Papierluftfilter für OM636 im U411

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Papierluftfilter für OM636 im U411

Beitragvon hu4111 » 28.04.2010, 22:57

Hallo Community!

Das Thema "Umbau vom Ölbadluftfilter auf Papierluftfilter" ist ja verschiedentlich schon behandelt worden und diverse Anleitungen zum Umbau kursieren im Netz. Da ich gerade selbst den Umbau in meinem U411 abgeschlossen habe, möchte ich meine sehr positiven Erfahrung an dieser Stelle mit all denjenigen teilen, die noch mit dem originalen Ölbadluftfilter unterwegs sind und noch nicht die Vorzüge des heutigen Standes der Technik genießen:

Ausgangslage war, dass mein U411 zwar gut gefahren ist, aber unter Last deutlich schwarz geraucht hat, was ich auf "zu wenig Luft / Kraftstoff" zurückgeführt habe.

Für den Umbau habe ich einen originalen Ölbadfilter komplett und inklusive des abgewinkelten Rohluftrohres "entkernt" und ein Papierfilterelement von Mann&Hummel Typ C 1286/1 eingebaut. Das Element hat eine Länge von 213mm und einen Durchmesser von 113mm und wird im vorliegenden Fall von außen nach innen durchströmt.

Im Stand habe ich mit Ölbadluftfilter den Ansaugdruckverlust bei verschiedenen Motordrehzahlen aufgenommen, um den Ursprungszustand festzustellen. Dazu Differenzdruckmessgerät an den Luftabgang für den Luftpresser nach dem Filter angeschlossen und mit optischem Drehzahlmesser die Lüfterdrehzahl gemessen. Danach den modifizierten Luftfilter eingebaut und die Kennlinie gleich nochmal aufgenommen:

Durch den Umbau vom Ölbadluftfilter auf den Papierluftfilter wurde der Ansaugdruckverlust um ca. 30% reduziert, so dass jetzt bei gleicher Drehzahl mehr Luft angesaugt werden kann. Die Maximaldrehzahl hat sich gleichzeitig vom 3.090 min-1 auf 3.460 min-1 erhöht, ohne dass irgendeine andere Einstellung (z.B. Einspritzpumpe oder Drosselklappe) verändert wurde. Der schwarze Abgasrauch hat sich sichtbar vermindert.

Die neue Maximaldrehzahl lag jetzt schon sehr dicht an der 3.500er-Marke, die beim OM636 wohl nur in den 40+PS Varianten üblich war. Per Drosselklappenanschlag habe ich die Maximaldrehzahl dann wieder auf unimog-typische Werte begrenzt.

Das deutliche und messbare Ergebnis hat mich sehr positiv überrascht und animiert vielleicht den einen oder anderen auch den Luftfilterumbau anzugehen.

Viel Erfolg ,
Jochen :wink:

Anmerkung d. Red.: siehe auch Luftfilter-Umbau ( klick mich )


Bild
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Beitragvon sl-fahrer » 29.04.2010, 00:43

Hallo Jochen,
aufgrund Deines Diagramms werde ich, so Gott will, am Wochenende auch einmal den Saugrohrunterdruck an meinem OM 615 messen und, solltest Du Recht haben, in einen Trockenluftfilter investieren müssen.

Gruß Franz
Nur der Schwabe hat die Gabe... und ist überzeugter Befürworter von S 21 !
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Beitragvon 2-wegemog411 » 29.04.2010, 02:41

Hallo Ihr OM 636 Mogler,

die praktischen Erfahrungen von Jochen kann ich auch für meinen Mog voll bestätigen. Dies habe ich allerdings dafür genutzt die Höchstgeschwindigkeit mit 62 km/h eintrgen zu lassen.
Dies war ohne irgendeine weitere Änderung an Motor oder Einspritzpumpe möglich. Ich habe dafür einen völlig unsichtbaren Umbau enwickelt der mit einem Dauerfiltereinsatz arbeitet.
Wer daran Interesse hat sollte sich bitte per PN mit mir in Verbindung setzen.

Gruß aus dem sonnigen Oberweissacher Täle

Lothar

1. 411 111 (derSchnelle )
2. 411 117
3. 411 120
4. 411 119

:D
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Beitragvon elektrosmog » 29.04.2010, 07:22

Hallo,

danke, dass du deine guten Erfahrungen hier preis gibst. :thumbup:
Ich habe mir das Filterelement mal angesehen und kann mir im Moment nicht vorstellen wie du es montiert hast.
Hast du das Filterelement einfach so offen im Motorraum an das Ansaugrohr geschraubt? Was ist mit der Geräuschentwicklung, ohne den Ölbadluftfilter macht mein OM 636 richtig Krach.
Stell doch bitte mal ein Bild ein.

