Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon hansi262262 » 23.04.2020, 09:30

Hallo,

Werde in Bälde ein paar grössere Fuhren mit dem Mog machen dürfen. Im Unimog-Unfall-Thread sieht man ja einige böse Bilder von falsch-beladenen Anhängern. Drum komme ich ins Grübeln bzgl. Ausladung der Pritsche.

In der Betriebsanleitung vom 424er steht undifferenziert:
"Auslastung des Zugfahrzeugs auf das zulässige Gesamtgewicht und Hinterachslast"

Gibt es da von Euch Erfahrungswerte (bis xTo ist unbeladen noch ok, ab x To wieviel beladen)? Ein 3.5to auflaufgebremster Einachser verhält sich physikalisch ja ganz anders als ein 22to Drehschemel.

Und auch, wie beladet Ihr die Pritsche? Aus Ermangelung von Zurrpunkten, einfach ne Palette mit nem Betongewicht (formschlüssig) drauf, oder habt Ihr bessere Konstrukte (z.b. am HKH)?
Die Frage kommt auch daher, dass ich nicht überall einen Stapler zur Verfügung habe, um schnell mal 2to aufzuladen...

Fahre zwar schon ewig Anhänger Mit teils (leider) abenteuerlichen Beladungen, aber bisher nie am Unimog und bisher nur <3.5to, deshalb meine Unwissenheit.

Danke,
Michael
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon Michael_Weyrich » 23.04.2020, 11:38

Hallo,

wichtig wäre zu wissen, welche Bremsenart dein Anhänger hat, den du verwenden willst. Bei Druckluftbremsen geht da, sofern sie richtig funktionieren, wesentlich mehr auch bei unbeladenem Mog als bei Auflaufbremsen. Ich habe hinter dem 406er schon ca. 10t problemlos mit luftgebremstem Anhänger auch mit unbeladenem Mog gefahren und hatte nie Probleme. Mit 6-7t Anhängelast fahre ich relativ häufig mit leerem Mog (luftgebremst, Drehschemelanhänger). Mit auflaufgebremstem Anhänger würde ich das nicht machen, da würde ich auch schon bei wesentlich geringerem Anhängergewicht (ab ca. 2-3t) auf Ausladung des Mogs achten.

Gruß,
Michael
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon See_baer » 23.04.2020, 13:47

Hallo,
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen:

Auflaufgebremst:

Lof -bis 8 to - aber max 25 Kmh -
nur ganz wenige haben eine 40 Kmh - Anlage (Bremse auf alle 4 Räder)

Kugelkopf : max 3.5 to Zul. Gesamtgewicht

Im vollwertigen Anhängerbetrieb geht ohne Luftdruck gar nichts - und die Bremsanlage des Anhängers sollte zum Zugfahrzeug passen.

Mein Mog 406 Bj . 74 Bremsanlage 7,6 Bar -
moderne Anhänger brauchen 10 oder 12 bar.

Moderner Anhänger mit ABS geht hinter Oldtimer ohne Abs garnicht

MFG Wolfgang
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon Michael_Weyrich » 23.04.2020, 15:37

Hallo,

und du liegst in einigen Punkten leider falsch:

See_baer hat geschrieben:Mein Mog 406 Bj . 74 Bremsanlage 7,6 Bar -
moderne Anhänger brauchen 10 oder 12 bar.


Das stimmt so nicht. Der Vorratsdruck am roten Anschluß der Zweileitungs-Anhängerbremse ist zwischen 6 und 8,5bar, da sich in dem Bereich von etwa 6,5 bis 8,5 bar auch die meisten Abschalt-Einschaltdrücke der Fahrzeuge bewegen bzw. bei älteren Fahrzeugen bewegt haben. Daher muss auch der Vorratsdruck nicht konstant sein. Es ist dabei auch egal, wenn der Druckregler wie bei älteren Fahrzeugen auf 7,3bar oder bei etwas neueren auf 8,1bar eingestellt ist. Höhere Vorratsdrücke im Zugfahrzeug erhöhen dabei nicht zwangsweise den Druck am Anhängeranschluß, Fahrzeuge mit 12 oder 18bar Vorratsdruck haben einen Druckminderer in der Anlage, der die Drücke für die Anhängerbremse auf das genormte Maß begrenzt. So auch bei diversen Unimog verbaut, an denen dann auch die eigene Bremsanlage nicht mit 18bar arbeitet sondern auch nur mit ca. 8bar. Der höhere Druck dient dort nur dazu, mit kleineren Vorratskesseln auszukommen.

