OM601 im Unimog 411???

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 17.12.2019, 10:08

Hallo Helmut,
danke für den Tipp, habe es schon versucht, leider die Sprachbox. Ich bleib drann.

Und zu dem Thema Ansaugbrücke, da habe ich mal ein Bild gesehen von einem Vito mit Saugmotor. Dieser hatte eine Ansaugbrücke über den Ventieldeckel die eckig war und flacher als die vom Turbo.
Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 19.12.2019, 22:11

Hallo Helmut,

der Turbo steht auf meinem Hof! Danke für den Hinweis, zu meiner Überraschung war die Angabe der 330 000Km falsch. Nach dem Kauf kam raus dass der Vito noch keine 200 000 Km hat :D . Aber großzügig wie ich bin habe ich dem Verkäufer das nicht krum genommen und Ihm erklärt dass er die restlichen 150 000Km behalten darf, ich fordere sie nicht nach. Da hat er sich auch gefreut :party .
Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon Helmut-Schmitz » 19.12.2019, 23:43

Hallo Robert
schön das das geklappt hat.
Berichte mal hier weiter.
Die "eckige" Ansaugbrücke gibt es vom 603 für kleine Marie in der Bucht, das Flanschbild müsste gleich sein, dann kannst du einfach zwei Saugrohre abschneiden.
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 07.01.2020, 16:53

So nun ging es wieder ein Stück weiter bzw. zurück!!!
Der Motor des Vito hat ein Zweimassenschwungrad, nur dumm das es größer und länger ist als das Einmassen aus dem PKW!
Also die Glocke wieder raus und auf die Fräßmaschine. Das Schwungrad benötigt eine Mitnehmerscheibe die gewölbt ist, sonst schlägt sie an den Befestigungsschrauben der Schwungscheibe an. Kupplungsteile sind auf dem Weg zum Fachmann, Vito Scheibe mit Unimog Verzahnung anfertigen.
Es führt kein Weg daran vorbei die Vito Ölwanne zu tauschen, vermutlich muss ich die vom PKW nehmen. Mal sehen ob ich eine günstig bekomme, die von meinem PKW Motor möchte ich nur im Notfall nehmen. Mein PKW Motor hat erst 150 000Km, den kann ich besser verkaufen wenn nicht zu viel drann geschraubt wurde.
Der Rest sieht ganz gut aus, muss nochmal neue Motorhalter anfertigen, mir gefiel das noch nicht ganz.

Habe mir überlegt eine passende Ölwanne selbst aus dem Vollen zu fräsen, hab aber Bedenken ob sich das nicht verzieht. Wäre Schade um die viele Zeit und das Geld für den Aluklotz.

Nun steht an auf die Kupplung zu warten, eine Ölwanne zu finden.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon Helmut-Schmitz » 09.01.2020, 00:43

Hallo Robert
Habe mir überlegt eine passende Ölwanne selbst aus dem Vollen zu fräsen, hab aber Bedenken ob sich das nicht verzieht.
wenn du die Planflächen mit reichlich Übermaß anfertigst kannst du das Halbfertigteil bei ca 100° in einem Thermoschrank zum Abbau der Spannungen für ein paar Stunden durchwärmen und nach dem behutsamen Abkühlen dann fertigbearbeiten. Das könnte man auch mit dickwandigen Aluplatten machen, sofern die Schweißmöglichkeiten gegeben sind.
Die Eigenkonstruktion böte den smarten Vorteil, dass du die Blockverstärkung durch separate Unterzüge sparen könntest.
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 09.01.2020, 11:41

Hallo Helmut,

das ist ein super Hinweis, ich hätte nicht gedacht dass da 100°C schon helfen würden bzw. ich wäre nicht auf das Erwärmen gekommen.
Falls ich es in Angriff nehme werde ich eine Wanne aus zwei Platten fräsen. Eine der Länge nach wie die originale die an den Block geschraubt wird. Im vorderen Bereich, dem eigentlichen Vorratsraum würde ich eine zweite ansetzen, die quer sitzt und breiter und etwas tiefer ist als die original. So könnte ich die gleiche oder je nach Bedarf eine höhere Menge Öl unterbringen wie in der Wanne des 2,3l. Das ganze würde ich auch mit Kühlrippen versehen. Nachteil wäre vermutlich eine lange Warmlaufzeit, da ich meinen Mog aber hauptsächlich zum Arbeiten (Hängerbetrieb) einsetze sollte das zu vernachlässigen sein.
Nun werde ich mal mit der PKW Wanne starten und die Temperaturen prüfen, dann wird schnell klar sein ob es nötig ist eien Wanne zu machen. Es ist aber auch möglich dass die Wanne ein reines "Ich bilde mir das ein und will es haben Projekt" wird, wie der ganze Umbau unter dem Strich auch.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon Helmut-Schmitz » 09.01.2020, 13:15

