Die wohnkabine von einer Magirus auf einer Unimog

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Die wohnkabine von einer Magirus auf einer Unimog

Beitragvon Jan Holland » 03.01.2020, 23:28

Ich möchte den Magirus-Truck gegen einen Unimog eintauschen. Ist das möglich? grüße Jan aus Holland

Bild
Jan Holland
Newbie
Newbie
 
Beiträge: 1
Registriert: 03.01.2020, 22:42
Has thanked: 0 time
Been thanked: 0 time
UVC-Mitglied: 0
Unimog:




Re: Die wohnkabine von einer Magirus auf einer Unimog

Beitragvon geosjoggen » 04.01.2020, 19:38

Hallo Jan,
leider ist Dein bild nicht zu sehen.
Möglich ist alles, die Frage ist nur mit welchem Aufwand und für welchen Unimog.
Die äteren Unmogs haben für die Wohnkabinen in der Regel eine Dreipunkt Lagerung. d.h. in der Mitte des Rahmens rechts und links verschraubt, vorne und hinten in der Mitte gelagert. Dies ist erforderlich, damit das Unimog Fahrgestell (offenes U-Profil) sich verwinden kann und damit seine Geländegängigkeit behält. Und natürlich dürfen auf die Wohnkabine keine Spannungen aus dem Fahrgestell einwirken. D.h. Du brauchst einen passenden Unterbau. Dann sollte die Kabine nicht zu hoch oder zu schwer sein, da sich sonst das Fahrzeug im Gelände aufschauckelt. Aber auch dagegen gibt es technische Maßnahmen.
Mach Dich mal über das Unimogprinzip kundig, dann wirst Du schnell merken was Du verändern/verwenden kannst. Am besten Du gehst mal auf ein Unimogtreffen und schaust Dir an was da so alles verbaut wurde.
Mit Mog Grüßen
Roland
Benutzeravatar
geosjoggen
Member
Member
 
Beiträge: 362
Registriert: 20.01.2005, 16:16
Has thanked: 0 time
Been thanked: 17 times
UVC-Mitglied: 0
Unimog:

Re: Die wohnkabine von einer Magirus auf einer Unimog

Beitragvon Helmut-Schmitz » 04.01.2020, 19:50

Hallo Jan
Herzlich willkommen hier.

Neben dem Gewicht ist der Radstand ausschlaggebend. Beim Unimog beträgt die Achslastverteilung 50/50, beim LKW ca 40/60. Der Hecküberhang ist daher kürzer als beim LKW, eines der Vorraussetzung für die Geländegängigkeit. Selbst bei den langen Unimog ist der Radstand maximal 370mm bzw 3800mm. Ob ein eventuell vorhandener Radausschnitt dann beim Unimog passt, ist zu prüfen. Die Gewichtsklasse wäre auch nicht unerheblich. Bei den kurzen Unimog gibt es grundsätzlich nur eine Dreipunktlagerung bei den längeren Womog-Fahrzeugen auch die Rautenlagerug, beim LKW sind daneben auch Federlagerungen gebräuchlich.
Du solltet deine Frage schon etwas konkretisieren. Vom 256D26 auf 401 dürfte nicht passen, vom 80D7 zum 1300L dürfte dagegen mit entsprechen Anpassungen schon funktionieren.
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

Dieses Dokument ist auf elektronischem Weg erstellt und ohne Unterschrift gültig

Et es wie et es
Et kütt wie et kütt
Nix bliev wie et wor
Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch
Benutzeravatar
Helmut-Schmitz
Moderator & Förderer 2021
Moderator & Förderer 2021
 
Beiträge: 12004
Bilder: 214
Registriert: 20.07.2002, 17:54
Has thanked: 51 times
Been thanked: 360 times
UVC-Mitglied: 0
UCG-Mitglied: 4333
Unimog:


Zurück zu Unimog Wohnmobil & Expedition

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste