Der Unimogvirus & Ich - Meine Unimoggeschichte

Der Mogler steht im Vordergrund: Unimogtreffen, Ausfahrten, Berichte, TV-Tipps, Unimog-Witze.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Schreck lass nach - Was ist das für ein seltsames Geräusch?

Beitragvon martin71 » 11.03.2017, 22:38

Servus liebes UCler und UVGler,
heute hatte ich eine Begnegnung mit einem sehr erschreckenden und seltsamen Geräusch. Aber nur der Reihe nach.
Max, sein Opa und ich waren gestern und heute fleissig im UNIMOG-Einsatz. Hauptsächlich im Wald, einmal mit dem Monster zum Rücken, und einmal mit dem Mog (mein restaurierter Erstmog) zum Spalten, aber auch a bisserl zum Wurzelrausziehn im Garten von meinem Vater und noch zum Schrauben. Maxl war natürlich immer ganz vorn mit dabei. Zum Abschluss der Waldaktion habe ich noch ein Abdeckblech in den Wald gebracht. Also kurz bei uns zuhause, wo das Blech lag, vorbeigefahren, angehalten, Blech und vier Bausteine zur Beschwerung aufgelegt und weiter. Nur als ich wieder einsgestiegen bin,hat mich ein ganz seltsames Geräuch empfangen. So was hatte ich noch nie zuvor gehört!!!!! Es war abhängig von der Motordrehzahl aber kein mechanisches Schleifen oder Kratzen, sondern es schien irgendwie aus dem Ausaugtrakt zu kommen. Ich befürchtetete schon, dass sich damit eine Motorschaden ankündigte, obwohl eigentlich Öldruck in Ordnung war. Aber das ist ja nicht Alles. Hätte ja auch ein Lagerschaden sein können... aber ich bin trotzdem erstmal losgefahren, um zu sehen, wie sich das Geräuch verhielt. Es war etwas drehzahlsynchron aber nicht rein linear, einfach ganz seltsam und etwas "akustisch". Nach ca. hundert Metern habe ich wieder angehalten, weil mir doch unwohl war aber mich auch ein seltsames Gefühl bzw. Ahnung beschlich. Ich hatte das Gefühl, dass das Geräuch von meinen Display der Rückfahrkamera kam. Und so war es auch..... OOOOOOOOOOooooooh, was für ein Stein viel mir vom Herzen. Das Geräuch hatte einen einfachen Grund. Die Rückfahrkamera hat ein Mikro. Ich hattte deshalb bisher den Lautsprecher bzw. die Lautstärke auf Null gestellt. Anscheinend hat Max unbemerkt in der kurzen Zeit als ich ausgestiegen bin, den Lautstärkeregel (einer der 8 Tasten am TFT-Display) durch vielfaches Drücken auf das Maximum gestellt.... aber auf so was muss man erstmal kommen. Also zum Glück kein Schaden sondern, nur ein "Soundgenerator" :wink: .
Und mit Gehörschutz auf, hört sich das Alles noch seltsamer an. Also mal wieder eine UVG mit Happy End! :D :party
Und die Moral von der Geschicht: Lasse nie Dein Kind unbeaufsichtigt im Mog sitzen!

UC Max im Einsatz 01.jpg


Viele Grüße
Euer Martin
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Re: Der Unimogvirus & Ich - Meine Unimoggeschichte

Beitragvon Helmut-Schmitz » 12.03.2017, 14:09

Hallo Martin
aber ich bin trotzdem erstmal losgefahren, um zu sehen, wie sich das Geräuch verhielt.
aus deinen Berichten hatte ich bisher entnommen, dass der Grüne räuchert.

PS: kannst du in die Kiste für Maxl legen. :wink:
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

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Re: Der Unimogvirus & Ich - Meine Unimoggeschichte

Beitragvon martin71 » 14.03.2017, 23:22

Servus Helmut,
ich lege es in die Erbsenkiste :wink: . Mensch, das sind ja völlig neue Seiten an Dir :shock: !
Da muss ich mir ja doch noch mal überlegen, ob der Maxl zum Nord-Süd-Treffen mitkommen darf :wink: ......