Hallo Robert
einen Wärmeofen hatte ich mir für eine Zylinderkopfinstandsetzung selber gebaut. Ein paar Ytong-Steinen zu einer Kammer zusammengestellt und eine Gasstrahler zum Heizen. Nach ein paar Stunden konnte ich die Ventilsitze und Ventilführungen einfach rausdrücken.
Die Ölwanne wäre ja nicht wärmekritisch, da macht man nichts kaputt, da kann die Temperatur auch höher ansteigen. Da kannst du auch ruhig 1 bis 2 Tage entspannen lassen.
Um das Block-Rohteil klein zu halten könntet du auch den Ölsumpf vom OM636 abschneiden und an deine neue Wanne schweißen, Gußlegierungen sind i.d.R. gut schweißbar.
Und der Spion der heimlich unter den Rock schaut glaubt dann, sieht einen OM636 :mrgreen:
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Helmut

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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon Jochen.Schäfer » 09.01.2020, 15:17

:!: Und denke beim konstruieren an den Freigang zur Achse!
Die Unimogölwanne vom OM 636 ist auch spezeil geformt um eine Kollision bei Achsverschränkung zu vermeiden.

Gruß
Jochen
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 12.01.2020, 13:34

Hallo Helmut,
das mit den Steinen ist eine gut Lösung für den Hausgebrauch, und alles wäre vorhanden.
Bist Du Dir sicher dass Ölwannen sehr gut zu schweißen sind? Bisher habe ich immer gehört dass sich die Ölwannen zum Schweißen nicht eignen, Schäden könnten nur mit Klebern ala Metalix geflickt werden.
Den Ölsumpf vom 636 ein zu schmuggeln wäre schon ein Spas.

Hallo Jochen,
das mit der Verschränkung und dem Verwinden des Rahmens darf nicht unterschäzt werden. Der bewegt sich schon ganz schön, habe das schon mit der Hebebühne getestet.Da ich früher aktiv Trial fuhr habe ich schon Erfahrung was es bedeuten kann nicht daran zu denken bzw. es zu unterschätzen wie sich ein Fahrwerk windet.
Aber wie gesagt, diese Ölwanne kommt ganz am Schluss wenn mir langweilig wird.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon Helmut-Schmitz » 12.01.2020, 18:16

Hallo Robert
das Problem bei Ölwannen ist das in die Poren eingedrungene Öl. Neben gründlichem Abwaschen ist eine heißer Reinigungsgang in einer Geschirrspülmaschine angeraten, um die Nahtstelle zu entölen. Je nachdem ist auch die Oxidationsschicht bzw das Entfernen das Problem.
Ich habe schon vom Zylinderkopf über Ölwanne bis zum Ansaugkrümmer alles geschweißt. Bei Ölwanne und Krümmer habe ich leichtfließenden Zusatzwerkstoff verwendet, weil bei mir keine tragenden Kräfte vorhanden waren.
Wenn du aus Blockmaterial ausfräsen möchtest, achte auf eine geeignete Legierung, zB. ist AlMg ab 3%Mg wegen Rißbildung nicht für höhere Temperaturen über 60° geeignet. Cu-Legierungen (Duralu) sind schlecht bzw nicht schweißbar. Bei der originalen Ölwanne könnte es sich aber auch um Cu-haltigen Druckguss handeln, da käme vermutlich nur Alu-Löten infrage. Die alte vom OM636 dürfte noch traditioneller Alu-Guss sein. Da hilft nur Probieren oder eine Spektralanalyse :roll:

Bei meinem Zylinderkopf-Projekt waren die Angussstellen für Stehbolzen neu aufzutragen, da hatte ich den Zusatzwerkstoff von einem Motoreninstandsetzer gekauft (soweit ich mich erinnere von Castolin ). Den Kopf hatte ich auf einem Gaskocher angewärmt und dann den Werkstoff neu aufgetragen und später dann in besagtem "Wärmeofen" aufgeheizt und entspannt und die Ventilführungen etc ausgedrückt.
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon wase » 22.04.2020, 07:14

Guten Morgen zusammen;)

Ich war jetzt glaub ich schon 2 oder 3 Jahre nicht mehr hier im Forum und vorher auch eher nur der Mitleser. Jetzt bin ich aber wieder hier weil ein zweiter größerer Unimog (418er) ins Haus soll;)

Zu eurem Thema hier kann ich folgendes sagen:
Ich fahr jetzt seit 8 Jahren einen OM601 aus nem w124 200D in meinem Westfalia 411er. Damals trau ich mich fast zu sagen waren wir fast die ersten die dieses Projekt gewagt haben.
Jeder hat uns abgeraten dass das alles nicht passt und funktioniert :lol:

Er läuft bis jetzt immer noch ohne Probleme und macht immer noch sehr viel Spaß damit zu fahren und arbeiten.

Thermisch muss man natürlich schon aufpassen, um ihn nicht heiß zu fahren. Dass passiert aber eigentlich nur mit mehr als 5 Tonnen hinten drann mitm 3ten Gang im Sommer nen langen Berg hoch...