See_baer hat geschrieben:Moderner Anhänger mit ABS geht hinter Oldtimer ohne Abs garnicht


Auch das stimmt nur zum Teil. Es muss zumindest eine ABS-Steckdose vorhanden sein. Die kann man an jedem Fahrzeug, auch einem Oldtimer, nachrüsten. Ein gutes Beispiel hierfür liefert die bei der Bundeswehr teilweise nachgerüstete ABS-Steckdose an den Unimog 1300L. Sie besteht nur aus einer Stromversorgung sowie einer Leitung zu einer nachgerüsteten Kontrolleuchte im Armaturenbrett, die eine Störung des Anhänger-ABS anzeigt. Das ABS-Steuergerät für den Anhänger sitzt im Anhänger und arbeitet autark. Bei EBS sieht das schon wieder etwas anders aus.

Was man mit auflaufgebremsten Anhängern machen darf und was manche damit machen, steht wieder auf einem anderen Blatt. Ich seh hier in der Gegend hinter allen möglichen Traktoren mit teils 50km/h Zulassung haufenweise mit Folgekennzeichen gekennzeichnete 25km/h-Anhänger, die mit Höchstgeschwindigkeit des Traktors bewegt werden. Oder wahlweise auch zulassungsfrei gekennzeichnete Anhänger hinter "normal" zugelassenen, nicht landwirtschaftlich genutzten Traktoren übervoll beladen auf dem Weg vom Steinbruch zur eigenen Hausbaustelle. Auch Unimog mit entsprechenden 25km/h-Anhängern hatte ich schon vor mir, überholen war aber nicht möglich, da der mit Tempo 80 vor mir herfuhr...

See_baer hat geschrieben:Im vollwertigen Anhängerbetrieb geht ohne Luftdruck gar nichts - und die Bremsanlage des Anhängers sollte zum Zugfahrzeug passen.


Da stimme ich bei Fahrzeugen > 3,5t und wenn es sich um Anhänger größer PKW-Anhänger handelt uneingeschränkt zu.

Gruß,
Michael
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon tequila » 23.04.2020, 19:50

Hallo

Ganz wichtig ist mit Allrad-Antrieb fahren.
Zumindest bei vollem Anhänger.
Steht auch in der Bedienungsanleitung.
Habe ich schon erlebt. Bei schnellem Abbiegen
schiebt ein voller Anhänger den Unimog hinten weg.
Der Allrad sorgt dafür das Du dann heil um die
Ecke kommst.

Gruß
Rolf
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon moggi1200 » 23.04.2020, 23:51

hallo
fahre mit dem u1200 mit ca 150-160 ps im moment öfter mit 28-29 to hinten dran güllezubringer.
im moment noch ohne heckgewicht und sogar komplett ohne pritsche
ums kurz zu machen es ist kitzlig
das wichtigste ist: sorg dafür dass der Hänger mit Voreilung gebremst wird.
wenn der Hänger zu spät bremst schiebt es dich nur in der gegend herum, hatte das thema schon,
bergab auf glatteis eben jenes gespann,
unimog stand zum schluss wieder 45Grad winkel bergauf deichsel krumm und ahk am mog krumm, gsd sonst nichts passiert.

allrad immer an!
am besten schon im zug in die kurve rein, wenn nicht popometer,
unseren 1600er fahr ih mitm zentralachsanhänger zu 90% im drift in der kurve ;) aber sicherer ist immer unter zug rein.
drehschemel sind am mog fast schlimmer als tandem
grü?
uli
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon hansi262262 » 24.04.2020, 09:01

Hallo zusammen,

@all, zur Erklärung, derzeit habe ich 4 (max 2.7to) auflaufgebremste PKW- Anhänger. Einer davon hat das Lebensende erreicht. Den würde ich nun gerne gegen was luftdruckgebremstes Grösseres (evt. Mitteltal, zentralachs. Für Drehschemel rangieren bin ich zu blöd;-)) ersetzen.

