Neue Mautregelung ab 1.7.2018

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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon kinzigsegler » 21.06.2018, 21:09

Hallo Helmut

da sagst Du mir nichts Neues :evil:
Bis dene
Gruss
Jürgen von der hessischen Kinzig

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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon TobiasNeu » 21.06.2018, 22:02

Michael,
du gehst das Thema von der falschen Seite an. Nicht das Gewicht ist dein Problem, sondern die Geschwindigkeit. Das Sperren der Gänge kann auch nicht teurer sein als der Einbau der OBU. Positiver Nebeneffekt: Du kannst die schöne Landschaft länger genießen. :D

Gruß Tobias
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon Moggälä » 22.06.2018, 08:07

Hallo Michael,

ja, die Abzocke nimmt immer üblere Formen an! Bei Groß- bzw. Vollerwerbsbetrieben mag das ganze im bereits vorhandenen Papierkrieg mit untergehen, als Kleiner ist man mal wieder der Gelackmeierte.
Punkt ist - als das vor zwei Jahren mit der auf AB 7,5to runtergesetzten LKW-Maut anging, hab ich meinen gleich mal Registrieren und befreien lassen (können). Hab einen 406 mit 7500kg zulGes - Ablasten ist Quatsch, dann könnt ich nicht mal den PKW-Anhänger dranhängen um meinen Mulchmäher zum Wald mitzunehmen. Drosseln ist ebenfalls unsinnig aus Gründen der Entfernung und Routenführung.
Anfang des Jahres dann diese Hiobsbotschaft mit der erneuten Maut-Ausdehnung um Faktor X. Nachdem bei Kollegen bereits negative Informationen eingegangen war, hab ich mich auch an die Verlängerung meiner Befreiung gemacht. Es wurden diesmal Bilder des Fahrzeugs und die Schlüsselnummer verlangt und dann kam die Verlängerung, wieder für zwei Jahre. Und mit dem Hinweis, nächste Verlängerung zeitlich ein Viertel Jahr vor Ablauf der Befreiung zu beantragen...

Irgendwann hab ich den Punkt gelesen, das bei Gespannen die Mautfrage am Zugfahrzeug hängt - Zugmaschine befreit, dann Gespann befreit. Leider finde ich dies nicht mehr - ob Entfallen oder Wunschdenken ...

Viel Glück!

mfG
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon mogli406 » 22.06.2018, 12:45

HAllo Tobias und Axel

Zu Tobias: ich schlafe lieber im Bett als auf der Bundesstrasse.... ;-)

Zu Axel: Das mit der BEfreiung hab ich auch gefragt aber laut BAG und Toll Collect geht da nix bei mir.... Schade wäre eine gute Idee gewesen... Jetzt geht es vornehmlich mal um meinen "Nei-schlof-Anhänger" ein Bw 1to neue GEneration mit über die Fixierungspunkte für Rüstsätze verlastetem Shelter FM1 mit zwei Betten drin... Ist das ein Transport? Dann Maut ja ist es keiner dann auch keine Maut... Ist halt interessant wenn man auf Treffen will und ich hab da kein Problem die Paar Euro Steuer für einen Monat zu bezahlen (im Jahr sind es 285 also besser als die Grüne Nummer weg)

Hab ne Mail an das Referat 41 geschrieben und die Antwort: Leider müssen sie sich gedulden da auf Grund der Änderungen sehr viele Fragen zu beantworten sind....

Jetzt wird am Dienstag erstmal der Karren um 10kg abgelastet... auch eine Odysee da die Zulassungsstelle um zei Ziffen zu ändern ein Gutachten vom Tüv braucht...

*Kopfschüttel*

Grüße Michael
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon Moggälä » 22.06.2018, 13:34

Hallo Michael,

da wären doch langsam ein paar genaue Randbedingungen interessant - warum se dir gesagt haben "nix gibt's"?
- Typ/Baureihe
- Schlüsselnummer
- Einsatzprofil
- Betriebs-Art/Größe
damit man hier auch einen Vergleich ziehen kann (gern auch per PN).

