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Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 23.11.2021, 21:12
von kinzigsegler
Hallo Marius,
ein tolles Projekt, ich lese und lerne gerne mit. :D :spitze

Aber nach Deiner letzten Aufstellung nun habe ich noch Gewichtsoptimierungspotential entdeckt:
Ersetze die beiden AGMs durch entsprechende LiFePo4 bei weniger als dem halben Gewicht und weniger als der halben Größe kannst Du fast die doppelte Leistung entnehmen.

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 24.11.2021, 11:51
von Merll_0408
Hi!
Danke das freut mich zu hören!


@kinzigsegler das ist auch schon geplant :D
Allerdings fehlt dazu noch das approval der Finanzabteilung. :lol:

Gruß Marius

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 24.11.2021, 14:09
von kinzigsegler
Hallo Marius ,
sorry, auch in der Hinsicht ist die LiFePo4 Batterie im Vorteil, den sie verträgt deutlich mehr Ladezücklen als eine AGM Batterie. Das heißt also etwa 4-6 fache Lebensdauer. Der höhere Anschaffungspreis rechnet sich also über die Zeit. :D :D

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 24.11.2021, 14:15
von Merll_0408
Mahlzeit!

So wie das immer ist :lol: der Technik ist das bewusst, der BWLer will es aber nicht verstehen ;)

Ich geb dir gerne die Durchwahl :D dann kannst du dein Glück versuchen :D

Gruß Marius

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 24.11.2021, 14:21
von kinzigsegler
Hallo Marius,
Mach dem BWLer eine Exceltabelle mit bunten Zahlen :D

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 24.11.2021, 18:24
von geosjoggen
Hallo Markus,
war samstags mit dem Moped (für den Mog hatte ich leider keinen Platz mehr bekommen) als Tagesgast vor Ort. Habe dich leider nicht gesehen, mußt wohl ziemlich eingeparkt(versteckt) gewesen sein.
Na ja, dann vielleicht im kommenden Jahr.
Weiter viel Erfolg mit Deinem Leichtbau wünscht Dir
Roland

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 27.11.2021, 11:53
von Merll_0408
Morgen zusammen,

weiter gehts im Plan!

Nachdem die ersten zwei, drei Nächte in unserer neuen Kabine schon richtig cool warne, waren wir natürlich sehr motiviert und so ging es schnell in großen Schritten voran.

Einen schönen Samstagmorgen bei IKEA und wir hatten unsere Küche geplant, gekauft und aufgebaut.
Zusammen mit einem 230V Kompressorkühlschrank ink. Gefrierfach und 48 Litern Volumen und dem Zweiflammen Kochfeld ist das schon eine richtig runde Sache.
Der Kompressor verbraucht im Schnitt 35 Watt, ist erstaunlich leise und macht, was er machen soll. Die Schubladen und Türen haben wir mit Pushlock Schlössern versehen, damit alles schön bleibt, wo es ist. Den Kühlschrank haben wir mit einer Türen-Sicherung für Kleinkinder aus dem Baumarkt gesichert. Wir haben in unserem Aufbau kalt und Warmwasser. Die Dusche findet direkt neben der Küche Platz, so spare ich mir unnötige lange Wasserleitungen. Alles wird über T-Stücke in der Küche verteilt.

Ähnlich das Abwasser, unterhalb der Dusche befindet sich ein T-Stück, welches das Abwasser der Küche und der Dusche zusammen in den Grauwassertank leitet, so spare ich mir unnötig viele Löcher im Container.
Die Duschwanne hat die Maße 600x800x100, ich habe sie aus Edelstahl gekantet und die Seiten mit WIG geschweißt, so haben wir eine Flucht mit der Küche und den maximalen Platz ausgenutzt.
Das Waschbecken hat ein Stander Siphon. Außerhalb der Kabine bevor es in den Grauwasser Tank geht, haben wir zusätzlich eine Absperrklappe installiert, welche elektrisch 5 Minuten nach dem Abstellen der Wasserpumpe automatisch schließt oder über unsere Zentralsteuerung individuell geöffnet oder geschlossen werden kann. Ich hoffe so der fehlende Siphon der Dusche ersetzen zu können, und unschöne Gerüche in der Kabine zu vermeiden. Außerdem sollte bei Geländefahrten so ein Rücklaufen aus dem Tank vermieden werden.

Unter dem Bett befindet sich später die komplette Technik, hier fängt es auch langsam an spannend zu werden.
100L Wasser, ein drei Stufen-Filter, ein Druckausgleichsbehälter und natürlich eine einstellbare 24V Wasserpumpe stellen unser Wassersystem dar.
Eine Sache, für die ich noch keine zufriedenstellende Lösung finden konnte, ist das Warmwasser. Wenn hier jemand Erfahrungen mit verschiedenen Varianten hat, kann erst sich gerne melden. :party

So jetzt ein schönes Wochenende uns bis bald!

Marius

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 29.11.2021, 13:33
von MagMog
Moin,

habe ich etwas nicht mitbekommen oder ist das 3,5t Ziel gecancelt worden?

Gut Mog! Justus.

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 01.12.2021, 20:52
von geosjoggen
Hallo Marius,
bin neugierig und will mich da Justus anschließen.
Mit Preßspanmöbeln von Ikea bin ich wirklich gespannt ob du damit unter 3,5t bleiben kannst.
Es gibt Leichtbauplatten aus Alubond auch für Möbel.
Aber laß mal hören.
Mit Mog Grüßen
Roland

Re: Bericht über einen Selbstausbau - Der hoffentlich leichteste Reise-Mog

Verfasst: 01.12.2021, 21:12
von geosjoggen
Ha:llo Marius,
noch ein Nachtrag zu der Narmwasserdusche:
Seid fast dreißig Jahren schleppe ich einen Warmwasserboiler von Truma mit. Habe ich vielleicht 5 mal benutzt. Zwischendurch ging er mal kaputt, da er Frost abbekommen hatte. Inzwischen ist die Zündung kaputt und Ersatzteile sind für solch alte Gasboiler nicht mehr lieferbar.
Lösungen über die Motorwärme (Wärmetauscher) halte ich für problematisch, da bei der Länge der Schläuche zum Aufbau Beschädigungen und damit unerkannte Wasserverluste entstehen. können.
Eine einfache Lösung sieht folgendermaßen aus: 10 Literkanister mit angewärmten Wasser füllen, Tauchpumpe rein. an den Brauseschlauch anschließen und los geht die Plantscherei.
Meist benutze ich da die Außendusche, auch kalt, da überwiegend in Ländern mit gemäßigten Temperaturen unterwegs.
Grüße
Roland