Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Frank_404s » 25.01.2013, 20:50

moggl48 hat geschrieben:
Stimmt es, daß die deutschen Landwirte keine Haare unter den Achseln haben,
weil ihnen ständig von allen Seiten unter die Arme gegriffen wird?

Gruß Lothar



Hallo Lothar,
nun zuerst werde ich mich einmal - nur so zum Spass - auf dieses Stammtischniveau herablassen:
Stimmt es dass alle Unimogfahrer impotent sind weil sie sich im Gaggenauer Hockergrab ständig das Kinn in die eigenen Klöten hauen? (Zitat Wischmeyer)
Ach ja: Ich habe selbst 2 Unimogs.
Genauso ernst wie dieses Zitat nehme ich Deine Frage zum Thema Achselhaare.

Nun noch zu dem Rest Deines letzten Statemants.

Du hast da was vergessen! Es gibt einen Gund dafür, dass der deutsche Landwirt eben nicht zum selben Preis produzieren kann wie andere Landwirte. Bemühen wir einmal das Beispiel des Brasilianers.
Hättest Du einmal wie von mir oben empfohlen nach Cross Compliance gegoogled hättest Du das selbst herausgefunden.
Möchtest Du einmal die Bedingungen für Erntehelfer vergleichen (Deutschland / Brasilien) oder die Wasserqualität offener Gewässer in Gebieten welche landw. genutzt werden (Deutschland / Brasilien). Ich könnte beliebig fortfahren.
Weil der Deutsche Landwirt eben zB UNSERE Umwelt schont - auch Deine - (was ich äußerst anstrebenswert und nachhaltig finde) kann er nicht wirtschaftlich zu weltmarktpreisen produzieren.
Auch kann er mit seinem Betrieb (meist übere mehrere Generationen geführt) nicht einfach ins Billiglohnausland - wie zB die Simens - Handysparte, welche kurz vorher immens subventioniert wurde....

Grüße,
Frank

PS: Ich bin froh über alle deutschen Landwirte, welche uns mit guten Produkten aus kontrolliertem Anbau (egal ob Bio oder nicht) zu günstigen Preisen versorgen und nebenher noch die Kulturlandschaft im ländlichen Raum pflegen.
Verabscheuen tu ich die paar schwarzen Schaafe darunter, welche den Ruf des Berufsstandes riskieren.

EDITH:
Schon wieder Rechtschreibfehler - so ein Mist 8)
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon mogli406 » 25.01.2013, 22:57

Nabend

Lthar das ist doch genau der Punkt:

Die Spekulanten! In weiten Teilen der Welt verhungern Menschen weil sie sich das Getreide, das nicht über Genossenschaften oder ähnliches verkauft wird sondern an der Börse gehandelt wird, nicht leisten können.

Wie Krank ist das denn????

In Europa wird Butter zu "Bergen" getürmt und die Milchpreise ziehen langsam in den kalten Keller...

Leute mal ganz ehrlich:

Wer ist denn an der ganzen Misere schuld?
Die Bauern? Weil sie von der Arbeit leben wollen?
Die Handelsgesellschaften? Weil sie den grossen Reibach machen wollen?
Oder vielleicht der Endkunde, also wir (fast) alle weil ein bisschen "Geiz ist geil" doch in jedem steckt?

Ein Niederlassungsleiter einer grösseren Agrar-Filiale der ZG hat mir beim warten in der "Getreideschlange" mal vorgerechnet was es letzlich an einem Brötchen/Semmel/Weck ausmachen würde wenn der Kornpreis beim Erzeuger verdoppelt würde:

Nicht einmal ein Cent!

Ist das denn zuviel wenn ein Brötchen nicht mehr 19 cent bei Aldi kostet sondern 20?

Beim verdoppeln würde jeder Landwirt wieder ruhigen GEwissens von seiner Arbeit leben können und bräuchte weder Diesel- noch sonstwelche Subvensionen.

Und dann? Wären wieder viele Millionen wenn nicht gar Milliarden mehr in den Staatskassen...

Das ist nur ein Ansatz, viele von Euch könnten sicherlich noch viel mehr aufzählen (zB dass man Geld bekommt wenn man nix mit seinen Flächen macht...).....