Der Haken mit dem Haken ist halt der - den Mog allein kann man für einiges verwenden. Grad wenn's in den Wald geht, braucht man aber schnell mal nen größeren oder kleineren Anhänger. Und da is ja offenbar Wurscht, ob du nen LKW-Anhänger dran hängst oder nen zulassungsfreien mit Folgenummer (Gummiwagen, Rückewagen, etc) - die wollen die kassieren.

mfG
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon mevissen4 » 22.06.2018, 21:18

Hallo zusammen,

wenn ich jetzt mal zusammenfasse, dann habe ich folgendes verstanden:
- Unter 7,5 t ist alles gut
- wenn H-Kennzeichen, dann ist auch alles ok
- und für den Anhänger ist die (Nicht-) Befreiung der Zugmaschine ausschlaggebend (=>@ Axel: Wäre interessant, wenn es dafür noch eine Quelle gebe)

Das H-Kennzeichen dürfte doch für viele hier eine erreichbare Alternative sein.
Gruß Ingo

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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon TobiasNeu » 22.06.2018, 22:08

Michael,
hast du schon mal das tatsächliche Gewicht von deinem Anhänger gewogen? Vielleicht bringt eine Ablastung des gesamten Gespanns den Erfolg. Dann hast du die Mautthematik zumindest für Treffen gelöst. Beim Fruchtfahren wirst du nicht drumrum kommen.
Ich habe meinen Mog auf 5400 kg und meiner Anhänger auf 1800 kg abgelastet. Zugegebener Maßen ist das schon längere Zeit her, aber per Zufall passt es jetzt auch zur neuen Mautsituation. Manchmal hat man doch Glück.
Gruß Tobias
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon mogli406 » 23.06.2018, 07:35

Hallo Axel und Tobias

Hab das mit denen mit der Befreiung ingesamt eineinhalb Stunden durch diskutiert... da kam gar nix bei raus... Betrieb ist das Problem dass ich beim Umsatz unter der Grenze von 2400.- für Verheiratete liege und somit keinen Betrieb anmelden muss da ich unter Kleingewerbe laufe.... (so die Aussage vom Hauptzollamt Karlsruhe)
Bezüglich dem Thema Ablasten: macht auch keinen Sinn da der Mog (1400 427) recht schwer ist und ich beim Anhänger nicht unter 2,4to komme... somit dürfte ich das ganze Jahr nichts mehr laden....
Ich werde jetzt einfach mein Helfersyndrom unterdrücken und mit dem Mog nicht ber der Ernte helfen... und zum Treffen kann man ja das ein oder andere mal dann auch ein paar EUro Maut bezahlen (so denn die ANtwort kommt dass der Anhänger als Transport zählt was wie schon geschrieben bei der BAG Referat 41 angefragt wurde)...

Warten wir es ab!

Bin aber trotzdem weiter neugierig auf eure IDeen dazu und Eure Erfahrungen!

Grüßle Michael
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon Moggälä » 24.06.2018, 01:03

Hallo Michael,

geh mal mit einem Befreiungsantrag direkt an toll collect ran - die kassieren ja ab. Der Zoll macht "nur" die KFZ-Steuer, bezweifle ob der zuständig ist. Und die BAG kann einem ja nicht mal über das Sonntagsfahrverbot eine Auskunft erteilen.
Bei mir ist kein Betrieb "angemeldet" - aber privat existiert ja langsam vor der Steuer gar nicht mehr, sobald Wald vorhanden, wird man schon allen für den Besitz abkassiert - "man könnte ja theoretisch gemäß Tabelle was erwirtschaften" usw. Jedenfalls bin ich dabei bestimmt auch unter dieser Grenze, verstehe aber den Zusammenhang mit der Maut nicht wirklich.

Die Beschreibungen von toll collect besagen: "
Nicht mautpflichtige Fahrzeuge nach § 1 Absatz 1 Satz 2 BFStrMG
"
https://www.toll-collect.de/de/toll_col ... eiung.html
LOF Zugmaschine Ackerschlepper: Zulassungsbescheinigung Teil I (klassischer Ackerschlepper (Traktor), kein Agro Truck), Eintragung unter Buchstabe J (Fahrzeugklasse) mit „87" oder „89" und unter Ziffer 4 (Art des Aufbaus) mit Ziffer „1000"; ab 2015: zusätzlich Fotos des Fahrzeugs / Alte Fahrzeugscheine: Eintragung mit Schlüssel-Nr. 8710

