Seite 1 von 1

Kopfdichtung kaputt? Unimog 411

Verfasst: 11.05.2012, 02:25
von sek1986
Hallo Unimogler

habe ein problem mit meinem U 411
ich bin dabei nach zwei jähriger standzeit ihm neues leben einzuhauchen und ihn etwas aufzufrischen, nun hier die geschichte des motors und meine damit verbundenen fragen und probleme

der mog hat 1989 einen überholten motor bekommen seitdem sind einige arbeitsstunden drauf gekommen.
In den letzten 10 jahren wurde er hauptsächlich im forst mit aufbauwinde betrieben also viele arbeiten im stand.
zwei bis drei jahre vor stilllegung fing es an das er auf der einlassseite 3und 4 ter zylinder öl verliert habe es mit lecksuchspräy mal versucht und es sind große blaßen zu erkennen.
leistung hat er auch kaum noch er quält sich im 2 ten gang schon am kleinsten berg hoch.
fast zeitgleich fing er mit extremen schwankungen im der kühlmitteltemperatur an sprich er steigt von 70 grad auf 90 und fällt wieder ab auf 70 dann steigt er wieder auf 90 bei steigungen kommt er sehr schnell auf 100 grad

daraufhin wurde ausgetauscht

wasserpumpe neu
thermometer neu
thermostat neu kühlsystem gespühlt

würdet ihr mir empfehlen nun die kopfdichtung zu erneuern oder würde mit das keine besserung verschaffen sprich motor am ende

motor hat vermutlich gute 10,000 betriebsstunden

Verfasst: 11.05.2012, 07:49
von rm411
Hallo,

das ist als wenn du erwartest in einer Glaskugel etwas zu sehen, sprich zur Entscheidung brauchst du Fakten keine Vermutungen.
Eines ist sicher, wenn die Betriebsstunden stimmen ist der Motor definitiv am Ende, von einem OM636 der diese Stundenzahl tatsächlich gebracht hat, habe ich noch nie gehört.
Aber auch dazu die Frage, bist du sicher, woher nimmst du die Info? Du müsstest in den, wie du schreibst, letzten 10 Jahren im Schnitt 1000 Stunden pro Jahr gemacht haben, grob gerechnet mehr als das halbe Jahr jeden Arbeitstag 8 Stunden? Kann das sein?
Trotzdem würde ich die Kompression messen um eine genauere Aussage treffen zu können.
Nebenbei bemerkt ist die Kopfdichtung zu wechseln keine große Geschichte und auch im Fahrzeug, ohne Abbau der Hütte zu machen.

Grüße

Ralf

Ps. mit dem Namen zu unterschreiben schadet bei uns niemanden.... :wink:

Verfasst: 11.05.2012, 07:50
von schnullercruser
Hallo sek 1986,

wenn der Motor an der ZKD sowieso undicht ist. Mach den Kopf runter, dann siehst du mehr. Ein Motor mit 10.000 Stunden ist zwar schon viel, aber bei guter Pflege nicht wirklich ein Problem. Zumindest kenne ich das bei Treckern so.

Temperaturschwankungen habe ich zwar auch, aber nur bis 85°C.
100°C erreiche ich nur, wenn ich meinen Motor direkt nach einer Bergauffahrt aus mache. Dann sehe ich dass aber gleich und lass meinen Motor noch mal 3-5 Minuten im Stand nach laufen.

Verfasst: 11.05.2012, 20:03
von sek1986
RM 411

10,000 sind es denke ich mindestens da der mog die letzten 10 jahre im professionellen holzrückeeinsatz war mit einer werner aufbau doppeltrommel diese wurde vor 10 jahren aufgebaut.
die 10 jahre davor wurde er zum antreiben vom spalter säge und bagger genutzt und um unser ganzes holz auszufahren und aus dem wald auf unseren acker was im schnitt jedes jahr ca 10 000 km waren.
Pflege hatte der mog sehr viel trotz dieser arbeit hatte er bis auf diese zuletzt aufgetauchten probleme keinerlei ausfälle oder schäden

die temperaturschwankungen sind auch in den selben bereichen wenn er jetzt zb 10 minuten im stand steht ohne arbeiten belastungen etc kann man zuschauen wie die nagel hoch geht und wieder runter fernthermometer und auch thermostat wurden mehrfach gewechselt und auch im wasserbad gepfrüft und funktionieren einwandfrei daher ist meine letzte vermutung das er abgase ins kühlsystem drückt allerdings fehlen hierzu die blasen im ausgleichsbehälter

ölverlust hat er auch keinen bis den im berreich des 3 ten und 4 ten zyliinders wasserverbtrauch ist kaum da