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Verfasst: 09.01.2012, 09:34
von Jens14
Hallo
Meße die Längen aus und dann fragst du mal den Ute Voite (oben in der Liste) der hatte mir das auch angeboten die Leitungen zu machen. Wenn du nicht soweit wegwohen würdest könnten wir diese auch zusammen machen ich hate mir ein Bördelgerät von Gedor gekauft.

Hier gerade gefunden
http://www.oldtimer-tv.com/oldtimer/DE/ ... ?Seite=195

In irgendeiner oltimer Praxis zeitung war ein bericht auch über Bremsleitungen anfertigen

Gruß Jens

Verfasst: 13.01.2012, 21:20
von simpson1986
So hab jetzt ein bischen Geld in die Hand genommen, möchte einfach selber dazu lernen und kann ja ggf. das Bördelgerät nach meiner Restauration wieder verkaufen.

Hab heute den ganzen Nachmittag mit meiner Kunifer-Leitung geübt aber ich bekomm den Doppel-E-Bördel einfach nicht hin. In F würd ich ihn hinbekommen.

Hab mal ein paar Bilder gemacht, was meint ihr???


Gruß Simon

Verfasst: 14.01.2012, 14:17
von Jens14
Hallo

Ja man muss das ein wenig probieren meines ist vom Aufbau anders des wegen kann ich da nicht viel zu sagen. Was mir bloß gerade auffällt hast du ATE Paste an das Rohr getan ?

Wenn nein Probiere es mal mit.

Gruß Jens

Verfasst: 15.01.2012, 11:47
von rainer124
Hallo Simon,

das ist aber nicht das Bördelgerät für 30€ aus eb....
Das Gerät was du jetzt hast ist im Prinzip das "gleiche" wie das von Würth welches ich habe.
Die Bördel sehen wirklich noch bescheiden aus, das war bei meinen nicht so.
Hast Du die Überstände der Leitung genau eingehalten? Oder ist evtl. der Spannbacken schlecht verarbeitet. Ich kann mir nicht erklären, wie man so einen schiefen Bördel hinbekommt.
Sind deine "Dorne" für OP1 und OP2 richtig eingebaut, also nicht vertauscht und auch fest angezogen, so dass sie nicht "kippen" können?
Hast du zufällig eine Leitung mit 4,75 mm um es an dieser zu testen?
Ich weiss, dass es frustrierend ist wenn man viel Geld ausgibt und es dann noch immer nicht funktioniert.
Gruß Rainer

Verfasst: 15.01.2012, 18:10
von simpson1986
Hallo Rainer,

ich kanns mir nicht erklären, hab jetzt am WE ca. 50 Bördel gemacht und Sie knicken alle beim ersten Durchgang OP1 nach innen und nicht nach aussen wie es bei der Stauchung sein soll. Spannbacken sind prima. Der flache Bördel (siehe Bild) wird auch wunderbar aber der mit 45 ° Winkel und dem 6mm Dorn klappt nicht egal wie weit ich die Leitung rausstehen lasse.

Hab das ganze mit dem 5mm dorn probiert, der wird wieder perfekt.

Was sollte ich jetzt machen? War ja doch nicht billig, oder bin ich zu blöd?!


Gruß Simon

Verfasst: 15.01.2012, 21:59
von rainer124
Simon,
ich weiss die Frage klingt blöd, aber so wie es aussieht verwendest du ja einen Rohrabschneider. Das ist soweit auch i.O. Aber entfernst du auch den Schnittgrat? Nicht dass dort der Fehler liegt. Man sollte alle Möglichkeiten ausschließen können vor allem wenn man nicht sieht was oder wie es gemacht wird.
Aber ist schon verrückt, dass es mit diesem Gerät nicht klappen soll.
Aus der Ferne kann ich dir dann wohl leider nicht mehr weiterhelfen.

Was ich selber dann auf alle Fälle noch probieren würde wäre eine andere Leitung, z.B. von einem anderen Lieferanten. Vielleicht kannst Du in einer Werkstatt auch nur ein paar Zentimeter bekommen und musst nicht gleich einen 5m Ring kaufen. Andernfalls schick mir ne PM und ich schicke dir (kostenlos) ein wenig von meiner Leitung zu, dann hast du einen Vergleich.
Oder aber du versuchst es einmal mit deiner "alten" Leitung was dann passiert.

