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Eigenbau Umkehrgetriebe Frontzapfwelle
Verfasst: 02.11.2009, 22:44
von Rainer.U421
Hallo
Anbei ein paar Fotos von meinem Umkehrgetriebe. Dieses Getriebe habe ich aus einem gebrauchten Getriebegehäuse, mit neuen Wellen/Zahnräder/Lager u. Dichtungen neu aufgebaut. Die Zapfwelle wird mehr in die Mitte verlegt. Dass die Zapfwelle weiter vorne sitzt ist kein Problem, da die meisten Geräte eh nicht auf die Breite des Krafthebers passt, fertige ich passende Adapterstücke welche dann gleich einen grösseren Abstand haben. Für den Holzspalter habe ich diese bereist fertig und das funktioniert sehr gut. Leider habe ich noch keine Fotos, in dem das Getriebe in Betrieb ist, aber die werden noch folgen.
Vielleicht habt Ihr ja auch noch Lösungen/Eigenbauten als Anregung?!
Gruss Rainer

Verfasst: 03.11.2009, 15:02
von Karl_Bauer
Rainer, Guten Abend!
Da das Getriebe weit vorbaut, kommt beim einfachen Aufstecken eine gehöriges Biegemoment auf den vorderen Zapfwellenstummel.
Dieses Beigemoment solltest Du ggfs. abfangen. Am Einfachsten geht es über eine starke Zugfeder, welche in vielen landwirtschaftlichen Geräten verbaut sind. Sie ist recht gut an das Oberteil einer Frontabauplatte ("Galgen") anzulenken, wenn man an den geschwungen Bügel noch eine kleine Öse anschweißt.
Leider kann ich Euch meine Lösung nicht zeigen, da noch die wichtigsten Trümmer bei meinen Haus- und Hofschlossern in der Werkstatt sind.
Das von mir eingesetzte Wendegetriebe mit Stirnzahnrädern stammt aus einer Baumaschine und baut so flach wie ein Verlagerungsgetriebe ("Banane") beim Unimog. Trotzdem sollte das Biegemomente auf den vorderen Zapfwellenstummel durch eine Entlastungsfeder (Zugfeder) abgefangen werden, da sich beim Drehen der Zapfwelle dann ein Biegewechslemoment ergibt, das die Lagerung des Zapfwellenstummels gehörig belasten kann.
Frohes Schaffen wünscht Karl
Verfasst: 03.11.2009, 18:30
von Rainer.U421
Hallo Karl
Wie Du auf dem Foto vielleicht erkennen kannst, wird das Getriebe durch eine Halterung welche auf die Traverse des Frontkraftheber aufgeschoben wird gehalten und unten ist das Getriebe mit einer Gummizwischenlage auf der Stossstange abgestützt. Verbunden sind die Zapfwellenstummel mit einer Muffe.
So kann das Getriebe durch lösen der zwei Schrauben oben einfach abgezogen werden. Das Getriebe sitzt sehr sicher, wo soll da noch ein Biegemoment auftreten?
Schöne Grüsse
Rainer
Verfasst: 24.12.2010, 11:01
von miien
hallo Rainer,
nun ist mein "Umkehrgetriebe" auch so weit. trockenlauf bestanden, nun noch abdichten, befüllen und dann im Einsatz (hoffentlich)bewähren
gruss
michael
Verfasst: 25.12.2010, 22:18
von Rainer.U421
Hallo Michael
Freut mich, dass ich Deine Umsetzung auch mal zum sehen bekomme! Das Getriebe baut noch ein ganzes Stück mehr nach vorne. Hast Du das Getriebe zusätzlich unten noch abgestützt (Ich denke das ist erforderlich)? Wie machst Du es mit dem Zapfwellenabstand? Gerätedreieck oder auch mit speziellen Abstandstücken? Freue mich schon auf Deinen ersten Einsatzbericht!
Gruss
Rainer
Verfasst: 26.12.2010, 14:27
von miien
hallo Rainer,
befestigt ist das getriebe nur in dem ich es in eine"Führung" einschiebe und mit den 2 Klemmschrauben darin fixiere. Die Halterung mit der Führung ist an der Schmidtplatte angeschweisst, wo ich auch meinen Kraftheber befestigt habe. Übertragung der Kraft über eine Profilhülse lose aufgesteckt.
habe mir den Kraftheber so gebaut dass ich die Gelenkwelle von ürsprünglich hinten nehmen kann(Spalter angebaut, Gelenkwelle dazwischen und es passt) zum Transport werde ich sie und das Getriebe abnehmen
gruss
Michael