Brennholz Lagerung

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Brennholz Lagerung

Beitragvon 411albi » 15.09.2004, 17:33

HAllo,

von Teichfolie würde ich abraten. Die wird spröde und bricht (wohl vom Sonnenlicht; eigene Erfahrung). Unser Förster erlaubt nur Dachpappe oben drüber, wobei ich das praktisch und preiswert finde. Für längere Lagerung kann man die sogar festnageln, sonst mit ein paar Meterstücken beschweren. Egal ob Folie, Dach oder Dachpappe: Ich würde ein leichtes Gefälle einplanen. So kann Regenwasser und Kondenswasser abfließen.

Hier noch ein link auf ein schönes Foto:
http://www.pilsak.de/Holz3.htm

Gruß Albi

p.s.:
Wir Holzmacher hätten doch schon ein eigenes Forum verdient oder?

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Beitragvon Maurice(SG) » 15.09.2004, 18:04

mit dem \"schuppen\" habe ich die befürchtung, verstärktes interesse bei rentnern, spaziergängern und feldschütz zu erregen :-(
meine bisherige erfahrung mit den o.g. volksgruppen war nämlich, daß die es absolut nicht abkönnen, wenn jemand anderes was \"arbeitet\" und sie nicht, bzw. ich hab\' keinen bock auf eine genehmigungsdiskussion mit offiziellen stellen. das kann nämlich bis hin zu auflagen der baubehörden gehen wegen brandlast (im sinne von: maximales holzvolumen am stück, einzuhaltender mindestabstand von weiteren brandlasten, etc). hatte ich zwar bisher selber noch nicht, aber ich will\'s nicht provozieren.


und vor allem dem Herrn Professor(in rente) von nebenan der Schon die Grünen rüft wenn mal um zehn nach sieben oder zwischen eins und drei fürn paar Minuten Motorsäge oder Freischneider Läuft

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Gruß aus dem Bergischen Maurice

Wenn man glaubt es geht nicht mehr kommt irgenwo ein U-mog her!
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Beitragvon mannix » 16.09.2004, 21:22

Hallo Andreas,

hmm,
36 mtr. lang, 3 mtr. breit, 2,50 mtr. hoch ergibt
(verdammt wo ist der Taschenrechner)

270 Rm Holz
plus diverse Restmengen

Ein Pivathaushalt verbraucht ca. 20 Rm

Du hast Vorräte für 15 Jahre angelgt.

Sollte das jedoch eine Gewerbeanmeldung gewesen sein, feht nur noch die \"Gewinnerziehlungsabsicht\" :D :D :D

Manfred
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Beitragvon Holzwurm » 16.09.2004, 21:57

Zum Thema Folie:
Also die Silofolie haben wir teilweise schon zum 3. mal auf nem Stapel (also 4-5 Jahre)
Sie ist nicht brüchig, nur halt teilweise vom obersten Stück Holz beschädigt worden.
Habe noch nichts von weggeworfen, Baufolie habe ich auch schon zweimal verwendet, scheint auch OK, solche Schrumpf- Palletten Hauben sind nach einem Jahr hinüber, nicht UV beständig, zwei bis dreimal halten die Gewebeplanen auch.

Gruss

Thomas
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Beitragvon Andreas_Bucher » 17.09.2004, 11:25

Hallo,

--> Manfred: Korrektur meinerseits: 18m lang ist falsch ... die 36m waren schon länge*höhe. (meine erste hochrechnung war 18*2*2=72rm)

also realistisch: 18m lang * 2.5 breit (wenn man die luft in der mitte zwischen dem holz abrechnet) x 2.2m hoch = 99rm holz.
der förster meinte damals: \"ach, das ist ziemlich viel in dem stück, vielleicht 10 meter. brauchen sie überhaupt so viel ? und die lage ist auch nicht die beste, bekommen sie das überhaupt raus ?\" kommentar meinerseits: \"ich hab\' einen unimog !\" und er: \"ach so, na dann !\"

wobei man sagen muß , daß die qualität des holzes durch die lange liegezeit im wald schon teilweise gelitten hat, d.h. der heizwert ist nicht mehr so hoch.