Wie gesagt, mein Angebot steht.

Gruß Rainer

Verfasst: 15.01.2012, 22:44
von simpson1986
Also ich schneide das Rohr mit nem normalen Rohrabschneider und danach mit einem Entgrater innen und aussen auf beiden Seiten entgraten.

Habs mit einem Stück der alten Leitung auch schon probiert aber da passiert genau das Selbe.

Mittlerweile verfolge ich eine andere Spur. Es gibt von diesem Bördelgerät wohl zwei Ausführungen. Einmal in Zoll und einmal für metrische Geschichten. Jetzt hab ich meinen OP1 SAE Dorn genau angeschaut und siehe da, dort steht 1/4 Zoll was ja nach gängiger Umrechnung 6,35mm sind, was widerum ein Franzosen/US-Bremsrohr wäre. Eventuell ist der Zentrierstift in der Mitte des Dorns daher etwas zu dick und beeinträchtigt daher die Bördelung.

Habe jetzt zum einen den Händler per Email inkl. Bilder kontaktiert genauso wie den Hersteller des Gerätes.

Zum anderen habe ich über die Firma KS-Tools, die das selbe Gerät im Sortiment hat bereits in Erfahrung gebracht dass es die Dornspitzen einzeln als Ersatz gibt. Kostenpunkt sind ca. 6€ pro Stück. Die Spannbacken selbst sehen sauber aus und haben ja auch ne 6mm Gravur.

Eventuell wurden bei der Montage meines Gerätes einfach metrische und Zoll Teile gemischt.

Mal schauen...

Verfasst: 16.01.2012, 11:02
von holgi13006
Hallo und guten Tag allerseits,

Da das Thema Bremsleitung immer heiß ist möchte ich Euch meine Meinung und Erfahrung dazu teilen.
Vor kurzem stand ich auch vor der Aufgabe der Erneuerung der Bremsleitungen. Auch ich habe über ein eigenes Bördelgerät und KuNiFer nachgedacht.

Dann habe ich mich für eine Zusammenarbeit mit der örtlichen Mercedes-Werkstatt entschieden:

Vorne (Leitungen RBZ-Schlauch):

Stahl 6mm, 2,3m = 11,75 EUR
4 Leitungen beids. bördeln = 25,00 EUR

Hinten (RBZ-Verteiler)
1200mm + 1300mm = 12,78 EUR
2 Leitungen bördeln = 14,00 EUR

Das ganze hat also 63,50 (+MwSt ohne Überwurfm.) gekostet.

Praktisch ging das wie folgt:
Gestreckte Längen einseitig in Werkstatt bördeln
Damit nach Hause und örtlich am Mog mit einer Bremsleitungszange biegen (Überwurfmutter vorher draufstecken)
Mit den fast vertig gebogenen Leitungen wieder in die Werkstatt und fertig bördeln lassen.
Bei den getreckten Längen 50mm Aufmaß fürs Bördelgerät einplanen.

Ich bin mit dem Ergebnis (siehe Foto) zufrieden.
KuNiFer und eigenes Bördelgerät hätten sich nicht gelohnt.

Viele Grüße - Holger aus Nordhessen

Verfasst: 16.01.2012, 13:18
von Taucher
Hallo,
also ich bau die alte Leitung so vorsichtig wie möglich aus. Wenn ich die alte Leitung trennen muss, dann mit dem Seitenschneider und schräg und auf ner geraden Stelle. Der kneift die Leitung ein und dann weiß ich wieder wie sie zusammen gehört. Damit geh ich dann zu meiner Autowerkstatt und laß mir eine neue Leitung machen, gebogen und gebördelt. Die Feinheiten biege ich mir dann zu Hause noch nach. Hat bisher immer super funktioniert. Kein Invest und keine Bevorratung nötig. Kosten dann mal so 20 € pro Leitung, weil er die alten Verschraubungen meistens wieder verwendet.
Gruß
Volker

