Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

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Moderator: -Martin.Glaeser-

Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon zweiflinger » 25.03.2016, 23:17

Ihr wolltet ihn ihr sollt ihn bekommen ;)

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Was den Ganzen Chrom Zierrat angeht fehlt mir bis heute die untere rechte Zierleiste weiß jemand wo ich die bekommen könnte ?
Ich muss mich glaube noch an so viel Bling gewöhnen :D

Ich werde mich in der nächsten zeit noch mit dem Thema der Elektrohydraulik und anderen Kleinen Sachen Beschäftigen.
also mehr Beiträge ;)
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon kinzigsegler » 26.03.2016, 00:07

Hallo Anton,

sieht super aus, wenn er genauso fährt :spitze
Bis dene
Gruss
Jürgen von der hessischen Kinzig

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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon zweiflinger » 14.05.2016, 15:44

Guten Tag U-Com

Hier nun mein Bericht über meinen Ausflug in das Thema Elektrohydraulik. An erster Stelle ist warscheinlich Cristoph (alias Optimog) als Pionier in diesem Bereich zu nennen ich habe mich schlussendlich auch dazu entschlossen nicht die Orginale Hydraulik einzubauen da ich meinen Unimog Bisher nur als Transportfahrzeug nutze und weder einen Heckraftheber oder sonstiges bisher benötige.

Darum viel die Entscheidung ein Kompaktaggregat von Fk-Söhnchen einzubauen was sich bei Christoph bisher schon bewährt zu haben scheint.

Also Geldbeutel raus und Teile Bestellen, macht keinen Spaß aber muss sein.
Nachdem die Teile anschließend angekommen sind war die erste Aufgabe befestigungshalter für das Aggregat zu schaffen. Danach noch ein Bischen Verkabeln, Hydraulikleitung legen, Öl einfüllen und fertig. Soweit der Plan allerdings ist es immer wieder Erstaunlich wie lange diese aufgaben benötigen können obwohl sie doch relativ einfach zu Bewerkstelligen sind.

Nun soviel zur Theorie nun im anschluss noch die Bilder zum ablauf des Einbaues.
Viel Spaß.



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Ein Päckchen wäre angekommen :D

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Abmontieren der Pritsche um mehr Platz zu haben.

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Zusätzliche Löcher bohren

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Ein kleiner Holzblock als Hilfsmittel um beide Seiten gleich zu Bohren

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Der harte Rahmenstahl fordert Tribut

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Die halter Bestehen aus 3mm Starkem Stahl

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Versteifungsdreiecke

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Fertig geschweißt

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Grundiert

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Lackiert

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Unnötige halter an der Kombieinheit abflexen

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Füllern

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Lackieren

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Verrkabeln

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Es funktioniert :mrgreen:

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Nurnoch die Pritsche Aufsetzen

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Nun um gleich das ganze System zu testen ein wenig Mutterboden für den Garten beschaffen

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Geschätzt um den 1m³ Feuchter Boden

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Schlussendlich muss ich sagen das ich sehr zufrieden bin die Hydraulik hatte keine Probleme bisher Gehabt, erfüllt brav ihren Zweck und ist nur aktiv wenn sie Benötigt wird.

In diesem sinne ein Schönes Pfingsten
Zuletzt geändert von zweiflinger am 05.03.2018, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon Helmut-Schmitz » 15.05.2016, 16:06

Hallo Anton

wenn ich das so richtig erkenne, hast du eine klassische Vierpunktlagerung am Kasten. Beim Mog ist jedoch wegen der Verwindung alles grundsätzlich Dreipunkt-gelagert, egal ob Motor Battteriekasten oder Tank. An der breiten Konsole kann du sicherlich noch eine drehbare Lagerung anbringen.
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon OPTI-MOG » 15.05.2016, 17:47

Hallo Anton,

wenn Du das Aggregat mit 4 Schrauben starr befestigt hast, gibt es irgendwann Risse. Ich würde eine schwimmende Dreipunktlagerung machen. Das Tragbild der Teflon-Scheibe (siehe angehängte Fotos) auf dem linken Rahmen "spricht Bände".
Dateianhänge
P1060005_klein.jpg
P1060012_klein.jpg
Liebe Grüße

Christoph

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Mit zwei Unimog 411 im Schlagraum https://youtu.be/OnCnQ_sFmOU


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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon OPTI-MOG » 15.05.2016, 18:51

... Schon bei Straßenfahrt gibt es Bewegungen um +/- 2 mm (siehe Foto). Im Gelände schätzungsweise bis +/- 5 mm.
Dateianhänge
P1160130_klein.jpg
Liebe Grüße

Christoph

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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon zweiflinger » 09.06.2016, 16:36

Habe als kurzfristige Lösung eine Schraube entfernt und die 3. Drehweich Angezogen werde mal eine bessere lösung noch anfertigen müsssen
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon mhame » 09.06.2016, 20:09

Hallo Anton,

wenn ich mir deinen Westfalia von vorne anschaue, scheint mir die Stoßstange schmaler als das Dvf Fahrerhaus zu sein. Du fährtst doch da keine der gesuchten raren Froschstoßstangen (Westfalia B) am DvF?

