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Konstruktiver Korrosionsschutz am Unimog
Verfasst: 01.03.2014, 18:09
von OPTI-MOG
Liebe Unimog-Freunde,
wer sich im Detail mit seinem Unimog befasst, wird wohl niemals damit "fertig". Beim heutigen (seltenen) Waschen meines 411.119 ist mir ein Bauteil "entsetzlich" ins Auge gestochen. Und zwar der mittlere Querträger unter der Pritsche. Ein Hohlraum mit großem Eingang in der Mitte (z. B. für Steinchen) aber ohne Ausgang (für Steinchen, Dreck und Rost). Mit dem Hochdruckreiniger hineingeblasen kam schon viel Schmodder aber - Gott sei Dank - wenig Rost heraus.
Sogleich wurden vier Ausgänge geschaffen (siehe Foto, zwei Bohrungen auf der Fahrerseite). Und nochmal gründlich durchgespült. Wenn der Hohlraum weitgehend ausgetrocknet sein wird, kommt da FluidFilm rein.
Bestimmt habt Ihr auch schon solche kritischen Stellen gefunden. Es wäre schön, wenn Ihr darüber berichten würdet, zu unserem gemeinsamen Nutzen.
Re: Konstruktiver Korrosionsschutz am Unimog
Verfasst: 01.03.2014, 18:36
von mogsammler87
Hallo Christoph,
bei meiner Kabine waren die Neuralgischen Stellen nämlich die 4-Kantprofile des Radhauses schon total Marode auf den unteren 20-30 cm.
Habe dann mit der Flex den gesamten Rost abgeschliffen und es blieben nurnoch 3 Stäbe der Ecken stehn. Habe mir dann Bleche zurectgeschnitten und den Holm neu aufgebaut und danach mit Hohlraumwachs konserviert.
gruß
Robert
Re: Konstruktiver Korrosionsschutz am Unimog
Verfasst: 01.03.2014, 18:48
von tüsimog
Moin Forum, Moin Christoph,
neben den von Dir angesprochenen Hohlräumen unter der Pritsche gibt es an der 424 Hütte einen nicht zugänglichen Hohlraum im Fußraum zum Motor hin. besonders ärgerlich wird es, wenn die Bleche von unten her durchgammeln- dann kommt Wasser zwar rein aber nicht raus....
Das hatte einer der Vorbesitzer (der Lohnunternehmer) erkannt und die Hohlräume beidseitig angebohrt. Erkennbar hinter dem Heizungsgitter:

Anschliessend pro Seite eine Dose Hohlraumwachs rein und mit einer eingeschlagenen Schlossschraube dichtgemacht. Alles Gut.
An den Pritschenholmen hat mein 424 zwar Bohrungen, aber (Sonderaussttattung Stahlboden) keinen anderweitigen Zugang: die Reste vom Strahlen mit reichlich Druckluft ausgeblasen und reichlich Hohlraumwachs rein
Grüße zum Tage
Thomas
Re: Konstruktiver Korrosionsschutz am Unimog
Verfasst: 01.03.2014, 19:21
von basti424
Hallo thomas
dein Hohlraum hat original Öffnungen in diesen holm laufen die kabel von der innen leuchte und von Radio wenn vorhanden
Re: Konstruktiver Korrosionsschutz am Unimog
Verfasst: 02.03.2014, 09:59
von heiko183
OPTI-MOG hat geschrieben:Liebe Unimog-Freunde,
Und zwar der mittlere Querträger unter der Pritsche. Ein Hohlraum mit großem Eingang in der Mitte (z. B. für Steinchen) aber ohne Ausgang (für Steinchen, Dreck und Rost). Mit dem Hochdruckreiniger hineingeblasen kam schon viel Schmodder aber - Gott sei Dank - wenig Rost heraus.
Sogleich wurden vier Ausgänge geschaffen (siehe Foto, zwei Bohrungen auf der Fahrerseite). Und nochmal gründlich durchgespült. Wenn der Hohlraum weitgehend ausgetrocknet sein wird, kommt da FluidFilm rein.
Bestimmt habt Ihr auch schon solche kritischen Stellen gefunden. Es wäre schön, wenn Ihr darüber berichten würdet, zu unserem gemeinsamen Nutzen.
Und was sollen dir die 4 Löcher bringen ?, an den Stellen wo du die Löcher gebohrt hast bleibt doch eh kein Wasser stehen, vielmehr gammeln die obendrauf durch wo der Pritschenboden aufliegt.
http://www.unimog-community.de/phpBB3/s ... 80244.html
Gruß
Heiko
Re: Konstruktiver Korrosionsschutz am Unimog
Verfasst: 02.03.2014, 12:17
von 403er
Hätte da auch noch etwas bei zutragen,
habe letztes Jahr die Pritsche meines 403ers erneuert und mir auch so meine Gedanken
über die U-Träger gemacht und habe dann die fünf U-Träger am Pritschen Rand
(Übergang Kipper-Z) einfach offen gelassen , im Gegensatz zum Kollegen
der die U`s zugeschweißt hat.