Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsche

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsche

Beitragvon gerlchen » 09.05.2020, 23:36

Hallo zusammen,

auf der Suche nach einer Staukastenlösung unter der langen Pritsche beim 421-er, in dem auch eine Benzinmotorsäge Platz haben soll, habe ich in der Community noch nichts verwendbares gefunden. Die Möglichkeiten zum Einhängen entsprechender Werkzeug-Truhen in Kraftheber oder zum Einhängen in die Stoßstange kommen für mich aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, auch weil ich einige Dinge gerne dauerhaft dabei haben möchte und der Beifahrersitz ebenfalls frei bleiben sollte, damit auch meine Frau normal sitzen kann. Daher möchte ich meine Lösung in einem neuen Thema vorstellen.

Der Platz zwischen Pritsche und Kabine beträgt ca. 18 cm und zwischen Pritsche und Rahmen ca. 22 cm. Diese Plätze reichen normalerweise nicht für einen Kasten, in dem auch eine Benzinsäge Platz hat und der nicht für alles mögliche wieder entfernt werden muß. Kombiniert man aber beides, kann man das für eine Säge mittlerer Größe schon schaffen und der Staukasten auch dauerhaft dranbleiben.
Staukasten-Draufsicht-1.JPG
Staukasten von der Seite, teilweise von der Pritsche verdeckt. Deckel muß deshalb nach unten abgenommen werden.
Eingebaut schaut das ganze dann so aus.


Einbauansicht-1.JPG
Staukasten in eingebautem Zustand von der anderen Seite
Zum Befestigen des Staukastens wird die Pritsche angehoben, der Kasten mit seiner vorderen Seite unter die Kabine geschoben und am Rahmen befestigt. Die Dimensionierung des Kastens ist so knapp bemessen, dass bei herabgelassener Pritsche ein zusätzlicher fester Halt entsteht, ohne das irgendwelche Quetschungen entstehen. Nicht zuletzt deshalb wurde als Material Alu-Blech gewählt, da weicher als z.B. Edelstahl und so Kratzer am Mog beim Einbau vermieden werden können.


Staukasten3.JPG
Werkzeugkasten in ausgebautem Zustand mit "Survival Kit-Gegenständen", zusätzliche Akkusäge, Spaltaxt und -Keile, Vorschlaghammer Klappspaten und einiges mehr.
Der Staukasten aus Alu-Blech mit Metallstrebenverstärkung in ausgebautem Zustand.
Innenliegend sieht man die Benzinsäge seitlich liegend mit den Deckeln für Sprit und Öl nach oben zeigend eingeführt und außerhalb aufgelistet noch alles mögliche andere, was man für´s Brennholz machen und andere Dinge braucht, wobei alles gleichzeitig Platz hat. Bei der Säge mittlerer Größe mit möglichen Schwertlängen bis ca 45 cm handelt es sich um eine Husquarna 245 XPG, die fürs Brennholz bereiten in der Regel ausreicht. Alternativ hätten auch zwei klassische Wehrmachtsbenzinkanister mit je 20 Litern und weiteres Platz.

Nachteil dieser Version ist, dass man nur hintereinander stauen kann. Langstielige Werkzeuge wie Fällheber etc. passen nicht hinein. Aber auch das wäre möglich, wenn an der Heckseite entsprechende Öffnungen angebracht werden und die Stielenden dann nach hinten raus stehen.
Vorteil ist, dass zur Entnahme von Dingen nicht erst die Pritsche angehoben werden muss. Die Kippfunktionen bleiben uneingeschränkt erhalten. Für die Befestigung wurde nichts am Unimog gebohrt, geflext oder geschweißt. Der Batteriedeckel geht ohne vorherige Demontage des Kastens ab und muß der Kasten wirklich einmal entfernt werden, ist er wahrscheinlich schneller abgeschraubt als ausgeräumt. Der Stern auf dem Deckel ist noch ein Relikt aus meinen Zeiten als 200 D/8-Fahrer.

Falls jemand ähnliche Lösungen verwirklicht hat, wäre es interessant, davon zu erfahren. Vielleicht passt so eine Lösung ja auch am 411.

In Zeiten von Corona gibt es Spielraum für manche Nebensächlichkeiten wie z.B. für solche Pfriemeleien, was doch einiges an Zeit gekostet hat mit immer wieder anpassen, etwas abnehmen etc. :D

Mit Grüßen aus dem fast obersten Allgäu

Andi
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon Moggälä » 10.05.2020, 07:42

Hallo Andi,

top!
Genau die Lösung, die ich auch immer haben will. Wie is damit eigenltich bei Verwindung - geht da nix an?

mfG
Axel
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon Axel » 10.05.2020, 12:17

Hallo,

ich kann mir auch nicht vorstellen, das da mehr geht wie leichte Waldwege, oder wieviel Paltz ist da zwischen Kiste und Fahrerhaus / Pritsche?

