Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Führerschein, rote Kennzeichen, 07-Kennzeichen, Oldtimerzulassung, uvm.

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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Frank_404s » 06.02.2013, 11:08

Hallo Winni,
hier findest Du meine uneigeschränkte Zustimmung:

Wer seinen Schlepper (egal ob alter 11er Deutz oder 80000 Glühkopf) nur als Hobby nutzt (Treffen etc) sollte dafür Steuer zahlen - zB als H Zulassung - genauso wie jemand der einen alten Käfer oder Glof 1 hat.
Wie ich bereits schrieb war meine 406 genau so zugelassen (Schwarze Nummer – H Kennzeichen). Der Schlepper (Weinbau, Holz) hat grüne Nummer. Er ist nur zum Arbeiten da und wird nicht zu Treffen gefahren (dort interessiert man sich sowieso (noch) nicht für einen 100 PS Traktor Baujahr 1990, wenn es keine MB-Trac oder Schlüter ist).

Wer die Kulturlandschaft damit pflegt (egal ob Weinberge, Streuobst, Wald oder Wiese) – also in diesem Sinne „Nebenerwerbslandwirt ist“ weil er „Land bewirtschaftet“ - egal ob mit Gewinn oder ohne – sollte meines Erachtens grüne Schilder bekommen.
Hier gibt es ja Grenzwerte, die sich in der Vergangenheit nicht sooo schlecht bewährt haben (150 m² Golfrasen ist nicht ausreichend).

Grüße,
Frank
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Nieswurz » 06.02.2013, 11:34

Die Frage ist doch, wo Hobby anfängt und wo es aufhört.

Ich haben meinen Deutz auch auf grünem Kennzeichen. Damit wird min. 1x die Woche auf dem Hof eine Stunde gearbeitet. Der Schlepper ist nur angemeldet, weil ich damit zur Tankstelle fahren möchte, anstatt 2x im Jahr 20l Kanister zu schleppen und weil ich 1x im Jahr beim Miststreuen eine Straße quere.

Ich habe kein schlechtes Gewissen, daß ich deshalb grün fahre.

Bei den Schleppern kommt für mich auch noch erschwerend hinzu, daß sie meisst mit viel Hubraum und damit auch mit viel Steuern verbunden sind. Dem steht (im "Hobbybereich") eine minimale Nutzung der öffentlichen Straßen gegenüber.

Wenn mein FA dies nicht mehr nachvollziehen würde, käme der Deutz halt auch auf meine Sammelnummer, dann wären es für mich sogar noch 30 Euro Versicherung weniger und TÜV wäre auch kein Thema mehr. :shock:
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon AT » 06.02.2013, 11:54

Verstehe grade den ganzen Sinn hier nicht...
Wenn das Fahrzeug für den Betrieb genutzt wird, ist die Steuerbefreiung m.E. in Ordnung.
Will man es anderweitig nutzen, ( z.B. Treffen, Urlaub) kann man das nachversteuern.
Ansonsten H-Kennzeichen (191€, sind grade mal 15,90€ im Monat).
Wer bei den Dieselpreisen und sonstigen Kosten rund um den Mog meint, genau da sparen zu müssen, sollte evtl. mal überlegen ob er nicht vielleicht das falsche Hobby bzw. Fahrzeug hat.
Übrigens kann ich als Handwerker auch kein Geld s......n, überlege mir halt vorher was ich wann und wie mache.
Sorry, ist halt meine Meinung.
Grüße, AT
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon winni406 » 06.02.2013, 12:39

Hallo AT,

es sollte hier ja auch nicht um den Teil der Leute gehen die mit Schleppern ( oder Unimogs ) im landwirtschaftlichen Bereich arbeiten. Die sind bereits von der KFZ -Steuer befreit, dafür müssen ihre Ehepartner die vollen Sozialbeiträge in der Alterskasse und Ldw. Krankenkasse bezahlen. Wenn sie nicht auch Berufstätig sind. Das ist aber ein anderes Thema. Das können wir gerne auch mal diskutieren aber dann sollte man sich nicht nur auf die Frage der KFZ - Steuerbefreiung beschränken. Aber dafür sollte woanders eine Diskusion gestartet werden

Hier sollte es um die Frage gehen ob alte Schlepper ( oder Unimogs ) generell Steuerbefreit werden sollten. Unabhängig vom Beruf und Gewerbe des Halters.