Verfasst: 29.05.2012, 23:28
von hymer1987
Hallo Simon,
Mittlerweile verfolge ich eine andere Spur. Es gibt von diesem Bördelgerät wohl zwei Ausführungen. Einmal in Zoll und einmal für metrische Geschichten. Jetzt hab ich meinen OP1 SAE Dorn genau angeschaut und siehe da, dort steht 1/4 Zoll was ja nach gängiger Umrechnung 6,35mm sind, was widerum ein Franzosen/US-Bremsrohr wäre. Eventuell ist der Zentrierstift in der Mitte des Dorns daher etwas zu dick und beeinträchtigt daher die Bördelung.
Hast du mittlerweile die Ursache herausgefunden warum die 6 mm Bördel nicht gelingen. Liegt es wirklich daran, dass der Dorn 6,35 mm hat oder ist das Bördelgerät einfach schlecht und deshalb nicht zu gebrauchen?

Ich möchte mir demnächst auch ein gescheites Bördelgerät kaufen, deshalb bin ich für Empfehlungen dankbar.

Hat von euch jemand ebenfalls das Bördelgerät, das Simon verwendet?

Was ist eurer Meinung nach beim Unimog besser, diejenigen die man im Schraubstock einspannt oder die mobilen die auch am Fahrzeug verwendet werden können? Mobil ist "theoretisch" nützlich, aber da am Mog alles son eng ist wird man damit nicht glücklich, oder?

MfG Andreas.

Verfasst: 30.05.2012, 08:35
von 421michimog
Hallo Andreas,


ich habe dasselbe Bördelgerät und es funktioniert wirklich einwandfrei. Auch bei den Original Stahlleitungen von MB.



Gruss aus dem Bergischen, Michael

Verfasst: 30.05.2012, 10:44
von lugge
Beschreib mal genau, wie du vorgehst, dass der Bördel schief wird.
Rohr in die Spannbacken nach vorheriger Bearbeitung, Bündig mit den Spannbacken überstehen lassen. OP1 - - revolver weiterdrehen OP2 und rein. Viel mehr ists ja nicht.
Optisch siehts so aus, aus lässt du die Rohre zu weit rausstehen.

Verfasst: 30.05.2012, 17:42
von hymer1987
Hallo,

ich hab mal im Internet ein bisschen nach dem Bördelgerät von Simon recherchiert. Was ich schon interessant finde, die Geräte sehen nahezu alle gleich aus, die Preise schwanken alllerdings von 162 € (http://www.rs-werkzeuge.de/KFZ-Boerdelg ... gen?gb4=gb) und 330 € (http://www.esska.de/esska_de_s/profi-bo ... ueckp.html).

Steht bei euch Simon und Michael ein Hersteller auf dem Werkzeug oder Koffer drauf? Wo habt ihr es gekauft und wieviel habt ihr dafür bezahlt?

Hat von euch jemand ein "mobiles" Bördelgerät mit dem man direkt am Mog bördeln kann? Welche Erfahrungen habt ihr damit?

MfG Andreas.

Verfasst: 30.05.2012, 17:54
von der.odenwälder
simpson1986 hat geschrieben:Ich hab folgendes Bördelgerät estanden:

http://www.ebay.de/itm/Bremsleitungen-B ... 439f30658f

Denke aber damit wird es in Sachen Bördeln nie klappen.

Die Kunifer-Leitungen hab ich mir auch besorgt, damit ich mich beim Biegen nicht so schwer tue.

Aber ich glaub echt, dass ich auf die fertigen von MB gehe, weil für einmal jetzt Bremsleitungen erneuern mir ein hochwertiges Gerät zu kaufen ist auch sinnlos.


Gruß Simon
.....Hey Simon,

das Gerät hab ich auch. Hab damit die 4,75er Leitungen an meinem Iltis alle nachgebaut. Das ging gerade so im Schraubstock. Für die 6er Leitungen würde ich auf ein hochwertigeres Gerät zurück greifen.... :wink:

Gruß
Stefan

Bremsleitung anfertigen mit bördel für Unimog / MB trac

Verfasst: 30.05.2012, 18:13
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