Spritzversteller am OM 636 im Unimog 411

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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Re: Spritzversteller am OM 636 im Unimog 411

Beitragvon Helmut-Schmitz » 29.04.2020, 10:11

Hallo
den Spritzversteller würde ich in nach Möglichkeit jedem Falle drin lassen, der Umbau des Deckels, um Platz für den Keilriemen zu schaffen, wurde hier schon gezeigt und war dem Aussehen nach auch später werksmäßig (spanische Fertigung) verbaut
Zum Spritzversteller selber. Die "größeren" Diesel aus dieser Zeit hatten einen Spritzversteller, obwohl die Motoren teilweise deutlich nidriegere Enddrehzahlen haben. Die Motorenbauer lesen aber vermutlich nicht die göttlichen Ratschläge hier zum OM636, und haben das Teil deshalb eingebaut.
Der Spritzversteller steht im Stillstand/Leerlauf auf spät, was eine besseres Startverhalten zu Folge hat (die Einspritzung erfolgt dann in wärmere Luft) Bei höheren Drehzahlen stellt er auf früh, was eine bessere Energieausbeute zur Folge hat. Natürlich wird man die paar Prozent nicht auf dem Tacho bemerken, besonders bei alten "ausgelutschten" Maschinen, hilft aber beim Starten, besonders bei nachlassender Verdichtung infolge Verschleiß.
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

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