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Verfasst: 28.01.2012, 17:51
von moggel86
Herbylix hat geschrieben:
moggel86 hat geschrieben:

Lohnt sich der Preisvergleich denn generell oder ist die Kupplung so ´ne Ausnahme?
Hallo Rene!
Eindeutig JA. Ausser den Teilen die es nur exclusiv bei MB gibt ist kaum etwas überteuert.
Das ist gut zu wissen, in der Vergangenheit hab ich die Filter usw. alle immer bei Trost gekauft in der Hoffnung es ist dort eh billiger wie bei MB. Künftig werde ich wohl vergleichen ;-)

Gruß René

Verfasst: 12.02.2012, 22:29
von moggel86
So, die letzten Tage hab ich zusammen mit meiner Helferin meinen Mog wieder zusammen gebaut, hat alles super geklappt. Heute dann der Probelauf.
Das gute Stück sprang wie immer super an, Kupplungen trennen beide wie sie sollen, also so weit alles ok.

Wollte dann eine Probefahrt machen, da es aktuell tagsüber kaum über die -10° raus geht hab ich ihn wie immer erst mal langsam warm gefahren, also nicht gleich raus auf die Bundesstraße, sondern erst mal ´ne Runde Wald, lief alles super. Dann auf der Bundesstraße merkte ich bei fast Vollgas plötzlich wie der Motor Leistung verliert, trat die Kupplung und gab Vollgas -der Motor drehte einwandfrei hoch! Eingekuppelt, wieder keine Leistung. Hab dann rechts angehalten und den Motor im Standgas laufen lassen, nach ca. 1 Minute ging er stuckernd aus!
Dachte sofort das der Motor kein Sprit bekommt, hab Werkzeug rausgekramt und den vorderen Kraftstofffilter ausgebaut, darin alles weiß! Das ist wohl die Ursache!
Hab versucht mich zu erinnern: Das letzte Mal tankte ich den Mog nicht daheim weil ich unterwegs war, sondern an einer Tankstelle, dass müsste so Ende September gewesen sein.
Hat jemand eine Ahnung ab wann es an den Tankstellen Winterdiesel gibt? Vermute sehr stark das in meinen Mog Sommerdiesel drin ist...

Haben den jetzt erstmal mit den Fendt heim geschleppt in die warme Halle, morgen pumpe ich den Sprit ab (und guck mir die Brühe mal an was da so drin ist...), fülle Winterdiesel rein, steck 2 neue Filter rein und dreh eine Runde.

Ich werde berichten.

Verfasst: 13.02.2012, 11:04
von boettger
moggel86 hat geschrieben:...so Ende September gewesen sein.
Hat jemand eine Ahnung ab wann es an den Tankstellen Winterdiesel gibt?
Hi!

ähäm..., hier in DÜW zumindest an der Freien erst gegen ende Oktober...
:shock:
Aber tröste Dich, selbst meinem 100%igen Kumpel ist es dieses Jahr am Krieger passiert. Allerdings waren die Temperaturen hier so tief das selbst die 1:5 Mischung ( der Rest im Tank ) mit Winterdiesel 2 Tage später nicht gereicht hat. Da war es Morgens so Kalt das sogar der Gasbrenner nur einen flüssigen Strahl zustandegebracht hat.

Grüße,

Klaus

(bei -22° erstmal ohne Servolenkung unterwegs... ) :evil:

Verfasst: 13.02.2012, 12:31
von unimog2450
Wikipedia hilft!
Die Zeiträume sind aber vermutlich nur circa Angaben da die Tankstellen erst ihren Vorrat aufbrauchen bevor eine neue Lieferung kommt!


Sommerdiesel

0 °C

Zeitraum 15.04 – 30.09.



Übergangszeit

−10 °C

Zeitraum 01.10. – 15.11.



Winterdiesel

−20 °C

Zeitraum: 16.11. – 28.02.



Übergangszeit

−10 °C

Zeitraum: 01.03. – 14.04.