Gruß
Patrick
Als der liebe Gott die Welt erfand, dachte er an Siedlinghausen / Hochsauerland !
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Beitragvon kinzigsegler » 29.04.2010, 08:45

Hallo Jochen,

auch von mir Dank für Deine Ausführungen aber auch die Bitte , deinen Umbau hier nochmals deutlicher zu beschreiben, am Besten bebildert.

Deine Messergebnisse sind unbestritten, dennoch möchte ich aber nochmal
zu den Bedingungen nachfragen.
War der originale Ölbad-Luftfilter vor der Messung gereinigt worden und auf den richtigen Ölstand kontrolliert. Wenn nicht, wann wurde dies wohl zuletzt gemacht und wie "verdreckt" war der Filter dann nun bei der Messung.

Dei Drehzahlsteigerung erkläre ich mir aus dem Funktionsprinzip der Drehzahlregelung der EP, die ja Unterdruckgesteuert wird und diesen hast Du ja nachhaltig (positiv) verändert.
Durch das Nachstellen des Drosselklappen Anschlages hast Du aber meiner Meinung nach diesen positiven Effekt, denn Du mit dem neuen Filter erricht hast wieder zu nichte gemacht, Du hast dem Motor wieder die Kehle zugeschnürrt.

Gehe doch den Weg von Lothar, und nutze diesen Vorteil.
Der Motor für sich kann diese Drehzahl ohne weiteres ab, wenn er genügend gekühlt wird. dies ist aber gegeben bei einfachem "Crusen" auf der Landstrasse. Unter Belastung muss Dein sensibler Gasfuss für die nötige Begrenzung sorgen.
Kritischer sind nur die Nebenaggregate Luftpresser und Hydraulikpumpe falls vorhanden. Deren max Drehzahl solltest Du nicht überschreiten.
Bis dene
Gruss
Jürgen von der hessischen Kinzig

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Beitragvon Werner-411 » 29.04.2010, 10:18

Hallo zusammen!

Ich nehme diesen Thread mal zu Anlass....

Mann - bin ich froh, dass es dieses Forum gibt! Qualifizierte Beiträge - keine billigen Schnellschüsse! Freundschaftliches Klima....

.... und immer wieder was dazu gelernt! :D

Danke euch!

Werner
Zwischen Siebengebirge und Westerwald ...
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Beitragvon hu4111 » 29.04.2010, 22:38

... bin ganz überrascht über die vielen Antworten innerhalb eines Tages!

Eigentlich hatte ich nur beabsichtigt einen Hinweis auf die Vorteile des Papierluftfilters zu geben und die individuelle Lösung der Kreativität des Einzelnen zu überlassen. Dies vor allem, weil ich keine Zeichnungen erstellt habe, sondern alles „frei Schnauze“ gemacht habe. Zusätzlich hatte ich einige Möglichkeiten zur Hand, die wahrscheinlich nicht allen zugänglich sein werden. Trotzdem will ich gerne die Messbedingungen und ein paar Eckpunkte weitergeben.

ZUR BEDINGUNG DER MESSUNG:
Der Ölbadluft-Luftfilter war vor etwa 2 Betriebsstunden intensiv gereinigt worden. Dazu habe ich den gesamten Luftfilter ausgebaut, das untere Filter/Drahtstrickelement herausgenommen, mit einem Dampfstrahlreiniger im Motorwäscheprogramm heiß durchgespült und die gleiche Prozedur dann dem fest eingebauten Drahtstrickelement angetan. Dabei kamen erstaunliche Mengen Tannennadeln, Grassamen und Staub zu Tage. Nach dem Trocknen wurde dann neues Öl bis zur Marke eingefüllt und alles wieder eingebaut.

ZUM UMBAU:
Das Papierluftfilterelement Mann&Hummel Typ C 1286/1 habe ich in das originale Luftfiltergehäuse eingebaut - von außen kann man den Umbau nicht vom Originalluftfilter unterscheiden. Einen Geräuschunterschied kann ich nicht feststellen.