Und die Befreiung von der STeuer finde ich dahingehend berechtigt wenn einer mit seinen Fahrzeugen, egal ob Holder, Lanz, Fendt Unimod oder sonst, auch wirklich landwirtschaftliche Tätigkeiten verrichtet.
Lasst ihn doch auf ein Treffen fahren, Ihr geht ja auch und trinkt ne Apfelschorle dort...
Überall werden Streuobstinitiativen gegründet ( zum Teil auch von Landratsämtern untersützt) um die Lnadschaft mit den vielen alten Obstbäumen zu erhalten, das Obst bisschen teuerer angekauft, Bio-Apfelsaft hergestellt und verkauft nut um Anreize zu schaffen die Bäume und somit UNSERE Landschaft zu erhalten.
ABER wenn jetzt einer kommt und ne Steuerfreiheit für seinen Traktor oder was auch immer in diesem Zweck will wird er gleich gesteinigt...

Die Hobbysammler alter Traktoren die auch Kulturgut erhalten sehe ich anders. Für die gehört ein Wechselkennzeichen nach österreichischem Vorbild her dnn wäre das Thema für alle (wie ich meine) einvernehmlich gerecht gelöst.

So genug getextet...

Grüssle Michael
Besucht auch mal meine HP und tragt euch ins GB ein! Bin auch immer offen für neues!
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon moggl48 » 26.01.2013, 09:35

Hallo zusammen,

Streuobstwiesen deren Früchte keiner mehr erntet werden weiter gepflegt, weil es Geld dafür gibt.
Landwirtschaftlich nicht mehr gebrauchte Flächen, besonders in den Hanglagen der Mittelgebirge, werden weiter gepflegt weil es Geld dafür gibt.

Das Ganze dient der Erhaltung der Kulturlandschaft????

Weshalb überlassen wir diese Flächen nicht der Natur? Die macht nämlich alles besser als wir, und sogar kostenlos.

Man klagt über Holzeinschlag und Brandrodung in Brasilien und Asien. Die sind gerade dabei Kulturlandschaft zu schaffen.

@ Frank-404s, wenn du auf dem freien Markt mehr verdienen kannst, dann mach es doch. Jammere aber dann nicht, wenn der Weltmarktpreis unter dem Garantiepreis der EU liegt.

Die Republik blüht so herrlich gelb, weil es Geld dafür gibt.

Die Republik könnte so herrlich blau blühen, wenn man anno 2014 Lupienen subventionieren würde.

Es ging hier ursprünglich um ein grünes Kennzeichen, eine Subvention.

Subventionen sind ja kein Ding der Landwirtschaft, die gibt es überall, auch im privaten Bereich.

Wenn man ca. neunzig Prozent der Subventionen abschaffen würde, hätte der "Staat" mehr Geld in der Kasse, bei gleichzeitiger Entlastung seiner Bürger.

Gruß Lothar
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Frank_404s » 27.01.2013, 13:01

Hallo Lothar,
liest Deigentlich auch was ich Dir antworte oder haust Du einfach nur weiter Parolen raus.
Ich verscuhe noch einmal Die auf Deinen letzten Beitrag zu antworten. Danach ist es mit zu doof. Wenn jemand unbedingt auf eine Berufsgruppe schimpfen will kommt man dagegen mit sachlichen Antworten nicht an.



moggl48 hat geschrieben:Hallo zusammen,

Streuobstwiesen deren Früchte keiner mehr erntet werden weiter gepflegt, weil es Geld dafür gibt.
Landwirtschaftlich nicht mehr gebrauchte Flächen, besonders in den Hanglagen der Mittelgebirge, werden weiter gepflegt weil es Geld dafür gibt.

Das Ganze dient der Erhaltung der Kulturlandschaft????


NATÜRLICH dient es dazu! Frag doch zB mal die Leute die an der Mosel vom Touismus leben was sie davon halten wenn der eigentlich unwirtschaftliche (weil sehr Arbeitsintensive) Weinanbau an Steillagen unterlassen wird.


moggl48 hat geschrieben:Weshalb überlassen wir diese Flächen nicht der Natur? Die macht nämlich alles besser als wir, und sogar kostenlos.