also, 99rm, dazu kommen noch ca. 6fm (10rm?) stämme und nochmal 10x1.2x2 doppelt, also 24m von der letzten aktion (nur tanne). außerdem ca. 15rm fertig gespaltenes holz, vorbereitet für den direkten verbrauch im kommenden winter, und ca. 5rm gespalten als reserve, plus noch ein paar apfelbäume, die noch rumliegen, plus ein paar kleinere reste.
dürfte alles in allem ca. 200-210rm holz sein ... äh, doch so viel ? ich muß zugeben, ich hab\'s mir eben erst mal richtig zusammengerechnet ;)

unser verbrauch liegt bei ca. 8-10rm pro saison (2 wohnungen mit je einem einzelofen, einer davon aber nur bei absoluter kälte befeuert) ... also doch 10 jahre vorrat :)
außerdem haben wir in den letzten 4 jahren, seit wir richtig mit holz heizen, 0.0 (in worten: null !) liter heizöl verbraucht ! der öl-etagenofen in der einen und die nachtspeicheröfen in der anderen wohnung sind seither nicht mehr eingeschaltet worden (okay, außer im winterurlaub, als frostschutz ...).

aber man muß ja schließlich für\'s alter vorsorgen, oder ? ;)

nochmal zum thema abdecken:
--> thomas: danke für die erfahrungswerte !
ich schwanke noch zwischen silofolie und dachpappe. wobei ich eben mal den preis für dachpappe angefragt habe: V13 besandet ca. 23 EUR pro rolle (1m x 10m). aua !
vielleicht gibt\'s auch billigere ...
also doch silofolie, das kommt billiger. mal sehen, wo ich die holen kann ... wlz ?

mfg,
Andreas
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Beitragvon TOMMOG » 17.09.2004, 12:55

Hallo Holzmacher

Wir haben schon lange ein Forum verdient!!!

:D Bald ist wieder Saison

Tommas

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Beitragvon ThorstenStreit1 » 17.09.2004, 13:58

Hallo,
ich hab mein gesamtes Brennholz mind. 1 Jahr auf unserer Wiese am Ortsrand unter LKW-Planen liegen. Versprödung, Risse, Kondenswasser kenn ich nicht. Die alten Planen bekomm ich bei einer großen Spedition gegen sehr kleines Geld in die Bierkasse und die halten jahrelang. Größe ca. 12,5x2,5m am Stück ( Vorder+Hinterteil und Mitte oben) plus 2 Stücke 7,5x2,5m (Seitenteile) einer Wechselbrückenplane. Seitlich laß ich die Planen ein Stück weit überhängen damit Regenwasser abläuft.
Nachdem das Holz wie geschrieben mind. 1 Jahr draußen gelagert war ist es durch Luft und Sonne schon gut abgetrocknet und ich hol es mit dem Unimog und Heckschaufel rein zum sägen und spalten. Danach lagert es nochmals ca. 1 jahr unuter einem Schleppdach an der Scheune bevor ich es verkaufe oder das Fichten+Tannenholz selber verbrenne. Buche- Eiche- Birke ist bei uns hier gut zu verkaufen, alles andere so gut wie garnicht. Wir verbrauchen im Haus mit ca. 130qm Wohnfläche mit einem großen Kaminofen und einer ständig frierenden Ehefrau so etwa 15-20 Ster im Winter. Da wir das Fichten+Tannenholz sowie auch mal Linde, Akazie,...meist so als \"Beifang\" vom Wald mitbringen können heizen wir praktisch kostenlos, abgesehen von den Kosten zum aufarbeiten. Billiger gehts kaum noch. Die Gasheizung läuft fast nur für Warmwasser und Heizung im Zwergenzimmer.
Auf der Wiese darf ich aber keine feste Überdachung bauen, da außerhalb von Ort. Der Feldschütz und die örtliche grüne Fraktion widersprechen in diesem Gebiet jedem Baugesuch. Aber in Ettlingen geht`s momentan beim Bauamt drunter und drüber, jeder baut wie er will, fragt hinterher wenn überhaupt, Abbruchverfügungen für Schwarzbauten verlaufen im Sand,..... Vielleicht stell ich doch mal ein Rohrgerüst auf und schmeiß die Planen drüber.
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Beitragvon mannix » 20.09.2004, 20:27