Die Dimensionierung des Kastens ist so knapp bemessen, dass bei herabgelassener Pritsche ein zusätzlicher fester Halt entsteht,
Gruß Axel

Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur, ab sofort, auf der Rückseite dieses Beitrages!
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon quax-79 » 10.05.2020, 12:21

Servus Miteinander,
ich habe mir aus 19mm Siebdruckplattenresten eine nicht ganz so professionelle Lösung zum Einhängen an die Bordwand gebaut :D :D :D .

B903AF17-0F37-4AD6-98F7-DABDC1D050EC.jpeg

Nachteil:
Nicht abschließbar und nicht regenfest, langes Werkzeug steht über.
Vorteil:
An der Bordwand nach innen oder bei Beladung auch außen einhängbar, Kosten ca. 10€.
Die Innenfächer sind zum herausnehmen sodass auch längere Sachen verstaut werden können.

F80CDE84-E9A5-4E76-ACFD-2DD3BA5DE266.jpeg

Die Löcher im Boden kann ich mit den ausgeschnittenen Resten verschließen, damit Kleinteile nicht verloren gehen. Es haben bis zu 3 Sägen Platz.

6CDF3612-CC6F-463C-99A4-4CBC45892EA7.jpeg

Wenn jemand an Details interessiert ist, einfach bei mir melden.

Schönen Tag, Udo
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon gerlchen » 10.05.2020, 19:37

Hallo beide Axel@,

bei den üblichen Geländestrecken, die ich so fahren muß, habe ich keine Verwindungen bemerkt. Eine Langzeiterfahrung bei extrem Belastungen fehlt mir allerdings noch. Ein paar theoretische Überlegungen bezüglich möglicher Verwindungen habe ich jedoch umgesetzt: Ursprünglich wollte ich den Kasten aus Siebdruckplatten fertigen, wovon ich wieder abgekommen bin. Dies ist verwindungssteifer als mit Alublech und somit eher nachteilig. Die Abmessungen für das Einbringen der Motorsäge wären dann auch fast zu gering geworden. So habe ich die Boden-, Seiten- und Deckenwand mit Ausnahme des "Huts" aus einer 1,5 mm starken Aluplatte gebogen - im übrigen auch alles Restmaterial. Die Kanten sind nicht scharfkantig sondern eher rund gehalten (r = ca. 5 mm). Somit entsteht bei vertikaler Krafteinwirkung auch ein gewisser Federungseffekt. Der Hut und die Rückwand sind mit Blindnieten befestigt worden. Eine einzige Metallverstrebung befindet sich nur rund um den Öffnungsbereich und besteht aus einen U-Schienenrahmen (10x20 mm). Der Deckel hat auf der Innenseite Winkeleisen, was im verschlossenen Zustand zusätzlichen Stützhalt nach oben bietet. Im ausgebauten Zustand kann der Kasten zwischen den diagonalen Enden gehalten, minimal verwindet werden und das ganze somit weniger verwindungssteif ist und nachgeben kann. Am Mog kann die Kabine gegenüber dem Rahmen nur über die Gummipuffer nachgeben. Ich schätze maximal so 1,5 cm, wo der Kasten gerade noch unterhalb liegt. Die Kipperspinne wird sich bei gerade nicht übermäßiger Überladung nicht merklich absenken, so dass auch hier keine nennenswerten Druckschäden von oben zu erwarten sind. Der Kasten liegt am Rahmen und auf dem Luftkessel auf. Befestigt ist der Kasten über den Rahmen nach unten mit einer Bügelschelle auf den anderen Seite liegt er ebenfalls auf dem Rahmen und einem vorhandenen Winkelteil von dem am Schubrohr befestigten Handbremssystem auf (Der Winkel dient wahrscheinlich der Aufnahme eines Reserverades bei kurzer Pritsche???). Durch ein vorhandenes 4-Kantloch in dem Winkelteil habe ich den Kasten mit einer Schloßschraube durch ein Langloch im Kasten und einer lose angespannten Selbssicherungsmutter befestigt (siehe auch Bild 2). Somit sind in Längs- und Vertikalrichtung Schubrohrbewegungen möglich, ohne den Kasten mit zu nehmen, dieser aber nicht abdriften kann. Bei wirklich stärkeren autretenden Verwindungen vom Mog sind axiale Verdrehungen von bis ca. 2 cm möglich, die der Kasten mitmacht. Bei herabgelassener Pritsche liegt nur der hinterste Teil der Pritschenrückwand fast ganz auf und hat dort noch ca. 1mm Luft, was für einen zusätzlichen festen Halt reicht. All diese einfachen Befestigungen reichen mir und ermöglichen ein Nachgeben in verschiedene Richtungen bei extremeren Mog-Verwindungen. Falls bei Extremverwindungen wirklich irgendwelche Deformierungen am Kasten entstehen würden, ist dieses nicht so anfällig, wie beispielsweise bei Siebdruckplatten, weil das Alublech dann nachgeben würde. Vielleicht zeigt die Erfahrung ja, dass ich weitere Dinge berücksichtigen muß. Bis jetzt bin ich jedoch guten Mutes. Ich denke, bleibende Schäden am Staukasten, entstehen erst bei solch extremen Verwindungen am Mog, dass letzterer selbst Verwindungsschäden aufnehmen würde.
Hallo Udo@
Deine Lösung gefällt mir grundsätzlich sehr gut. Für mich käme eine solche Lösung aber weniger in Frage, weil ich das Scheitholz noch von Hand auf die Pritsche werfen muß und dann wahrscheinlich regelmäßig irgendwelche Werkzeuge treffen würde, ich dann diese Dinge vorher entfernen müsste, was ich eigentlich vermeiden wollte. Das Beladen mit Kies durch einen Radlader, was ich auch manchmal brauche, wäre recht umständlich. Auch eine heckseitige Anbringung käme für mich nicht in Frage, weil ich dort ja einen Stammheber aus einem Kraftheber eigentlich ständig dabei habe. Dieses habe ich ja in einem anderen Beitrag vorgestellt. Nur noch mal ein Bild dazu.
Gabel5.JPG
Stammheber, Stapler aus Heckkraftheber
Gabel5.JPG (80.34 KiB) 273-mal betrachtet