Na Bravo. Weltweit geht die landwirtschaftliche Nutzfläche zurück (Stichwort: "Flächenversiegelung"). Die Bevölkerung nimmt zu! Es gibt auch weltweit hungernde Menschen. Da macht es natürlich Sinn Flächen, welche vor Jahrhunderten urbar gemacht wurden jetzt wieder veröden zu lassen.
Butterberge und Milchseen gehören der Vergangeheit an.
Die Milchquote wird gerade gekippt.
Die Zuckermarktordnung wurde stark zurückgefahren. Zum Teil ist der Weltmarktpreis interessante als der Preis für B-Rüben. Also: Hier findt eine deregulierung überall bereits statt


moggl48 hat geschrieben:@ Frank-404s, wenn du auf dem freien Markt mehr verdienen kannst, dann mach es doch. Jammere aber dann nicht, wenn der Weltmarktpreis unter dem Garantiepreis der EU liegt.

Die Republik blüht so herrlich gelb, weil es Geld dafür gibt.

Wenn man ca. neunzig Prozent der Subventionen abschaffen würde, hätte der "Staat" mehr Geld in der Kasse, bei gleichzeitiger Entlastung seiner Bürger.

Gruß Lothar



Nun - ich versuche es noch einmal - hoffentlich liest Du das jetzt.
Landw. Produktion zu weltmarktpreisen ist NUR unter gleichen Rahmenbedingungen möglich.
Wird dieser Rahmen aber künstlich verschlechtert (rein produktiv gesehen) verteuert sich die Produktion. In Deutschlad passiert das zB durch:
- Gesetzliche Bestimmungen (Umweltschutz, Arbeitsschutz)
- Teure Inputfaktoren (relativ zu anderen Gebieten: Dünger, Pflanzenschutz, Kraftstoff - schau zB was der Bauer in Frankreich im Tank hat!)

Grüße,
Frank
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Helmut-Schmitz » 28.01.2013, 21:19

Hallo
Landw. Produktion zu weltmarktpreisen ist NUR unter gleichen Rahmenbedingungen möglich.

Nur mal so am Rande gefragt, andere Produkte wie Maschinen und Textilien unterliegen unter den gleichen Weltmarkt-Bedingungen. Es wäre demnach konsequent, wenn die se Industriezweige auch die gleichen Privilegien, Subventionen und Steuervergünstigungen erhalten.
Was die Pflege der Natur durch die Landwirtschaft angeht kann ich nur sagen, wir dürfen unser Trinkwasser nicht mehr aus unseren Brunne verwenden, weil die Nitratbelastung im Wasser infolge der Düngeeintragung eklatant zu hoch ist. Durch diese Folge der intensiven Naturpflege müssen wir unser Wasser für teures Geld über kilometerlange Leitungen von anderen Brunnen beziehen. Logischerweise fluchen die Landwirte jetzt, dass man die Düngung einschränkt bzw per Schlagdatei nachweisen muss.Die Jauche geht nach wie vor aufs Feld, reichlich. Würde ein anderer Industriezweig ein solche Brühe produzieren, müsste der mit Castortransporten oder Polluxbehälternentsorgt werden. Nur ein kleines Beispiel, das Abwasser aus der Kohlesäuregewinnung, hier handelt es sich um natürliches kohlensäurehaltige Mineralwasser ist mit Abwasserabgaben belegt. Die Jauche hingegen ist steuer- und abgabenfrei und wird mit subventioniertem Sprit weiterhin in der Natur versprüht und der Boden weiter verseucht, oh Entschuldigung, gepflegt.

Das die KuLaP-Maßnahmen steuerlich subventioniert werden ist ok, davon hat jeder was. Aber die Landwirtschaft ist wie jeder andere Wirtschaftszweig den Marktgesetzen und der Welt-Konkurrenz ausgesetzt, wo soll der Unterschied sein.
Maach et jot äwer net ze offt
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Moggälä » 28.01.2013, 22:18

Hallo,

das die Landwirtschaft subventioniert ist hat historische Gründe, die durchaus nachvollziehbar sind. Wer die nicht kennt, sollte sich eben mal informieren.
Wenn die Landwirtschaft heute nicht mehr subventioniert würde, dann wären wir schnell abhängig von allen möglichen Lieferanten bzw. eben dem "freien Markt" ausgeliefert.
Alles nur Geschwafel?
Ok, weil Privatisierung ja immer so super ist, hat man den Strom-Markt vor ein paar Jahren Privatisiert. Erfolg: erst fielen die Preise kurzfristig in den Keller - kurzfristig! Und jetzt?
Immer noch Geschwafel?
Ok, jetzt will unsere Lobby-gesteuerte EU mit dem Trinkwasser weitermachen. Zum Glück regt sich dagegen Widerstand. Was dabei rauskommt sieht man andernorts heftig genug.