Wie schon beschrieben, wurde das Luftfiltergehäuse vollständig entkernt. Aus einem Blech wurde ein schiefer Trichter geformt (ca. 60mm und 90mm Durchmesser), der in den größeren Gehäuseteil eingepunktet wurde, so dass man das Papierluftfilterelement leicht von unten einfädeln kann. Um das Luftfiterelement an der unteren Seite zu verschließen, hat mir ein Freund einen Kunststoffdeckel gedreht, den man in das Element einstecken kann. Dann habe ich alles zusammengebaut und festgestellt wie viel Material ich an der Unterseite unter dem Kunststoffdeckel noch unterfüttern muss, damit die drei Gehäusespannklammern das Luftfilterelement so axial verpressen, dass die Dichtwülste des Elements gut abdichten. Wieder auseinandergebaut habe ich den Trichter und den Kunststoffdeckel mit einem aus zwei Komponenten bestehenden schwarzen Gießgummi in die beiden Blechgehäuseteile eingegossen. Das Teufelszeug heißt Flexane 80L, hat sehr gut funktioniert, aber wenn bei mir die Dose nicht rumgestanden wäre, hätte die 60EUR wahrscheinlich nicht gleich investiert. Übrigens reicht eine Dose sicher für den Umbau von mindestens zwei Luftfiltern – das Zeug ist leider nach dem Öffnen nur sehr kurz haltbar.

Ich hoffe die Bilder können einige Fragen klären, die der Text noch offen lässt.

Gruß,
Jochen :wink:
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Papierluftfilter 411OM 636

Beitragvon f2l612-5 » 05.05.2010, 13:43

Hallo Jochen, hallo Gemeinde,
ich habe erst heute Deinen Beitrag gelesen und bin begeistert. Ich glaube, das Thema wurde 2006 schon einmal behandelt,aber nicht mit Deiner Konsequenz bez. des Umbaues. Ich werde die Maßnahme ebenfalls durchführen, habe aber eine technische Frage hierzu. Ich habe mir das Luftfilterelement vom 636 nach Ausbau angesehen, um die Entkernung vorzunehmen - ist leicht zu handhaben. Nur könnte man den Luftzuführungsschacht, der von außen die Luft nach unten in das Öl führt, dort von groben Schmutzpartikeln reinigt und die gereinigte Luft dann außen um dieses Rohr durch das Geflecht nach oben in den Ansaugtrakt trägt, nicht stehen lassen?? Denn hier könnte sich ja das Papierelement, welches ja mittig ein Loch hat, führungsmäßig anschmiegen und die Luft nimmt den Weg nach oben zur Drosselklappe. Sollte ich gedanklich daneben liegen, teile es doch bitte mit. Vielen Dank an alle,
herzliche Grüße Adalbert Behrendt
f2l612-5
 

Beitragvon hu4111 » 07.05.2010, 21:38

Hallo Adalbert,

mir war es bei dem Umbau wichtig, möglichst geringen Druckverlust über den Luftfilter zu bekommen und gleichzeitig sicherzustellen, dass der Motor keinen Schmutz ansaugt, wenn z.B. das Metallgehäuse irgendeine kleine Leckstelle haben sollte. Daraus ergibt sich, ein möglichst großes Luftfilterelement zu verwenden, das von außen nach innen durchströmt wird.

Beim Entkernen des Luftfiltergehäuses habe ich auch überlegt, das zentrale Rohluftrohr stehen zu lassen und sinnvoll mitzunutzen. Dies vor allem, weil es sich als etwas schwierig herausgestellt hat das Rohr an der Innenwand des Luftfiltergehäuses sauber abzutrennen. Auf der Homepage der Unimogfreunde Schwarzwald-Baar soll es eine Umbauanleitung geben (habe sie auf die Schnelle aber nicht gefunden – vielleicht kann jemand noch einen Link einstellen), die ein M+H Luftfilterelement C1134/1 vorschlägt, das wie du es beschrieben hast, auf das Zentralrohr aufgeschoben wird. Oben wird mit einem vorher auf das Rohr aufgeschobenen Gummiring mit 10-15mm Schnurdurchmesser abgedichtet. Die untere Öffnung des Luftfilterelements dichtet dann mit einem Kunststoffdeckel ab.

Diese Lösung ist sehr pragmatisch und sicher einfacher umzusetzen als der von mir beschriebene Umbau. Nachteile sind vielleicht, dass das Luftfilterelement von innen nach außen durchströmt wird und die aktive Fläche des Luftfilters durch die kürzere Bauform und den etwas kleineren Durchmesser ca. 30% geringer ist. Wie sich das dann auf den Druckverlust auswirkt, ist sehr schwer zu sagen.