Oder täusche ich mich?

Gruß,
Markus
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon zweiflinger » 22.06.2016, 19:57

Du hast in der Tat recht ich Vermute das es eine Frosch-Stoßstange ist. Woran kann ich denn Diese identifizieren ?

Falls jemand tauschen will hätte ich da keinen Einewand ;)
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon mhame » 22.06.2016, 20:14

Wenn sie ein eingeschweißtes Zugmaul hätte, wäre es auf jeden Fall eine Westfalia DvF. Die mit dem angeschraubten Zugmaul gab es als DvF und Westfalia B / Froschauge. Der Unterschied ist die Gesamtbreite. Mir hatte man mal eine DvF als Froschstoßstange verkauft, die konnte ich glücklicherweise wieder verkaufen.

Zum Tauschen sollte sich auf jeden Fall jemand finden, Frosch ist seltener als DvF, aber dann sicher ehrer im Bieteforum.

Markus
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon zweiflinger » 26.10.2016, 16:45

Guten Abend Community,

es ist ja lange Zeit hier ruig gewesen, aus verschiedensten Gründen. Nun bringe ich Euch mal wieder auf den neuesten Stand.

Wir haben diesen Sommer fleißig im Garten gearbeitet und dafür hat mein Unimog zahlreiche Fuhren Grüngut und Abfälle transportieren dürfen.

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Hierführ haben wir einen Anhänger vom Nachbarn ausgeliehen damit wir nicht alle 5 minuten Fahren mussten. Eine Fahrt hat ungefähr 30 min gedauert bis wir wieder Ladebereit waren. Hier habe ich auch meinem Freund Julian mitgenommen mit dem ich ein Viedeo gedreht habe was euch hoffentlich gefällt. Hier nochmal dank an seine tatkräftige Unterstüzung.

https://www.youtube.com/watch?v=APa6IPX ... e=youtu.be

Ich besuchte Christoph alias "Optimog" und durfte mir seinen Unimog mal genau ansehen. Hierfür nochmal einen Dank an Christoph gerade auch für die Literatur. ;)
Auf seinen Rat hin veränderte ich danach die Abregeldrehzahl des Motores und hob sie auf zirca 2800-3000 U/min an. Genaue Werte kann ich nicht geben da mein Unimog keinen Drehzahlmesser hat welchen er allerdings in der Zukunft bekommen soll. Auch habe ich die Esp. nach Bosch Handbuch an die Rauchgrenze eingestellt.
Danach war das Fahrgefühl deutlich verbessert es machte wieder richtig Spaß mit dem Unimog zu Fahren :mrgreen: wobei der größte Anteil der Drehzahlerhöhung zuzuschreiben ist da sie es ermöglicht Gänge höher Auszudrehen und so z.B. den 5. Gang bis circa 40 km/h auszudrehen.

Hier mal ein kleines Vergleichsvideo ;)



Der Öldruck war immernoch nicht vorhanden bei warmen Motor. :( doch dazu und den möglichen Folgen später mehr.

Durch eine Anzeige in der U-Com konnte ich auch zwei Nachbau-Türzierleisten erstehen welche natürlich sofort Montiert werden mussten.
An die neue Optik musste ich mich natürlich erst mal gewöhenen nachdem ich meinem Unimog Jahrelang nur ohne kannte. Die Montage war einfach und sie halten bisher sehr gut.

