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Baustumpf mit Unimog rausziehen?
Verfasst: 29.03.2007, 01:16
von keuleeule
Hallo Leute,
ich weiß, ich war hier schon lange nicht mehr, keine Ausrede zählt, ich weiß...
Ich bin renovierungstechnisch noch fast jeden Tag bei meiner Mutter am arbeiten...puh,
ich habe mal eine Frage - zumindest an die Norddeutschen Kollgen - die da unten

kennen sowas bestimmt nicht
Also wir haben (erlaubt) 3 Bäume gefällt - naja es waren mehr, aber die paar Büsche zähle ich mal nicht dazu...
Habt Ihr Erfahrungen sammeln können mit UNIMOG Unterstützung die Stümpfe rauszureissen ( natürlich nach Tagelangem Ausbuddeln usw...)
Da wo der dickste Baum steht ( immerhin wegen Hebelwirkung noch ca 3 Meter hoch und ca 40cm stark) ( leider keine Krone mehr dran, sonst könnte ich alte Heimat-und-Sachkunde Kenntnisse nutzen und Euch die Baumart mitteilen) soll mal des UNIMOGLES GARAGE stehen, ergo da dürfen keine Wurzeln drin bleiben, sonst sackt noch des UNIMOGLES Garage / Scheune ab ( ist bei meinem Onkel gerade erst passiert)
Habt Ihr sowas schon irgendwie mal in Erwägung gezogen?
Ich habe mit meinem Mog und ca 3 Stunden buddeln die scheiß kleinen aber sehr kurz abgesägten Baumsträucher rausgerissen (ein 10t Spanngurt ist dabei draufgegangen) aber ich will nicht wissen wie es nun meiner Kupplung geht...
und sicherlich ist mal die Batteriesäure nach Island mal wieder umgewälzt worden
Habt Ihr sonst Norddeutsche Methoden aus Marschland soein blöden Baum rauszureißen?
Fals mal

( ich werde gleich mal im Forum suchen) eine Ausfahrt ansteht könnte man die ja auch über die ELBFÄHRE Wischhafen-Glückstadt machen, in Glückstadt gleich 300m hinter dem Deich wohnt meine Mutter nun... und mit 5 Unimogs kricht man soein Mistding

vielleicht in 2 minuten raus
Naja, war Spaß...
Aber für Ideen wäre ich Euch dankbar...
gruß KOLJA
Der Schnied*l da rechts ist es...

Verfasst: 29.03.2007, 06:46
von hjm
Hallo Kolja,
bin zwar auch aus dem Süden,
hätte aber da einen Tip. Um Dich und den Mog zu schonen, laß doch die
Wurzel wegfräsen. Hab ich auch schon machen lassen, bei einem Eichenstock,
der hatte ca. 120cm Durchmesser, hat damals, vor 3 Jahren 85¤ gekostet.
Der Stock wurde bis zu einer Tiefe von 40cm weggefräst und das hat noch nicht einmal eine Stunde gedauert, incl. ab- und aufladen.
Grüsse
Hans-Josef
Verfasst: 29.03.2007, 08:03
von Nieswurz
Hallo Kolja,
ich kenne das. Grade wir 404-Fahrer sind ja begeistert von der Idee, den Mog auch mal nützlich einsetzen zu können, dennoch rate ich davon ab.
Das ausfräsen ist eine gute Sache, das habe ich bei einer Allee in unserer Gemeinde beobachtet. Ansonsonsten rate ich zum guten alten Bagger, das machen wir auf dem Hof auch so (allerdings steht er da auch relativ einfach zur Verfügung).
Gruss
Michael
Verfasst: 29.03.2007, 09:39
von 411albi
HAllo Kolja,
ich erinnere mich an den Bericht einen 404 Fahrers mit BMW 324d Motor, dem hat es bei der Gelegenheit ein Vorgelege zerrissen, allerdings auf Asphalt.
Mit dem guten Grip auf Asphalt kannst Du zuviel kaputt machen.
Im Gelände werden eher die Räder durchdrehen als dass der Baum rauskommt. Mit ganz viel abgraben mag es gehen.
Sonst würde ich es grundsätzlich nicht ohne Winde mit Bodenabstützung machen. Wenn die Krone noch dran ist hilft sie viel wenn der ganze Baum in der Schräge das Übergewicht kriegt.
Bei uns hat jeder 1,5 te Bauer eine Dreipunkt-Forstwinde, aber bei Euch wohl eher nicht.
Dann gibts da neuerdings my-hammer.de (bei rtl).
Du schreibst Aufträge aus und wer sie machen will steigert billiger, umgekehrt wie bei ebäh. Der billigste bekommt den Zuschlag. Wäre auch mal eine Idee.
Gruß ALbi
Verfasst: 29.03.2007, 10:06
von Marke01
Hallo
Also so alleine mit dem Unimog, da wird das wohl nix...
Hast du da denn keinen in der Nähe der einen Unimog mit Forstausrüstung hat?
Verfasst: 29.03.2007, 10:35
von Gundo
Tja Kolja, das sieht schlecht aus...
um den Baum (es könnte sich um eine Weißbuche handeln) einfach so rauszuziehen brauchst du ein Kettenfahrzeug, also einen Caterpillar oder einen Kettenpanzer... Das schafft kein Unimog.
Abhilfemöglichkeiten:
1. Jetzt zwei Jahre warten. Dann verrottet das gesamte Feinwurzelwerk des (nun toten) Baumes, und der gesamte Wurzelteller läßt sich dann mit einem Greifzug oder mit dem Unimog relativ leicht herausziehen.
2. Rund um den Baum in weitem Umkreis mindestens 50 cm tief graben und alle erreichbaren Wurzeln durchhacken, dann könnte es mit einer Seilwinde oder einem Greifzug gehen (vielleicht..)
Sind da irgendwo stabile Bäume im Umkreis von 10-15 Metern, an denen man einen Greifzug anschlagen kann ??
Wenn du keine Lust hast, den Baum alleine auszubuddeln, sag Bescheid, ich bin sofort dabei !
Gundo
Verfasst: 29.03.2007, 10:55
von Frank_Weihermann
Das schafft kein Unimog.
Moin moin nach HH.
Ihr hab doch auf der Elbchaussee ein BRG stehen. vielleicht läst sich der Doc zu nem Ausflug überreden.
Gruß Frank
Verfasst: 29.03.2007, 11:32
von Freyhaven
...nur ein BRG genügt da aber nicht ... muß noch ein 406 dazu zum Abtransport der Reste...
Grüßle in Freyhavens ehemalige Heimat HH
Sylvia
Verfasst: 29.03.2007, 20:08
von keuleeule
Sylvia, witzige Aktion... vorallem durch ne Tür durch, wa?
nicht schlecht.
Also ich denke ihr habt recht, leider hat meine Digicam beim Versuch die Büschchen rauszureißen versagt, das wollte ich unbedingt aufnehmen, aber die blöden Büschchen sind jedenfals draussen.
Die Hofeinfahrt, soll zum Glück mal neu