Nur frag ich mich, wo da jetzt das ursprüngliche Thema bleibt?
Nebenbei - grüne (also steuerbefreite) Nummern gibts auch für: :ironie
- Sportanhänger (also wer sich den Renngaul/Motoryacht/Mopedsammlung leistet, soll dafür wenigstens gesponsert werden)
- Betonpumpen (is ja klar, wird kein Gewinn damit erwirtschaftet)
- Speditionsanhänger/-auflieger (wird ja auch kein Gewinn damit erwirtschaftet der ausreichen sollte, ne Firma mit Mitarbeitern zu erhalten)
usw.

Das jetzt hier demjenigen die grüne Nummer mißgönnt wird, der damit kleinere Flächen bewirtschaftet und seinen Mog nicht hochglanzpoliert nur für Treffen verwendet, im Steinbruch nur mal so abrollt oder mit ihm zum Wohnmobil umgebaut in den Urlaub fährt (nebenbei sind die ja eigentlich mit ihren Vergünstigungen auch subventioniert) is - schlicht und ergreifend wieder mal echte deutsche Neidkultur.
Wir reden hier übrigens nicht von Großgrundbesitzern, die in der Presse schon öfter für ihre Nehmerqualitäten bei Subventionen gebrantmarkt wurden. Da würden wir dann von wirklich großen Summen reden!

Hallo Leute, nochmal - ich hab die Kiste zum arbeiten (evtl. kennen das manche ggf ja nicht). Bei jeder Steuererklärung lassen sich gewinnreduzierende Kosten abschreiben (Arbeitszimmer, km-Pauschale etc) - hier gibts die Möglichkeit eben schon im voraus.
Und wo hier der Punkt mit den Einnahmen bleibt? Wenn ich z.B. wie in meinem Fall einen noch nicht lang gepflanzten Wald hab muß ich ihn pflegen - mit entsprechend Aufwand und auch schon nach den Vorschriften von LBG etc. Irgendwann gibts dann Einnahmen die ich dann auch versteuern muß - beim Wald aber dauert das dann so ca ein paar zig-Jahren. Und das sponsert unser Fiskus eben auch etwas im voraus - aber nur mit den Steuern (und nicht mit Sprit wie z.B. im europäischen Ausland). Gleichzeitig ist aber der Aufwand bei kleineren Flächen (wie bei mir) deutlich schlechter als bei größeren/großen Höfen.
Wenn jetzt gar manche von euch die Kisten als reines Hobby (Trial, WoMo) haben, dann is das auch wirklich deren Privatvergnügen. Wer da dauernd nach den grünen Nummern schielt sollte sich mal vor Augen halten, das in Wirklichkeit er derjenige ist, der sich auf Kosten der andren bereichert (Keinen Aufwand betreiben wollen und auch nix zahlen). Und grad beim Trial hab ich schon manche grüne Nummer gesehen.

Womit wir bei einem Punkt sind, bei dem wir uns dann hoffentlich einigen können - wenn ich auf den Bulldog-/Traktor-/Schleppertreffen die Augen offen halte, dann brennen mir die manchmal regelrecht wenn ich den Mist sehe, der da mit grünen Nummern rumfährt. Angefangen von den reinen hochglanz Sammler-Traktoren die seit ihrer Renovierung keinen Dreck mehr unter die Reifen bekamen bis zu den Schäfer-Hütten mit selbergemalten grünen(oder auch schwarzen) Folgekennzeichen hinten dran usw.
Das da mal irgendwann das Maß voll ist und jemand versucht denen den Hahn abzudrehen ist logisch. Was aber nicht rechtfertigt, wenn da gleich mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Und dafür ist die Petition m.E. absolut gerechtfertigt!
:sorry wenn das ganze etwas langatmig geworden ist

mfG
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Frank_404s » 28.01.2013, 23:05

