OM601 im Unimog 411???

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 25.12.2018, 20:40

Hallo,

ist hier jemand der das schon gemacht hat? Oder hat jemand Hinweise wer so etwas gemacht hat? Habe bisher nur die OM602 Geschichten im 404 gesehen, einzig ein Bericht aus Frankreich mit einem 411 und om601.
In dem Bericht aus Frankreich sind wenig Detais im Bild zu sehen.

Über Antworten würde ich mich sehr Freuen.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon christophlehmann » 04.01.2019, 12:50

Hallo Robert,
ich glaube ich kann Dir teilweise weiterhelfen, weil ich
1. das (Einbau-)Datenblatt des 601 habe vom MB Industriemotorenbereich, mit Maßen, Gewichten, Durchflußmengen etc.......und
2. einen 602 an ein UG1/11 (411er Getriebe) allerdings im 421 eingebaut habe
Welche Fragen hast Du, wohin soll ich ggf. den scan des Datenblattes senden ?
Grüße
Christoph
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon Jochen.Schäfer » 04.01.2019, 20:08

Hier ist unter anderem auch ein 601 im 411 verbaut.

moderner-motor-fur-den-unimog-411-t48367.html?hilit=Motor%20601%20im%20411

Gruß
Jochen
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 04.01.2019, 21:31

Hallo Christoph,

vielen Dank für Dein Angebot, das wäre hilfreich gewesen aber den Motor habe ich bereits am Getriebe, war nicht ganz einfach, aber ist mir gelungen. Es ging mir hauptsächlich um die vordere Motoraufhängung, hier kam ich ins Stocken, ich hatte einfach keine Idee die mir gefiel, der 601 ist etwas länger als der 636. Darum ist da wenig Platz zum Querträger. Aber dann habe ich noch eine Lösung gefunden, wird morgen vollens fertig. Dann war noch das Thema Betätigung des Ausrücklagers, hier habe ich eine Idee. Da ich nicht wie die meisten eine Glocke der Om60X Familie verwendet habe sondern die originale gelassen habe ist das nicht ganz einfach. Wie hast Du das gemacht, hast Du die Alu Glocke des Om601 oder die original 421?
Für meine Anpassungsarbeiten zwischen Motor und Getriebe habe ich einen 2l Motor aus einem PKW genommen, rein soll aber der 2,3 Turbo aus dem Vito. Deshalb habe ich auch die Ausrücklagergeschichte noch nach hinten geschoben, da ich das erst machen will wenn ich den Vito habe, bin noch auf der Suche.

Hallo Jochen,

Vielen Dank für den Link, den Beitrag kannte bereits, aber einen 411 mit Om601 habe ich da nicht gesehen, da waren doch nur die Bilder mit dem VW Motor drinn.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon christophlehmann » 04.01.2019, 22:32

Hallo Robert,
ich habe die Glocke vom 602 vollständig beibehalten, mit Ausrückgabel, Nehmerzylinder usw. habe aber wegen der groberen Verzahnung auf der Getriebehauptwelle eine Kupplungsscheibe vom U404 verwendet. Funktionier 100%.
Grüße
Christoph
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon Jochen.Schäfer » 04.01.2019, 23:07

Lumo hat den 601 im 411er
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 05.01.2019, 22:27

Hallo Christoph,

es war ein langes hin und her ob ich die Aluglocke vom om601 nehme, konnte mich mit der hydraulischen Betätigung nicht ganz anfreunden, dann war ich am Zweifeln ob die Glocke stabil genug ist. So habe ich mich entschlossen den Mehraufwand für die Adapterplatte (ist eigentlich eine Glocke aus Stahl) auf mich zu nehmen. Als ich mal einen 318is Motor an ein 404 Getriebe geflanscht habe nahm ich ein ausgeräumtes BMW Getriebe als Glocke mit der hydraulischen Betätigung.
Das Thema Mitnehmerscheibe wollte ich Dich noch fragen, da warst Du nun schneller als ich. Bei dem Umbau mit BMW Motor war die 404 Mitnehmerscheibe vom Durchmesser her zu groß, da ließ ich mir bei Sachs eine anfertigen.
So nun sitzt der Motor ohne Kranunterstützung im Mog!

Hallo Jochen,

danke für die Info mit Lumo, es ist immer gut zu wissen wen man ansprechen kann wenn der Schuh drückt.

Gruß Robert

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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon JohannesD » 07.01.2019, 14:03

Hi,

ist ein cooles Projekt, aber ob das mit dem OM601a so ne gute Idee ist? Der hat schon im Vito keinen so guten Ruf was die Langlebigkeit
angeht. Für LLK/Ölkühler ist im 411 jetzt ja auch nicht sooo viel Platz.
Ich stelle es mir auch nicht ganz leicht vor eine passende ESP zu finden (also mit passendem Regler).

cu

Johannes D.
MIt dem Unimog kommt man überall hin. Und wenn doch nicht, dann will man nicht.
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 07.01.2019, 19:07

Hallo Johannes,

da hast Du föllig recht, der Motor hat im Vito einiges an Problemen wegen der Temperatur, es sind aber sehr viele mit jenseits der 250 000Km mit dem ersten Motor auf dem Markt, das hat mir ein wenig Mut gemacht. Aber es ist ganz einfach so dass er im Vito auch anderst verbaut ist als im Mog, eventuell lässt sich da noch mal etwas verbessern. Und sollte das absolut keinen Sinn machen und es Probleme geben ist das ja nicht wirklich eine Katastrophe, dann kommt eben ein 2,3L vom Transporter ohne Turbo rein. Und das Thema Regler habe ich mir einfach gedacht, da werde ich einen Mechanischen Regler anbauen der über den Gaszug Regelt. So etwas gab es früher an Industriemotoren von VW, das sollte gehen, und wenn nicht, dann ist es nicht so schlimm da ich nicht wirklich mit der Zapfwelle arbeiten muss.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon ret » 07.01.2019, 19:34

Der hat schon im Vito keinen so guten Ruf was die Langlebigkeit angeht


Hallo Johannes,

wie viel (zig)tausend km im Jahr reist du denn mit deinem 411?
Liebe Grüße,

Reiner (jetzt mit Edelmog)

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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon moggi1200 » 07.01.2019, 22:50

ganz egal welchen om60xa motor man nimmt
der ruf ist fast immer schlecht
die motoren halten, und das zum teil richtig lange,
ich selber fahre einige 602 603 als A zum Teil selber umgebaut auf LA mit deutscher großer Einspritzpumpe
ein 250er turbo läuft aktuell mit 180 ps und 60 prozent hängerbetrieb im sommer,
der motor selber ist nciht kleinzukriegen solange man etwas nach der temp schaut
und verzeih den seitenhieb, die 1.9er tdi haben auch ihre probleme und dauervolllastfest sind sie auch nciht.
grüße
uli, der der meinung ist im mog muss ein OM drin sein
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon JohannesD » 08.01.2019, 09:34

Servus,

@ret
Keine Ahnung wie viel der Robert fahren will. Ganz so wenig wird es nicht sein vermute ich, sonst würde er ja nicht
relativ aufwendig auf nen anderen Motor umbauen wollen.
Mit falscher Fahrweise und schlechtem umbau bekommt man son nen OM601a sicher auch nach weniger als 10tkm kaputt.
Der Sauger ist zumindest im W201 quasi bulletproof, also Vollgasfest ohne Einschränkungen, das ist beim OM601a sicher
nicht so der Fall.

@Uli
Ich fahre selber nen OM603a mit >400 tkm, der war mit seinem Vorbesitzern viel Langstrecke auf der Autobahn unterwegs.
Von einer großen Pumpe träume ich auch, so 160 bis 180 PS wären fein.
Die 1Z Motoren (also der 1,9 TDI mit 90 PS) die ich in meiner Umgebung so kenne sind/waren bis auf die Kurbelwellenschrauben-
problematik weitgehend unauffällig, wenn die keine Gummischnürchen hätten würde ich die auf die gleiche Haltbarkeit schätzen
wie die OM60X Sauger.
Davon ab würde ich in einen Mog auch eher nen OM601 einbauen als nen 1Z (obwohl ich beides im Regal liegen habe). Mit 421
hat nen OM616, mehr Leistung oder Drehmoment hat mir bisher selten gefehlt, a bisserl anstrengen soll er sich schon auch ;-).