Gruß Andi aus dem oberen Allgäu
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon gerlchen » 12.05.2020, 19:37

Hallo zusammen,

nach den Bedenkenanmeldungen hinsichtlich möglicher Verwindungen, habe ich gemäß dem Motto, alle Theorie ist grau, mögliche Verwindungen in einem ersten praktischen Test am Staukasten überprüft. Meine Überlegungen gehen dahin, dass die Verwindungen am größten sind, wenn ein Rad über ein höheres Hindernis fährt. Zu diesem Zweck habe ich mir eine Überfahrtsrampe gezimmert, um die Verwindungs-Effekte unter jedem einzelnen Rad anzuschauen. Die Höhe der Rampe beträgt 49 cm (Die Bodenfreiheit unter der Achse ist bei Rädern der Größe 10,5x18 mit 46 cm angegeben).
STK-HI-VL.JPG
Hindernishöhe 49 cm; Kabine ist gegenüber Staukasten um ca. 4 cm angehoben die Pritsche liegt am Staukasten an.


STK-HI-HL.JPG
Hindernishöhe 49 cm; Pritsche ist gegenüber Staukasten um ca. 5 cm angehoben, Kabine liegt am Staukasten an.


STK-HI-HR.JPG
Hindernishöhe 49 cm; Kabine ist gegenüber Staukasten um ca. 4 cm angehogen, die Pritsche liegt am Staukasten an.


Wie man erkennen kann, verhalten sich die Verwindungen bei Hindernissen hinten links wie vorne rechts und hinten rechts wie vorne links.

Weitere Bilder folgen:

Gruß Andi
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon Axel » 12.05.2020, 20:03

Hallo Andi,

klasse Versuch. :party
Gruß Axel

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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon gerlchen » 12.05.2020, 20:07

Hallo zusammen,
nachfolgend das Bild von vorne rechts.

STK-HI-VR.JPG
Hindernishöhe 49 cm; Pritsche ist gegenüber Staukasten um ca. 5 cm angehoben, Kabine liegt am Staukasten an.


Nach diesem Extremtest konnte ich den Kasten genauso einfach wie vorher öffnen und Deformationen habe ich keine bemerkt. Dies ist wahrscheinlich auch der nicht ganz bewegungsstarren Aufhängung geschuldet, weil alles minimal mit gehen kann.

Es fehlt noch ein Test bei voller Beladung, was ich ggf. noch nachreichen werde, wenn ich mal wieder schwer geladen habe. Auch da glaube ich auf keine großen Änderungen. Die Pritsche wird sich bei Beladung wahrscheinlich weniger anheben. Die Kipperspinnen-Vorderseite ist am Rahmen mit Gummringen gelagert (Stärke ca. 1 cm). Daher glaube ich, dass sich gegenüber der leeren Pritsche keine nennenswerte Absinkung ergeben wird.