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Vorher

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Nachher

Auf dem Teilemakrt in Kuppenheim, welchen ich auch besuchte, konnte ich einen Satz nomale Federn für die Vorderachse erstehen und ein Unterfahrschutz bei dem die seitlichen Befestigungsbleche Abgeschnitten wurden. Falls jemand ein bild posten könnte in welche Löcher dieser Genau montiert wird wäre das klasse. :spitze :danke

Die Federn montierte ich eines Abends da ich den Zusätlichen Fahrkomfort genießen wollte auf der nachste Fahrt dazu später mehr. Die Motage der Federn auf der Beifahrerseite war routine aber auf der Fahrerseite ist die obere Schraube mit aufgesetzter Kabiene leider ja nur sehr schlecht zu erreichen :fluch . Da passt ja nicht mal n Gabelschlüssel rein. Nachdem wir verchiedene Verrückte ideen wie das einseitige anheben der Kabiene Verworfen hatten versuchte ich mit einen Stück winkelstahl das ich so gefort hatte das es genau zwischen der Schraube und der Hochbgebogenen Blechlippe der aufnahme der Feder sich einklemmen konnte. Dies fürte auch zum erfolg nach vielem Probieren.

Anschließend konnte ich es mir nicht nemen lassen sie gleich auszuprobieren auf dem örtlchen Schotterhaufen ;)

Auch hier ein kleines Video.

https://www.youtube.com/watch?v=XnaOrod4gfw

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Auf dem Weg zum Federntausch

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am Kran hängend

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Starke gegen Schwächere Federn, 17mm und 19mm Federstahldurchmesser

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Federklammern

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Und das spielen auf dem Schotterhügel

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Die Montage hatte nämlich nicht nur die Absicht den Fahrkomfort zu steigern, der mit starken Federn und ohne Frontanbaugerät wirklich schlecht war, sondern auch um die Verschränkung zu erhöhen. Da ich über meinen Vater zu einen Offtoad Fahrtag im Seinbruch eingeladen war. Hierbei gestaltete sich die Anreise über flache Staßen mit der erhöhten Abregeldrehzahl als wahre Freude. :mrgreen:
;)

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https://www.youtube.com/watch?v=q1AT76eZfWw

Doch treue Leser wird jetzt auffallen das mein Elektrohydraulisches Aggregat noch mit einer nicht tauglichen halterung ausgerüstet ist das habe ich natürlich noch zuvor Behoben.
um die schraube ist ein verwindungsweiche Gummistück Geschraubt.

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Angekommen im Steinbruch konte mein Unimog den Modernen SUV's mal zeigen was mein Unimog so kann

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Leider hatte ich nicht die Möglichkeit den Straßenluftdruck abzulassen und danach ihn wieder aufzufüllen. Darum konnten wir nicht die starken Steigungen hochfahren da mit Straßenluftdruck die Reifen kaum Grip aufbauten. Man hätte dann noch mehr machen können und die Bilder spiegeln das Fahrgefühl nicht ganz wieder. Aber mir Persöhnlich hat es einen großen Spaß bereitet.

Auf dem Rückweg wurde ich von einem leichten Nieselregen begrüßt und so manchem spektakulärem Blick. Auf einer langen Strecke auf einem bergrücken konnte ich soger einen neues Spitzentempo schaffen.

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Doch dann circa zwanzig minuten Später traten geräusche auf die niemand hören will :cry: . Starkes Schlagen aus dem Motorenraum :shock: welches stärker wurde ich hielt in einer Bushaltestelle an und telefonierte mit meinem Vater welcher mit seinem Auto unterwegs gewesen war. wir entschlossen Den Unimog nicht versuchen werden noch die restlichen 4km nach Hause zu fahren und ihn auf einem nahegelegen Parkplatz abzustellen da die geräusche nichts gutes verhiesen.
Und ich schaltete meine Handykamera an......
https://www.youtube.com/watch?v=38TqO43TUoo

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:cry:
Joa, man könnte sagen es kam zu einem katastrophalen Motorschaden :oops: :cry: . Welche Ursache dieser hat ist bis heute nicht geklärt. Meine Vermutung ist das es irgendie mit einem Versagen der Pleulschrauben zusammenhängen muss, Nachdem ja nur die obere hälfte aus dem Block schaut. Ob dies einfach aus ermüdung der Fall war oder aufgrung des größeren Lagerspiels,da der Öldruck fehlte und das Pleul mehr spiel hatte, darurch die schrauben mehr belastete und diese schlussendlich Versagten ?? das wird vermutlich erst geklärt werden können falls überhaubt beim zerlegen :flex des Motors.
Naja ich wollte ja sowieso was an dem Motor machen jetzt ist es Klar. :?

Danach musste der Unimog natürlich von dem Parkplatz runter. Deshalb liesen wir ihn am nächsten Tag Abschleppen und lagerten ihn erstmal ein da ich keine Zeit aktuell habe aus Sportlichen, Gesundheitlichen und Beruflichen Gründen. An dieser Stelle steht er bis Heute.