LOF Zugmaschine Geräteträger: Zulassungsbescheinigung Teil I (klassischer Geräteträger (z. B. Unimog), kein Agro Truck), Eintragung unter Buchstabe J (Fahrzeugklasse) mit „87" oder „89" und unter Ziffer 4 (Art des Aufbaus) mit Ziffer „2000", zusätzlich Fotos des Fahrzeugs / Alte Fahrzeugscheine: Eintragung mit Schlüssel-Nr. 8720

beides male unter der Vorraussetzung "Für alle Fälle:
Das Fahrzeug darf weder baulich für den Güterverkehr bestimmt sein noch hierfür verwendet werden (siehe Erläuterungen zu Möglichkeit 1)"

Das sollte doch aussagekräftig genug sein.

mfG
Axel

PS: zu der Frage der Fahrzeugkombination:
https://www.bvdp.de/bvdp/bvdp-details/d ... sstrassen/
Im Fall von Fahrzeugkombinationen ist das Motorfahrzeug für die Mautbefreiung der Kombination maßgebend.
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon Waldmonster » 24.06.2018, 15:32

diese elende Abzockmafia im Staatsauftrag darf doch nur auf Autobahnen und Bundesstraßen ihr Raubrittertum ausführen. Auf allen anderen Straßen gilt bisher noch (maut)freie Fahrt für freie Bürger.
Was sagt uns das? Autobahnen und Bundesstraßen meiden. Wer fährt denn seinen Unimog schon freiwillig auf weiteren Strecken? Durch die Maut wird sich die Spreu schon vom Weizen trennen, mal abwarten wie viele Unimog demnächst ins Angebot kommen
Jedoch- spätestens wenn die PKW-Maut kommt, und davon ist allen Lügenmärchen der Kanzlerdarstellerin zum Trotz auszugehen, sind eh bald alle dran und müssen ihren noch höheren Beitrag zur Sanierung des chronisch bankrotten Staatshaushaltes leisten. Und spätestens dann werden noch viel mehr Fahrzeuge abgestoßen :twisted:
LG Thorsten
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon mevissen4 » 24.06.2018, 16:19

Moggälä hat geschrieben:PS: zu der Frage der Fahrzeugkombination:
https://www.bvdp.de/bvdp/bvdp-details/d ... sstrassen/
Im Fall von Fahrzeugkombinationen ist das Motorfahrzeug für die Mautbefreiung der Kombination maßgebend.


Danke Axel,

dass schafft jetzt Klarheit.

Für mich und meinen U 1000 heißt das jetzt: Unimog durch H-Kennzeichen befreit von der Maut und durch dadurch sind Anhänger auch Mautfrei. Ergo, keine Änderung! :party
Gruß Ingo

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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon u411wtalronsd » 24.06.2018, 16:28

@Thorsten "Was sagt uns das? Autobahnen und Bundesstraßen meiden."Gut das DU KEIN Unimog Treffen besuchst !!!
Was ist aber mit denen die eins Organisieren bleiben die auf den Kosten Sitzen ???
Gruß Andreas aus den Wupper Bergen
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon Waldmonster » 24.06.2018, 19:05

@ Andreas
was hat die Maut mit einem Unimogtreffen zu tun? Es gibt immer einen Weg irgendwohin zu kommen. Ob man dafür Maut zahlen muß oder nicht ist eine Frage der Planung. Wer meint vom bayr. Wald aus auf ein Treffen in Ostfriesland fahren zu müssen der muß eben damit leben daß dies Maut kostet, über Landstraßen wird er wohl kaum so weit fahren.
Was Deinen Einwand mit den Treffen angeht- hier gehts Dir doch offenbar um den Kommerz. Warum muß denn ein Treffen immer noch größer als das letzte sein? Warum sollen immer mehr Weitgereiste daran teilnehmen?
Mir sind kleine, regionale oder gar lokale Treffen zigfach lieber als diese Megaveranstaltungen mit entsprechendem Kostenaufwand
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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon Moggälä » 24.06.2018, 21:47

Hallo,

@Thorsten:
Wer fährt denn seinen Unimog schon freiwillig auf weiteren Strecken?

definiere "weitere Strecken"? Hätte ich nur 5km zum Wald, bräucht ich keinen Mog der 80km/h läuft - dann wäre er nur Spielzeug bzw. unsinnig.
Habe zum eigentlichen "Mog-Wald" 60km - egal ob über AB oder quer durch die Frankenmetropole. Und - ich muss da Arbeiten verrichten, nicht nur um den Wald zu pflegen sondern auch um vom Kreis auferlegte Pflicht-Arbeiten durchzuführen (sonst droht Ordnungsgeld).
Dann - wieso überhaupt "weit"? Die eine Hauptstraße bei uns im Ort ist die B2. Wenn ich auch nur auf die andere Seite des Tal's zum lokalen Wald will, muss ich da drüber. Hab ich ne Obu drin, damit "die Maut professionell und bequem" eingezogen wird, klingelt dauernd deren Abzock-Kasse. Letztlich ist das ganze ein weiterer Schritt des aktuellen Trends zur regelrechten Enteignung. Kassieren ohne wirkliche Gegenleistung.