Interessant sind auch die beiden folgenden Bilder, bei denen die Verwindung von Pritsche gegenüber Kabine gesehen werden kann.
STK-HI-VR-2.JPG
Hindernishöhe 49 cm; vorne rechts
STK-HI-Kabine-Pritsche.JPG
Verwindung von Kabine gegenüber Pritsche gut sichtbar

Auch wenn letzte Tests noch aussstehen glaube ich, dass die Staukastenlösung auch langfristig funktioniert und dies auch im extremeren Gelände.

Hallo Axel@ danke für das Lob

Gruß aus dem oberen Allgäu
Andi
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon kleinesMonster » 12.05.2020, 21:18

Hallo Andi,
Deine Lösung finde ich gut. Da ich etwas mehr Platz brauche habe ich eine Kiste für die Pritsche gebaut. Sie besteht aus einem sehr stabilen Rohrrahmen und ist mit Blech beschlagen. Platz bietet sie für drei Motorsägen und das nötige Zubehör wie Werkzeug Öl und Spritt sowie eine Meßkluppe, Stammreißer, Keile, Sapi, usw. Sie hat auf beiden Seiten Türen die auch verschlossen werden könnten. Ich kann beim Holzfahren über die Kiste stapeln, wenn ich Kies fahren wollte wäre das auch möglich. So lange ich Holz fahre ist sie auf der Ladefläche, sonst nehme ich sie runter.

Gruß Robert
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon Moggälä » 12.05.2020, 21:36

Hallo Andi,

nach wie vor - top!
Na dann weiter viel Spaß mit der Kiste. Werd mich wohl doch mal bei Gelegenheit auch an sowas machen müssen.

mfG
Axel
(der vom Schwabachtal)
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon gerlchen » 12.05.2020, 23:57

Hallo Robert@
danke für Deinen Beitrag. Grundsätzlich finde ich es toll, wenn man für den Werkzeugtransport im Prinzip beliebig große Kästen an anderen Stellen, als ich sie untergebracht habe, wo auch wirklich alles reingeht, aufstellen kann. Auch hier sehe ich den gleichen Nachteil wie bei Udo, dass man die Kiste für andere Dinge als für das Brennholzmachen erst entfernen muß, was ich eigentlich vermeiden will. Für das Abnehmen und Aufbringen brauchst Du wegen des Gewichtes wahrscheinlich andere Hilfsmittel, was mir im Prinzip alles nicht zur Verfügung steht, wenn es mal schnell gehen soll und wegen der beengten Verhältnisse bei mir. Bei mir geht zwar weniger rein, was mir aber reicht, dafür kann ich den leeren Zwischenraum im Mog nutzen und die Kiste im Prinzip dauerhaft dranlassen. Zwei Motorsägen passen bei mir neben anderen Dingen auch hinein. Die langstieligen Werkzeuge, von denen ich in der Regel nicht mehr als 2 brauche, muß ich solange dann eben im Eck an der Pritschenvorderwand senkrecht aufstellen und oben anbinden. Ich denke, dass Du bei der Kistengröße mindestens 1/3 Ster Brennholz weniger laden kannst. Aber nichtsdestotrotz will ich nichts madig machen, freue mich über weitere Beiträge und wünsche auch Dir viel Spass sowie gut Holz.

Hallo Axel aus dem Schwabachtal@
danke auch für Deine Rückmeldung. Falls Du für Deine Verwirklichung weitere Daten oder Infos brauchst, kann ich Dir diese gerne zukommen lassen.

Gruß Andi aus dem oberen Allgäu
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Re: Staukasten, Werkzeugkiste mit Motorsäge unter Langpritsc

Beitragvon kleinesMonster » 13.05.2020, 08:54

Hallo Andi,
ich stimme Dir zu, eine Kiste die allen Bedürfnissen des Anwenders gerecht wird und dauerhaft das Ladevolumen nicht einschränkt sollte die erste Wahl sein.
Für mich war es die einfachste Variante. Weniger Holz kann ich deshalb aber nicht laden da ich beim Holzmachen noch einen Kran drann habe komme ich voll beladen an das zulässige Gesamtgewicht. Von daher habe ich da keine Einschränkung, selbst wenn ich Kies oder andere Schüttgüter laden wollte könnte ich die Kiste belassen.
Dieser Thread hilft bestimmt dem Ein oder Anderen eine für sich gute Lösung zu finden, es hat doch jeder andere Verhältnisse und Bedürfnisse. Auf Landtreff gibt es einen Reihe mit dem Titel "Eure Motorsägenkiste" oder so ähnlich, ist serhr gut, da findet jeder eine Anregung zu dem Thema Staukiste.

Gruß Robert
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