Mit wieviel Aufwand lässt sich eine Hydraulik nachrüsten ?

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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Mit wieviel Aufwand lässt sich eine Hydraulik nachrüsten ?

Beitragvon Blank-mog » 28.09.2002, 22:22

Hallo !
wiehoch ist der Aufwand, eine Hydraulik anzubauen um z.B. einen Kraftheber / Ackerschiene zu betreiben ?
Danke vorab ! Daniel
Blank-mog
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Mit wieviel Aufwand lässt sich eine Hydraulik nachrüsten ?

Beitragvon Blank-mog » 28.09.2002, 22:22

Hallo !
wiehoch ist der Aufwand, eine Hydraulik anzubauen um z.B. einen Kraftheber / Ackerschiene zu betreiben ?
Danke vorab ! Daniel
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Beitragvon -Martin.Glaeser- » 28.09.2002, 23:11

Daniel,

wenn du vom Fach bist, ist das kein *groesseres* Problem.

Du brauchst folgende Komponenten:
Hydraulik-Pumpe, über Zahnriemen/Keilriemen angetrieben
(wenn du im Motorraum noch Platz hast)
20 Liter Hydraulikölbehälter
Hydraulikleitungen zum Kraftheber
Kraftheber mit Hydr. Zylinder
Hydr. Steuerung manuell oder per elektr. Ventile

In Wirklichkeit ist es ganz schön viel Arbeit, weil meistens alles ingendwie angepasst werden muss.
Viele Uminog sind ziemlich verbaut und es ist schwierig, überall vernuenftig ran zu kommen und die grossen Teile unterzukriegen.
Aber mit etwas Werkzeug, viel Zeit und ein bisschen techn. Ahnung geht das schon.

Alternativ gäbe es noch Druckluft-Heber...
Aber das wäre ein eigener Beitrag ;-)

Gruss -Martin.Glaeser- aus www.Erlangen.de
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Beitragvon stephan » 29.09.2002, 11:23

Ich kann mich da Martin nur anschliessen. Ausserdem wird es grausam teuer. Gebrauchte Teile sind zwar zu bekommen, die passen dann aber nicht unbedingt, Schläuche besser immer neu machen, alte Verschraubungen sind nach Demontage und Montage selten dicht...
Ich habe es durch, für einen 411 nur einen Kipper nachzurüsten. Hätte ich vorher gewusst, was das bedeutet, hätte ich wohl drauf verzichtet.

Also du machst da eine Riesen-Baustelle auf. Aber Du musst dir selbst überlegen, ob es dir das Wert ist.

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Beitragvon Helmut-Schmitz » 29.09.2002, 13:49

Um welches Modell handelt es sich denn? Beim 406 geht es relativ einfach, da fast alle Teile aus Schlachtungen regelmäßig angeboten werden. Die Preise schwanken allerdings gewaltig. Manche Anlagen sind wohl vergoldet.
Gruß Helmut
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Beitragvon Blank-mog » 29.09.2002, 19:35

@ Helmut: Es handelt sich um das Modell 435 ( U-1300 ) mit Pritsche. Auf die Pritsche soll der Tank und mit einem Kraftheber soll dann die Saatspritze bedient werden.
Daniel
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Beitragvon Helmut-Schmitz » 29.09.2002, 21:58

Hallo Daniel
Also Ex BW mit OM 352
Ich weiß nicht genau, ob der vordere Motorhalter gleich ist. In beden Fahrzeugen ist der OM 352 verbaut. Am Motorhalter sind ie Befestigungsmöglichkeiten für die Hydraulikpumpe. Der Steuerblock kann zur Not unter dem Fahrersitz ( wie 417) oder an der Kabinenrückwand befestigt werden. Im Steuerblock des 406 ist ein Druckbegrenzer eingebaut. Allerdings gibt es meines Wissens keinen Heckkraftheber für den 435, da die Rahmenbreite anders ist.
Es gibt auch die Möglichkeit, zwei Hubzylinder an die hinteren Anbaubeschläge einzuhängen und die Unterlenker wie normal an den Achsrohren zu befestigen.
Gruß Helmut
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Beitragvon ThorstenStreit1 » 30.09.2002, 12:33

Hallo,
was ist es denn jetzt für ein Mog, ein ex Bundeswehrunimog oder ein echter U 1300 mit dem kurzen, 2810mm Radstand???
Bei beiden kannst Du die Steuerblocks neben dem Fahrersitz auf der Getriebeplatte montieren wie in der Serie auch. Unter den Sitz geht ja nicht wegen Sitzfederung und an der Rückwand find ich es auch nicht so geschickt wenn Du die Kabine mal kippen mußt sind die Leitungen immer im weg und müssen getrennt werden. Der Druckbegrenzer ist in allen Hydraulikanlage drin, er dient zur Sicherheit und ist nichts anderes als ein Überdruckventil. Wenn Du nun aber einen U 435.115, also ex BW hast, kannst Du die Idee mit dem Heckkraftheber gleich wieder vergessen! In Verbindung mit dem langen Rahmenüberhang hinten ist eine Befestigung der Unterlenker an der Hinterachse nicht möglich, außer die Dinger werden ellenlang was der Tragfähigkeit nicht gerade zuträglich ist. Ebenso ist der Rahmen hinten zu schwach für die Hubwellenhalterung und die damit verbundenen Krafteintragungen. Beim kurzen Unimog sitzt ja die Kraftheberwelle fast über der Hinterachse, ca. 30cm nach hinten versetzt. Überleg mal wo sie dann beim langen Rahmen sitzt!
Klär hier mal die Frage nach dem Fahrgestell richtig auf ( 435.115 oder nicht!)
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Beitragvon Blank-mog » 30.09.2002, 14:36

Also, heute waar ich beim TüV und der Vogel vor Ort sagte mir das ich den Rahmen kürzen kann. Und zwar bei der Firma WeKa-KNÖBEL ist euch bekannt von den grossen Trailern die die bauen. Und dann werden wir mal weitersehen. Allzu grosse Probleme sehe ich dann nicht mehr auf mich zukommen, danke Eurer Tip\'S !!!!!!!!!!!!!

DANIEL
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Beitragvon Blank-mog » 30.09.2002, 14:37

Achso : Ist ein Ex-Bw-Mog !
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Beitragvon ThorstenStreit1 » 01.10.2002, 13:49

Hallo Daniel,
ist doch schon mal gut zu wissen daß es ein ex BW-Mog ist.
Und aus dem willst Du eine Agrarvariante bauen?? Der Rahmen wurde viel weicher ausgelegt als die zivilen wegen der geforderten Verwindungsfähigkeit. Klar kannst Du das Rahmenende abschneiden, es bleibt aber trotzdem der weiche Grundrahmen. Ein Kumpel von ir hatte auch so eine Idee und setzte auf seinen 435.115 einen Bagger mit Hilfsrahmen. Den Rahmen mußte er nach und nach an allen Ecken und Enden verstärken. Such besser einen \"richtigen\" Agrarunimog. Sicher, der wird teurer sein als der olivgrüne. Den kannst Du ja aber herrichten und verkaufen. Sind ja gesucht, besonders mit zivilem TÜV.
Thorsten
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