Diskussion zum Thema Unimogmuseum

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Diskussion zum Thema Unimogmuseum

Beitragvon flugzeugschlepper » 04.08.2009, 08:43

Das Unimog-Museum sucht Unterstützung für die Rückholaktion eines Lastwagens von 1916
Der Benz 3K2 von 1916.
Noch schmückt der Lastwagen das Carl-Benz-Museum in Ladenburg, ab November soll er ein Glanzstück des Unimog-Museums sein.
65.800 Euro kostet das seltene Stück...
.....
Fahrzeuggeschichte in Gaggenau bedeute nicht "nur" Unimog.
....
Allerdings, so Stefan Schwaab, werde das gute Stück bis auf weiteres nur zu besonderen Anlässen im Museum zu sehen sein.


Hmmm,

ich finde es schön, dass es ein Unimogmuseum gibt - ich selbst habe mich bei der qm Aktion für das Museum beteiligt
und war schon öfters vor Ort.

Sicherlich kann man über vieles im und am Museum kontrovers diskutieren -
ich will nichts "schlecht-" und nichts "gutreden"
aber die Aktion LKW für`s Unimogmuseum kapier ich gar nicht...

Handelt es sich um ein UNIMOG Museum oder um ein MUSEUM DER FAHRZEUGGESCHICHTE GAGGENAU?

Ich erkenne nicht den Sinn und den Nutzen eines solchen LKW´s im Museum - für eine Sonderausstellung / kurze Zeit ausleihen - JA
...aber von einem Carl-Benz-Museum abkaufen - HÄÄÄ?

Vielleicht könnt ihr mich ja überzeugen...

ich bin auf Eure Meinung gespannt

Dieter
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Beitragvon beni » 04.08.2009, 14:41

Und der Preis erst
Alter hin oder her auf den freien Markt würde der sicher nicht so viel bringen!
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Alter LKW im Unimog-Museum

Beitragvon Stationsvorsteher » 04.08.2009, 15:40

Verehrter Dieter,

Sie haben da ein interessantes Thema angestoßen.

Zu den Dogmen unseres Wirtschaftssystems gehört das Wachstum.

Also muß auch das Unimog-Museum wachsen.

Im letzten Abschnitt des Beitrages von Thilo Wessel ist
die Intention doch gut erklärt:

"Stefan Schwaab richtet den Blick noch ein bisschen weiter.
Der 3K2 biete "Chancen für die Zukunft", hält er eine bauliche
Erweiterung des Museums für denkbar; auf der jetzigen Fläche
sei auf Dauer nur der Unimog angemessen zu präsentieren."

Ob das sinnvoll ist oder die Kräfte des Museums übersteigt,
sollten die Mitglieder des Museumsvereins entscheiden.

Hoffentlich verhebt sich der Verein mit dem alten LKW nicht etwas,
es wäre schade!

Ob man für 65 TEuro etwas Sinnvolleres anstellen könnte,
ist eine andere Frage.

Grüße aus dem finstersten Odenwald

Richard
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Beitragvon Frank_404s » 04.08.2009, 16:12

Hallo,
ich bin nicht im Unimogmuseum- Verein. Meine Meinung sollte also hierbei nicht allzu hoch gewichtet werden, allerdings bin ich schon der Meinung, dass sie geäußert werden sollte.

Wenn es einen Anbau für LKWs überhaupt irgendwann geben sollte, dann kann man immernoch exponate dafür kaufen.
Momentan ist es ein UNIMOG Museaum.
Die Unimog exponate sind ja meines Wissens nach zumeist als Leihgabe für eine gewisse Dauer "gestiftet".
Warum sollte man dann ein fahzeug KAUFEN, das nicht alzuviel mit UNIMOGs zu tun hat?
Für das Geld könnte man sicher auch einige schöne Unimog Stücke / Exponate / Schnittmodelle / .... kaufen. Was ich gar nicht mag sind igendwelche Entscheidungen, die (wie diese) sicherlich hinterfragenswert sind, die weitgehend ohne die Meinung der Breiten Masse (Mittglieder Museums- Vorderverein) getroffen werden.

Wie gesagt meine Meinung.

Frank
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Beitragvon Nieswurz » 04.08.2009, 17:19

Moin,

also so schön ich den alten Laster auch finde, habe ich mir diese Frage von Dieter auch gestellt.

