Bundeswehr-Mog als Expeditions-Mog?

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Bundeswehr-Mog als Expeditions-Mog?

Beitragvon bitstream25 » 08.03.2009, 15:20

Hallo,

bin ganz neu hier im Forum und auch ganz neu beim Thema Mog. Der Grund warum ich mich dafür interessiere ist, dass ich grössere Reisen in Afrika, Asien und Lateinamerika plane und ein Fahrzeug suche, mit dem man überall hinkommt und auch Platz für die notwendigen Sachen hat.

Da kam ich natürlich u.a. auf den Mog (schaue mir aber auch Fahrzeuge wie Pinzgauer / Volvo C303 an). Nun habe ich mir am Wochenende einen BW-Mog (Krankenwagen) für ca. 21.000 Euro angeschaut, was mir ganz günstig erscheint, nach meinen ersten groben Online-Recherchen. Ist ein 1300 L (Baureihe 435). Auf dem Tacho standen 5.600 km (!!), vermute also der hat 105.600 km. Papiere konnte ich leider noch nicht anschauen. Auch fahren konnte ich ihn leider noch nicht.

Hat jemand hier generell zu Armeefahrzeugen bzw. speziell zu Unimogs aus BW-Beständen Erfahrungen gesammelt, die mir helfen bei der Entscheidung, ob das was ist oder nicht. Insbesondere interessieren mich:

- Eignet sich so ein BW-Mog als Expeditionsfahrzeug oder welche Umbauten muss ich noch vornehmen?
- Grösserer Benzintank ist bisher das einzige "Muss", das ich sehe. Irgendwelche Tipps wie / wo man sowas gut machen lassen kann?
- Er hat Rost an den vorderen Kotflügeln, Auspuff und ein paar Materialkäsen, sieht sonst aber sehr gut aus. Sollte also kein Problem sein, oder?
- Der Kasten vom Krankentransporter scheint mir ok als "Wohnmobil"-Aufsatz auch wenn er eher flach ist (keine Standhöhe). Spricht irgendwas gegen eine Eignung als Wohnmobil von dem Kasten?

Gibt es in der Nähe von Bonn jemanden, der Lust / Zeit hat mal den Mog genauer anzuschauen? Gäbe natürlich auch ne kleine Entschädigung dafür :-)

Dann noch: Kann jemand eine Werkstatt empfehlen, wo man Mogs gut umbauen lassen kann und ich eventuell zuschauen/mitmachen kann? Zum Hintergrund: Hab selbst keine große Ahnung von Werkeln am Mog/Auto und würde gern ne Werkstatt finden, wo ich bisschen was lerne drüber bevors auf grosse Fahrt geht.

Danke schon mal für Feedback und wenn noch was unklar ist, einfach kurz nachfragen, habe als Neuling sicher noch ein paar wichtige Sachen vergessen.
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Beitragvon Stefan.H » 09.03.2009, 07:57

Moin,
5600km Fahrleistung könnte schon zutreffen.
Ein weiterer oder größerer Tank für Benzin am 1300L ist nicht sinnvoll :lol: , wegen der Gewichtsverteilung würde ich lieber zwei ungefähr gleichgroße Dieseltanks, pro Seite einen, nehmen. Ein zweiter Originaltank auf der anderen Seite z.B. und mehr als 200l pro Tank an einem Unimog passt wohl auch nicht wegen Gewicht, Größe und Verwindung des Rahmen? Ich würde dann lieber einige 20l-Kanister mitnehmen.
Mir würde der Koffer von der Größe als Wohnkoffer für einige Wochen auch ausreichen, wenn es denn in wärmere und überwiegend trockene Gegenden geht. Bei viel Regen und kalten Wetter unter 0°C sollte es schon ein wenig größer und mit Stehhöhe sein. Außerdem ist die Isolierung nicht besonders gut, da befindet sich noch Steinwolle unter Presspappe auf dem Stahlblech. Das ist besonders gut für eine durchfeuchtete Isolierung und Rostfraß. Jeder Mensch gibt gibt pro Nacht fast einen Liter Wasser an die Raumluft ab und die kondensiert in einer kalten Nacht irgendwo im Aufbau, das sorgt dann auch über kurz oder lang für Schimmel. Auch der Boden des Koffers ist nicht isoliert, da geht dann nochmal etwas von der Innenhöhe bei einer Isolierung verloren oder die Kälte kriecht von unten herein. Der Innenausbau mit Isolierung sollte also komplett neu gemacht werden.
Bei uns gibt es eine Selbstschrauberwerkstatt, da kommt einem ein KFZ-Meister zu Hilfe wenn man nicht mehr weiter weiß oder alleine es nicht schafft. Gibt es bestimmt bei dir auch in der Nähe, ist aber auch nicht unbedingt billig.
Ansonsten finde ich den Unimog KrKw schon fernreisetauglich, kommt natürlich immer auf die Ansprüche drauf an.
Gruß Stefan
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Beitragvon bitstream25 » 09.03.2009, 13:45

Danke schon mal, Stefan, für die wichtigen Tips! Stimmt, das mit den 2 Tanks auf beide Seiten verteilen und 20l-Kanister macht auf jeden Fall Sinn.

Und 5.600km kann echt sein? Ist das dann kein Problem bei über 20 Jahren Alter, dass der total "eingerostet" ist??

Das mit der Isolierung klingt ja so, als ob du das schon gemacht hast. Da es eher in wärmere Gegenden geht, sollte mir der Kasten mit etwas Isolierung denke ich dann auch reichen. Klingt dann doch mal ganz gut, denn so große Ansprüche habe ich da nicht, bin bisher ja meist nur mit nem Rucksack und Zelt unterwegs gewesen ;-).

Markus
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Beitragvon bitstream25 » 09.03.2009, 15:06

Sorry, beim ersten Mal gab's eine Error-Message, dachte daher ich muss noch mal den Post abschicken...


Doppelposting ist weg!
...der Mod macht das doch gerne :lol: ...
-M- <Mod>
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Beitragvon Stefan.H » 09.03.2009, 16:40

Moin,
dass der Unimog mit wenigen km auf dem Tacho mit 20 Jahren total eingerostet ist, glaube ich nicht. Aber nach längerer Standzeit gehen dann gerne nach einigen 100km Dichtringe aus Gummi (z.B. an den Vorgelegen, Kurbelwelle usw.) kaputt, muß aber nicht sein. Bevor es auf Reise geht, sollte man schon öfters gefahren sein und hat dann bestimmt auch schon einiges zu reparieren gehabt.

Ich kenne den 1300L KrKw nur aus meiner Bundeswehrzeit, das war schon ein schönes Fahrzeug, aber ich habe den da ja nicht als Womo nutzen dürfen. :D Die Laufleistung war keine 1000km im Jahr, wurde aber immer bewegt.

Bei 5600km hat der Unimog bestimmt schon einmal eine Überholung gehabt, mit Tachotausch.

Eine schöne Heizung mit 3-12kW ist auch eingebaut, also durchaus auch für den Winter geeignet. Wenn einem der Lärm der Heizung nicht stört, kann man dann bei offenen Fenstern schlafen (die Heizung läßt sich nicht besonders gut regeln, eigentlich gar nicht) und hat keine Probleme mit Feuchtigkeit. Man braucht dann aber neben Diesel auch ziemlich viel Strom (ca. 125W elektr. Leistung für die Heizung).

Ich selbst habe ja nur einen 404-Koffer mit ähnlicher Größe. Für einige Wochen reicht der FuKo mir aber, nur wenn es kalt wird oder den ganzen Tag regnet ist er ein bisschen zu klein. Für nasse Klamotten hat man auch wenig Platz. Man kann aber bei längerer Standzeit ja ein Vorzelt anbauen und den Koffer hauptsächlich als "Schlafzimmer" benutzen. Bei mehr als 2 Personen wird es aber auch eng. Wasser kochen für Tee oder Kaffee usw. mache ich draussen und wenn es sein muß kann man auch draussen duschen. :lol:
Aus- und Umbautipps findet man für Wohnmobile übrigens eher in der Allrad-LKW-Gemeinschaft, da gibt es auch einige mit 1300L und mit dem 1300L KrKw.
Gruß Stefan
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Beitragvon almeria » 09.03.2009, 17:10

Empfehlen kann ich auch den Iveco Magirus 170D12 Hauber, der hat deutlich mehr Platz im Koffer, man kann stehen.
Frontwinde 5t und richtig viel Bodenfreiheit.
6Zyl. luftgekühlter Deutz Motor, l
Laeuft mit 14R20 auch 100km/h,
braucht nicht mehr als ein Unimog und kann mit allem wie auch Petroleum und Biodiesel sowie Kerosin gefahren werden.

Wir haben unseren letzten bei Franz Aigner in Falkenberg stehen.
Kann dort besichtigt werden.
www.aignertrucks.com
Der repariert auch Unimogs und MAN Kat
0171 7706986
LG
Thomas
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Beitragvon bitstream25 » 09.03.2009, 19:36

Hallo Stefan, hallo Thomas,

danke für euere Tipps, schaue ich mir beides mal genauer an, was ihr da an Webseiten empfehlt.

;-) Jo, das mit der Heizung gefällt mir auch nicht schlecht an dem Krankenwagen auch wenn es wahrscheinlich bei mir eher in wärmere Regionen geht. Aber nachts in der Wüste oder mal in höheren Lagen, ist das sicher ganz nett.

Hat einer hier eigentlich schon mal direkt bei VEBEG einen BW-Mog ersteigert? Hab mich gerade da mal für die Online-Versteigerung registriert und es gibt da auch zwei BW-Krankenwagen 1300L. Leider sind die Infos da ja sehr knapp, nicht mal Bilder oder irgendeine Zustandsbeschreibung. Lohnt es sich da mal ein 5.000 Euro-Angebot ins Blaue zu machen? Hat man damit eine Chance und am Ende ein Schnäppchen? Oder kriegt man den eh nicht für das Geld oder holt sich am Ende ein totales Wrack?

Danke noch mal und ciao, Markus
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Beitragvon AndreasU1300 » 09.03.2009, 19:45

Hallo Markus

@Thomas
Der 170er ist aber nur mit der entsprechenden Lizenz zu fahren, früher 2 jetzt C !!! Wenn Markus den hat wär´s egal.


Die BW Unimogs sind als Basisfahrzeug schon zu empfehlen, vorherige ausgiebige Probefahrt sollte selbstverständlich sein. Noch besser wenn jemand mitkommt der die Materie kennt. Wenn Geld keine Rolle spielt würde ich lieber die große Baureihe vom Unimog nehmen, allerdings sind die wieder über 7,5to.
Der KM-Stand von 5 600 kann schon original sein, vor einiger Zeit wurden bei der Vebeg KrKw aus Langzeiteinlagerung verkauft, vielleicht gehört dieser ja dazu.
Der Koffer ist eher ungeeignet als Womoaufbau (siehe Vorschreiber)
Nimm einen Pritschen U1300 und steck das gesparte Geld in einen vernünftigen Koffer. Mein Koffer, 50mm GFK, hat in Eigenbau ca. 3 500¤ an Material gekostet. Es ist keine Zauberei einen Koffer aus Sandwichplatten selber zu bauen.
Wenn Du mit dem Unimog auf große Reise willst ist es unbedingt erforderlich sich mit der Technik vertraut zu machen. In den von Dir genannten Ländern wird es sehr wenige geben der sich mit Unimog´s auskennen, mal vom Motor abgesehen. Portalachsen mit Radvorgelegen sind nicht jedermanns Sache wenn´s um´s reparieren geht.
Der Unimog überhaupt ist sicher erste Wahl, kann aber auch schnell SEHR teuer werden.
Hast Du mal an einen MB Kurzhauber gedacht? Der geht auch grenzwertig unter die 7,5to. Da kennt sich auch jeder Buschschrauber mit aus.

Bei den Vebeg Angeboten ist eine vorherige Besichtigung unbedingt erforderlich, sonst hast Du evtl. ein Ersatzteillager was nicht mal mehr aus eigener Kraft nach Hause fährt. Probefahrt auf Militärgelände nicht möglich. Nicht zu vergessen das noch die MwSt. auf den Zuschlagpreis kommt.
5000,-¤ halte ich für unmöglich, schau Dir mal die Zuschlagpreise für Unimogs auf deren Seite an.

Gruß Andreas
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

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Beitragvon bitstream25 » 10.03.2009, 13:32

Hallo Andreas,

ne, LKW-Führerschein habe ich leider nicht, von daher wird das mit den grösseren auch nix bei mir. Von der Grösse her reicht mir aber auch ein 435, ist für mich ja wie gesagt, schon ein grosser Schritt nach vorne ;-)

Hmm, das mit dem vertraut machen, hatte ich mir auch gedacht. Würde auf jeden Fall erst auf grosse Fahrt gehen, wenn ich hier mal bisschen rumgetuckert bin und das ein oder andere Problemchen kennen und lösengelernt habe.