Einen Schuss Benzin oder Petroleum im Tank ist das Hausmittel gegen flockenden Diesel. Die alten Motoren können das vertragen, beim Auto würde ich die Finger davon lassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Winterdiesel#Deutschland

Verfasst: 13.02.2012, 14:03
von juergen2205
Tag zusammen,

also mit den heutigen Winterdieseln wäre ich mehr als vorsichtig. Wir hatten die letzten Tage immer Temeraturen um die -20 Grad und reihenweise versulzte Autos und LKW an den Straßenrändern. Ein Werkstattmeister meinte, daß er bei Temperaturen unter -10 Grad nicht mehr ohne Fließverbesserer fährt weil heutzutage die Mineralöl-Fuzzis soviel Wasser beimischen daß das Zeug einfach wesentlich schneller versulzt und außerdem wollen die ja ihren teuren "MAXX_Diesel -35" verkaufen. Ich hab mir auf jeden Fall angewöhnt den Tank im Winter IMMER mind. 3/4 voll zu haben und den Mog zugfrei zu parken (Halle). So ist zum Glück auch diese Woche bei -26 Grad nix versulzt.

Grüße

Jürgen

Verfasst: 13.02.2012, 14:06
von boettger
unimog2450 hat geschrieben:Wikipedia hilft!

http://de.wikipedia.org/wiki/Winterdiesel#Deutschland
:)

Hi!

Genial ist der Abschnitt über Australien... :D
Und im Abschnitt "Aufwärmen" das mit der offenen Flamme...
Das hatte sich bei unserem Problem mit dem Krieger eh erledigt weil der Kartuschen-Gasbrenner garnichterst anzukriegen war. Wir haben deshalb den ( auch nur bedingt anspringenden 406er ) danebengestellt sodas der Auspuff direkt auf den Dieselfilter des Schleppers gerichtet war und halt laufen lassen... :roll: hat dann auch einwandfrei geklappt.

Aber genug OT, sonst hauen uns noch die Mods :oops:

Grüße,

Klaus

Verfasst: 13.02.2012, 16:06
von moghippe
unimog2450 hat geschrieben: Einen Schuss Benzin oder Petroleum im Tank ist das Hausmittel gegen flockenden Diesel. Die alten Motoren können das vertragen, beim Auto würde ich die Finger davon lassen.
Würde ich auch heutzutage die Finger von weg lassen!

Es gibt richtig gute Fließverbesserer für schmales Geld.
Damit kann man sogar Heizöl auf -30°C kitzeln.

Ist im gut sortierten Fachmarkt erhältlich...


@juergen2205

Die Mär mit dem Stecken von Diesel via Wasser ist auch nicht tot zu bekommen.
Sag' dem guten "Meister" nen lieben Gruß:

Er hat keine Ahnung... :lol:

Gruß :lol:

Verfasst: 13.02.2012, 18:05
von moggel86
moghippe hat geschrieben:
Es gibt richtig gute Fließverbesserer für schmales Geld.
Damit kann man sogar Heizöl auf -30°C kitzeln.

Ist im gut sortierten Fachmarkt erhältlich...

Weit und breit ausverkauft hier, wann Nachschub kommt kann keiner sagen...

Hab heut mal den Sommerdiesel abgepumpt und alle Leitungen mit Pressluft durchgeblasen, neue Filter rein, entlüftet und Motor gestartet -läuft super! Auf die 40km Provefahrt verlief ohne Probleme, allerdings haben wir es auch nicht mehr so kalt.

Ist es eigentlich sinnig die Filter an einen anderen Platz zu verlagern? An ihren jetzigen Platz kann die eiskalte Luft ja ungehindert draufströmen...

Gruß, René

Verfasst: 13.02.2012, 18:32
von moggel86
Die Dinger hängen schon frei im Fahrtwind. Meint ihr es hätte thermische Auswirkungen wenn man das Kühlergrill bis zum Kühler zumachen würde, so das keine kalte Luft mehr auf den Motor strömen kann? Im Sommer könnte man es ja wieder öffnen...

Bild

Verfasst: 13.02.2012, 22:12
von moghippe
moggel86 hat geschrieben:
moghippe hat geschrieben:
Es gibt richtig gute Fließverbesserer für schmales Geld.
Damit kann man sogar Heizöl auf -30°C kitzeln.

Ist im gut sortierten Fachmarkt erhältlich...

Weit und breit ausverkauft hier, wann Nachschub kommt kann keiner sagen...

Gruß, René
Moin Rene!

Wie viele Liter willst Du haben?