Selbst wenn das Geld komplett durch die Spenden zusammenkommt, hätte es auch für mehrere Unimogs aufgebracht werden können.

Die Tradition des Standortes Gaggenau mit dem Museum (und damit die lange Laufzeit des Unimogs) zu verbinden, wäre auch ein Ansatz. Hier müssten aber eigentlich die Sponsoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer gefragt werden, denn die haben zweckgebunden gespendet und gearbeitet.

Mir wäre es recht (nicht das ich zu einer der o.g. Gruppen gehören würde), wenn man dann konsequent auch die Wörther Nachfolgeprodukte aus dem Museum verdrängen würde und noch nen 404 und 2 411er auf den gewonnenen Flächen austellen täte. :lol:
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Beitragvon beni » 04.08.2009, 21:59

So ist es es gibt noch genügend seltene Unimog,s oder Anbaugeräte es ist ein Unimog Museum !
Ich habe auch mal mit dem Gedanken gespielt Mitglied zu werden das hat sich jetzt aber erledigt!

Ich betone noch mal mich würde interessieren ob es jemand anderen geben würde Privat der bereit ist eine LKW für den Preis zu kaufen!

Es ist ein Unimog Museum und nicht Mercedes Gaggenau Museum !!!!
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Beitragvon Menk » 04.08.2009, 22:44

Das erinnert mich ein wenig an Daimler Benz der 80/90er Jahre (unter Edzard Reuter). Damals hat man Aktien eines Automobilherstellers gekauft, war nach einiger Zeit aber (ungewollt) auch Anteilseigner an Flugzeugherstellern, Elektrounternehmen, Waffenproduzenten etc.

Das nannte man damals "integrierten Technologiekonzern". Wohin das geführt hat, ist sicherlich hinlänglich bekannt ...

Gruß
Markus
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Beitragvon Helmut-Schmitz » 05.08.2009, 21:01

Hallo

ich bin als Gründungsmitglied vielleicht ein wenig befangen. Wenn ich an den Grundgedanken erinnere, was zur Gründung des Museums-Vereines geführt hat, so hat die Überlegung von Stafan Schwaab nichts mit der Ursprungsidee gemeinsam. Allerdings war Heer schwaab zum Zeitpunkt der Gründung auch nicht Vorsitzender.
Es war nicht der Fahrzeugbau in Gaggenau sondern rein der Unimog der Gründungsgedanke. Die Initiatoren waren ausnamslos Unimogler.
Wenn Geld bei Sponsoren lockergemacht werden soll, dann bitte für den Vereinszweck, und der ist nuin mal alles rund um den Unimog und nicht rund um Gaggenau.
Fazit, ich bin dagegen, zumal das angesprochene Fahrzeug ja gut aufgehobenn ist.
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Exponate im Unimogmuseum

Beitragvon stefanfuchs » 06.08.2009, 23:56

Hallo, Bin im Museumsverein ebenfalls kein Mitglied.
Meines Wissens nach soll das Museum schon auch der Region Gaggenau dienen, deswegen kann da wohl auch ein LKW, falls er zumindest teilweise in Gaggenau gebaut wurde schon auch hinpassen. Es gibt ja auch diverse andere Sonderausstellungen. Wenn den Kaufpreis private Sponsoren aufbringen liegt da meiner Ansicht nach nichts im Wege, falls da z. B. der Unimog Club Gaggenau 5000 Euro oder mehr beisteuern will, wäre es meiner Meinung nach angemessen, wenn da auch die Mitglieder in der Hauptversammlung abstimmen dürften, allerdings kenne ich die genauen Regeln der Geldmittelvergabe im Club nicht, habe mich da nur in einer früheren Hauptversammlung über eine großzügige Zuwendung vor der Museumsbaumassnahme gewundert. Man liest immer das Museum trägt sich, also sollten die Verantwortlichen dann auch frei über Fahrzeuganschaffungen, Ausstellungsgegenstände und weiteres entscheiden dürfen.
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Beitragvon OPTI-MOG » 07.08.2009, 19:31

Vielleicht gibt ja schon die Vereinssatzung die passende Antwort?
Meine unmaßgebliche Meinung jedenfalls: NEIN!
Liebe Grüße

Christoph

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Mit zwei Unimog 411 im Schlagraum https://youtu.be/OnCnQ_sFmOU


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Beitragvon Helmut-Schmitz » 08.08.2009, 08:24

Hallo

stefanfuchs hat geschrieben:Meines Wissens nach soll das Museum schon auch der Region Gaggenau dienen