@Wolfgang, Michael, das mit den unterschiedlichen Luftdrücken hab ich gar nicht auf dem Schirm gehabt. Da muss ich mich mal einlesen.

@Uli, das klingt recht abenteuerlich. Möchte ich auf jedenfall vermeiden.

Ich schlussfolgere jetzt mal, für kleinere Anhängelasten, gehts auch ohne Stützlasten, danach wirds aber grenzwertig. Dann muss ich mir was überlegen, wie man am einfachsten das Ballastgewicht draufkriegt (und wieder runter...).

lg
Michael
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon watz » 24.04.2020, 11:01

Halle erst einmal,

ich nehme als Ballast im Sand, Kies oder Schotter. Das lasse ich mir auf dem Bauhof aufladen und kann es später wieder abkippen.

Bernhard W. aus W.
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon unimog421cabrio1972 » 24.04.2020, 20:02

See_baer hat geschrieben:Hallo,
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen:

Auflaufgebremst:

Lof -bis 8 to - aber max 25 Kmh -
nur ganz wenige haben eine 40 Kmh - Anlage (Bremse auf alle 4 Räder)

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Und wie das mit ABS geht hinter einem alten Unimog , Fahre hinter meinen 406 Bj 1980 einen Müller Mitteltal KA TA Bj 2003 mit ABS , habe das Kabel aber nicht angeschlossen , bremst genau wie er muss , auch voll ausgeladen .
TÜV ist auch Problemlos

Ich lade beim Fahrzeugtransport immer so das das meiste Gewicht vorne auf dem Tandemhänger ist ,somit hat der Unimog Last auf der Hinterachse


Gruß Bernd
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon tdichris » 26.04.2020, 20:03

Und wie das mit ABS geht hinter einem alten Unimog , Fahre hinter meinen 406 Bj 1980 einen Müller Mitteltal KA TA Bj 2003 mit ABS , habe das Kabel aber nicht angeschlossen , bremst genau wie er muss , auch voll ausgeladen .
TÜV ist auch Problemlos

Ich lade beim Fahrzeugtransport immer so das das meiste Gewicht vorne auf dem Tandemhänger ist ,somit hat der Unimog Last auf der Hinterachse


Gruß Bernd




Gehen tut das sicher, aber ist nicht erlaubt, wenn der Anhänger ABS oder EBS hat, dann nur hinter Zugfahrzeugen mit ABS-Dose erlaubt.
Wie oben beschrieben, eine ABS-Dose montieren, das sind 5 Kabel : 2xStromversorgung, 2x Masse, 1x Kontrolleuchte, schon ist es legal und das ABS funktioniert auch.
Bei EBS ist es ähnlich, nur bremst da der Abhänger ohne Stromversorgung immer voll, was bei leerem Anhänger in Kurven und evtl rutschiger Fahrbahn oder bei Gefahrenbremsung für die Verkehrsteilnehmer um dich herum mies ausgehen könnte.
Ich habe selbst einen Unfall gesehen, bei dem ein Sattelauflieger mit nicht eingestecktem ABS-Kabel aufgrund blockierender Bremsen in einen anderen Laster knallte und dessen Lenker tödlich verletzte. Ich denke, das sollte einem der Umbau, der nun wirklich nicht aufwändig ist, wert sein.

Christian
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon Michael_Weyrich » 27.04.2020, 08:54

Hallo,

unimog421cabrio1972 hat geschrieben:Und wie das mit ABS geht hinter einem alten Unimog , Fahre hinter meinen 406 Bj 1980 einen Müller Mitteltal KA TA Bj 2003 mit ABS , habe das Kabel aber nicht angeschlossen , bremst genau wie er muss , auch voll ausgeladen .