@Robert
Ich wollte gerade meckern, dass der Turbo-Motor ja erst zu spät für die Getriebeabstufung Drehmoment aufbaut, beim nachsehen
aber feststellt. dass der Vito-Motor wohl schon bei 1700 um/min das volle Drehmoment auf die KW stemmt. Somit ist das hinfällig.
Ich kenne auch einen Vitofahrer dessen 230 Turbodiesel echt lange gehalten hat, und das obwohl er ihn ziemlich maltretiert hat
(Fördermenge bis über die Rußgrenze erhöht, regelmäßig mit Wowa im Hochsommer nach Griechenland, die Mehrmenge dabei
auch regelmäßig genutzt).
Wenn Du eh nicht mit der Zapfwelle arbeiten musst, würde ich das mit dem Regler sein lassen, das ist von der Abstimmung her sicher
alles andere als Trivial und Du baust Dir eine unnötige Fehlerquelle ein. Und mit dem Querstromkopf liegt ja der Ansaugkrümmer über
der ESP da kommst Du an die Gaszugmimik nicht ganz so gut ran.
Aber Idee: Wenn Du Dir nen Vito mit Tempomat suchst, kannst Du evlt. die Tempomat-Mimik dazu verwenden, evlt. sogar das Steuer-
gerät.

cu

Johannes D.
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon kleinesMonster » 08.01.2019, 19:19

Hallo,

fahren werde ich mit dem Mog nicht wirklich viel, nutze ihn zum Holzkutschen, mittlerweile nur noch mit PKW Anhänger und schwarzem Kennzeichen.

Für den 601 habe ich mich entschieden weil ich durch sehr viele Aussagen überzeugt wurde dass dieser Motor sehr langlebig ist und fast unendlich für kleines Geld verfügbar. Dann hatte ich eine gute Gelegenheit einen PKW zu kaufen der erst 140 000 auf der Uhr hatte und aus erster Hand war.
Für den 601 Turbo habe ich mich dann begeistert weil er einen wie ich meine schönen Drehmomentverlauf hat, so kann ich meinen Mog sehr Drehfaul fahren. Es ist der Hauptgrund warum ich einen anderen Motor einbaue, es stört mich sehr dass ich den 636 immer so hoch drehen muss um Hochschalten zu können ohne dass ihm die Luft aus geht.
Besonders wenn es leicht ansteigt und noch geladen ist, Du siehst keine Steigung aber Du schaltest zurück weil er schnauft wie die Sau!
Die Zapfwelle benutze ich nur zum Holzspalten, da kann ich aber auf einen Traktor ausweichen, somit ist die Zapfwelle nicht wirklich ein Thema.

Mit dem VW 1,9 TDI mit 90PS habe ich auch Erfahrung, bin einen Audi 80 ca. 300 000Km gefahren, als er dann 500 000Km hatte ist mir leider einer rein gefahren. Die Repkosten waren etwas höher als der Wert, so habe ich nach langem hin und her entschlossen den Wagen zu verkaufen. Er lief bis dahin ohne Probleme, der Motor wäre auch eine gute Wahl gewesen. Habe mich aber gegen Ihn entschieden, denn der 601 ohne Turbo kann ja angeblich mit passender ESP ohne Elektronik betrieben werden, diese Hintertür gefiel mir sehr gut.

Gruß Robert
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon JPsMog » 31.01.2019, 22:58

Hallo Robert,

dein Vorhaben dem 411er einen OM 601 zu spendieren ist aus meiner Sicht goldrichtig.
Die Mercedes OM 601 bis 606 (also die 2- und 4-Ventiler) sind absolute Dauerläufer wenn sie richtig behandelt werden. Nach 500.000km die Reiheneinspritzpumpe tauschen, den Zylinderkopf überholen und neue Kolben- und Ölabstreifringe und die Motoren rennen ihre Million Kilometer. Meine Erfahrung!