Es gibt eine Kooperation für den Betrieb, dazu ist das Touristik-Informations-Center im Eingangsbereich untergbracht. Mehr nicht!!!
Das Museum selbst ist nicht für die Region Gaggenau gedacht. Es ist ja nicht nur der LKW selbst zu finanzieren, der Platz im Museumsbereich ist nicht sonderlich groß, je mehr "Unrat" dann eingestellt wird, je weniger Platz ist für den Unimog.
Wo soll denn die Grenze gezogen werden? Sicherlich gibt es viele wichtige und auch austellungswerte Meilensteine in der Geschichte des Werkes Gaggenau, das ist aber nicht Zweck des Museums.
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Beitragvon mogli406 » 08.08.2009, 21:49

Also ich finde schon dass solch alte fahrzeuge auch irgendwo standesgemäss ausgestellt werden sollten aber wieso im Unimog-Museum? Im Ferrari-Museum würde auch kein Mercedes stehen auch wenn er noch so oft in Maranello gebaut wurde!

Früher gab es mal ein Sprichwort:
Schuster bleib bei deinen Leisten......

Ich denke da ist was dran und mit dem Geld könnte man sicherlic heinige Unimog vor der Verschrottung retten und hätte dann sicherlich auch wirklich sehr sehenswerte Modelle wenn nicht gar Unikate.
Zumal auch meines Erachtens nach mehr "gebrauchte" Unimog in die Ausstellung gehörten! Einem 30 Jahre alten Fahrzeug soll und darf man doch auch ansehen was das Alltagsleben aus ihm gemacht oder?

Also wie gesagt:
Denkt an das Sprichwort und bleibt bei Euren Leisten sprich dem Unimog wofür "unser" Museum auch gebaut wurde!

Gruss Michael

PS: Bin auch Gründungsmitglied und würde bei einer Abstimmung mit NEIN stimmen!!
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Beitragvon IngoKulmann » 08.08.2009, 22:13

PS: Bin auch Gründungsmitglied und würde bei einer Abstimmung mit NEIN stimmen!!



Hallo Michael!

Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß dich einfaches Mitglied jemand nach deiner Meinung fragt. :?

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Beitragvon thorstens » 09.08.2009, 21:59

ich hab mich lange zurückgehalten. Jetzt muß aber ein Kommentar raus.
Wenn ich die ganzen Beiträge hier lese wird doch eine Richtung klar: Nein zum Kauf. Selbst Gründungsmitglieder des Vereins Unimog Musuem e.V., bin ich übrigens auch, würden, wenn sie was bei der Vorstandschaft mehr als unwahrscheinlich ist gefragt würden, mit NEIN stimmen. Andererseits, laßt den Vorstand den LKW kaufen- und aus der eigenen Tasche zahlen. Bei der letzten Jahreshauptversammlung wurde die Entlastung des Vorstandes ncit vorgenommen weil der Kassenbericht nicht fertig war. Die handeln jetzt auf eigenes Risiko- ob sie das wissen? Das Museum ist größenmäßig eh schon am Limit, dann noch den LKW und andere Gaggenauer Fahrzeuge unterbringen? Wann kommt dann ein 2624LAK (dreiachsiger Allradkipper) die wurden bis Mitte der 60er jahre auch in Gaggenau gebaut? Bleibt dann noch Platz für Unimogs?
Ich denke es wäre an der Zeit hier mal eine Stellungnahme von offizieller Seite zu haben. Immerhin geht der Link Forum auf der Museumswebsite hier her.
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Beitragvon RainerausRhedeems » 09.08.2009, 23:56

Hallo! Ich habe auch erst einmal tief Luft geholt,und abgewartet! Ich bin also nicht alleine! Ich bin selbst Nutzfahrzeugsammler,aber der LKW hat nichts im Unimogmuseum zusuchen,es seih denn,das Museum wird umbenannt in "Fahrzeugmuseum Gaggenau",dann aber ohne mich! Der Happen mit der Einbeziehung der Region war schon gross genug für einen Unimogfan,möchte aber auch nicht behaupten, das es falsch war!!Ich bin mir darüber klar,das das Museum auch ohne mich auskommt, aber mittlerweile bin ich dazu übergegangen,das das eigentliche Museum mobil ist,nähmlich auf den Treffen!! Gruss an alle Mitlesenden,Rainer
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