Viele Grüße und Nix für Ungut
Martin
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Der Unimogvirus & Ich - Unsere letzte Monsterfahrt

Beitragvon martin71 » 12.01.2018, 01:55

Liebe UVGler, Bilder- und Gschichteninteressierte,
die vermeintlich besinnlich und stade Zeit ist vorbei, das Neue Jahr ist da, neue Vorsätze, Ziele sind gefasst und interessante Projekte anvisiert und es ist mal wieder Zeit für eine neue UVG (UNIMOG-Virus-Geschichte).
Obwohl die Weihnachtszeit und die Zeit zwischen Jahren dann doch oft nicht so stad und besinnlich ist, konnte ich den einen oder anderen Moment darauf verwenden, das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Es ist viel passiert, unser zweite Sohne Vincenz wurde geboren und unter anderem habe ich auch das Monster, meinen 406er Forstmog, verkauft und der letzte Einsatz, natürlich gemeinsam mit Max, wurde gefahren. Davon möchte ich Euch hier berichten.
Ich hatte mich schon länger mit dem Gedanken befasst, das Monster zu verkaufen, aber so richtig vorstellen konnte ich mir es nicht, es hat immer verdammt weh getan :cry: , wenn ich mir das so vorgestellt habe. Aber letztendlich habe ich es aus verschiedensten Gründen dann doch gemacht.
Und jetzt? Wie fühlt es sich mit ausreichend Abstand an? Ein gutes halbes Jahr danach muss ich sagen, es war die richtige Entscheidung und vermissen tue ich das Monster nicht :D . Vielleicht liegt es daran, dass ich seitdem bisher keine Rücke- bzw. Seilwindenaufgaben hatte, aber das spricht ja schon für sich….. dass der Bedarf für einen Forstmog nicht so wirklich da war und zum Holzspalten habe ich ja ohnehin meinen grünen 406er genommen.

Der letzte Einsatz sollte natürlich für und mit Max sein. Ich musste auch nicht lange überlegen, was Max wohl am meisten begeistern würde. Da Max nicht nur UNIMOG, sondern auch Baufahrzeuge- und Kiesgrubenfan ist und sein Sandkasten etwas mehr Sand vertragen konnte, war schnell klar, wir fahren in die 3 km entfernte Kiesgrube und lassen uns vom großen Radlader ein Portion Sand aufladen. Denn Max sein Sandkasten konnte durchaus noch eine Portion Sand vertragen. Am ersten Samstag im Juni sollte das Monster abgeholt werden. Ich hatte mir den Freitag davor ausgesucht, mit Max unseren letzten Monstereinsatz zu fahren. Am Samstag hat das Kieswerk zu, also hatten wir nur noch die eine Chance. Da das Kieswerk bereits um 17:00 Uhr zu macht, musste ich schnell sein. Ich hab extra in der Arbeit früher Schluß gemacht, stand dann aber leider bei der fast zweistündigen Heimfahrt ganz schön im Stau.... :mauer :evil: und ich dachte mir, es wird jetzt langsam etwas langsam eng.
Zu Hause angekommen, gleich die Arbeitsklamotten gegen die UNIMOG-Arbeitsklamotten getauscht, Max eingepackt und zum UNIMOG in die Tiefgarage gefahren und Max ins Monster gesetzt. Max mit Mickey Mouse grinste auf der Beifahrerseite von einem Ohr zum anderen :D .
Monster - Unser letzter Einsatz 01.jpg