Und mir geht da echt der Hut hoch. Wer sich ein solches Hobby zulegt der hat einige Kosten zu tragen, die sich nicht jeder leisten kann. Da ist die KFZ - Steuer bestimmt nicht der größte Posten.

Es ist aber noch keiner der diese Steuerbefreiung fordert mit einem Argument gekommen weshalb ausgerechnet dieses Hobby besonders gefördert werden sollte. Es gibt sicherliche viele Projekte in diesem Bereich die höchst löblich sind aber dann ist es möglich einen gemeinnützigen Verein zu gründen.

Aber ich kann nicht nachvollziehen warum der Lanz Eilbulldog oder 406 eines Architekten ( womöglich im restaurierten Zustand für einen fünfstelligen Betrag erworben ) steuerlich gefordert werden soll.

Mfg Winni
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon moggl48 » 06.02.2013, 13:37

Hallo zusammen,

das ist doch hier nur noch ein gesülze.

Wem einem eine Steuerbefreiung zu steht der soll die auch bekommen.

Das Kleinkarrierte regt mich auf.

Kulturlandschaft, Selbstversorgung, daß ich bloß nicht lache.

Ein Handwerksbetrieb, ein mittelständisches Unternehmen geht den Bach runter wenns an die Wand gefahren wurde, wenn die Nachfrage fehlt.

Ök, hurra lebe hoch. inzwischen ist nachgewiesen, daß das nur teuerer ist, besser meist nicht.

Wir haben am Sonntag Spargel gehabt, aus Peru, zwei Kilo, für ca. zehn €, deutschen Spargel bekomme ich in der Saison 500g für zehn €, zweite Wahl.

Ich habe halt mit meinem Einkommen auch nur ein Auskommen. Was interessiert mich da die notleidende und immer noch zu teuere Landwirtschaft?

Wir bezahlen hier in der Bundesrepublik die Subventionen durch die Steuern, und durch hohe Preise gleich doppelt.

Hätte man die Sauriers subventioniert, hätten wir die noch heute in den Zoos

Gruß Lothar
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Moggälä » 06.02.2013, 14:00

Und doch noch mal Hallo,

wäre es nicht möglich die Debatte wieder auf den Kernpunkt der Frage zu begrenzen.

gern - dann halt dich aber selber dran!

Thema: Petition
Und zwar:
dass Kraftfahrzeuge (Traktoren und Anhänger), die bei der Erfüllung der gesetzlichen Bewirtschaftungspflicht in der r e i n e n Landschaftspflege, im Naturschutzbereich, sowie auf ausgewiesenen FFH-Flächen ebenso dauerhaft von der Kfz-Steuerpflicht befreit werden, wie Kraftfahrzeuge von Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieben, die am "wirtschaftlichen Verkehr" teilnehmen


Was wird grad schon wieder draus gemacht?
Neiddebatte:
vielleicht das falsche Hobby

einen "Zahnarzt" der den Eilbulldog als neues Hobby betrachtet

usw. - hab ich da irgendwas verpasst oder übersehen/falsch verstanden?

Bleibt bitte sachlich und beimThema!

mfG
Axel
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon AT » 06.02.2013, 17:40

Also, ich glaube daß ich zumindest mit Winni auf der gleichen Welle liege. :party

Und Axel:
Wieso Neiddebatte?
Habe zwar geschrieben daß ich nicht der Spitzenverdiener bin aber nirgends, daß ich am Hungertuch nage.
Verstehe grade nicht, wie man meinem Beitrag jetzt mit Neid in Verbindung bringen kann?
Ich glaube nicht, diesbezüglich irgendwelche Ansätze geliefert zu haben,oder? :roll:
Würdest du mich persönlich kennen (kann man nachholen) ,wüßtest du, daß mir soetwas sehr fern liegt.
Ich bin lediglich der Meinung, daß Kfz-Steuer für diese Fahrzeuge erhoben werden soll.
Das H-Kennzeichen ist doch aufgrund des reduzierten Steuersatzes eine Art Subvention oder auch Anerkennung dafür, daß du dich um historisches Gut kümmerst. ( Zumindest muß man es sich ganz stark einreden :ironie )
Gruß,AT
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon kinzigsegler » 06.02.2013, 19:29