Hallo Helmut,
auch auf jeden Deiner Punkte gibt es eine sachlich korrekte Antwort.
Allerdings würde ich das viel lieber bei dem nächsten Treffen bei einem Bier diskutieren (KOMMST DU NACH ESTHAL ZUM PFALZTREFFEN????)
Die ganze Schreiberei hier nervt mich etwas, es geht nämlich um mein berufliches Umfeld - in meiner Freizeit beschäftige ich mich vieeeeel lieber mit Allradfahrzeugen oder zB mit dem Bau meiner LKW Montagegruber oder der Betonplatte in der Halle..... :lol: :lol:

Nun also nochmal beruflich:


Helmut-Schmitz hat geschrieben:Nur mal so am Rande gefragt, andere Produkte wie Maschinen und Textilien unterliegen unter den gleichen Weltmarkt-Bedingungen. Es wäre demnach konsequent, wenn die se Industriezweige auch die gleichen Privilegien, Subventionen und Steuervergünstigungen erhalten.


Selbstverständlich trifft das auch für viele andere Firmen zu. Diese haben haber meist den Vorteil (gegenüber dem Landwirt) dass sie mit Ihren Produktionsgütern und führenden Mitarbeitern den Standort wechseln können - was leider auch sehr oft geschieht. Nicht alle Firmen sind hier so Vorbildlich wie zB Wirtgen, John Deere, ja, auch Fendt - die Konkurrenz :roll: und investieren in gooooood old Germany..
Der zweite Punkt vn Dir im Zitat oben.
Das findet man nach zwei Minuten bei Google, wenn man nach "subventionierte Industribetriebe" googelt:
- Viele Firmen halten sich eine eigene Fahrzeugflotte - und bekommen diese von der Regierung teils subventioniert.
- Solarindustrie in Deutschland: 175.000 Euro pro Arbeitsplatz im Jahr
- Solarworld-Chef Frank Asbeck gibt den Kämpfer für fairen Wettbewerb. Dabei ist Deutschlands Branchenprimus selbst einer der größten Subventionsempfänger, auch in den USA.

Selbstvertändlich kommen da auch genug Beiträge zu Agrarsuventionen und dem Bergbau.
Dann gibt es noch unzählige weitere "Gelegenheiten" wo Steuergelder verbrannt wurden:
- Schröders subvetionierung der Autoindustrie,
- BenQ Siemens (habe ich oben schon mal erwähnt
- Wem sagt der Name "Philipp Holzmann" noch was?

Nun: Was ist wohl für eine Gesellschaft essentieller? Lebensmittel- oder PKW Produktion?

Helmut-Schmitz hat geschrieben:Was die Pflege der Natur durch die Landwirtschaft angeht kann ich nur sagen, wir dürfen unser Trinkwasser nicht mehr aus unseren Brunne verwenden, weil die Nitratbelastung im Wasser infolge der Düngeeintragung eklatant zu hoch ist. Durch diese Folge der intensiven Naturpflege müssen wir unser Wasser für teures Geld über kilometerlange Leitungen von anderen Brunnen beziehen. Logischerweise fluchen die Landwirte jetzt, dass man die Düngung einschränkt bzw per Schlagdatei nachweisen muss.Die Jauche geht nach wie vor aufs Feld, reichlich. Würde ein anderer Industriezweig ein solche Brühe produzieren, müsste der mit Castortransporten oder Polluxbehälternentsorgt werden. Nur ein kleines Beispiel, das Abwasser aus der Kohlesäuregewinnung, hier handelt es sich um natürliches kohlensäurehaltige Mineralwasser ist mit Abwasserabgaben belegt. Die Jauche hingegen ist steuer- und abgabenfrei und wird mit subventioniertem Sprit weiterhin in der Natur versprüht und der Boden weiter verseucht, oh Entschuldigung, gepflegt.