Man muß nur wissen, wo es zu bekommen ist... 8)


Bzgl. des Kühlers abdecken:

Kann man machen, wird aber nix rausreißen.

Gruß :lol:

Verfasst: 14.02.2012, 09:17
von klausn21
juergen2205 hat geschrieben:Ein Werkstattmeister meinte, daß er bei Temperaturen unter -10 Grad nicht mehr ohne Fließverbesserer fährt weil heutzutage die Mineralöl-Fuzzis soviel Wasser beimischen daß das Zeug einfach wesentlich schneller versulzt und außerdem wollen die ja ihren teuren "MAXX_Diesel -35" verkaufen.
Hallo Jürgen
Also wenn eines ganz sicher nicht im Diesel begemischt ist, dann ist das Wasser :!: Der "Meister" ist vielleicht Meister im Geschichten erzählen, aber von Kraftstoffen und Chemie hat er soviel Ahnung, wie eine Kuh vom Fußball spielen.

Wasser und Öl lassen sich nur mittels einem Emulgator mischen und dann wäre es sicherlich nicht mehr klar und flüssig.

Verfasst: 14.02.2012, 09:49
von alex416
Hallo Klaus

leider soo nicht ganz richtig was du sagst.
Da im modernen Kraftstoff viele Zusätze drinn sind ( Biozusatz im Diesel 7%), hast du auch alkoholische- und Esther- Bestandteile, und die lassen sich auf jeden Fall mit Wasser mischen.
Hast du dich schon mal gefragt, warum seit ca 20Jahren die KFZ Hersteller dazu übergegeangen sind Tanks aus Kunststoff in die Fahrzeuge zu pflanzen...??
das liegt wohl nicht ausschlieslich daran, dass man das jetzt produzieren kann.
Unterhalt dich mal mit Oldtimerfreunden, wie oft da Probleme mit Durchrostungen an Tanks sind. Und die sind fast immer von innen!!! nach aussen und an der tiefsten Stelle.
Also so ohne war die Aussage vom Meister nicht - und glaub mir ich hab damit oft genug zu kämpfen und bin auch Meister, hab aber auch mal etwas Chemie studiert und kenne dementsprechend die Zusammenhänge.

Gruß
aus dem nicht mehr sooo kalten Blaubeuren
Alex

Verfasst: 14.02.2012, 10:15
von moggl48
Hallo zusammen,

als der Diesel nur bis minus 15 oder 17 Grad gesichert war, war Petroleum
als Fließverbesserer gang und gäbe. In den Stadtwerken hatte man deshalb einen eigenen Tank für Petroleum.

Bis der Diesel bis minus 22 Grad abgesichert wurde, habe ich auf Anraten
eines Kfz-Meisters Benzin beigemischt "mußte ja nicht draußen rumposaunen", hat tadellos funktioniert.

Heizöl: Ein Heizöltank im Haus braucht keinen Winterschutz.

Wie man einen Erdlagertank von sagen wir 10.000 Liter, mit Fließverbesserer, für billiges Geld auf minus 35 Grad absichert, würde mich schon interressieren.

Gruß Lothar

Verfasst: 14.02.2012, 10:44
von moghippe
Tach Lothar,

Beim Erdtank ist das kein Problem, der liegt unterhalb der Frostgrenze.
Spannend wird es bei ungeheizten Neben-Lagerräumen... :idea:

Petroleum geht schon klar, ist nur die Frage, wo man es für faires Geld in ausreichender Menge bekommt.
"Duft-Petroleum" aus dem Baumarkt dürfte bischen peinlich sein... :lol:

Gruß :lol:

Verfasst: 14.02.2012, 11:10
von moggl48
Hallo zusammen,

@ Andreas, ich bin Heizungs-u.Lüftungsbauer im fünfzigsten "Lehrjahr",
Brennerstörungen bei Kellertanks sind selten, wenn sie nicht irgendwo
in einer Scheune stehen.
Wenn es Probleme mit Parafin gab, dann in Erdtanks.

Petroleum: Alle Speditionen, Fuhrgeschäfte,haben damals keinen teueren
Winterdiesel gekauft, sondern Petroleum zugesetzt. Oder eben wie ich,
nicht der einzige, Benzin.

Gruß Lothar