Hallo Winni,
wo ist der Knopf "gefällt mir" :spitze
Du sprichst mir aus der Seele
Bis dene
Gruss
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon kinzigsegler » 06.02.2013, 19:52

Hallo Axel,

Jemand der nach bestehenden Regeln, ob sinnvoll oder nicht, eine Steuerbefreiung zusteht, der benötigt doch die Petition nicht.
Hier wurde angestossen, dass diese Steuerbefreiungen noch weiter ausgedehnt werden sollen mit sehr, wie ich es empfinde, fadenscheinigen Gründen.
Die Überschrift dieses Themas ist eben Hobbylandwirte mit der Betonung auf Hobby und nicht mit der Betonung auf Wirtschaftsbetrieb, wie auch Fussballspielen, Briefmarken sammeln oder Segelfliegen.
Wer sich dass nicht leisten kann solles eben einfach denen überlassen, die es sich leisten können.

Achso um es vorweg zu nehmen, mein Truck Trial Mog ist selbstverständlich auch steuerbefreit, und sogar ganz ohne Kennzeichen
Bis dene
Gruss
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Moggälä » 06.02.2013, 21:00

Hallo Jürgen,

ja, ich kenn deine Einstellung zu dem Thema, auch zu meinem Mog.
Da lässt Du ja nix gelten.

Aber - zeig mir bitte wo das steht:
Hier wurde angestossen, dass diese Steuerbefreiungen noch weiter ausgedehnt werden sollen mit sehr, wie ich es empfinde, fadenscheinigen Gründen.
dann wirste von mir nix mehr zu dem Thread lesen :wink:
Was ich die letzte Zeit zu lesen bekam war (außerhalb dieses Threads), das z.b. im Bereich Pforzheim gegen den Mißbrauch der grünen Nummern vorgegangen werden soll - hab ich nix gegen, im Gegenteil, das is - wie oben bereits erwähnt - beim Blick auf Traktortreffen durchaus sinnvoll.
Wenn ich dann aber so zusammennehme welche Wege dazu begangen werden und was lt. diverser Beiträge schon längst im Norden Deutschlands abläuft (z.B.Betriebe <50ha werden als Liebhaberei - also "Hobby-Landwirtschaft" erklärt) dann is die Richtung ja wohl klar! Wie bereits oben erklärt, von meinen 10ha kann ich nicht leben (das schafft bei der Fläche ggf ein Gemüsebauer im Knoblauchsland). Sie verursachen aber für die Pflege und Erhalt - sehr wohl im Sinne landwirtschaftlicher Nutzung! - durchaus Kosten. Und bis Wald einmal Geld abwirft muß er erst mal wachsen und groß werden - und das dauert noch länger! Dafür sind mir die grünen Nummern derzeit noch völlig rechtens und legal - der Trend bei der Geldgier der "Einnahmefinder" läuft dem aber zuwieder und deshalb unterstütze ich diese Petition in dem Wortlaut wie er da drin steht noch immer voll und ganz!
Gebt mir bitte echte Argumente, die das widerlegen! Der Hinweis auf Zahnarzt xy und Multi yz ist m.E. reiner Neid.


mfG
Axel

PS: und nur zur Info - ich bin weder Zahnarzt (bin selber fast vor vier Jahren so nem richtigen Halsabschneider in die Hände gefallen), noch Multi (dann hätte ich nen nagelneu überholten Mog und würde hier erst gar nicht debattieren) sonder muß mir mein Geld auch selber verdienen! Kann mir auch nur einen Mog leisten - und der muß sich seinen Lebensunterhalt eben auch erarbeiten - ned all zu hart aber arbeiten.
Und wenn ich ihn dann wirklich zu Hobby-Zwecken nutze und z.B. zu den Rhein-Mainern oder zum UCG-Treffen fahre kann ich euch durchaus nachweisen, das ich ihn nachversteuert hab.
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon kinzigsegler » 06.02.2013, 21:39