Thema Baurecht

Baurecht ist doch in kommunaler Zuständigkeit. Das wird scheinbar überall anders geregelt. Ich habe nur spasseshalber bei unserer Gemeinde mal gefragt, wie dass mit Holzlägern im Außenbereich wäre.
Erste Antwort: das ist nicht möglich!
Ich hab dann den Sachbearbeiter gefragt, warum man immer wieder auf offenem Feld von Landwirten Scheunen sieht.
Zögerliche Antwort: für Landwirte gabs mal einen Ausnahmetatbestand, wonach bis zu 75 cbm umbauter Raum, ohne Fundament und Bodenplatte, auch im Außenbereich und ohne jegliche Genehmigung errichtet werden konnte. Auf mein weiters nachbohren, ob diese Möglichkeit auch heute noch besteht, kam nur die Antwort, dass mach heute sowieso keiner mehr. Es gibt scheinbar immer wieder Lücken, die man nur kennen muss.

Manfred
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Beitragvon Andreas_Bucher » 22.09.2004, 18:17

Hallo,

ein tip wäre noch: foliengewächshaus (tunnel). anscheinend genehmigungsfrei (nur für landwirte ?), oder zumindest fragt keiner, wenn\'s auf einem acker steht...
abschließbar, befahrbar (zumindest den hänger kann man reinschieben, oder mit einem kleinen traktor rein. zu hoch geht nicht, je nach konstruktion, wegen der tore und querstreben.

dann einfach einen teil davon bewirtschaften (tomaten, gurken, oder igendwas einfaches, was man sowieso selber braucht), den rest mit holz volkippen. im sommer sind da 40grad und mehr drin, das holz ist in null komma nix trocken ...
(ich kenne einen, der macht das so).

nur die anschaffungskosten ... 1-2k Euro ... aua.

--> Thorsten: gute idee, einfach baugerüst-material (patentgerüst) verwenden, über den holzstapel bauen (fällt ja kaum auf, wenn der sowieso schon \"immer\" da liegt, und die planen da drüber. wenn man das mit den gleichen maßen baut, wie eine lkw-prische, dann paßt auch die plane direkt drüber ...
das gäbe auch ein tolles partyzelt ab, wenn das holz raus ist !

was mich an den lkw-planen etwas stört sind die teilweise recht auffälligen farben und die ätzende werbung ...

mfg,
Andreas

[Editiert am 22/9/2004 von Andreas_Bucher]
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Beitragvon ThorstenStreit1 » 23.09.2004, 08:27

Hallo,
die LKW-Planen leg ich mit der Innenseite nach außen auf das Holz, dann steht da ja keine Werbung mehr drauf! Momentan hab ich gerade eine orangefarbene Plane bekommen, die Farbe stört mich nicht.
Thorsten aus Ettlingen/Baden
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Re: Brennholz Lagerung

Beitragvon LKW-Stefan » 20.10.2004, 10:17

mannix hat geschrieben:Thema Baurecht

Baurecht ist doch in kommunaler Zuständigkeit. Das wird scheinbar überall anders geregelt. Ich habe nur spasseshalber bei unserer Gemeinde mal gefragt, wie dass mit Holzlägern im Außenbereich wäre.
Erste Antwort: das ist nicht möglich!
Ich hab dann den Sachbearbeiter gefragt, warum man immer wieder auf offenem Feld von Landwirten Scheunen sieht.
Zögerliche Antwort: für Landwirte gabs mal einen Ausnahmetatbestand, wonach bis zu 75 cbm umbauter Raum, ohne Fundament und Bodenplatte, auch im Außenbereich und ohne jegliche Genehmigung errichtet werden konnte. Auf mein weiters nachbohren, ob diese Möglichkeit auch heute noch besteht, kam nur die Antwort, dass mach heute sowieso keiner mehr. Es gibt scheinbar immer wieder Lücken, die man nur kennen muss.

Manfred



@Manfred
Ich hab dieses Jahr bei der Stadt angefragt wegen Bau einer Halle.
Als Privatmann / Firma keine Chance was zu bauen.
Als Landwirt jedoch wurde mir gesagt darf man bis 120qm Fläche
(Landwirtschaftliche Maschinenhalle) genehmigungsfrei bauen.
Muss natürlich langwirtschaftlich genutzt werden...
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