Die Liste mit den gezahlten Preisen der letzten 14 Tage bei VEBEG hatte ich inzwischen auch gefunden. Hast Recht, 5000 Euro werden da auf keinen Fall reichen. Die Pritschen 435 sind alle so um die 8.000, die Krankenwagen bei über 11.000 weggegangen.

Aber so wie ich dich verstehe rätst du ja eh komplett davon ab direkt bei VEBEG zu kaufen, weil eine Probefahrt ja keinesfalls möglich sein wird, richtig? Hatte vorhin mal versucht, jemanden da zu erreichen und zum Zustand eines 435 mit Baujahr 12/90, der bald versteigert wird zu erfahren. Aber einziger Ansprechpartner in der Kaserne ist natürlich die Woche im Urlaub ;-)...

Blöderweise ist aber auch bei dem Händler, wo ich einen für 17.800 gesehen habe, eine Probefahrt nicht wirklich möglich (Auto steht auf Gelände wie von VEBEG geholt, wenn man kauft und Anzahlung macht, bringt er ihn über den TÜV...).

Wäre mir natürlich auch am liebsten, wenn ich Probefahren und auch am allerbesten einen Experten dabei hätte. Aber scheint nicht ganz so leicht zu sein, das hinzubekommen.

Kann mir jemand hier gute Händler mit fairen Preisen und Möglichkeit zur Probefahrt empfehlen? Am besten in der Nähe von Düsseldorf oder Freiburg oder irgendwo zwischendrin am Weg :-)!

Hmm, Kurzhauber und GFK-Koffer muss ich mir mal anschauen, hab ich noch keine Ahnung zu, klingt aber interessant.

Na, ich bleib mal weiter am Ball und schaue weiter, was sich so ergibt.
Markus
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Beitragvon bitstream25 » 10.03.2009, 13:34

Ach so, und klar, Geld spielt eine Rolle ;-). Hatte mir als Rahmen so 30.000 Euro gedacht. Klar, wenn es für das perfekte Teil bisschen mehr braucht, muss ich halt noch bisschen für arbeiten, wenn es weniger ist, beschwer ich mich aber natürlich auch nicht ;-)
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Beitragvon Stefan.H » 10.03.2009, 14:46

Moin,
der Magirus 170D12 hat schon eine bewegte Geschichte hinter sich, siehe auch Allrad-LKW-Gemeinschaft und auch hier. Das Fahrzeug ist nur was für begabte Kampfschrauber und zudem etwas zu teuer und schwer.
Manchmal kann man auch eine Probefahrt bei Vebeg-Angeboten machen, das ist mir zumindest schon zweimal gelungen. Und wenn es ein Mog aus einem Standort und nicht Depot ist, findet man manchmal auch den Schirrmeister, der einem etwas über das Fahrzeug erzählen kann.
Steht der 1300L, den du ansehen möchtest, zufällig bei Phillip adH? Hört sich fast so an, da "keine Probefahrt möglich".
Die nächste Zeit gibt es sehr viele 1300L direkt von der Bundeswehr, da kann man schon einen guten finden. Die werden ja nun alle durch neue Ategos und Unimog 4000/5000 ersetzt.
Wenn es auch etwas größer sein darf, würde ich eventuell auch einen IVECO/Magirus 110-17AW (Bundeswehr Leergewicht ca. 5000kg ohne Aufbau, Radstand 3,6m, 170PS) oder 110-16AW (dänische Armee Radstand 4,2m und schon einzelbereift mit 365/85R20) empfehlen. Die gibt es schon ab 5000¤. Da passt dann ein vernünftiger Koffer hinten drauf, wird aber schwieriger mit einer Verschiffung nach Südamerika.
Gruß Stefan

PS:eine kleine FmKabine von Zeppelin auf der Pritsche ist meiner Meinung als Wohnkoffer besser geeignet als der KrKw-Aufbau, Abmessungen aussen ca. 2,9mx2mx1,8m Innenhöhe ca. 1,6m. Eine große FmKabine passt nicht vernünftig auf einen 1300L da sie 4,25mx2,2mx2m ist (Innenhöhe ca. 1,8m). Die große passt aber gut auf einen IVECO 110-17AW ohne Pritsche dafür mit Containerlocks und man bleibt damit dann unter 7,5t.
Stefan.H
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Beitragvon bitstream25 » 10.03.2009, 15:48

Hallo Stefan,

gute Idee mit dem Fm-Koffer. Habe da auch gerade eine Website gefunden, wo die für 1500 Euro verkauft werden (www.dirksgarage.de). Das wäre dann ja eine interessante Alternative. Der hat dann auch nicht die "Schimmelprobleme" vom Krkw-Koffer? Und lässt der sich so ohne weiteres auf eine Pritschen-Unimog drauf machen, oder ist das aufwendig?