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Der Fleck auf dem boden ist Kühlwasser kein Öl

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Sterne helfen Sternen

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Eingelagert :(

Nun ja was ist nun die Moral von der Geschichte? Er wird für eine ganze Weile vermutlich nicht mehr Fahren. an dieser Stelle Bitte ich nun um eure Hilfe. Ich wollte schon lange in die Welt der Motoren eintauchen. Es bieten sich mir jetzt zwei Wege an die ich gehen könnte. (Theoretisch natürlich noch mehr aber die ich geben möchte)

1. Einen Om636 neu aufbauen und einbauen.
oder
2. Den nachfolgemotor vom U 421 Einbauen den Om 616 idealerweise in der ausbaustufe um 2,2 lieter und 60 Ps.

Was schlagt ihr mir denn vor zu tun?

Ich persönliche würde die Mehrleistung schätzen die mit dem neuen Motor zusammenhängt. Allerdings scheue ich auch den Mehraufwand mit neuer Kupplungsglocke und der Adaption an das Getriebe generell. Aus Ingenierstechnischer Sicht ist dies natüliche eine Herausforderung die einen reizt aber ich möchte meinen Mog auch gerne wieder auf die Straße bringen und diese Probleme Umgehe ich schlicht und ergreifend mit dem "neuen" OM 636 Auch die Frage mit dem H Kennzeichen stellt sich.

Generell ist mein Plan unabhängig vom Motor ein paar andere Sachen anzugehen die mir in meinem bisherigen Besitz aufgefallen sind und die ich gern beseitigen möchte.

-Undichtigkeit an Achsen und Getrieben
-Teilweise neuverkabelung da unordentlich von meinem 16 Jährignen ich gemacht und auch gewisse Wackelkontakte vorhanden sind
-Innenaustatung komplettieren Himmel, rückwand, etc.
-Eventuell Umstellen auf Kombipresser mit Druckluft und Hydraulik betrieben vom Motor
-Unabhängig vom Motor, diesen Auf Vorderman Bringen und wenn es Einen OM 636 Werden sollte diesen Auf 3500-4000 U/min Einstellen und im Aufbau dies Berücksichtigen.

Generelle eine Überholung des Antriebstranges Quasi ;) :spitze


Nun denn bin auch Ich mal Fertig mit diesem Beitrag. Ich hoffe ich habe euch nicht allzustark Überrollt und ihr hattet Spaß beim Lesen. Teilt mir gern eure Gedanken mit.
Om 636 oder 616 ??
Wie sieht die Unterfahrschutz genau aus ?

Und natürlich Danke für's Lesen und alle Tipps die ich bisher von Euch erhalten habe :) :danke
MFG Anton
Zuletzt geändert von zweiflinger am 20.11.2016, 23:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon nobshaug » 27.10.2016, 11:21

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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon UFH » 27.10.2016, 17:45

Hallo Anton,
von 3500-4000 Umdrehungen im Om 636 kann ich dir nur abraten, im Dauerbetrieb wirst du dann einen Schaden wie diesen erleiden nur durch andere Ursache.

Der OM 636 hat keinen Ölkühler und nach vielen Kilometern Dauerbelastung wird das zuviel für das Motörle, denn im 6. Gang 60-75 zu fahren Bedarf enorm viel Kraft, das Öl wird extrem warm und der Verschleiß wird viel schneller vonstatten gehen als mit 3000 Umdrehungen. Denn auch 3000 Umdrehungen sind eine Mehrbelastung, aber längst nicht soviel mehr wie bei 3500-4000.

Wenn du einen überholten OM 636 hast und der top in Schuss ist, dann läuft der locker flockig im 6. Gang fahren, denn dein Motor hörte sich wirklich gequält an im 6.sten. Auch wird der Mog die 60 km/h schneller erreichen.

Und auch wenn der Antriebsstrang instandgesetzt wird, ist das ein weiterer Schritt in die Richtung.







Was mich Wundert ist das du solang gefahren bist, dass solche Geräusche entstanden sind, die kommrn ja nicht plötzlich. Bei solchen Geräuschen hätte ich nicht mehr gewagt irgendeinen Parkplatz anzusteuern. Bei sowas kurz Nachsehen/horchen ob das wirklich ein schlagendes Geräusch ist und dann abstellen.

Auch bei dem Öldruck wäre ich nirgends mehr hingefahren und schon gar nicht mit solchen Geräuschen noch irgendwo hinfahren wollen(Parkplatz),finds ja gut das du die Straße nicht blockieren wolltest aber da Schneidet man sich in eigene Fleisch.