Puhhh - da ist viel Halbwissen bzw "Überholtes" drin - könnte (eigentlich müsste) ich seitenlang dazu schreiben - aber ich bin ja nicht der Anwalt unserer Kundschaft.
- Gülle: 2002 habe ich meine Ausbildung zum Landwirt begonnen (Neuanfang - Quereinsteiger) bevor ich das Studium abschloss (Landwirtschft). S e l b s t v e r s t ä n d l i c h fließt die Gülledüngung in die Düngebilanz und die Hoftorbilanz eines Betriebes ein. Das ist gute fachliche Praxis - welche ein Landwirt ohne Ausbildung beispielsweise durch eine Prüfung (Sachkundenachweis) nachweisen muss!
Durch das Ausbringen von Gülle (zB Biogas, RInder, Schweinwgülle schließt sich ein Kreislauf. WIrtschaftdünger (also Gülle, Mist, Jauche,...) ist das beste was man seinem Boden tun kann.
Was schlägst Du sonst vor? Gülle in die Müllverbrennung (CO2, Kosten) und Kunstdünger von BASF stattdessen auf die Äcker? Wäre nicht nur für den Humusgehalt im Boden schlecht.
- Ein Landwirt flucht schon lange nicht mehr über Düngebilanzen und Schlagkarierung. Düngung ist ein imenser Preistreiber. Warum sollte ein Landwirt daran interessiert sein Geld ins Grundwasser zu pumpen???
Warum vermuten eigentlich viele Leute, dass Landwirte gewissenlose Umwelsünder sind. Die Landwirtschaft ist aus ureigenem Interesse an Nachhaltigkeit interssiert! Die Flächen kann man nicht neu kaufen - wenn "kaputt". Es geht um die Existenzgrundlage - zum Teile schon seit Generationen im Familienbesitz.
- Nitratbelastung im Grundwasser: Ein Kommilitone schrieb hierzu seine Diplomarbeit. Kurzfassung: Die Belastung in dem von Ihm berachteten Fall kam nicht etwar aus der Landwirtschaft. Im Brunnen - Einzugsgebiet liegt eine Kleingartensiedlung. Was da zum Teil an "Blaukorn" gestreut wird dass der Rasen schön grün ist kommt in der Landwirtschaft auf die 10fache Fläche. Was in Deinem Fall verursachend ist kann ich allerdings nicht Beuteilen - kenne den Einzelfall nicht.

Helmut-Schmitz hat geschrieben:Das die KuLaP-Maßnahmen steuerlich subventioniert werden ist ok, davon hat jeder was. Aber die Landwirtschaft ist wie jeder andere Wirtschaftszweig den Marktgesetzen und der Welt-Konkurrenz ausgesetzt, wo soll der Unterschied sein.


Nun, das sehe ich aus oben genannten Gründen anders (die Hauptunterschiede sind die stark voneinander abweichenden Rahmenbedingungen - nirgens ist man m.E. weiter von einem gemeinsamen EU Standart entfernt, in der Tatsache dass der Landwirt nunmal nicht abwandern kann und in der Verantwortung dem ländlichen Raum und der Natur gegenüber).

Puhhh - jetzt reichts aber - schon wieder nichts neues über UNIMOGs gelernt heute abend! :evil:

Grüße,
Frank
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon MagMog » 29.01.2013, 01:38

guude,

sind landwirte unternehmer oder jammerlappen?

gut mog! justus.

die grünen speditionsanhänger werden über das zugfahrzeug besteuert.
dass sportanhänger grün haben ist mir unverständlich.
dass LoF grün hat ist wie bei arbeitsmaschinen logisch, die brauchen die straße nur um zu ihrem einsatzort zu kommen.
dass freizeittraktoristen grün haben ist mir unverständlich.
dass es dauerhaft subventionen gibt verstehe ich nicht, für wen auch immer.

der strommarkt ist schon immer in privater hand, die preistreibende kraft ist die subventionierung der EEG, auch biogasanlagen.
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon stephan » 29.01.2013, 08:30

Ist jetzt gut? Oder braucht ihr noch weiter das Ventil um den allgemeinen Frust abzuladen?

Meine Kleine ist jetzt 5 und hat es auch schon erkannt: "Die anderen sind doof und blöd und gemein und ungerecht."
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Frank_404s » 29.01.2013, 09:45

Hallo lieber Moderator,
ich hoffe Du meinst mit dieser Anspielung nicht mich.
Ich versuch auf alle Punkte sachlich zud nüchtern zu antworten und kontere nicht etwar mit "Jammerlappen" oder "Achselhaare".