Wenn mir jemand so einen Umbau zeitweise zur Verfügung stellen kann, mache ich gerne eine Vergleichsmessung.

:wink:
Jochen
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Papierluftfilter 411

Beitragvon f2l612-5 » 12.05.2010, 18:40

Guten Tag Jochen,
vielen Dank für Deine Nachricht. Der von Dir verwendete Luftfilter muss von außen nach innen mit der Ansaugluft durchströmt werden was bedingt, den Innenschnorchel zu entfernen. Ist aber technisch kein Problem. Die andere beschriebene Möglichkeit konnte ich noch nicht in Augenschein nehmen, ich denke aber, bei Deiner Lösung zu bleiben. Sobald hier das Wetter wieder mitspielt und es wärmer wird, können die Umbauten losgehen. Nochmals vielen Dank für die Mühe, viele Grüße
Adalbert Behrendt
f2l612-5
 

Beitragvon ret » 20.05.2010, 16:53

Moin Jochen,

mir schon länger Gedanken machend, die Filterung und die Luftzufuhr zum 636 zu verbessern, habe ich mit großem Interesse und natürlich auch Freude :wink: diesen Beitrag gelesen.

Heute hab ich nun auf das Filterelement umgerüstet.

Dabei stieß mir wiedermal der wesentlich kleinere Durchmesser, des vom Filter zur Drosselklappe führenden Rohres, sauer auf.

Deshalb die Frage an Dich: Hast Du auch Dieses, gegen ein vom Durchmesser Größeres, ausgetauscht?

Bei einer anschließenden Probefahrt konnte ich tatsächlich einen agressiveren "Biss" des Motors "erfahren".

Das Motorengeräusch hat sich, meiner Meinung nach, nicht verändert.

Leider mußte ich beobachten, dass mein Mog, unter Last, etwas mehr räucherte. :roll:

Eine Geschwindigkeit von über 60km/h war bei warmem Motor und warmen Ölen ohne Probleme zu erreichen. (Bringt aber nicht wirklich Spaß) :shock:

Anmerken möchte ich noch, dass ich mangels "Anwesenheit", die Drehzahl nicht messen konnte.
Liebe Grüße,

Reiner (jetzt mit Edelmog)

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Beitragvon hu4111 » 20.05.2010, 21:46

Hallo ret

ret hat geschrieben:...Heute hab ich nun auf das Filterelement umgerüstet.

Dabei stieß mir wiedermal der wesentlich kleinere Durchmesser, des vom Filter zur Drosselklappe führenden Rohres, sauer auf.

Deshalb die Frage an Dich: Hast Du auch Dieses, gegen ein vom Durchmesser Größeres, ausgetauscht?


Nein, ich habe wirklich nur das Luftfilterelement modifiziert und sonst garnichts.

:wink:
Jochen
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Beitragvon ret » 20.05.2010, 22:23

Moin Jochen,

ok, danke!

Letztendlich ist ja wohl der kleinste Durchmesser, die Drosselklappe, ausschlaggebend.
Liebe Grüße,

Reiner (jetzt mit Edelmog)

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Beitragvon heinz401 » 20.05.2010, 23:29

guten abend ihr reinluftfanatiker,

.........bei verwendung einer drehzahlgerelten pumpe kann man den durch wegfall der drosselklappe ohnehin schon größeren luftgewinn in allen betriebszuständen zwischen leerlauf und vollast noch durch ausräumen des innendurchmessers des ansaugstutzens strömungstechnisch noch etwas verbessern.... ein Ferrari wird es trotzdem nicht, aber viele "kleine PS lein" geben mitunter ein weiteres PS ....
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Beitragvon 2-wegemog411 » 21.05.2010, 03:46

Hallo Rainer,

Deiner Aussage, daß ein Tempo von 60 km/h nicht wirklich Spaß macht, kann ich bei meinem 411 Frosch nicht nachvollziehen. der rennt auf ebener Strecke locker und sehr entspannt mit 65 km/h Reisegeschwindigkeit seinem Ziel entgegen.
Bei meinem Filterumbau (kein Papierfilter!) ist meines Erachtens die Luftführung etwas optimaler innerhalb des Filtergehäuses. Ansonsten blieb bei meinem Fröschle alles am Ansaugtrakt und Einspritzpumpe unverändert. :roll:
Gruß aus dem immer noch saukalten Oberweissacher Täle

Lothar

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