Nö, er bremst nicht wie er muss. Denn der Anhänger hat aufgrund seines Baujahres eine Betriebserlaubnis mit ABS. Betreibst du ihn so, dass das ABS mangels Stromversorgung nicht funktioniert, betreibst du ihn vorsätzlich nicht entsprechend der Betriebserlaubnis. Natürlich bremst er auch so, denn auf die Funktion außerhalb des ABS-Regelbereiches hat das keinen Einfluss. Du darfst so aber nicht fahren. Insbesondere aufgrund des geringen Nachrüstaufwandes einer ABS-Steckdose und der Möglichkeit des regelkonformen Betriebes ist das für mich, zumindest wenn es sich um deinen eigenen Anhänger handelt und es nicht eine einmalige Verwendung ist, auch nicht nachvollziehbar. Das ist wie bei den Spezialisten, die es nicht fertigbekommen, einen 13/7pol. Adapter bei ihrem PKW einzustecken, weil die Stecker/Steckdosen nicht aufeinander passen. Sieht man auch immer wieder.

unimog421cabrio1972 hat geschrieben:TÜV ist auch Problemlos


Wenn du mit dem besagten Gespann beim TÜV vorfährst, dürfte es der Prüfer so nicht abnehmen. Liegt aber in seiner Verantwortung und hilft dir auch nicht weiter. Da es einzelne Berichte gibt, kann das später auch keiner direkt nachvollziehen.

Gruß,
Michael
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon Helmut-Schmitz » 27.04.2020, 10:13

Hallo
unimog421cabrio1972 hat geschrieben: Fahre hinter meinen 406 Bj 1980 einen Müller Mitteltal KA TA Bj 2003 mit ABS , habe das Kabel aber nicht angeschlossen , bremst genau wie er muss , auch voll ausgeladen .
Es ist immer wieder erstaunlich, wie verantwortungslos Vorschriften übergangen werden, vom Sicherheitsbewustsein ganz zu schweigen. Ein ABS-gebremster Anhänger ist definiv sicherer.
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon unimog421cabrio1972 » 27.04.2020, 10:47

Ich habe nicht geschrieben dass ich den ständig damit nutze !
Aber danke das man hier so unfreundlich belehrt wird ,
ist man hier ja schon teilweise gewohnt


Habe nur geschrieben , dass es grundsätzlich ohne Probleme funktioniert, und es beim TÜV auch nicht bemängelt wurde ( da kann ich ja nichts für ) , Ich fahre den Anhänger im Alltag schon hinter einen Fahrzeug mit ABS ... und natürlich im Betrieb


Und es ging hier nur darum ob es funktioniert und das ist ja grundsätzlich so ,
außerdem ging es um die Beladung ....


Wen soll man denn jetzt glauben ?

http://www.verkehrsportal.de/board/inde ... opic=52570


Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von unimog421cabrio1972 am 27.04.2020, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon hansi262262 » 27.04.2020, 10:52

Hm,

Ich nehme mal an, die ABS Steuergeräte in den (meisten) Anhängern gehen nur mit 24v. Also wird man wohl neben der Steckdose auch bei den meisten alten Mogs einen Spannungsumwandler 12v->24v brauchen.

Nicht, dass das aufwendig ist, sollte man nur beim Einbau des Steckers bedenken.

lg
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Re: Mog im Hängerbetrieb, wie richtig ausladen?

Beitragvon mevissen4 » 27.04.2020, 21:04

Hallo zusammen,

da muss ich Bernd aber was in Schutz nehmen, weil das mit dem ABS-Stecker und einer Nachrüstung der entsprechenden Steckdose habe ich aber auch erst hier gelernt.
In der LKW-Fahrschule haben wir das nämlich genau so gemacht, wie Bernd das beschrieben hat. Der Anhänger hatte schon ABS, der ziehende GKW vom THW noch nicht. Das Kabel blieb einfach nicht eingesteckt hängen. Hätte ich das hier in der UC nicht gelesen, dann hätte ich das wahrscheinlich genauso gemacht, wie in der Fahrschule gelernt.
Gruß Ingo

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