Nun - Justus. Wir streichen die Subventionen, heben die Lebensmittelpreise auf Französisches Niveau und senken die Umweltstandarts auf Brasil. Niveau.
Die Landwirte werden dann leben wie die Maden im Speck.
Mal sehen wer dann zum "Jammerlappen" wird.

Grüße,
Frank
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon MagMog » 29.01.2013, 17:11

guude Frank,

na dann wäre ich mal auf die zuckerpreise, die für weizen, für milchprodukte....gespannt.

schade dass Du es nicht sehen willst, alle dauerhaft subventionierten wirtschaftszweige sind wie süchtige und können sich ein leben ohne ihr suchtmittel nicht vorstellen.
nehmt doch endlich euren beruf in eure eignen hände und lasst das jammern!
andere branchen leben auch mit internationaler konkurenz!
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon moggl48 » 29.01.2013, 19:03

Hallo zusammen,

es ging hier nur um die Berechtigung eines grünen Kennzeichens.

Otto 411 war der Meinung, daß man einen Aufstand anzetteln müßte.

Namhafte Realisten hier, ich rechne mich nicht dazu, haben das Ansinnen von Otto 411 kritisch abgeschmettert.

Moggälä und Frank-404s haben erst die Subventionen für die Landwirtschaft allgemein ins Spiel gebracht. Es ging ja nur um ein grünes Kennzeichen.

Heute in den Wirtschaftsnachrichten: 50% der Subventionen für erneuerbare Energien fließen in die Photopholtaik. Die Photopholtaik macht ca. 20% des erneuerbaren Energiebedarfs aus, vermacht aber 50% der beteitgestellten Mittel
Wo ist da der Sinn.

Gruß Lothar
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Moggälä » 29.01.2013, 20:03

Hallo Lothar,

wollt mich eigentlich endlich raushalten, aber
Moggälä ... haben erst die Subventionen für die Landwirtschaft allgemein ins Spiel gebracht.

:shock: ???
Das is für mich doch etwas zu viel der Ehre. :oops:
Hatte eigentlich nur reagiert auf ein/zwei etwas sehr subjektive Stammtisch-Einwendungen.
da genießt die LoF-branche schon jede menge privilegien und bekommt subventionen noch und nöcher


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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Frank_404s » 29.01.2013, 20:16

moggl48 hat geschrieben:Moggälä und Frank-404s haben erst die Subventionen für die Landwirtschaft allgemein ins Spiel gebracht. Es ging ja nur um ein grünes Kennzeichen.


Hallo Lothar,
so langsam verdichtet sich mein Verdacht dass Du ein sehr selektives Lesevermögen hast.

Wenn Du nocheinmal ALLES list, dann wirst Du sehen dass Justus war und wir / ich nur darauf geantwortet haben.
Naja - so versucht sich mancher seine eigene Wahrheit zu machen.

Justus,
nochmal:
Ich bin für eine SOFORTIGE Aufhebung aller Subventionen in der Landwirtschft WENN: alle damit verbundene Auflagen auch rückgängig gemacht werden (künstliche Senkung der Lebensmittelpreise in den 60er Jahren - Wirtschaftwunderzeit) und die Leute bereit sind die höhreren Lebenmittelpreise anstatt den zig Urlauben mit Interkontinetalflügen zu bezahlen (Siehe Frankreich).

Warum redet Ihr immer von "Jammern". Der lanwirtschaft geht es momentan gut. Die Preise (jaaaa - auch auf dem Weltmarkt - zB Getreidepreise) steigen. Uns - der zuliefernden Industrie geht es momentan auch gut. Das hat zusätzliche Arbeitsplätze zur Folge - daran kann ich nichts schlimmes finden. Ich sehe keinen Grund zum Jammern.

Zufriedene Grüße,
Frank

PS: Ich meine das zurückfahren / beenden der Subventionen durchaus ernsthaft. Wenn die Folgen tragbar sind - was sie wären wenn man die Sache richtig angeht. Übrigens ist dieser Prozess am Laufen. Ich prognostiziere, dass wir spätestens 2015 keine Milchquote mehr haben werden. Da müsste man sich seitens der Politik mal Gedanken machen. Problematisch ist, dass es dabei (Landwirtschaft) maßgeblich um EU Politiker geht - was eine Flexibilität und Geschwingikeit gegen Null zur Folge hat.
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon winni406 » 06.02.2013, 10:09

Hallo,

wäre es nicht möglich die Debatte wieder auf den Kernpunkt der Frage zu begrenzen.
Die war doch dem Sinn nach - wenn ich das richtig begriffen habe - ob für alle Oltimer - Schlepper eine Steuerbefreinung / "grünes Kennzeichen" möglich wäre.