Hallo Axel,

nu nimm mal nicht alles persönlich, niemand und schon garnicht ich hat es gegen Dich, Deinen Mog und Deinen Wald.
Ich weis sehr wohl, dass Du zu den löblichen ausnahmen gehörst, die für längere Touren zu Treffen Ihren Mog extra versteuern. Wenn jeder so denken und handeln würde, wäre es für mich ok.
Die Realität sieht aber anders aus,
Z.B. gibt es jetzt schon Wünsche das Regionaltreffen zu Brauchtumsveranstaltungen erklärt werden, was ist da wohl der Hintergedanke.

Nun zu Deinem Zitat meines Beitrags:
Gerne Zeige ich Dir, wo darum gebeten wird die Steuerbefreiung auszudehnen:
Du hast es doch selbst schon zitiert
Thema: Petition
Und zwar:

dass Kraftfahrzeuge (Traktoren und Anhänger), die bei der Erfüllung der gesetzlichen Bewirtschaftungspflicht in der r e i n e n Landschaftspflege, im Naturschutzbereich, sowie auf ausgewiesenen FFH-Flächen ebenso dauerhaft von der Kfz-Steuerpflicht befreit werden, wie Kraftfahrzeuge von Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieben, die am "wirtschaftlichen Verkehr" teilnehmen


Diese ganze Petition macht ja nur Sinn, wenn etwas ausgedehnt werden soll. Für den Bestandsschutz wäre kein Handlungsbedarf.

Du schreibst weiter, dass Du genauso wie ich, nix gegen das Vorgehen im Zusammenhangmit dem Missbrauch der grünen Nummer in Phorzheim hast, aber Du hast überlesen, daß genau diese Pforzheimer "Traktor Rebellen" die Petition ins Leben gerufen haben.

Ich kann mich der der Empfindung leider nicht erwehren, dass der eigentliche Grund
tatsächlich der von Dir genannte Neid ist. Aber nicht der Neid derer, die wie ich, diese Steuerbefreiung eher restriktiver sehen wollen sonderen Neid derer die eben die Steuerbefreiung aufweichen wollen.

Es geht bei der Petition nicht um Fläche wie scheinbar bei Dir von 10Ha sondern um kleine bis sehr kleine Flächen, die es angeblich nicht lohnt zu verpachten (siehe Begründung der Petition). Ich kenne Hauptberufslandwirte, die gerne diese Flächen übernehmen und bewirtschaften würden um mehr als nur eine Tüte Äpfel daraus zu holen.

Es ging hier um ein Für und Wieder zu der Petition, nicht zu einem von Dir scheinbar verstandenen Für und Wieder für die Steuerbefreiung der anerkannten Haupt- und Nebenerwerbslandwirte bzw Forstwirte wie bei Dir.

Wo die Grundlage für meine Behauptung steht habe ich Dir nun gezeigt aber Du darfst Dich gerne trotzdem weiterhin hier äußern, denn Diskussion belebt das Geschäft :D
Bis dene
Gruss
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Moggälä » 06.02.2013, 22:18

Hallo Jürgen,

vielen Dank für die Antwort!
Das ganze läuft derzeit also wohl auf die Auslegung dieser Formulierung heraus.
Für mich liest sich da so:
Die jetzt noch vom "Mittelstand" bewirtschafteten Flächen, die eher klein sind und sich allein nicht wirtschaftlich rechnen, aber vom Eigentümer aus dem ein oder andren Grund bearbeitet werden, werden von div. Verwaltungen (wie eben jetzt Pforzheim, im Norden läuft das Spiel schon länger) deklariert als "Hobby-Landwirte" und als Einnahmensquelle für den Fiskus "erkannt".
Gemäß der Formulierung
in der r e i n e n Landschaftspflege
ist für mich die Begründung gerechtfertigt.

