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Motorwärme ableiten

Verfasst: 05.11.2005, 16:19
von KaijasDaddy
Hallo zusammen,
in meinem 416er wird es im Fahrerkästchen manchmal verdammt warm. Ist ja auch kein Wunder wenn der Motor den halben Raum einnimmt. Deshalb such ich nach einer Idee um die Stauwärme unter der Motorabdeckung effektiv abzuleiten. Hat einer von euch vielleicht eine Idee?

Gruß
Stefan

Verfasst: 05.11.2005, 18:16
von Helmut Schmitz
Das ist ein leidiges Unimog-Problem. Zu diesem Thema gibt es jedoch schon viele gute Lösungen. Gib in der Suchfunktion nur "Motorabdeckung" oder "isolieren" ein, da findest du gute Lösungsmöglichkeiten.

Verfasst: 05.11.2005, 18:29
von WalterOspelt
Hallo Stefan,

mir war's auch zu warm.
Meine Abhilfe:
- für den 406/416 gibt es eine isolierte Motorhaube
- plus motorraumseitige Isolation der Motorhaube mit Schalldämmmatte (selbstklebend, 12mm Glaswolle, Alufolie, genadelt).
- Beseitigung aller Undichtheiten zwischen Motorhaube und Karosserie.

Die Undichtheiten zwischen Motorhaube und Karosserie sind leicht entdeckbar:
Motor laufen lassen, nimm 1m Wasserschlauch (1/2"), halt das eine Ende ans Ohr und such mit dem anderen Ende die Anschlußlinie der Motorhaube zur Karosserie ab.

Diese Maßnahmen wirkten besser als erwartet.

Die Schalldämmatte gibts z.B. bei Woick in Filderstadt (www.woick.de)

Gruß
Walter

Verfasst: 06.11.2005, 11:10
von KaijasDaddy
Hallo,
das mit den Iso-Matten ist mir bekannt. Ich dachte aber mehr an Luftleitbleche zur besseren Belüftung.

Gruß
Stefan

Verfasst: 11.11.2005, 16:17
von WalterOspelt
Hallo Stefan,

die Wärme von der Du schreibst ist keine Stauwärme, die heiße Luft wird immer wieder nachgefüttert vom Kühlerventilator und dem Strömungsstaudruck beim Fahren. Und beim Entlangströmen an der heißen Motoraußenseite und am brennheissen Auspuffrohr wird sie halt warm (sie soll auch das Auspuffrohr kühlen).

Wenn Du dort oben "kalte" Luft haben willst, mußt Du die Strömung unter der Motorhaube komplett umkrempeln: Ansaugen von unten seitlich und dann entgegen der allgemeinen Strömungsrichtung nach vorne blasen, sodaß keine warme Luft von vorne herbei kann.

Das riecht stark nach sehr großem Aufwand (Zusatzgebläse, Luftleitkanäle/bleche).

Gruß
Walter

Verfasst: 11.11.2005, 16:44
von Unitrac
Hallo Stefan!


Alternativ zu Walters Vorschlag könntest du Lufthutzen in die Motorhaube schneiden. Bei entsprechender Dimensionierung der Lufteinlässe strömt genug kalten Luft dirket auf den Motor und bringt dadurch die Stauwärme unter der Motorabdeckung weg.

Wenn mich nicht alles täuscht hat Torsten Pohl solche Lufthutzen an der Motorhaube seines 404.



MfG Clemens

Verfasst: 11.11.2005, 16:52
von Torsten Pohl
Jupp hab ich,

bekannter maßen haben die Afrika Fahrer (ich rede speziell von den 404Fahrern, von den anderen weiß ich es nicht) ja immer die Haube einen Spalt aufgestellt. Das hällt die Verkleidungen etc. schön kalt (naja sagen wir lau warm) und reduziert die Motortemp bei mir um rund 5-10Grad.
Hübsch ist was anderes, aber funktionieren tut´s.!

Tschau Torsten

Verfasst: 12.11.2005, 15:49
von KaijasDaddy
An Lufthutzen habe ich auch schon gedacht, habe aber so meine Bedenken das bei längeren Autobahnfahrten im Regen die Elektrik absaufen könnte. Zum anderen strebe ich ein H-Kennzeichen an und da könnt mir dann der TÜV einen Strich durch die Rechnung machen. Ich dachte eher an eine Art Unterbodenspoiler der von unten kühle Luft nach oben drückt.

Verfasst: 12.11.2005, 17:41
von Torsten Pohl
H-Kennzeichen steht bei mir auch als nächstes auf der Liste aber wozu gibts zweitmotorhauben! :wink:

Tschau Torsten

Verfasst: 12.11.2005, 19:30
von unimurr
Hallo Torsten,

das Aufstellen der Haube bringt zwar kühle Luft an die Abdeckung, aber erzeugt einen Strömungskurzschluss am Kühler, der die Kühlleistung spürbar schlechter macht. erst mit einem Luftleitblech am Kühler klappt das wieder.
Oder Deine Methode mit den Hutzen.

Mal ein Themenwechsel:

Wie wollt ihr das H- Kennzeichen bekommen mit relativ neuen Wohnaufbauten?
Mein TÜV sagt, Stichtag ist das letzte Gutachten, und da schaue ich alt aus.

Gruß

Franz

Verfasst: 12.11.2005, 21:19
von Torsten Pohl
Naja um ehrlich zu sein, kenn ich a. den P1rüfer gut, ist ein Kunde von mir, und b. wurde die Umtypung zum Womo bei meinem bereits 78 gemacht, also mehr als 20Jahre her.
Da der Koffer Eigenbau ist und auch als solcher damals eingetragen wurde also kein Thema.
Selbst die Leute bei uns auf der Zulassung meinen das ist kein Problem und raten mir sogar dazu, die haben das zwar direkt nicht zu entscheiden, aber dann doch das letzte Wort.

Ist halt so das wenn man mit dem Ding irendwo hin fährt das man eine Menschentraube vorfindet wenn man zurück kommt, ist zumindest bei mir auf der Zulassung nicht anders! :wink:

Tschau Torsten

Verfasst: 13.11.2005, 02:17
von tim1234
:rofl: 20Jahre :lol: Thorsten ich hab gehört, das se das auf 30jahre anheben wollen, das wäre dann ziemlich schlecht für dich, frag mal aufm amt nach, wenn die dir auch sagen, das drüber nachgedacht wird, ists doch schon beschlossen.

Verfasst: 13.11.2005, 08:47
von Torsten Pohl
Nett lachen, lesen :lol: , das Bj is 61 langt das!!!

Tschau Torsten

Verfasst: 13.11.2005, 10:56
von KaijasDaddy
Mit meinem Koffer seh ich da kein Problem, der ist genau wie mein Mog Bj 76. Bei dem Astabweiser ums Fahrerhaus könnt das schon eher ein Problem werden, der ist Bj 2000.

Gruß
Stefan

Verfasst: 13.11.2005, 13:36
von unimurr
Hallo Stefan,

das Kriterium ist nicht das Alter des Koffers, sondern das Datum des Gutachtens zum WoMo. Ist dein Koffer alt genug, aber das WoMo- Gutachten erst z. B. 10 Jahre alt, bleibt Dir nur der Status vor 30 Jahren. Wahrscheinlich LKW geschlossener Kasten.
Und damit hast Du alle neuen Probleme, wenn Du als LKW zu Reisezwecken unterwegs bist.
Maut deutlich teurer, Fähren unbezahlbar, Sonntagsfahrverbot im Ausland. Unbezahlbare Schwerlastabgabe in der Schweiz, u.s.w.

Gruß

Franz