Da habe ich echt kein Verständnis für. Es ist schön wenn sich viele Leute für alte Landtechnick ( Traktoren ,Unimogs....) begeistern. Warum auch immer. Ob sie als Kinder beim Bauern geholfen habe, weichen Erben sind ( die heute oft besser dastehen als ihre Geschwister ) oder sich nur für die Technik begeistern.

Ich frage mich wer eine soche Forderung stellt. Das ist bestimmt nicht der kleine Landwirt der mittlerweile Nebenerwerbler ist und in seinem "Nebenjob" einen ganz bescheidenen Stundenlohn hat. Das wird auch nicht der "kleinwald - Besitzer" sein der zwangsweise seine BG - Beiträge abführen muss. Die haben ja alle schon Anspruch auf eine LoF - Kennzeichen.

Es ist mittlerweile eine richtige Branche entstanden die mit dem Handel und aufarbeiten von Oltimer-Schleppern Geld verdient. Für Leute die nicht selber schrauben wollen/können/brauchen aber denen ausreichend Geld für dieses Hobby zu verfügung steht. Sebstverständlich werden damit auch Arbeitsplätze geschaffen.

Aber wenn ich mir die Preise ansehe die für manch "altes Schätzchen" gefordert werden. Kann ich mir nicht denken das Leute die für ihr Hobby fünfstellige Summen aufwerden jetzt unbedingt steuerlich gefördert werden sollten. Jeder der ein gebrauchtes Fahrzeug sucht merkt doch selbst auf welcher Höhe das Preisnivau ist, meint ihr das wäre auch so hoch wenn nur solche Leute als Käufer auftreten würden die mit der Anwedung dieser Technik Geld verdienen wollen oder müssen. Wer denn ganzen Tag auf dem Fahrzeug sitzt der wird sich wohl nach modernem Komfort sehnen, wenn er sich den denn leisten kann.

Was haltet ihr den für wahrscheinlicher einen Spediteur der mit einem Eilbulldog im Transportgewerbe geld verdienen will oder einen "Zahnarzt" der den Eilbulldog als neues Hobby betrachtet.

Da würde es in meinen Augen mehr Sinn machen jeder Mobilen Altenpflegerin die KFZ - Steuer zu erstatten.

Hier steht auch nicht zur Debatte ob und ab welcher Betriebsgröße Landwirte eine Steuerberfreiung für ihren Fuhrpark brauchen oder nicht.

Hier geht es darum ob Leute die ein nicht gerade preiswertes Hobby haben ( bei dem die KFZ - Steuer nur einen "Peanuts - Betrag" darstellt ) steuerlich gefördert werden sollen.
Viele Leute die sich nur einen alten Gebraucht -Diesel - PKW mit hohen Steuern leisten können kommen sich verarscht vor wenn "besserverdiener" für ihren dicken Geländewagen ( der noch nie vom Asphalt runter war und noch nie Ladung in seinem Edelinnenraum hatte ) weniger Steuern bezahlen müssen.

Wer in der wirtschaftlichen Lage ist das er die Steuern für sein Lanz nicht mehr bezahlen kann, der ist doch nicht bedürftig. Der könnte sein Hobby aufgeben und bequem zu Geld machen. Aber die meisten Untnehmer haben ja laut Bilanz keinen Gewinn, aber auf den "Schweizer Steuer CD" werden wohl kaum die Namen von kleinen Angestellten gefunden werden.

Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen. Also ich finde nicht das alle alten Schlepper generell Steuerbefreit werden sollte. Wer aber mit alten Schleppern arbeiten muss der ist doch jetzt schon Steuerbefreit. Wer diesen Klein-Bauern aber konkurennz bei der Teilebeschafung oder Ersatzfahrzeugbeschafung macht den möchte ich nicht steuerlich förden.

Mfg Winni
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