Alles andere verhält sich sehr gut und es gab noch keine Probleme.

Gruß Sebastian
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 07.05.2020, 16:03

So, nun komme ich auch mal wieder dazu etwas zu schreiben. Nein ich lag nicht auf der faulen Haut, ich war aktiv, neue Motorhalter, Kupplungsbetätigung auf Zentralausrücker umgebaut. Anbei ein Foto. Nun wollte ich die Ölwanne tauschen, wie erwartet passt die Ölpumpe vom Vito nicht in die Ölwanne vom PKW.
Mir stellt sich die Frage ob es beim PKW unterschiedliche Ölpumpen gab? Es gab den OM601 für die Schweiz ja auch mit Kolbenbodenkühlung, hatte der eine andere Ölpumpe als der standart Pkw Motor? Bei Mercedes konnten sie mir nicht helfen.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 07.05.2020, 19:39

Hallo Helmut,
vielen Dank für Deine Infos zum Thema Ölwanne. Entschuldige bitte dass ich erst heute darauf antworte, ich hatte es gelesen aber verbummelt zu Antworten. :sorry
Es ist erstaunlich welches Fachwissen Du zu dem Thema geeignete Legierungen und Bearbeitung dieser hast, darf ich fragen woher Du dieses Wissen hast, liegt hier ein Studium ergänzt mit viel Praxiserfahrung und Versuchen vor? :respekt
Falls ich das Thema Eigenbauölwanne noch aufgreife werden wir uns bestimmt unterhalten.
Es ging bisher sehr viel Zeit mit Warten auf Teile verloren, das Thema Kupplung anfertigen lassen lief sehr flüssig. Bei der Ölwanne war es sehr müsig und zäh, die erste kam an und hatte Risse von einem Scharfkantigen Gegenstand der Vermutlich auf dem Boden lag als der Spendermotor abgelegt wurde. Also Reklamieren beim Verkäufer, der war sehr erstaunt und wollte es nicht glauben! Also Wanne zurück an ihn, zum Glück waren in den Rissen Rückstände vom Öl zu sehen, diese waren auf den Fotos der er mir vor dem Kauf geschickt hatte schon zu sehen wenn man an der Stelle suchte.
Dann kam der nächste der mich ewig hin hielt und nichts gebacken bekam, am Ende war es der Dritte bei dem es klappte. Dann habe ich mir vorsorglich noch ein Ansauggeweih aus dem W124 gekauft, wenn es mit der Höhe im Motorraum nicht klappt das Vitogeweih zu belassen versuche ich das vom W124 zu verwenden. Nun steht mein zweiter Mog zerlegt im Keller und wartet darauf mit dem OM601 bestückt zu werden. Da ich heute wegen der Ölpumpe unterbrechen musste habe ich eben noch schnell die neuen Stoßdämpfer eingebaut. Die sind ohne Pritsche und Hütte sehr gut zugänglich.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon JPsMog » 07.05.2020, 23:30

Hallo Robert,

da sie dir bei Mercedes bzgl. der Ölpumpe nicht helfen konnten werde ich das tun, zumindes spiegelt Folgendes meine Erfahrungen wieder.: Die Ölpumpe beim 2,0 / 2,3 L Sauger und 2,3 L Turbomotor sind prinzipiell vom Schluckvolumen her Baugleich. Der Unterschied liegt darin, dass die 2,3 L Sauger und Turbomotoren (haben beide Kolbenbodenkühlung) ein kleineres Kettenrad auf der Ölpumpenwelle besitzen (somit ist auch die Antriebskette für die Ölpumpe kürzer). Das Antriebritzel auf der Kurbelwelle ist immer gleich. Sprich sie drehen einfach schneller und können somit den höheren Ölbedarf gerecht werden. Je nach Bauart der Ölwanne ist dann ein anderes Ansauggeweih verbaut. Für dich würde dies lediglich bedeuten, dass du das Ansauggeweih passend zur Ölwanne anbauen musst. Also vom 2,0 L Sauger/PkW.

Viele Grüße
Jörg
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 08.05.2020, 08:57

Hallo Jörg,
danke für Deine Info, es ist beruhigend es zu wissen und nicht nur zu vermuten wie ich es gestern getan habe. An der Ölpumpe ist eine 601.....Nummer, das Ansaugrohr hat eine 603....Nummer. So mit habe ich vermutet dass die Basis gleich ist und nur andere Ansaugrohre verwendet werden. Ich habe mir deshalb gestern schon eine neue Ölpumpe vom PKW bestellt, sollte heute kommen. Schade dass die Übersetzung anderst ist, habe einen komplett Satz aus Pumpe Kette und Gleitschiene bestellt.
Bin schon gespannt wie ich mit dem Platz in der Hütte klar komme, nun wird es ernst und der Motor kommt in den Westfalia.
Gibt es außer dem Füllen der Ölpumpe vor dem Einbau noch etwas besonderes zu beachten?

Gruß Robert
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