Kfz. Wartung ist immer eine wichtige Sache beim Unimog und sollte nicht vernachläßigt werden. Da spart man das meiste Geld wenn man alles selber machen kann. Immer schön auf die Öle achten, besonders in den Vorgelegen.
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

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Beitragvon RainerausRhedeems » 21.07.2010, 22:32

Hallo Axel! Nur eine bescheidende Frage: Weiß Deine Frau auch,wieviele Treppenstufen Sie jedes Mal steigen muß,auch wenn Sie auch nur die kleinste Kleinigkeit dort oben vergessen hat???Das ist etwaaas höher als das bisherige Fahrzeug!!Ich bin bis jetzt daran gescheitert,weil meine Frau keine Lust hat,die nächsten Jahre 7 oder 8 Stufen zuklettern!!Das sollte unbedingt vorher ausgiebig besprochen werden,finde ich!! Mit freundlichem Moglergruß,Rainer
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Beitragvon Helmut-Schmitz » 22.07.2010, 21:23

Hallo
Hardy404 hat geschrieben:Motor, Getriebe und vieles mehr ....


Ahhhhm das Getriebe sitzt ca 50cm hinter der Kabine im Rahmen, ist also wurscht ob Fahrerhaus kippbar oder nicht.
Das Fahrerhaus verwindet sich gegenüber dem Aufbau um bis zu 20°, da muss am Allkoven viel Luft sein. Die meisten Arbeiten am Motor kann man auch im Gegensatz zu den kleineren Baureihenvon vorne machen
Ob du bei PadH kaufst oder direkt von der Vebeg ist ein gewaltiger Preisunterschie, jedoch kein Qualitätsunterschied. Die Vebeg-Preise sind sehr stark gefallen. Für die Differenz kann man schon seehr viel selber machen(lassen).
Vor allem schau dir das Fahrzeug vorher an, bevor es aus der Wiese ausgegraben wird.
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

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Beitragvon landfinder » 18.09.2011, 20:15

Hallo,

da bin ich doch glatt hellhörig geworden. Wie war das mit den Fahrgestellnummern? Die geben Auskunft über den Radstand?
Das interessiert mich als Neuling in der Mog-Welt und Suchender nach einem Basisfahrzeug für mein Reisemobil brennend. Gibt es dazu nähere Infos - gerne auch ein Buch-Tipp, in dem man das nachlesen kann.

Viele Grüße

Hans
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Achsüberhang

Beitragvon 435martin » 27.09.2011, 09:31

Moin,

mal eine Frage: wie viel Achsüberhang darf man denn nun bei einem U1300L haben? 40% oder max 60% oder wie viel in cm vom Radstand 3,25cm? Bitte nicht Antworten - steht in den Aufbaurichtlinien, die habe ich nicht.
Bin gerade dabei, meinen Hilfsrahmen zu verlängern, habe jetzt 150cm Überhang - könnte noch kürzen (ungern).

Gruß an Alle von Martin
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