Tschuldigung für die krassen Worte aber sanfter lässt sich das eindringlich nicht erklären. Ist nicht bös gemeint.

Du solltest dir aufjedenfall etwas Kleingeld zu Seite legen Antriebsstrang und Motot überholen kostet ordentlich.
Viele liebe Grüße Hannes
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon zweiflinger » 29.10.2016, 01:42

@Stefan

Die Herausforderung einen moderneren Mercedes Motor da rein zu Bauen reizt mich schon stark. Aber am Ende überwiegt doch der Rationalist in mir der weiß das ich einfach kaum Zeit aktuell habe da die Uni Ruft :/
Deshalb OM 636 Und zwar so gut wie möglich ;) .
So ähnlich wie du den Motorenaufbau Beschreibst hatte ich es mir auch vorgestellt
3-Wege Thermosthat, Moderner Ölfilter ->deshalb auch modernes Öl, Mechanisch geregelter Om 636 Mit Spritzversteller, Papierluftfilter Fahre ich jetzt schon.

Danke für den hinweis mit der Abgasanlage aber dafür müsste ich erstmal eine Bestandsaufnahme machen gerade de Auspufftopf bietet Luft nach oben wenn es um ideale Strömungseigenschaften geht.

In die ganze Magie um Einspritzdüsen und Pumpen muss ich mich noch ein weig Einarbeiten aber das Kommt noch ;)

Aktuell bin ich ja auf der Suche nach einen Motörchen wie du Clever bemerkt hast hier gefällt mir vor allem dieser:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 2-276-5405
Aber das mir den keiner Wegschnappt ;)

Was Erachtet ihr denn als wichtige Motoreneigenschaften die ich Prüfen kann Optischer Zustand Öl laufeigenschaften im leerlauf wenn es Möglich ist

Die Kompression kann ich bisher leider noch nicht messen wisst ihr vielleicht wo man da an ein Prüfgerät kommt?

@Hannes

40000 U/min ist schon hoch, warscheinlich werde ich am Ende doch Richtung 3000-3500 U/min gehen.
Was das Thema Öltemperatur angeht hast du recht das hohe Belastungen die Temperatur stark steigern können hier werde ich vermutlich noch eine Messanzeige installieren und falls es ein wirkliches problem werden sollte Dementsprechend handeln.

Allerdings schere ich damit Schafe die noch garnicht Geboren sind, weil aktuell ja noch nicht mal ein Motor läuft geschweige denn überhitzt.

Was das thema meiner Fahrkünste angeht muss ich zu meiner Verteudigung sagen das ich daran Gewöhnt war das der Motor keinen Öldruck Produziert,
alleine diese Aussage war ja scho die Prophezeiung das irgendwann etwas passieren würde.
Doch um dies zu verstehen muss man bedenken das ich und vor allem mein Vater zu dem Zeitpunkt wo wir auf dieses Problem gestoßen sind Befürchtungen hatten ob wir den ganzen Unimog überhaubt wieder zusammengebaut bekommen. Darum habe wir die gefahr genommen das der Motor uns irgendwann um die ohren fliegt was er jetzt nach Zirca 1000 km und vielen Jahren nun gemacht hat (Km in meinem Besitz). Davon nur zirka 1 1/2 Jahre mit wirklicher Nutzung.

Nachdem der Öldruck für mich ja kein besonderes Zeichen war wie dieses Viedeo von 2013 Zeigt :)

https://www.youtube.com/watch?v=mMcLk2vl_R4

Gab es nur dieses Schlagen was ja auch für mich der grund war anzuhalten. Am ende war ich einfach nicht konsequent genug aber ich mache mir jetzt auch nicht so den großen kopf darum es ist wie es ist und jetzt versuche ich das beste daraus zu machen und daraus Zu lernen damit der nächste Motor mir mehr als 1000 km erhalten Bleibt :)

In diesem Sinne einen guten Abend.
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Re: Eine ungewöhliche Farbe für einen 411

Beitragvon OPTI-MOG » 29.10.2016, 18:19

Liebe Unimog-Freunde,

wegen der schon mehrfach angesprochenen Öltemperatur: Die normale Öltemperatur beim OM636 laut Herstellerangaben beträgt 100°C. Wenn die Kühlflüssigkeit höchstens 90°C warm wird und der Motor nicht verschlammt ist, wird das Motoröl selbst bei höheren Drehzahlen auch nicht heißer als 100°C. Ein Ölkühler ist also verzichtbar.
Liebe Grüße

Christoph

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