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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#573839
hallo Eddy

Es gibt in der ebucht Händler, welche ausgemusterte Bundeswehr-/Behördenfahrzeugreifen anbieten.
neuwertig um 250 Euro
alt und hart - aber die hochwertigen Michelin xzl sind da problemlos
fahre ich selber jahrelang im Reiseeinsatz erfolgreich
etwas ausgehärtet - wenig Verschleiß - leider auch deswegen wenig wintertauglich
Neureifen wintertauglich(seit neustem mit Symbol!), aber starker Verschleiß auf Langstrecke

Gruß Wolfram
#573863
Vielen Dank Wolfram für die Tipps und Hinweise.

Für 125 Euro das Stück bekommt man auch z.B. Folgendes:

Reifengröße: 275/80R20
Marke: Michelin
Model: XZL
8 PR
Zustand: (80%+ Profil)
Tubeless
Speedindex: K (110km/h)
Lastindex: 128 (1800kg)
Original
Junge DOT


Ich muss mich nur noch genau informieren, ob meine Felgen "tubeless"-tauglich sind.


Was das Aufstelldach und so angeht werde ich das vorher mit dem TÜV abklären. Aber es gibt ja so einige Aufstelldach-Unimogs mit H-Kennzeichen, grundsätzlich sollte das also (je nach Prüfer) möglich sein. Oder bin ich da falsch informiert? Von außen wird man vom Aufstelldach auch nicht viel sehen.

Liebe Grüße,
Eddi
#573865
Hallo,

zu der Tüv Thematik, ich kenne auch so gewisse :mog5 mit Aufstelldach und Co.
Das muss ja >3,5t mindestens jährlich vom Tüv abgesegnet werden, aber der eine Prüfer sagt das, der andere das Nächste und unanfechtbar ist da auch nichts.
Im Grunde gibt es nämlich relativ klare Richtlinien, was das ganze angeht.
Ein Faltdach an sich ist natürlich in den Zeiten auch möglich gewesen, bei den Bullis ja absolut gang und gebe z.B.. Aber ob das dann im Sinne eines BW-Funkwagens ist, muss du natürlich mit TÜV und co abklären ("Auslieferungszustand"), geht da ja um automobil historisches Kulturgut. Informiere dich auch über das Thema "fachmännische Restauration", nicht, dass der Tüv-Prüfer schon bei dem blätternden Lack am Rahmen nein sagt.
Bei vielen kommen dann natürlich noch Solar Anlage, Überrollbügel und co dazu. Ob das so passend zu so manchem Feuerwehr Fahrzeug ist, naja, anderes Thema. Aber z.B. Solar sowas alles geht dann wahrscheinlich über den Trick "Zuladung".
Die andere Möglichkeit ist dann, dass dein Unimog Nutzfahrzeug, bzw LKW bleibt, da bist du vom H eh nicht so weit weg, was das genau bei Campern bedeutet kann ich dir nicht sagen mit vor und Nachteilen, da bin ich jetzt nicht drin.
Aber wenn du es nicht übertreibst, sollte da vielleicht was beim TÜV möglich sein.


Grüße
Sebastian
#573866
Vielen Dank Sebastian.

Aktuell hat er ja das H-Kennzeichen und ich werde vor den Umbauten jeweils abklären was geht und was nicht, um es nicht zu verlieren. Und ja, dass die Prüfer das höchst unterschiedlich handhaben hört man überall. Daher ist die Wahl des richtigen Prüfers wohl recht entscheidend. Ich bin bereits dabei mich umzuhören an wen ich mich wenden soll. Wer da für den Koblenzer Raum Tipps hat, gerne her damit.

Liebe Grüße,
Eddi
#573868
Hallo Eddi

Mein TÜV-Prüfer wollte mir das H aberkennen, wegen nicht so toller Rolllackierung - ich war natürlich sehr geknickt.
Auf den Hinweis eines Bekannten, bin ich dann zu einer anderen Organisation, welche das nicht verstehen konnten.
Für die ist mein Mog absolut ok.
Mein Diesel- und Dachumbau vor 30 Jahren, wird (noch) als zeitgenössischer Umbau als Bestand akzeptiert.
Durch Missbrauch werden die Vorschriften strenger.
Bei manchen Fahreugen frage ich mich immer wieder, wie da eine H-Zulassung möglich ist!

Ich fahre seit vielen Jahren schlauchlos, ohne Probleme und ist sicherer.
Ein Reifenmonteur meckerte vor Jahren mal wegen ... keine Humpfelgen - abspringen...
TÜV hat noch nie was gesagt.
Felgen sollten nicht rostig sein.
Bin viel extrem in den Dünen mit teilweise 0,4 bar gefahren - noch nie einer abgesprungen.
Die TL-Reifen klemmen richtig fest auf der Felge.
Der xzl ist ohne Schlauch, recht einfach von Hand auf und ab zu montieren.