Den 2.3TD aus dem Vito zu nehmen ist ansich nicht verkehrt. Allerdings sind diese meist fertig, da sie nur mit Dauervollgas auf der Autobahn bewegt wurden. Zumahl die Motoren meist überteuert angeboten werden und du nicht wirklich weißt wie der Zustand ist. Ich würde dir wärmstens empfehlen die Kolbenringe mitsamt Ölabstreifringen zu tauschen und im Zuge dessen gleich alle Dichtungen samt Wellendichtring zur Getriebeseite zu tauschen. Klingt zwar nach Arbeit, aber dafür hast du einen dichten Motor und evtl. verschlissene Teile kannst du gleich noch erneuern. Dies ist kein Muss aber wechsel mal den Motor am 411 ... dann weißt du warum ich das schreibe.

Aus Gründen der Beschaffungsproblematik hatte ich seinerzeit den OM601 Sauger verbaut (2L aus 190D).
Im laufe der Jahre kam dann noch ein Turbo, Ölkühler, zusätzlicher Wasserkühler, Einspritzpumpe mit RSV-Regler usw. Letztes Jahr dann ein (fast) neuer Motor (genau aus den obigen Gründen) den ich im Inneren auf seinen Turboeinsatz umgebaut habe. Es gab im Laufe der Jahre immer wieder Probleme und diese zu beseitigen war oftmals nicht einfach. In der jetzigen Ausbaustufe, und daran werde ich auch nichts mehr ändern, ist das gesamte Aggregat zu 100Prozent dauvollgasfest. Auch bei hochsommerlichen Temperaturen. Da das gute Stück noch nebenher in der Landwirtschaft tätig sein darf und des Öfteren auch mal mit zwei Anhängern unterwegs ist weiß ich von was ich rede.
Alle Positiven Seiten der Mehrleistung hier aufzuzählen würde jetzt den Rahmen sprengen, aber so viel kann ich sagen: - Am Ortsausgang ziehe ich den nicht ganz so sportlichen PKW`s davon, - Runterschalten brauche ich nur um meine Geschwindigkeit gewollt zu verlangsamen und die Laufkultur des Motors ist genial. Durch den RSV-Regler der Einspritzpumpe fährt sich der Mog so, als ob du den Tempomat eingeschaltet hast. Bergauf wie Bergab (ohne Hänger). Der Tank wird halt recht schnell leer, aber irgendwoher muss der Kraftstoff für die Mehrleistung ja kommen.

Plug and Play wird es mit der deutlich einfacheren Variante den 2.3TD zu nehmen auch nicht. Es müssen ein paar Veränderungen vorgenommen werden. Ich gehe vom 411 Cabrio aus! Der Turbolader muss versetzt werden (S-Förmiges Abgasrohr an Abgasbrücke um Turbo nach hinten zu bringen, Öl-Zu- und -Ablauf ändern) / der Platz des Fahrers schwindet ein klein wenig / die Ansaugbrücke muss geändet werden / geänderte Motoraufhängung ...
Ohne Vollagrar-Austattung ist es einfacher zu realisieren.

Handwerkliches Geschick und der Zugriff auf einen dementsprechenden Maschinenpark ist für diese Vorhaben unerlässlich. Oder man hat jemanden an der Hand der einem unter die Arme greifen kann.

Mit besten Grüßen aus dem Thüringer Becken
Jörg
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Re: OM601 im Unimog 411???

Beitragvon Martin1977 » 01.02.2019, 08:04

Nur mal ne ganz doofe Frage.
Kann diese mehrleistung das Getriebe überhaupt ab ?

Der 636 hat 40 PS mit kurz unter 100 NM Drehmoment.
Der 2,3er OM601 hat 98 PS mit 230 NM

Das ist weit über das doppelte an Leistung und Drehmoment.

Gruß
Martin
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