Bitte bedenke eines - wer es nur auf die grüne Nummer abgesehen hat, braucht sich diesen ganzen Zinnober gar nicht antun. Er braucht "nur" einen guten Bekannten/Verwandten, der ihm dann als Begründung für die Steuerbefreiung reicht. So geht es viel einfacher! Und ein wirklich Wohlhabender wird sich wohl wirklich kaum um diese Summen scheren sondern sich erst gar nicht selber an dem Altmetall die Finger dreckig machen...

mfG
Axel

PS: und wenn ihr wirklich was tun wollt um mal die wirklichen Geld-Nehmer zu sehen, dann macht ne Petition auf, das die Subventionsdatenbank wieder öffentlich gestellt wird :mrgreen:
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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon AT » 06.02.2013, 23:47

Ja Axel, dein Ps macht´s mir deutlich:
Auch wir sind auf einer Wellenlänge! :party

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Re: Hobbylandwirte / grünes Kennzeichen

Beitragvon Frank_404s » 07.02.2013, 09:53

Hallo zusammen,
das übliche - haltloses Stammtischgelaber.
Warum informierst Du Dich nicht, bevor Du was schreibst???

moggl48 hat geschrieben:Hallo zusammen,
Wir haben am Sonntag Spargel gehabt, aus Peru, zwei Kilo, für ca. zehn €, deutschen Spargel bekomme ich in der Saison 500g für zehn €, zweite Wahl.

Na dann schau Dir mal beispielsweise das Verfahren zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln in Peru und in Deutschland an.
Oder die CO2 Bilanz Deiner Peru Spargel (Transport)
Lass Dir's schmecken.
Zudem stünde vielen von uns etwas "Lokalpatriotismus" gut zu Gesichte.
Leute die schreiben wie Du sollten sich nicht beschweren, wenn ich Bochum bei Opel die Lichter ausgehen. Der KIA ist doch viel günstiger als ein Opel - und er fährt auch.

moggl48 hat geschrieben:Wir bezahlen hier in der Bundesrepublik die Subventionen durch die Steuern, und durch hohe Preise gleich doppelt.

Hohe Preise?
Bitte nenne mir mal 3 Länder in denen die Bevölkerung prozentual vom Einkommen weniger für Lebensmittel ausgiebt als in Deutschland. Ist Dir das Grillsteak bei ALDI zu teuer? Leidest Du unter Realitätsverlust?
Wenns mir nach ginge wäre das Zeug noch viel teurer - dann müssten Landwirte nicht so viel für die Mülltonne der Verbraucher produzieren (mich als Verbraucher manchmal leider nicht ausgenommen - obwohl ich versuche das Wegerfen von Lebensmitteln zu vermeiden)

moggl48 hat geschrieben:Hätte man die Sauriers subventioniert, hätten wir die noch heute in den Zoos

Super sachlich - wie schon öfter.
Wenn jemand wirklich interessiert ist bitte ich darum meine vorherigen Beträge zu lesen. Dort habe ich mich bemühnt schalich auf diese Parolen zu antworten.

Zurück zum Thema:
Die Diskussion (die letzten Beiträge) zum eigentlichen Thema finde ich sehr gut!
Meine Meinung - wie schon geschrieben: Befreiung der Steuer nicht fürs Hobby.
Mein U1300L = schwarzes Saisonkennzeichen
der alte US Pickup = schwarzes Kennzeichen
Der 404 (Kurze Pritsche) = Schwarzes H Kennzeichen (Weil jff, kaum in der Landwirtschaft)
Der John Deere = grünes Nummernschild (nur in der Landwirtschaft + zieht LoF ANhänger).

Grüße,
Frank
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Abgetrennte Texte

Beitragvon schmitti » 11.02.2013, 12:35

Hallo,

mein Mog ist zur Zeit noch als LoF mit grüner Nummer zugelassen. Nicht zuletzt auf Grund der zahlreichen Diskussionen u.a. hier im Forum werde ich ihn in kürze mit schwarzer Nummer zulassen, ich kann für mich nicht ausschließen das ich im Sommer auch mal Fahrten unternehme die wenig oder gar nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben. Ich bin aber auch der Meinung das jeder für sich entscheiden muss wie er seine Fahrzeuge zulässt und dann nutzt, die Rechtslage dürfte relativ klar sein und das Mog fahren nicht billig ist sollte jedem klar sein bevor er sich so ein Teil kauft.

Gruß Klaus
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