Gruß Wolfram
#573870
Hallo Eddi,

Einen Schlauchlosreifen kannst Du mit und ohne Schlauch fahren, der Reifen geht also immer.
Wie Wolfram oben schreibt sind die Felgen, wenn sie ordentlich und ohne inneren Rost sind zuverlässig mit den genannten Reifen ohne Schläuche.

Wie schwer ist so ein Hubdach? Vermutlich doch etwas schwerer als die dünne "Pappe" des Koffers. Und dieser muss vermutlich dann auch noch zusätzlich ausgesteift werden. Hier könnte ein Konflikt mit dem Wunsch der Ablastung auf 3,5to entstehen. Der Mog dürfte derzeit so um 2900Kg Leergewicht haben (siehe Zulassungsbescheinigung, besser Waage).
Also bleiben nur 600Kg für Umbau + Beifahrer + Gepäck.

Auch die Aussage "sich einen geneigten Prüfer suchen" ist so eine Sache, Sebastian hat das ja schon dargestellt. Genau dies führt irgendwann dazu, dass es garkeine H-Kennzeichen mehr gibt (siehe 07er Kennzeichen) und wenn tatsächlich ein anderer Prüfer es anders sehen sollte, kommt irgendwann das Gejammer. Mittlerweile gibt es tatsächlich solche stichproben artige Überprüfungen bei größeren Treffen durch Ordnungsbehörden in Verbindung mit entsprechenden Prüfern. Und dann nützt der geneigte Prüfer nichts. Nur mal so als gut gemeinter Gedankenanstoß.
#573873
Hallo Eddi,
ich habe mein H-Kennzeichen vor zig Jahren bei der Dekra in Wetzlar bekommen. Wurde damals als "Tipp" gehandelt. Heute noch ??? Habe allerhand nicht originale Umbauten, die allerdings auch schon etwas älter sind und bis dato nie beanstandet wurden. Ach doch: In die Stoßstange bei den Öffnungen der ehemaligen Tarnleuchten eingebautes Tagfahrlicht ist aufgefallen und wurde als "Sicherheitsdetail" akzeptiert.
Mit Mog Grüßen
Roland
#573884
Hallo an Alle!

Wirklich super wie man hier beraten wird und Hilfe bekommt. Vielen Dank dafür! :D

Das mit den XZL Reifen auf den alten Felgen ist eine gute Nachricht. Dann werden wir uns die vermutlich holen und auch ohne Schlauch fahren.

Was das geplante Aufstelldach angeht, denke ich, dass es leichter sein wird als der Teil des Daches der dafür entfernt wird, samt den 2 massiven Dachluken die dabei verschwinden. Das Aufstelldach wird nur ca. 1,2m mal 2m gross sein und vermutlich aus Siebdruckplatten bestehen. Längs wie quer wird das Dach des Koffers bis zur jeweils äußersten C-Schiene (die wohl auch der Stabilität dienen) bestehen bleiben. Daher ist vermutlich auch keine zusätzliche Stabilisierung notwendig. Soweit zumindest die bisherigen Planungen, die aber noch nicht sehr weit fortgeschritten sind und auf "Halbwissen" beruhen.

Der Mog kommt demnächst zunächst mal auf die Waage. Und ja Jürgen, von etwa 2,9t gehe ich auch aus. Damit ließe sich vermutlich arbeiten, denn allzu Schweres soll nicht reinkommen. ... Mal abwarten.

Liebe Grüße,
Eddi
#573893
Hallo Eddi,

Siebdruckplatten sind schön, stabil aber auch außerordenlich schwer und selten mit weniger als 6,5mm Dicke zu bekommen. Die Siebdruckplatte 1,2 * 2m wiegt selbst schon etwa 10,5 Kg. aber mit der alleine ist es ja noch nicht getan.
Wenn das Dach nicht begehbar sein soll also keine weiteren Lasten tragen soll würden sich auch Polycarbonat Doppelstegplatten anbieten. Wenn nicht lackiert bringen sie Licht ins Innere und wiegen nur bei ebenfalls 6mm Dicke nur 3,12 Kg.
#573914
Hallo Jürgen,

vielen Dank für den Materialtipp mit den Polycarbonat Doppelstegplatten. Das werde ich mir mal ansehen.

Das schwerste an dem Teil des Daches welches raus kommt, sind die zwei massiven Dachluken samt den Metallbügeln darüber und den griffen die unten (innen) dran sind. Da wird die (umgedrehte) "Wanne" (etwa 10 bis 15 Zentimeter tief/hoch) aus Siebdruckplatte mit dem Stoff drumherum welcher beim Hochstellen die Wände ergibt und den Scharnieren / Gasdruckfedern vermutlich leichter, bzw. in jedem Fall nicht wesentlich schwerer sein.

Auf den Fotos rot markiert eine der Luken von innen und die Schutzbügel von außen. Grün angedeutet der Teil des Daches der raus soll (vorne im Koffer analog dazu).

Liebe Grüße,
Eddi
Dateianhänge:
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