Mich wundert, das dieses Thema bisher so wenige aufregt - es trifft wohl die meisten, die ihren Mog auch wirklich nutzen. Und da ist nicht gemeint, das man seinen Mog hat, um spazieren zu fahren sondern mit ihm eben arbeiten will, nicht nur kommerziell im großen Stil, sondern im kleinen - bis vor kurzem quasi als privat bezeichneten - Umfeld. Leider werden auch hier wieder "die Kleinen" geknebelt und "die Großen" können die Gebühren umlegen.
Was hat die Lkw-Maut bisher gebracht? Seit deren Einführung im Stil von toll-collect hat die Zahl der LKW nicht ab-, sondern gewaltig zugenommen - super!

Andere Methode - man merkt sich auf seinem Weg zum "eigenen" Besitz die Positionen der neuen Mautsäulen und umfährt diese. Wir hier kommen an der besagten B2 eigentlich nicht vorbei. Wenn ich die Umfahrung der Mautsäulen angehe und nur unkontrollierte Bereiche der B2 nutze - dann sind wir ja wohl schon bei Mautprellerei!?!?

Immer weiter so - das Vertrauen zu dieser Politik steigt damit enorm!...

Ich warte jetzt auf die üblichen glorreichen Beiträge wie "uns geht's doch gut, wir können's doch zahlen", "verkauf doch einfach den Wald" etc...


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Re: Neue Mautregelung ab 1.7.2018

Beitragvon Waldmonster » 24.06.2018, 22:09

@Axel
"weitere Strecken" würd ich mal alles über 50km nennen- aus Unimogsicht. PKW ist was ganz anderes
Innerhalb dieses Umkreises kennt man eigentlich die Strecken die künftig von der Abzockmafia beaast werden- und nutzt eben andere Routen. Mautprellerei ist das nicht, es kann Dich niemand zwingen mit dem Mog auf der Bundesstraße zu fahren.
Wennst aber eh Wald hast hast ja auch ein Gewerbe angemeldet, erzielst also Umsatz aus irgendwelchen Verkäufen. Mußt nun Maut zahlen rechnest- wie alle anderen auch- die Maut auf den Warenpreis drauf. Was die Industrie kann muß der Kleinunternehmer erst recht machen. Wennst den Ster Brennholz eben bisher für 80 Euro verkauft hast kostet der eben künftig 85 Euro. Den Kunden kannst ja erklären warum das so ist wie es ist und wer daran schuld ist
Mein Unimog darf auch noch arbeiten, wir gehen holzmachen. Nicht viel aber wir sind beschäftigt. Abzockstrecken muß ich zum Glück keine nehmen und wenn würds mich eh nur mit Hänger dran tangieren.
Einziger Sinn der LKW-Maut ist das generieren von Einnahmen und sonst gar nix. Tollcollect muß gemästet werden und der Rest verschwindet im chronisch leeren Staatssäckel. Investitionen in den Straßenbau aus der LKW-Maut machen nur einen Bruchteil der Einnahmen aus. Angesichts einer viel zu geringen Kontrolldichte für LKW in Sachen Maut ist das Risiko erwischt zu werden offenbar gering und so fahren jede Menge LKW auf deutschen Mautstrecken ohne zu bezahlen oder mit falschen Angaben. Euro6 LKW werden mit Geräten ausgestattet die die Einspritzung von AdBlue verhindern- Schadstoffklasse sinkt auf Euro3, gezahlt wird der niedrigere Euro6-Satz. Mautbrücken auf den Autobahnen stehen in viel zu großen Abständen. Als Musterland seh ich da Österreich. Wennst auf der Autobahn bist kommt auf jeden Fall vor der nächsten Ausfahrt eine Mautbrücke, in Deutschland ist kilometerlang keine einzige Erfassung. Außerdem sind die Bußgelder für Verstöße viel zu niedrig bei uns. Im europ. Ausland gelten da andere Summen, die schrecken eher ab.
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