, die hab ich bei der Aktion ca. 10cm abgesenkt...
Was ist denn das Fräsen? Sacken die Wurzeln dann nicht nach 5Jahren ein und das Fundament darüber wird rissig?
Naja, ich werd mich hier mal schlau machen,
Vorallem SPECIAL DANK and Gundos Unterstützungsangebot
DANK und Gruß, KOLJA
Verfasst: 03.04.2007, 20:21
von OPTI-MOG
Hallo Kolja,
hier von der Forst live ein Foto von ein paar Baumstumpffräsen:
Verfasst: 03.04.2007, 23:17
von keuleeule
Wow
was sind das denn für Geräte...
Wie funktioniert das denn? fräst das Ding einfach vertikal in den Boden und zerbröselt dabei den Baumstumpf?
Und was ist mit den Wurzeln? Da kommt das Ding doch nicht ran...
also Dank und Gruß, KOLJA
Verfasst: 04.04.2007, 08:31
von Jürgen-Fahlbusch
Hallo Kolja,
ich konnte unlängst beobachten, wie das fräsen mit so einer Maschine (allerdings eine kleinere Ausführung) bei meiner Firma von statten ging.
Es ist in der Tat so, dass der Baum möglichst dicht am Boden abgesägt wird und dann die Fräse von oben in zykklischen Schwenkbewegungen Schicht für Schicht den Baumstumpf weg fräst. Dabei senkt sich die Fräse in den Boden (von dem auch ein bisschen weg fliegt.
Es wird aber nur der Stumpf und die Hauptwurzel etwa 50 bis 80cm in den Boden weggenommen. Die meist dünneren Wurzeln zu der Seite wurden nicht weggefräßt sondern wurden teilweise raus gezogen. Die meisten verblieben jedoch im Boden und werden über die Jahre dort vermodern. Ein plötzlich Senkung des Bodens auch unter Fahrbahnen, Fundamenten etc. soll dabei nicht passieren, da es sich um einen sehr langsamen Prozess der Zersetzung handelt.
Allerdings bin ich dafür kein Fachmann, sondern nur interessierter Beobachter
Verfasst: 04.04.2007, 17:36
von OPTI-MOG
Hallo Kolja,
was Jürgen sagt stimmt. Da fliegen ganz schön die Raspelspäne. Holz, Dreck, Steine können den Hartmetallschneiden wenig anhaben.
Verfasst: 04.04.2007, 23:31
von keuleeule
Hallo Leute,
Also ich habe jetzt mal im Netz geschaut ( Baumstumpffräsen) habe aber bisher bei uns in der Nähe nichts gefunden...
Habt Ihr eine Idee wen man mit sowas beauftragen kann? Oder hat das Ding noch eine andere Bezeichnung nach der ich suchen kann?
erento und co haben Maschinen im PLZ Bereich 4xxxx aufwärts, wir sind 2
Da liegen einige Kilometer dazwischen.
Wen fragt man also?
Gruß KOLJA
Verfasst: 05.04.2007, 00:28
von HorstWege
Hallo Kolja
Ein guter Bekanter aus dem Nachbarort lebt von dieser Arbeit.
Ich weis nicht ob er für einen Stubben nach HH fährt aber versuch dein
Glück.
Rüdiger Jahnke
Südergellersen
Tel 04135/7011
Gruß Horst