Grössenmässig reicht mir das locker und da ist mir dann die Möglichkeit mal verschiffen zu können, wichtiger als mehr Platz. Will schon gern auch mal Südamerika bereisen.

Ja, die beiden Krankenwagen-Unimogs sind einer bei Philipp adH (der für 17.800) und einer eben direkt von der VEBEG in Immendingen. Schienen mir ganz interessant und relativ günstig, aber halt schwer abschätzbar, ob fahrtüchtig für ne Reise ohne Riesenaufwand, weil keine Probefahrten. Ja, den Schirrmeister in Immendingen habe ich schon ausfindig gemacht in Immendingen, nur leider ist der ausgerechnet diese Woche nicht da und die Versteigerung geht nur noch bis Anfang kommender Woche :-(. Also mal sehen, ob ich da noch rechtzeitig Infos zu bekomme.

Andererseits scheint ja eine Pritsche dann eher mehr Sinn zu machen als ein Krankenwagen... muss ich also mal unter den Angeboten schauen. Dachte halt nur auch, dass ein Krankenwagen bisschen "pfleglicher" gefahren wurde bei der Bundeswehr ;-)

Markus
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Beitragvon Stefan.H » 10.03.2009, 16:09

Hallo,
die kleinen FmKabinen werden einfach auf die Pritsche gestellt und mit Ketten verzurrt. Es gibt auch eine Hebevorrichtung dafür, dann kann man das auf- und absetzen selbst machen.
Bei den Kabinen würde ich aber eine von Zeppelin aus Alusandwich nehmen, die von Dornier sind vernietet und haben Kältebrücken. Man verschenkt zwar etwas Platz in der Länge und Breite aber dafür sind die Zeppelinkabinen schon ganz gut isoliert, wesentlich besser als die KrKw. Allerdings sollte man noch einen zweiten Notausstieg, großes von innen nach aussen zu öffnendes Fenster wie in der Tür hinten, an einer Seite einbauen. Für Wohnmobile wird sowas auch vom TÜV verlangt, bei einer Kabine als Ladung zwar nicht vorgeschrieben aber sinnvoll wenn als Wohnkabine genutzt.
Gruß Stefan
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Beitragvon bitstream25 » 10.03.2009, 16:52

Wow, echt? Einfach mit Ketten verzurrt?? Auf- und Absetzen wäre natürlich nicht unpraktisch falls man den Kasten mal auf dem Standplatz lassen und mit dem Mog so rumfahren will! Wo gibt es sowas, was kostet das und wie kriegt man die an einen Pritschen-Mog dran?

Ja, über die Zeppelin vs. die Dornier habe ich gelesen und auch schon die Zeppelin als für mich besser angesehen. Und das mit dem Notausstieg macht wahrscheinlich auch Sinn, wobei ich dachte ich hätte da eine Seitentür auch gesehen? Noch mal gleich schauen, ob ich genaueres zu den Kabinen und der Hebevorrichtung finde...
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Beitragvon Stefan.H » 10.03.2009, 17:17

Moin,
im alten Maggie-Deutz-Forum gab es ein Bild von der Hebevorrichtung, einer kleinen FmKabine von Piaggio und einem Unimog 1300L, kann ich leider nicht wieder finden. Die original Hebevorrichtungen aus Bundeswehrbestand sind recht selten, gibt es gelegendlich aber auch bei der Vebeg. Mit etwas Geschick läßt sich eine Kurbelstützenlösung sicher auch selbst bauen. Die originale Vorrichtung ermöglicht sogar das abstellen der Kabine direkt auf den Boden, anders als bei dem Wechselkoffersystem bei zivilen LKW.
Und im Maggie-Deutz-Forum wurde auch die Verkürzung einer großen FmKabine beschrieben. Wenn man die von 4,25m auf ca. 3,5m kürzt, ist das auch eine gute Kabine für den Unimog.
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