Ich grinste auch, aber nicht lange. Als ich den Startknopf drückte passierte NICHTS..... außer einem leichten Klacken. Verdammt, das darf doch nicht wahr sein..... :cry: :evil: :twisted: . Warum muss gerade jetzt Murphy zuschlagen? Also raus aus dem Mog, Motorhaube auf, Sicherungen drehen und erneuter Versuch: Wieder NICHTS :roll: ! Das wird eng. Es war schon 16:40!!! Zum Glück habe ich aber standardmäßig im Auto Starthilfekabel dabei. Also angeschlossen, Startknopf gedrückt und Brrrrrmmmmmmm :D :party ! Dann nichts wie auf in die Kiesgrube, kurz auf die Waage und dann ab zum Sandhaufen. Und Max seine Augen natürlich so: :shock: :shock: :shock: .
Monster - Unser letzter Einsatz 02.jpg
Unser letzer Monstereinsatz

Monster - Unser letzter Einsatz 02A.jpg

Als dann der riesige Radlader um die Ecke kam, war er natürlich komplett aus dem Häuschen :party :party :party :D . Ich hatte das Gefühl, dass der Radlager uns mit weniger Ladungen komplett hätte verschütten können. Aber wir wollten ja nur a bisserl an Sand. Also hat der Fahrer die rechts Ecke etwas befüllt und vorsichtig den Sand abgeschüttelt.

Aber aus der Portion Sand wurde natürlich wieder a bisserl mehr. Es war sogar soviel, dass es noch für das Auffüllen des Sandkastens vom Nachbarjungen gereicht hat. Also hab ich zwei Jungs auf einmal gleichzeitig glücklich gemacht :D :D .
Da Max seine Gute-Nachtlektüre zu dem Zeitpunkt häufig die 400-Seiten UNIMOG Bibel von Peter Schneider war, hat er häufiger noch vom Monster gesprochen, als wir Bilder von Forstfahrzeugen gesehen haben, aber das ist dann auch relativ schnell abgeebbt.
Und jetzt ist die Zeit da für die anderen UNIMOG Projekte. Das Dieseli steht als erstes auf dem Programm, dann soll in einigen Jahren Max sein Frosch folgen.
Aber so viel Zeit bleibt im Alltag nicht über, also wird es sehr gemach vorwärts gehen. Er wird bestimmt eine ganz neue Erfahrung für mich sein. Meine Erstrestauration war hoher Aufwand in möglichst wenig Zeit. Das war ohne Familie noch möglich. Ich hatte ein Ziel: Möglichst schnell UNIMOG fahren können. Da ich das jetzt kann, ist da nicht so der Druck dahinter und außerdem wird diesmal der gemeinsame Restaurationsweg mit Max das Ziel sein. Und vielleicht lässt sich da bei Vincenz, eine erste Begeisterung entfachen. Ich denke es ist nie früh genug dafür, damit anzufangen.

Viele Grüße
Euer Martin
Zuletzt geändert von martin71 am 12.01.2018, 02:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Unimogvirus & Ich - Meine Unimoggeschichte

Beitragvon martin71 » 12.01.2018, 02:01

kleiner Nachtrag:
Zuhause wurde der Sand natürlich gemeinsam abgeschaufelt :D !
Monster - Unser letzter Einsatz 03.jpg

Und am nächsten Tag war das Monster dann weg......

Viele Grüße
Martin
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Re: Der Unimogvirus & Ich - Meine Unimoggeschichte

Beitragvon moggi1200 » 19.11.2018, 09:48

und vor ein baar wochen im frängischen bei einem Freund von wieder aufgedauchd :P

der Vorbesitzer hat noch die Seilwinde überholen lassen und neue Seile aufgezogen.
neue Reifen hat er auch bekommen.

ansonsten glaube ich Zeitbedingt nicht viel gemacht :sorry

aber an und für sich ist die Kiste in nem guten Zustand, ausser dass die Hydraulik unter aller Sau verlegt und verpfuscht ist.

Getriebe haben wir schon mal angefangen abzudichten, und dem Motor endlich die fehlenden Pferde eingehaucht.
ich versuche immer noch ihn dazu überreden einen Turbomotor samt Turbo einzubauen, daliegen hätte ich ihn 8)

grüße
uli
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