OM 636: Frostschutzstopfen

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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OM 636: Frostschutzstopfen

Beitragvon stephan » 17.09.2002, 20:09

Hallo Leute,

mein 411 hat neulich plötzlich heftig Wasser auf den heissen Motorblock gespritzt, was erheblichen Nebel im Fahrerhaus und durch die Sichtbehinderung eine Kaltverformung dieses bewírkte. :(
Nachdem ich jetzt die Dellen und Verformungen repariert habe, habe ich dabei einen halb herausgedrückten Frostschutzstopfen als Ursache ausgemacht (Die Blechdeckel im Motorblock heissen doch so, oder?).

Was genau haben die Stopfen für einen Sinn? Verhindern Motorplatzer wenn zu wenig Frostschutzmitel im Wasser??
Wie werden die normalerweise eingesetzt? Mit Dichtung/Dichtmittel oder einfach \"Presspassung\"?

Also ich habe den jetzt mit dem Hammer wieder hineingetrieben und es scheint wieder dicht zu sein. Oder sollte ich den lieber direkt ersetzten?

...Fragen über Fragen...

Gruß Stephan
Stephan Kaufmann
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OM 636: Frostschutzstopfen

Beitragvon stephan » 17.09.2002, 20:09

Hallo Leute,

mein 411 hat neulich plötzlich heftig Wasser auf den heissen Motorblock gespritzt, was erheblichen Nebel im Fahrerhaus und durch die Sichtbehinderung eine Kaltverformung dieses bewírkte. :(
Nachdem ich jetzt die Dellen und Verformungen repariert habe, habe ich dabei einen halb herausgedrückten Frostschutzstopfen als Ursache ausgemacht (Die Blechdeckel im Motorblock heissen doch so, oder?).

Was genau haben die Stopfen für einen Sinn? Verhindern Motorplatzer wenn zu wenig Frostschutzmitel im Wasser??
Wie werden die normalerweise eingesetzt? Mit Dichtung/Dichtmittel oder einfach \"Presspassung\"?

Also ich habe den jetzt mit dem Hammer wieder hineingetrieben und es scheint wieder dicht zu sein. Oder sollte ich den lieber direkt ersetzten?

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OM 636: Frostschutzstopfen

Beitragvon Heino-Hechenbichler » 17.09.2002, 20:48

Hallo zusammen!
Der neue Froststopfen sollte mit einem passendden Bolzen(fast so groß wie der Durchmesser des Froststopfens in den Motorblock eingetrieben werden. Durch das Plattdengeln der ursprünglchen Wölbung wird der neue Stopfen in der Öffnung verpresst. Bitte nicht einfach einen kleinen Durchschlag verwenden und blind drauf los Klopfen.!

Danke nochmal an allle Südtiroler

Heino
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OM 636: Frostschutzstopfen

Beitragvon OliverMalms » 18.09.2002, 20:41

Hallo

Wir haben auch an unserem Om 636 die Froststopfen gewechselt.Als Dichtmittel haben wir die ränder am Motor einfach mit Farbe bestrichen und direkt danach die Stopfen mit einem passenden Vollstahl (geht auch mit Hartholz) flach eingeschlagen.Die Froststopfen sind übrigens bei DC zu bekommen.

Gruß aus Aachen
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OM 636: Frostschutzstopfen

Beitragvon stefanfuchs » 24.09.2002, 13:34

Hallo,
hatte auch Bekanntschaft mit halb und ganz herausgekommenem Frostschutzstopfen, allerdings ohne Kaltverformung.
Ich habe den Stopfen jedesmal wenn er leicht genässelt hat wieder hineingetrieben und wollte ihn erst bei totalem herausfallen ersetzen, deswegen war einer Richtung Südtirol dabei, ebenso etwas Wasser, da hab ich ihn dann gebraucht, vom ersten Wiedereinsetzen zum ersten Nachklopfen vergingen ca. 2 Jahre, danach hatte ich das Gefühl, dass die Intervalle kürzer wurden, aber aufs Fahren hats keinen grossen Einfluß gemacht.
Bei den meisten mir bekannten Motoren sind die Stopfen mit Dichtmittel versehen, obs nötig ist kann ich nicht sagen, mein Neuer hält ohne Dichtmittel mittlerweile ca. 1000 Km.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen,
Stefan Fuchs
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